Astoria Walldorf - SV Waldhof 0:1

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Waldhof holt mit dem 1:0 bei Astoria Walldorf drei wertvolle Punkte / Crone Mann des Tages

Siegeswille und Entschlossenheit bringen SVW wichtigen Erfolg

Walldorf. Der SV Waldhof hat einen riesen Schritt Richtung Regionalliga getan. Vor 2100 Besuchern im ausverkauften Astoria-Stadion gewannen die Blau-Schwarzen das Derby beim FCA Walldorf mit 1:0 (0:0). Gefeierter Torschütze des Tages war Kapitän Janis Crone, der nach schönem Ismaili-Solo über links aus kurzer Distanz das Leder in die Maschen beförderte. "Ich wollte das Tor unbedingt machen. Das war purer Wille. Dieser Sieg war immens wichtig und verdient, weil wir in der zweiten Halbzeit noch eine Schippe draufgelegt haben", freute sich Janis Crone. Nach Spielende stimmte er mit den rund 1500-SVW-Anhängern selbst die Humba-Party an: "Nie wieder Oberliga", legten die sich bereits lautstark fest.

Conrad: Sind noch nicht durch Auch Waldhof-Präsident Mario Nöll ist nach der guten Oberliga-Begegnung sicher: "Das war mehr als die halbe Miete", so der 32-Jährige, der in der Jugend selbst in Walldorf spielte. Berater Rüdiger Lamm, ebenfalls von den Fans gefeiert, erkannte: "Wenn wir immer so gespielt hätten, hätten wir sicher den einen oder anderen Punkt mehr." Der SVW zieht nach dem dritten Sieg und vierten zu Null-Spiel in Serie zumindest über Nacht mit Spitzenreiter SSV Ulm gleich.

Waldhof begann mit viel Druck, doch gegen die jungen, kompakt und mutig spielenden Astorianer reichte es im ersten Durchgang nur zu einer Chance von Myftari. Dessen 20-Meter-Schuss streifte knapp über die Querlatte (7.). Ansonsten gab es viele Nickligkeiten. Der gute Schiedsrichter David Gonzales (Wiesental) zückte bis zur Pause fünf Mal die gelbe Karte. "Bis dorthin war ich nicht so zufrieden. Das Timing hat oft nicht gestimmt. Es fehlten die Tormöglichkeiten", äußerte Trainer Alexander Conrad zum Auftritt seiner Elf in den ersten 45 Minuten. "In der zweiten Hälfte hat man gesehen, dass die Mannschaft unbedingt gewinnen wollte. Auch in den Gesichtern habe ich dies erkannt. Der Sieg war eine schwere Geburt, aber mit etwas Glück verdient. Trotzdem sind wir noch nicht durch", gilt Conrads ganze Konzentration bereits dem letzten Heimspiel gegen Linx.

Tatsächlich besaß Waldhof in Abschnitt zwei durch Echendu Adiele (60.), dem Ex-Walldorfer Matteo Monetta (62.) und Kevin Wittke (83.) weitere gute Möglichkeiten. Allerdings hatte der seit 433 Minuten ungeschlagene Waldhof-Keeper Daniel Tsiflidis auch Glück, dass Zimmermann per Kopf nur die Querlatte traf (63.) und in der Schlussminute über den leeren Kasten ballerte. Walldorf-Coach Roland Dickgießer, Ehrenspielführer des SVW, meinte: "Über ein Unentschieden hätte sich heute auch keiner beklagen können. Unser Rumpfmannschaft hat sich teuer verkauft. Waldhof und seine phantastischen Fans gehören mindestens in die dritte Liga."

Während des Spiels blieb alles friedlich. Die Polizei gewährte sogar 300 Waldhof-Anhängern, die vor dem Spiel keine Karten mehr ergattern konnten, freien Eintritt. robo

SV Waldhof: Daniel Tsiflidis, René Schwall, Janis Crone, Daniel Bogdanovic, Echendu Adiele, Dennis Weiland, Fisnik Myftari (66. Kevin Wittke), Marco Laping, Emin Ismaili (Stephan Maas), Daniel Reule, Matteo Monetta (82. Christian Schilling)

Schiedsrichter: David Gonzalez aus Waghäusel-Wiesental

Zuschauer: 2600, darunter 1500 Mannheimer

Tore: 0:1 Janis Crone (71.)

Quelle:Mannheimer Morgen 17. Mai 2008




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