Eintracht Frankfurt-SV Waldhof 22.03.09

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Eintracht Frankfurt II - SV Waldhof 0:2 (0:2)

Eintracht Frankfurt U23 0:2 SV Waldhof Mannheim 07
Logo 23. Spieltag
Samstag, 23. März 2009, 14:00 Uhr MEZ, Volksbank-Stadion, Frankfurt

Endstand 0:2 (0:2)

Zuschauer: 1574
Schiedsrichter: Christian Bandurski

Waldhof Mannheim
Startelf:

Tor: Jan Zimmermann
Abwehr: Sebastian Jung
Abwehr:Jürgen Mössmer
Abwehr:Daniel Halke
Abwehr:Norman Theuerkauf
Mittelfeld:Kreso Ljubicic
Mittelfeld:Richard Weil
Mittelfeld:Telmo Teixeira Rebelo
Mittelfeld:Alexander Krük
Sturm: Angelo Vaccaro
Sturm: Martin Hess

Auswechslungen:

46. P. Mayer für Mössmer
54. Chandler für Krük
60. Tosun für Ljubicic

Trainer: Frank Leicht

Startelf:

Tor: Daniel Tsiflidis
Abwehr: Norbert Kirschner
Abwehr: Rene Schwall
Abwehr: Echendu Adiele
Abwehr: Sebastian Gajda
Mittelfeld: Kevin Wittke
Mittelfeld: Christof Babatz
Mittelfeld: Marco Laping
Mittelfeld: Fitim Fazlija
Mittelfeld: Giovanni Speranza
Sturm: Ermin Melunovic

Auswechslungen:
66. min: Hans Kyei für Ermin Melunovic
81. min: Janis Crone für Fitim Fazlija
88. min: Marco Rummenigge für Giovanni Speranza

Trainer: Alexander Conrad

Yellow card.png Daniel Halke Tor 0:1 Rene Schwall (42.)
Tor 0:2 Giovanni Speranza (44.)



Bericht:



Der SV Waldhof bleibt in der Fußball-Regionalliga Süd im Aufstiegsrennen. Mit einer starken Vorstellung und einem verdienten 2:0 (2:0)-Erfolg stießen die Blau-Schwarzen Spitzenreiter Eintracht Frankfurt II nach fünf Monaten vom Tabellenthron und verkürzten ihrerseits den Abstand zum neuen Liga-Primus 1. FC Nürnberg II auf fünf Zähler. Vor 1574 Besuchern auf der "Stadion-Baustelle" am Bornheimer Hang, darunter 700 SVW-Anhänger, stellten Rene Schwall (42.) und Giovanni Speranza (44.) per "Doppelschlag" vor der Pause die Weichen zum ersten Erfolg nach der Winterpause.

"Wir wollten unbedingt gewinnen. Ein Unentschieden war uns nicht genug. Jetzt wollen wir in Pfullendorf nachlegen", brennt Verteidiger Schwall schon auf die Nachholpartie bei den Südbadenern am Mittwoch. Nach einem Solo des starken Marco Laping nutzte der Abwehrspieler dessen Zuspiel und lupfte das Leder sehenswert über den herauseilenden Eintracht-Keeper Jan Zimmermann zur Führung.

Gerade hatte der Stadionsprecher den neuen Spielstand verkündet, da lagen sich die Blau-Schwarzen erneut in den Armen. Kevin Wittke hatte sich gegen vier Gegenspieler durchgesetzt. Sein Zuspiel auf den besser positionierten Giovanni Speranza war die richtige Entscheidung. Eiskalt zog der Deutsch-Italiener aus halbrechter Position im Strafraum ab und hämmerte das Leder in die Maschen. "Das Glück, das wir gegen Fürth und Aschaffenburg nicht hatten, war diesmal auf unserer Seite", freute sich Schwall.

Tatsächlich erwischten die Platzherren in den ersten 20 Minuten den besseren Start. Gerade 46 Sekunden lief die Partie, da landete ein strammer Schuss von Kreso Ljubicic am Pfosten des SVW-Gehäuses. Angelo Vaccaro (10./30.) und Martin Hess (41.) vergaben weitere Großchancen für die Hessen. Auf der Gegenseite fanden Christof Babatz (27.) und Ermin Melunovic (32.) ihren Meister in Zimmermann. "Wir haben uns anfangs schwer getan, uns dann aber gefangen und die Tore gemacht. Nach der Pause haben wir das Spiel kontrolliert", war Waldhofs Sportlicher Leiter Günter Sebert zufrieden.

Trainer Conrad bewies ein glückliches Händchen, indem er mit Laping und Speranza im Mittelfeld auf mehr Offensivgeist und Routine in der Startelf setzte. Beide zählten zu den auffälligsten Spielern auf dem Platz. Conrad: "Marco war souverän, Giovanni hat ein schönes Tor gemacht. In den ersten Minuten hat uns noch die Aggressivität gefehlt, dann sind wir besser in die Zweikämpfe gegangen. Nach den Toren ist der Ballast abgefallen." Eintracht-Coach Frank Leicht meinte nach der dritten Niederlage in Folge: "Wenn du gegen eine so abgezockte Truppe wie Waldhof in Rückstand gerätst, ist es schwer, das Spiel zu drehen."

Quelle: Mannheimer Morgen 23. März 2009



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