Eintracht Frankfurt

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Eintracht Frankfurt
Vereinswappen von Eintracht Frankfurt
Verein
Name Eintracht Frankfurt e. V.[1]
Sitz Frankfurt am Main, Hessen
Gründung 8. März 1899
Farben Rot-Schwarz-Weiß
Mitglieder 75.000 (21. Mai 2019)[2]
Präsident Peter Fischer (Sportfunktionär)
Website eintracht-frankfurt.de
Fußballunternehmen
Name Eintracht Frankfurt Fußball AG
Aktionäre 67,88 %: Eintracht Frankfurt e. V.
18,55 %: Freunde des Adlers GmbH
10,00 %: Freunde der Eintracht Frankfurt AG
03,57 %: Steubing AG
Vorstand Fredi Bobic
Axel Hellmann
Oliver Frankenbach
Website eintracht.de
Erste Mannschaft
Trainer Adi Hütter
Spielstätte Commerzbank-Arena
Plätze 51.500
Liga Bundesliga
2018/19 7. Platz
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Heim
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Auswärts

Eintracht Frankfurt (traditionelle Bezeichnung: Sportgemeinde Eintracht oder kurz SGE) ist ein eingetragener Sportverein in Frankfurt am Main. Mit ihrer Fußballabteilung gilt die Eintracht als einer der großen Traditionsvereine im deutschen Fußball und belegt Platz 9 der Ewigen Tabelle der Fußball-Bundesliga. Zu den größten Erfolgen des Vereins gehören der Gewinn der Deutschen Meisterschaft 1959 und des UEFA-Pokals 1980. Zwischen 1996 und 2012 musste der Verein insgesamt sechs Saisons in der 2. Bundesliga antreten und hatte immer wieder um seine sportliche und wirtschaftliche Existenz zu kämpfen. Im Mai 2018 gewann die Eintracht mit dem insgesamt fünften Sieg im DFB-Pokal nach 30 Jahren wieder einen bedeutenden Titel.

Der Verein unterhält außerdem 17 weitere Abteilungen für verschiedene Sportarten[3]. Die Vereinsfarben sind Rot-Schwarz-Weiß, das Vereinswappen ist der Frankfurter Adler (in Rot-Weiß), die Spielkleidung ist traditionell schwarz-rot oder schwarz-weiß. Die Heimspiele der Fußballprofis werden in der Commerzbank-Arena (ehemals Waldstadion) in Sachsenhausen-Süd ausgetragen. Dort befindet sich in der West- und seit 2011 auch in der Osttribüne die Geschäftsstelle der Eintracht Frankfurt Fußball AG. Die Trainingseinheiten der ersten Mannschaft finden auf einem Außenfeld vor dem Stadion statt, früher am Riederwald. Der Verein selbst unterhält seine Geschäftsstelle am 1952 eingeweihten Sportplatz am Riederwald im Frankfurter Stadtteil Seckbach.

Der Verein hat 67.500 Mitglieder (Stand 28. Januar 2019)[2] und ist damit auf Platz neun der mitgliederstärksten Sportvereine Deutschlands.

Statistik gegen Waldhof

Logo Vs.png Eintracht Frankfurt Logo.png


Bisherige Bilanz gegen Eintracht Frankfurt

Begegnungen G U V Tore + - Yellow card.png Yellow-Red card.png Red card.png Eigentor.png
Ligaspiele 56 16 13 27 80:103 -23 70 0 1 0
Pokalspiele 6 3 0 3 10:9 1 9 1 0 1
Testspiele 14 4 2 8 28:36 -8 0 0 0 0
gesamt 76 23 15 38 118:148 -30 79 1 1 1

Bisherige Bilanz gegen Eintracht Frankfurt U23

Begegnungen G U V Tore + - Yellow card.png Yellow-Red card.png Red card.png Eigentor.png
Ligaspiele 8 6 1 1 11:6 5 17 3 0 0
Testspiele 2 1 1 0 6:2 0 0 0 0 0
gesamt 10 7 2 1 17:8 9 17 3 0 0


Spielberichte und Details gegen Waldhof Mannheim




Die zweite Mannschaft

Die zweite Mannschaft der Frankfurter Eintracht, die U23, spielte zuletzt in der Regionalliga Südwest und bestand zum größten Teil aus jungen Spielern, die aus der eigenen Jugend aufrückten.

Die zweite Mannschaft wurde früher unter dem Namen Eintracht Frankfurt Amateure, später als Eintracht Frankfurt Reserve und als Eintracht Frankfurt II geführt und spielte nach mehreren Jahren in der Oberliga Hessen seit Sommer 2012 in der Regionalliga Südwest. Daneben nahm die zweite Mannschaft für die SGE am Hessenpokal teil, den sie 1969 gewann. Außerdem wurde sie zweimal Hessenmeister (1970 und 2002). Zur U23 stießen zeitweise Spieler aus dem Kader der Bundesligamannschaft, insbesondere um Spielpraxis zu sammeln. Nachdem die DFL die Pflicht zum Aufstellen einer U-23-Mannschaft aufgehoben hatte, beschloss Eintracht Frankfurt, die von Alexander Schur und Patrick Glöckner trainierte U-23-Mannschaft zum 30. Juni 2014 aufzulösen.


