Alfred Brecht

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Alfred Brecht

Alfred Brecht bei TuS Koblenz damals TuS Neuendorf
Spielerinformationen
Voller Name Alfred Walter Brecht
Geburtstag 16. Juni 1942
Geburtsort Lisdorf, DeutschlandDeutschland Deutschland
Position Sturm
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
– 06/1962
07/1962 – 06/1963
07/1963 - 06/1965
07/1965 - 06/1966
07/1966 - 06/1967
07/1967 - 06/1968
07/1968 - 06/1971
07/1971 - 06/1978
DeutschlandDeutschland SV Sandhausen
DeutschlandDeutschland FC Bayern München
DeutschlandDeutschland SV Waldhof Mannheim
DeutschlandDeutschland Ludwigshafener SC
DeutschlandDeutschland SpVgg Weisenau
DeutschlandDeutschland Fortuna Düsseldorf 1895
DeutschlandDeutschland TuS Neuendorf
DeutschlandDeutschland TuS Germania Arenberg

6 0(2)
25 (11)
(12)
300(27)
200(11)
670(14)
Stationen als Trainer
07/1971 - 06/1978 DeutschlandDeutschland TuS Germania Arenberg (Spielertrainer)

1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
 Stand: 03. Juli 2019

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Alfred Walter Brecht (* 16. Juni 1942 (77 Jahre) in Lisdorf) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Karriere

Brecht begann seine Karriere beim SV Sandhausen in der 1. Amateurliga Nordbaden und wurde mit der Mannschaft 1961 nordbadischer Amateurmeister.[1]

Danach wechselte der 20-Jährige in der Saison 1962/63 zu dem Oberligisten FC Bayern München, für den er am 9. September 1962 (4. Spieltag) bei der 1:6-Niederlage im Auswärtsspiel gegen die TSG Ulm 1846 debütierte. Sein erstes von zwei Toren in nur sechs Oberligaspielen erzielte er am 10. Februar 1963 (22. Spieltag) zum zwischenzeitlichen 1:1-Unentschieden beim 3:1-Sieg im Heimspiel gegen den BC Augsburg. Für die Bayern gelang ihm auch im internationalen Vergleich ein Tor: Im Viertelfinal-Hinspiel des Messepokals am 13. März 1963 in München erzielte er bei der 1:4-Niederlage gegen den späteren Finalisten Dinamo Zagreb den späten Ehrentreffer. Damals wohnte er zusammen mit Rainer Ohlhauser in einem Zimmer, der ebenso wie er selbst aus Sandhausen zu den Bayern gekommen war.[2]

In der Folgesaison war er beim zweitklassigen SV Waldhof Mannheim in der Regionalliga Süd aktiv, absolvierte 18 Spiele und erzielte 10 Tore. In der zweiten Spielzeit 1964/65, kam Brecht unter Trainer Fred Hoffmann nicht mehr zum Einsatz und wechselte daher in die Regionalliga Südwest zum Ludwigshafener SC, bevor er ein Jahr später zum Klassenkonkurrenten SpVgg Weisenau und Trainer Erich Gehbauer weiterzog. Bei diesem wurde er in der Spielzeit 1966/67 mit 27 Toren Torschützenkönig.

Mit dem Regionalligisten Fortuna Düsseldorf nahm er im nächsten Jahr an dem Intertoto-Cup teil. Bei dem Auswärtsspiel im Juli 1967 in Vejle stand er mit Werner Biskup in einer Mannschaft.[3]

Seine Fußballer-Karriere setzte er 1968 in der Regionalliga Südwest bei der TuS Neuendorf fort. In seinem ersten Jahr wurde er punktgleich mit dem Tabellenführer SV Alsenborn Vizemeister, scheiterte jedoch in den Aufstiegsspielen zur Bundesliga an Vereinen wie Rot-Weiss Essen, VfL Osnabrück, Karlsruher SC und Tasmania Berlin. Mit 11 Toren war er dabei bester Torschütze des TuS. In den drei Spielzeiten 1968-1971 absolvierte er insgesamt 67 Oberligaspiele (29+25+13), 7 Spiele in der Aufstiegsrunde und 4 Partien im Südwestpokal. Dabei gelangen ihm 14 (11+2+1) Tore.

Im Sommer 1971 wechselte Brecht als Spielertrainer zu TuS Germania Arenberg, die seit 1967 in der Bezirksliga West (Fußballverband Rheinland) um Punkte spielten. Dort arbeitete er acht Jahre erfolgreich als Trainer. Platz vier in der Saison 1972/73 war nicht nur sein erfolgreichstes Ergebnis als Trainer, sondern auch in der gesamten Vereinsgeschichte. Im Folgejahr 1974 stieg Arenberg überraschend ab, um dann eine Spielzeit später als A-Klassenmeister Koblenz sofort zurück zukehren. 1977 ging es mit Arenberg erneut in die A-Klasse.[4]

Bilder


Einzelnachweise

  1. Chronik des SV Sandhausen svs1916.de, abgerufen am 23. Juni 2019
  2. Wie der FC Bayern vor 50 Jahren in die Bundesliga aufstieg derwesten.de vom 25.6.2015, abgerufen am 23. Juni 2019
  3. Als Fortuna erstmals in der Intertotorunde antrat f95.de vom 2.7.2017, abgerufen am 23. Juni 2019
  4. Interview mit Thomas Hardt vom 29.6.2019

Weblinks



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