Andis Shala

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Andis Shala

Andis Shala 2020
Spielerinformationen
Geburtstag 15. November 1988
Geburtsort Đakovica, JugoslawienJugoslawien SFR Jugoslawien
Nationalität KosovoKosovo Kosovo
Größe 191 cm
Position Sturm
Vereine in der Jugend
0000– 06/2006
07/2006 - 06/2007
DeutschlandDeutschland SV Waldhof Mannheim
DeutschlandDeutschland Hannover 96 (A-Jugend)
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
07/2007 - 12/2007
01/2008 - 06/2008
07/2008 - 06/2011
07/2011 - 01/2013
07/2011 - 01/2013
01/2013 - 06/2014
07/2014 - 06/2015
07/2015 - 06/2018
07/2018 - 06/2019
07/2019 - 01/2020
01/2020 - 09/2020
01/2020 - 09/2020
10/2020 -
DeutschlandDeutschland Hannover 96
DeutschlandDeutschland VfR Mannheim
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Dundee United
DeutschlandDeutschland Hallescher FC
DeutschlandDeutschland Hallescher FC II
DeutschlandDeutschland FC Carl Zeiss Jena
DeutschlandDeutschland BFC Dynamo
DeutschlandDeutschland SV Babelsberg 03
DeutschlandDeutschland FC Rot-Weiß Erfurt
DeutschlandDeutschland Kickers Offenbach
DeutschlandDeutschland SV Waldhof Mannheim II
DeutschlandDeutschland SV Waldhof Mannheim
DeutschlandDeutschland Chemnitzer FC
0 (0)
9 (2)
30 (1)
46 (7)
3 (1)
34 (8)
23 (4)
92 (46)
32 (14)
12 (3)
3 (1)
3 (0)

1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
 Stand: 5. Oktober 2020

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Andis Shala (* 15. November 1988 (31 Jahre) in Đakovica, SFR Jugoslawien, heute Kosovo) ist ein deutscher Fußballspieler kosovarisch-albanischer Herkunft.

Karriere

Der gelernte Mittelstürmer Andis Shala begann seine Karriere in der Jugend des SV Waldhof Mannheim, nachdem er Anfang der 1990er-Jahre mit seinem Vater nach Deutschland gekommen war.[1] Zur Saison 2006/07 verließ er Mannheim und wechselte zum Bundesligisten Hannover 96.

Im Seniorenbereich bestritt er für die Niedersachsen jedoch kein einziges Spiel, weswegen er im Januar 2008 zum baden-württembergischen Oberligisten VfR Mannheim wechselte. Nach nur einer Halbserie beim deutschen Meister von 1949, für den bereits sein Vater zwischen 1998 und 2000 zwei Spielzeiten aktiv war, absolvierte Shala ein Probetraining beim schottischen Erstligisten Dundee United, woraufhin ihn die „Tangerines“ zur Saison 2008/09 verpflichteten.[2] Daraufhin gab Shala am 14. Februar 2009 (25. Spieltag) sein Profidebüt, als er beim 1:1-Unentschieden im Heimspiel gegen Inverness Caledonian Thistle in der 78. Spielminute für Jon Daly eingewechselt wurde. Sein erstes Pflichtspieltor im Profibereich erzielte er am 25. August desselben Jahres mit dem Treffer zum zwischenzeitlichen 1:0 beim 2:0-Sieg im Ligapokalspiel gegen Alloa Athletic.

Nachdem sein Vertrag bei Dundee United nicht verlängert worden war, kehrte Shala im Sommer 2011 nach Deutschland zurück und unterschrieb einen Zweijahresvertrag beim damaligen Regionalligisten Hallescher FC,[3] wo er mit seinen Toren maßgeblich zum Aufstieg in die 3. Liga beitrug. Eine Klasse höher wurde es jedoch schwieriger und so verließ er am 11. Januar 2013 den HFC wieder. Er zog weiter zum gerade in die Regionalliga abgestiegenen FC Carl Zeiss Jena, wo er einen bis zum 30. Juni 2014 datierten Vertrag unterschrieb.[4] Am 16. Mai 2014 verkündete Shala seinen Weggang aus Jena[5], er unterschrieb am selben Tag einen Zweijahresvertrag beim Regionalliga-Aufsteiger BFC Dynamo.[6] Nach einem Jahr, dem erfolgreichen Klassenerhalt und dem Berliner Pokalsieg (1:0 gegen Lichtenberg 47 vor 6.914 Zuschauern im Jahn-Sportpark) löste er den Vertrag mit dem Berliner Klub auf, da der dortige Trainer Thomas Stratos nicht mehr mit ihm plante.[7]

