DoppelPass: Unterschied zwischen den Versionen

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Aber auch außerhalb des Stadions halten wir die Farben unseres SV Waldhof hoch und versuchen damit das Image des Vereins in der Öffentlichkeit zu verbessern und entscheidend mitzuprägen.
 
Aber auch außerhalb des Stadions halten wir die Farben unseres SV Waldhof hoch und versuchen damit das Image des Vereins in der Öffentlichkeit zu verbessern und entscheidend mitzuprägen.
  
Bekannt ist die monatliche Sendung [[Doppelpass|Doppelpass on air]], die im Bermudafunk überztragen wird.
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Im Jahr 2011 erhielt der Verein Doppelpass e.V. den Julius-Hirsch-Preis gegen Diskriminierung des [[DFB]].<ref>[https://www.dfb.de/preisewettbewerbe/julius-hirsch-preis/bisherige-preistraeger/preistraeger-2011/ Julius Hirsch Preisträger 2011] dfb.de, abgerufen am 6. Oktober 2019</ref> Der jüdische Nationalspieler Julius Hirsch wurde 1943 in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert und kehrte nicht mehr zurück. Ein Großteil des Geldpreises in Höhe von 7.000 Euro wurde für die Otto-Siffling-Ausstellung verwendet, die im Jahr 2012 in der Alten Feuerwache stattfand. Danach wurde die Osttribüne auf Initiative des Fan-Dachverbands PRO WALDHOF in Otto-Siffling-Tribüne umbenannt.
 
Im Jahr 2011 erhielt der Verein Doppelpass e.V. den Julius-Hirsch-Preis gegen Diskriminierung des [[DFB]].<ref>[https://www.dfb.de/preisewettbewerbe/julius-hirsch-preis/bisherige-preistraeger/preistraeger-2011/ Julius Hirsch Preisträger 2011] dfb.de, abgerufen am 6. Oktober 2019</ref> Der jüdische Nationalspieler Julius Hirsch wurde 1943 in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert und kehrte nicht mehr zurück. Ein Großteil des Geldpreises in Höhe von 7.000 Euro wurde für die Otto-Siffling-Ausstellung verwendet, die im Jahr 2012 in der Alten Feuerwache stattfand. Danach wurde die Osttribüne auf Initiative des Fan-Dachverbands PRO WALDHOF in Otto-Siffling-Tribüne umbenannt.

Aktuelle Version vom 7. Oktober 2019, 12:30 Uhr


Ursprung

DoppelPass wurde in der Spielzeit 1999/2000 von einer Gruppe jahrelanger und eingefleischter Fans des SV Waldhof Mannheim mit dem Ziel gegründet, eindeutig gegen Rassismus und Gewalt im Fußballstadion Position zu beziehen und sich damit daran zu beteiligen, das in der Öffentlichkeit vorherrschende negative Image des Vereins und seiner Fans zu korrigieren. Unser Bestreben war und ist es, innerhalb der Fanszene, im Stadion, aber auch in der Öffentlichkeit zu zeigen, dass der Verein mehrheitlich Anhänger hat, die nicht diesem negativen Bild entsprechen. Wir hängen an unserem Verein und möchten uns nicht immer rechfertigen müssen, wenn wir dies öffentlich bekennen. Als Fans des SV Waldhof verbinden wir Fußball mit Herzblut, Leidenschaft und Spaß, anstelle von Gewalt und Aggression.

DoppelPass ist jedoch keine politische Gruppierung. Außer unserer gemeinsamen Haltung, dass weder Rassismus noch Gewalt etwas in unserem Stadion zu suchen haben, hat DoppelPass keinerlei politische Ambitionen. Wir sind Fußballfans und kommen ins Stadion, um unser Team zu unterstützen, uns gemeinsam zu freuen (manchmal auch zu leiden) und eine schöne Zeit zu haben.

Struktur und Aktivitäten

Wir verstehen uns nicht als Fanclub im klassischen Sinne, sondern als offene Faninitiative. Als heterogene Gruppe aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten, verbindet uns vor allem eines: die Liebe zu unserem Verein. Die meisten von uns kennen sich aus dem Stadion und wir freuen uns immer, wenn sich uns andere Fans anschließen. Seit Ende 2011 ist DoppelPass ein eingetragener Verein.

Seit Jahren pflegen wir sehr gute Kontakte zu anderen Fangruppen und finden inzwischen auch die Unterstützung des Vereins, wann immer wir diese anfordern.

Aber auch außerhalb des Stadions halten wir die Farben unseres SV Waldhof hoch und versuchen damit das Image des Vereins in der Öffentlichkeit zu verbessern und entscheidend mitzuprägen.

Bekannt ist die monatliche Sendung Doppelpass on Air, die im Bermudafunk übertragen wird.

Im Jahr 2011 erhielt der Verein Doppelpass e.V. den Julius-Hirsch-Preis gegen Diskriminierung des DFB.[1] Der jüdische Nationalspieler Julius Hirsch wurde 1943 in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert und kehrte nicht mehr zurück. Ein Großteil des Geldpreises in Höhe von 7.000 Euro wurde für die Otto-Siffling-Ausstellung verwendet, die im Jahr 2012 in der Alten Feuerwache stattfand. Danach wurde die Osttribüne auf Initiative des Fan-Dachverbands PRO WALDHOF in Otto-Siffling-Tribüne umbenannt.

Zum 20-jährigen Geburtstag organisiert der Fanclub eine Ausstellung und eine Veranstaltungsreihe im Alten Volksbad in der Neckarstadt.[2]

Einzelnachweise

  1. Julius Hirsch Preisträger 2011 dfb.de, abgerufen am 6. Oktober 2019
  2. Vorkämpfer mit sehr viel Spaß am Spiel morgenweb.de vom 5.10.2019, abgerufen am 6. Oktober 2019


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