Dieter Hecking

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Dieter Hecking

Dieter Hecking 1990-91
Spielerinformationen
Voller Name Dieter Hecking
Geburtstag 12. September 1964
Geburtsort Castrop-Rauxel, DeutschlandDeutschland Deutschland
Position Mittelfeld
Vereinsinformationen karriereende
Vereine in der Jugend
bis 1983 DeutschlandDeutschland Westfalia Soest
DeutschlandDeutschland Soester SV
DeutschlandDeutschland Borussia Lippstadt
DeutschlandDeutschland 1. FC Paderborn
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
07/1983 - 06/1985
07/1985 - 06/1990
07/1990 - 06/1992
07/1992 - 06/1994
07/1994 - 10/1996
10/1996 - 06/1999
07/1999 - 06/2000
DeutschlandDeutschland Borussia Mönchengladbach
DeutschlandDeutschland Hessen Kassel
DeutschlandDeutschland SV Waldhof Mannheim
DeutschlandDeutschland VfB Leipzig
DeutschlandDeutschland TuS Paderborn-Neuhaus
DeutschlandDeutschland Hannover 96
DeutschlandDeutschland Eintracht Braunschweig
6 0(0)
162 (57)
54 (14)
61 0(1)
71 (24)
74 (22)
18 0(5)
Nationalmannschaft
DeutschlandDeutschland Deutschland U-18 12 0(8)
Stationen als Trainer
07/2000 - 01/2001
03/2001 - 06/2004
07/2004 - 09/2006
09/2006 - 08/2009
12/2009 - 12/2012
01/2013 - 12/2016
seit 12/2016
DeutschlandDeutschland SC Verl
DeutschlandDeutschland VfB Lübeck
DeutschlandDeutschland Alemannia Aachen
DeutschlandDeutschland Hannover 96
DeutschlandDeutschland 1. FC Nürnberg
DeutschlandDeutschland VfL Wolfsburg
DeutschlandDeutschland Borussia M'gladbach

1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
 Stand: 2. Januar 2017

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Dieter Hecking (* 12. September 1964 (54 Jahre) in Castrop-Rauxel) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und heutiger Trainer. Er hat außerdem eine Ausbildung zum Polizisten absolviert.

Vereinskarriere als Spieler

Seine Spielerkarriere begann er bei Westfalia Soest. Die nächsten Stationen waren dann der Soester SV, Borussia Lippstadt und der 1. FC Paderborn, bevor er sich 1983 Borussia Mönchengladbach anschloss. Für den Bundesligisten bestritt er aber in 2 Jahren nur 6 Bundesligaspiele und wechselte 1985 zu Hessen Kassel in die 2. Liga. Bei den Hessen wurde Hecking zusammen mit Lothar Sippel unter Trainer Jörg Berger einer der Leistungsträger. In 102 Zweitliga-Spielen erzielte der Mittelfeldspieler 18 Tore. Mit diesem Verein stieg er allerdings dann auch in die Oberliga Hessen ab, wurde aber 1989 Torschützenkönig dieser Liga. Die nächste Station war 1990 der SV Waldhof Mannheim. Von 1990 bis 1992 trat er für diesen Klub 54 mal in der Zweiten Liga an und erzielte dabei 14 Tore. Innerhalb der Zweiten Liga wechselte er danach zum VfB Leipzig. In der Saison 1992/1993 absolvierte er 31 Spiele und erzielte 1 Tor. Wichtiger aber war, dass er mit diesem Verein den Aufstieg in die erste Bundesliga schaffte. In der Saison 1993/1994 war er einer der Leistungsträger und absolvierte 30 Bundesliga-Spiele. Den sofortigen Abstieg konnte er indes auch nicht verhindern.

Hecking wechselte daraufhin in die 3. Liga und schloss sich dem TuS Paderborn-Neuhaus an, verließ den Verein dann aber in der Saison 1996/1997 und ging zu Hannover 96 in die Regionalliga Nord. In der Saison 1997/1998 schaffte er mit diesem Verein nochmals den Aufstieg in die Zweite Liga und konnte in der folgenden Saison nochmals 16 Zweitliga-Spiele bestreiten und 5 Tore erzielen. Danach ließ er seine Spielerkarriere bei Eintracht Braunschweig ausklingen.

Statistik

Neben 36 Bundesliga-Spielen verzeichnete er in seiner langen Karriere 203 Zweitliga-Spiele (38 Tore), 141 Regionalliga-Spiele (46 Tore) und 61 Oberliga-Spiele (39 Tore).