Am 15. Juli 2015 gab Babelsberg 03 die Verpflichtung von Andis Shala für eine zunächst einjährige Vertragslaufzeit bekannt.[8] Mit 15 Saisontoren in seiner ersten Spielzeit war der kopfballstarke Mittelstürmer gleich der erfolgreichste Babelsberger Schütze und teilte sich in der Saison 2015/16 mit drei weiteren Spielern mit gleicher Trefferzahl die Torjägerkrone. Außerdem gelang ihm in dieser Spielzeit mit einem 3:1-Erfolg des SVB über den gastgebenden FSV Luckenwalde vor 3.042 Zuschauern der Brandenburgische Landespokalsieg. Mit zehn Treffern war er auch in diesem Wettbewerb bester Torschütze. Im Juni 2016 verlängerte Andis Shala seinen Vertrag beim SV Babelsberg 03 nach nur einem Jahr Vereinszugehörigkeit um drei Jahre bis Sommer 2019.[9] In der Spielzeit 2016/17 erzielte er für die Nulldreier in der Regionalliga Nordost 21 Treffer und war damit hinter Federico Palacios (RB Leipzig II, 22 Tore) zweitbester Torjäger der Spielzeit. Beim 4:0-Erfolg über den VfB Auerbach am letzten Spieltag der Saison gelang ihm im heimischen Karl-Liebknecht-Stadion innerhalb von 19 Minuten ein lupenreiner Hattrick.

Zur Saison 2018/19 wechselte er zum Drittliga-Absteiger FC Rot-Weiß Erfurt unter Trainer Thomas Brdaric und unterschrieb einen Zwei-Jahres-Vertrag. "Wir möchten uns bei Andis bedanken, dass er für unseren Verein immer alles auf dem Platz gegeben hat" verabschiedete ihn Nulldrei-Trainer Almedin Civa.[10] Nach einem Jahr, in dem wohl nicht alles zur gegenseitigen Zufriedenheit ablief,[11] verließ Andis Shala Erfurt auf eigenen Wunsch und schloss sich den Kickers Offenbach aus der Regionalliga Südwest an.[12]

Im Winter der Saison 2019/20 wechselte Shala weiter zum Verbandsligisten SV Waldhof Mannheim II. ""Ich habe in Offenbach nicht so oft gespielt. Die Ergebnisse haben auch nicht so gestimmt. Beide Seiten waren nicht so zufrieden mit der Situation, so dass sich die Wege getrennt haben" erklärt Andis den Wechsel.[13] Am 14. Juni 2020 debütierte er in der 1. Mannschaft des SV Waldhof Mannheim im Spiel gegen den FC Bayern München II.

Im Oktober wurde jedoch bekannt, dass es Shala auch in der Kurpfalz nicht länger hält und er zum Drittliga-Absteiger Chemnitzer FC weiterzieht. Nachdem der Zugang des Mittelstürmers Anthony Roczen feststand, stimmte der Verein der Vertragsauflösung zu.[14]

Privates

Er ist der Sohn des ehemaligen Fußballprofis Kujtim Shala.[15]

Statistiken

Saison Verein Land Liga Einsatz Tore
2019/20 SV Waldhof Mannheim DeutschlandDeutschland 3. Fußball-Liga 1 0
2020/21 SV Waldhof Mannheim DeutschlandDeutschland 3. Fußball-Liga 2 0
Total 3 0

Weblinks

Einzelnachweise




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