Fanfreundschaften und Rivalitäten

Es existiert eine Fanfreundschaft der Ultras der Eintracht Frankfurt mit denen von Waldhof Mannheim, welche auch seitens des Vereins beispielsweise durch Produktion eines Fanschals aufgenommen wird.

Traditionelle Rivalen sind die Offenbacher Kickers (vgl. Mainderby). Weitere regionale Rivalen sind der SV Darmstadt 98, der 1. FC Kaiserslautern und der Karlsruher SC.[4] Zum Stadtnachbarn FSV Frankfurt (vgl. Frankfurter Stadtderby) hingegen besteht heute ein eher freundschaftliches, harmonisches Verhältnis, bedingt durch die sportlichen und wirtschaftlichen Unterschiede, die keine Konkurrenzsituation innerhalb der Stadt aufkommen lassen.[5] Begegnungen gegen den 1. FSV Mainz 05 werden von den Frankfurter Anhängern nicht als Derby angesehen, auch wenn diese von Medien und Mainzer Anhängern gelegentlich so bezeichnet werden.[6]

Literatur

  • Frank Gotta und Othmar Hermann: Im Herzen von Europa … Eintracht Frankfurt. Die Geschichte eines der bekanntesten Fußballvereine Europas (Bildband, auf 2000 Stück limitierte Auflage). Agon, 2006, ISBN 3-89784-286-6.
  • Jörg Heinisch: Das Jahrhundertspiel. Eintracht Frankfurt und Real Madrid im Europapokal der Meister 1960. Agon, 2004, ISBN 3-89784-248-3.
  • Jörg Heinisch: Der große Triumph. Eintracht Frankfurt im Europapokal 1980. Agon, 2005, ISBN 3-89784-267-X.
  • Jörg Heinisch: Frankfurter Fußballwunder. Die Klassenkämpfe von Eintracht Frankfurt. Agon, 2005, ISBN 3-89784-272-6.
  • Jörg Heinisch: Helden in Schwarz-Weiß. Eintracht Frankfurt im Vereinspokal. Agon, 2006, ISBN 3-89784-276-9.
  • Jörg Heinisch: Würstchen, Bomber, Fußballzauber. Eintracht Frankfurt in aller Welt. Agon, 2006, ISBN 3-89784-278-5.
  • Jörg Heinisch und Othmar Hermann: Adler auf der Brust. Die großen Spieler von Eintracht Frankfurt und andere Geschichten des hessischen Traditionsklubs. Agon, 2010, ISBN 3-89784-374-9.
  • Jörg Heinisch und Matthias Thoma: Main-Derby in Berlin: Deutsche Meisterschaft 1959, Eintracht Frankfurt gegen Kickers Offenbach. Agon, 1999, ISBN 3-89784-122-3.
  • Ulrich Matheja: Eintracht Frankfurt, Schlappekicker und Himmelsstürmer. Die Werkstatt, 1998, ISBN 3-89533-222-4. 2. Aufl.: Schlappekicker und Himmelsstürmer – Die Geschichte von Eintracht Frankfurt. Die Werkstatt, Göttingen 2006, ISBN 3-89533-538-X.
  • Ulrich Matheja: Unsere Eintracht: Eintracht Frankfurt – Die Chronik. Die Werkstatt, Göttingen 2011, ISBN 978-3-89533-750-5.
  • Herbert Neumann: Eintracht Frankfurt – Die Geschichte eines berühmten Sportvereins. 2. aktualisierte Neuauflage, Droste, Düsseldorf 1977.
  • Matthias Thoma: „Wir waren die Juddebube“. Eintracht Frankfurt in der NS-Zeit. Die Werkstatt, 2007, ISBN 978-3-89533-560-0.
  • Matthias Thoma und Michael Gabriel: Das Rostock-Trauma: Geschichte einer Fussballkatastrophe. Fuldaer Verlagsanstalt, 2002, ISBN 3-89152-496-X.
  • Klaus Veit u. a.: Comeback Eintracht – Aufstieg mit Ansage. Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 2012.
  • o. V.: Die Eintracht: Von Titelträumen und Triumphen, von Abstiegsangst und Aufstiegslust. Heinrich & Hahn Verlagsgesellschaft, 2006, ISBN 3-86597-002-8.

Weblinks

 Commons: Eintracht Frankfurt – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Siehe § 1 Abs. 1 der Vereinssatzung (PDF; 1,66 MB) und das Impressum auf eintracht-frankfurt.de, abgerufen am 27. Februar 2018.
  2. 2,0 2,1 Eintracht-Frankfurt.de: Mitgliederzahl Eintracht Frankfurt
  3. Eintracht Frankfurt ProSports GmbH: Wir über uns. (Zugriff am 2018-11-05)
  4. Fußball: Eintracht Frankfurt treibt Kaderplanung voran. In: Die Zeit. Hamburg 2012-04-26, ISSN 0044-2070 (http://www.zeit.de/news/2012-04/26/fussball-eintracht-frankfurt-treibt-kaderplanung-voran-26125006).
  5. hessenschau.de, Frankfurt, Germany: Eintracht will Horrorserie in Mainz beenden | hessenschau.de | Eintracht Frankfurt. In: hessenschau.de. 2017-10-26 (http://www.hessenschau.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt/eintracht-will-horrorserie-in-mainz-beenden,eintracht-vor-mainz-104.html).


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