Nationalmannschaft

Auf internationaler Ebene kann er allerdings nur 11 Jugend-Länderspiele aufweisen, in denen er 8 Tore erzielte.

Trainerkarriere

SC Verl

Am 1. Juli 2000 übernahm er sein erstes Traineramt beim SC Verl in der Regionalliga Nord, wo er allerdings schon am 29. Januar 2001 trotz sportlicher Erfolge wieder entlassen wurde, da er zuvor angekündigt hatte, den Verein wechseln zu wollen.

VfB Lübeck

Am 27. März 2001 trat Dieter Hecking seinen neuen Posten beim Regionalligisten VfB Lübeck an. Wenige Monate später verpasste Lübeck den Aufstieg in die 2. Bundesliga nur knapp, doch ein Jahr später gelang er souverän. In der Saison 2002/03 schaffte Hecking mit seiner Mannschaft den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga. Die Saison 2003/2004 verlief schwieriger. Der Verein zog zwar im DFB-Pokal ins Halbfinale ein und scheiterte dort nur knapp am späteren Pokalsieger Werder Bremen, doch in der Liga kämpfte Lübeck gegen den Abstieg. Heckings Team verlor diesen Kampf jedoch und musste am letzten Spieltag absteigen. Danach trat Hecking von seinem Amt zurück.

Alemannia Aachen

Am 1. Juli 2004 begann Hecking seine Arbeit beim damaligen Zweitligisten Alemannia Aachen. Der Verein startete auch im UEFA-Pokal, da er in der vorangegangenen Saison das DFB-Pokalfinale erreicht hatte, wo er dem später als Meister für die UEFA Champions League qualifizierten Werder Bremen unterlag. Aachen lieferte einige sehr gute Leistungen und besiegte unter anderem den OSC Lille (Frankreich) und AEK Athen (Griechenland). In der 2. Bundesliga verpasste Aachen aber den Aufstieg knapp. Dieser gelang jedoch in der Saison 2005/06. In der Saison 2006/2007 verließ Hecking seinen Verein bereits nach dem dritten Spieltag aus persönlichen Gründen, um ein Angebot von Hannover 96 annehmen zu können.

Hannover 96

Die Mannschaft von Heckings Vorgänger bei Hannover 96, Peter Neururer, verlor am 26. August 2006 gegen Alemannia Aachen, Heckings bisherige Mannschaft, zu Hause mit 0:3 und stand punktlos auf dem letzten Tabellenplatz. Dieter Hecking übernahm die Hannoveraner am 10. September 2006, führte sie im Verlauf der Saison aus der Abstiegszone und hatte zeitweise sogar Chancen, einen UEFA-Cup-Platz zu erreichen. Zum Saisonende hin wurden die Leistungen jedoch wieder schwächer und Hannover 96 schloss die Saison 2006/2007 auf Rang 11 ab. Die Saison 2007/2008 begann wieder stark, mit guten Aussichten auf den UEFA-Cup, eine schwächere Rückrunde machte die Chancen jedoch zunichte. Hannover beendete die Saison auf dem 8. Platz. In der aktuellen Saison 2008/2009 blieb die Mannschaft von Hannover 96 weit hinter den Erwartungen zurück, die Hecking nach der erfolgreichen Vorsaison mit der Ankündigung des Erreichens eines UEFA-Cup-Platzes in Hannover geschürt hatte. Nach einem 1:3 im ersten Auswärtsspiel der Rückrunde gegen den Energie Cottbus und nur einem Auswärtspunkt während der gesamten Saison, rutschte Hannover 96 in eine bedrohliche Nähe zu den Abstiegsplätzen. Dennoch stärkt Präsident Kind dem Trainer den Rücken, erwartet in Zukunft allerdings von Mannschaft und Trainer einen Aufwärtstrend.[1]

Am 19. August 2009 trat Hecking als Trainer von Hannover 96 zurück.[2]

1. FC Nürnberg

Am 22. Dezember 2009 wurde "Wunschkandidat"[3] Dieter Hecking als Nachfolger des beim 1. FC Nürnberg am Tag zuvor entlassenen Michael Oenning vorgestellt. Nach einer besseren Rückrunde konnte sich der 1. FC Nürnberg am Saisonende den Relegationsplatz sichern. Das Hinspiel der Relegation gegen den 1. FC Augsburg gewann der Club 1:0. Im Rückspiel siegte er 2:0. Somit war der Klassenerhalt gesichert.

Im Jahr darauf baute er in Nürnberg aus Leih- und Nachwuchsspielern ein erfolgreiches Team auf. Zehn Bundesligadebütanten unter 23 Jahren brachte Hecking zum Einsatz und konnte das Team trotzdem aus dem Abstiegskampf heraushalten. Nach einem Zwischenspurt im Frühjahr 2011 erreichte der Club Platz 6 und konnte die Position bis zum Saisonende verteidigen. Nur zweimal stand der Verein in der Bundesligageschichte in einer Abschlusstabelle besser.

Vor der Saison 2011/12 verlängerte Hecking seinen Vertrag für die 1. Bundesliga bis 2014.[4] Nach dem Weggang einiger Schlüsselspieler musste der Trainer das Team erneut auf wichtigen Positionen umbauen. Nachdem die Mannschaft sich zum Ende der Vorrunde noch in Abstiegsgefahr befand, belegte sie am Ende einen sichereren Mittelfeldplatz. Nach der Vorrunde der Spielzeit 2012/13 lag der Verein auf einem Platz im hinteren Mittelfeld mit acht Punkten Abstand zum Relegationsplatz.

VfL Wolfsburg

Hecking wechselte zum Jahreswechsel 2012/13 zum Liga-Konkurrenten VfL Wolfsburg.[5] Dort erhielt er einen Vertrag bis 2016. Er übernahm den VfL auf dem 15. Tabellenplatz und schaffte am Ende noch Platz 10. In seinem zweiten Jahr erreichte er mit dem VfL die Europa League. In seinem dritten Jahr gelangen die Vizemeisterschaft und der Einzug in die Champions League. Am 30. Mai 2015 gewann er mit Wolfsburg den DFB-Pokal gegen Borussia Dortmund (3:1). Dies ist sein erster Titel im deutschen Fußball. Zwei Monate später holte Hecking mit dem Supercup seinen zweiten Titel als Trainer. In der Saison 2015/16 verpasste er mit seiner Mannschaft als Tabellenachter die Qualifikation für die europäischen Wettbewerbe. Sein Vertrag wurde im Sommer 2015 bis 2018 verlängert. Nach dem siebten Spieltag der Saison 2016/17 wurde Hecking vorzeitig beurlaubt.[6]

Borussia Mönchengladbach

Am 21. Dezember 2016 verpflichtete Borussia Mönchengladbach Hecking als neuen Cheftrainer als Nachfolger von André Schubert. Sein Vertrag läuft bis 2019.[7]

Erfolge als Trainer

Titel

Auszeichnungen

Privates

Bis zu seinem dritten Lebensjahr wuchs Hecking in seiner Geburtsstadt Castrop-Rauxel auf. Danach zog seine Familie nach Soest, wo er die restliche Kindheit verbrachte. Dieter Hecking war drei Jahre Polizist im mittleren Dienst mit dem letzten Dienstgrad Polizeimeister, bevor er seinen ersten Profivertrag bei Borussia Mönchengladbach unterschrieb. Anschließend absolvierte er noch eine kaufmännische Ausbildung und studierte Sportmanagement. Außerdem machte er sämtliche Trainerscheine.[8][9] Er lebt mit seiner Familie (fünf Kinder) heute in Bad Nenndorf (Landkreis Schaumburg).

Bilder

Einzelnachweise

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  3. Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Status 127. (Nicht mehr online verfügbar.) kicker.de, Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Status 127.; ehemals im Original;. (Seite nicht mehr abrufbar; Suche im Webarchiv) [3] [4] [[Vorlage:Toter Link/Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Status 127.]]Interner Lua-Fehler: Der Interpreter beendet sich mit dem Status 127.
  4. Trainer Hecking verlängert bis 2014. focus.de, 26. Juni 2011
  5. n-tv.de: „Hecking trainiert den VfL Wolfsburg“ (abgerufen am 22. Dezember 2012, 15:24 Uhr)
  6. Hecking muss gehen (kicker.de am 17. Oktober 2016)
  7. Meldung auf der Website von Borussia Mönchengladbach, abgerufen am 22. Dezember 2016
  8. Hinweis in: Interview mit Hecking, WAZ vom 27. Mai 2015, Sportteil
  9. Interview auf volkswagen.de von Anfang 2013

Weblinks



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