FCS-SVW130310

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1. FC Saarbrücken - SV Waldhof 2:1 (0:1)

1. FC Saarbrücken 2:1 (0:1) SV Waldhof Mannheim 07
Fcs.jpeg 20. Spieltag
Samstag, 13. Februar 2010, 14:00 Uhr MEZ, Ludwigsparkstadion, Kaiserslautern

'Endstand 2:1

Zuschauer: 5.439
Schiedsrichter: Markus Wingenbach

Waldhof Mannheim
Startelf:

Tor: Marina
Abwehr: Otto
Abwehr: Mann
Abwehr: Lerandy
Abwehr: Kohler
Mittelfeld: Zeitz
Mittelfeld: Dafi
Mittelfeld: Zydko
Mittelfeld: Mozain
Sturm: Grgic
Sturm: Fuchs

Auswechslungen:
Strohmann (65., Fuchs)
Brückerhoff (90., Mozain)

Trainer: Ferner


Startelf:

Tor: Kevin Knödler
Abwehr: Christoph Böcher
Abwehr: Patrick Huckle
Abwehr: Nassim Banouas
Mittelfeld: Lucas Oppermann
Mittelfeld: Patrick Bauder
Mittelfeld: Niklas Ginter
Mittelfeld: Christopher Hock
Mittelfeld: Nico Jüllich
Sturm: Michael Reith
Sturm: Daniel Reule

Auswechslungen:
Eduard Hartmann (80., Christoph Böcher
Patrick Haag (81., Lucas Oppermann

Trainer: Walter Pradt

Tor 1:1 Grgic (71.)
Tor 2:1 Lerandy (90.) +2

Tor 0:1 Patrick Bauder (38.)
Yellow card.png Nassim Banouas (2. Gelbe Karte)
Yellow card.png Patrick Huckle(2. Gelbe Karte)
Yellow card.png Niklas Ginter(2. Gelbe Karte)
Bericht:


SVW hat den Spitzenreiter im Griff - und verliert


Sie waren überlegen, die Regionalliga-Fußballer des SV Waldhof, aber am Ende standen sie beim 1:2 (0:1) in Saarbrücken mit leeren Händen da.

Walter Pradt verliert nur selten die Contenance. Nach dem Spiel bei Tabellenführer 1. FC Saarbrücken platze allerdings auch dem Trainer der Blau-Schwarzen der Kragen. Und das nicht, weil Saarbrückens Marc Lerandy erst in der zweiten Minute der Nachspielzeit - vor 5439 Besuchern im Ludwigsparkstadion - der Siegtreffer für die Platzherren gelang.

"Ein Derby zwischen Waldhof und Saarbrücken ist nicht immer ganz einfach. Der Schiedsrichter war der schlechteste Mann auf dem Platz. Ich verstehe nicht, warum der DFB für solche Spiele nicht erfahrenere Unparteiische einsetzt", schimpfte der Übungsleiter über die Leistung von Schiri Markus Wingenbach (Altendiez). Ihn alleine für die unglückliche Niederlage verantwortlich machen, wollte er allerdings nicht: "Es war ein sehr intensives Spiel mit hohem Tempo. Der Mann konnte das Niveau einfach nicht mithalten", so Pradt, dem Schiedsrichter-Schelte ansonsten ein Fremdwort ist.

Auch SVW-Torhüter Kevin Knödler war angefressen. Nachdem Patrick Bauder nach herrlichem Sololauf die couragiert auftretenden Blau-Schwarzen zunächst verdient in Führung brachte (38.), haderte er über den Ausgleichstreffer der Hausherren durch Velimir Grgic (71.). Der Ex-Sandhausener hatte Knödler im Fünf-Meter-Raum aus dem Gewühl den schon sicher in den Händen befindlichen Ball noch einmal abgeluchst: "Danach ist er gefallen und hat eindeutig mit der Hand das Ding über die Linie geschoben."

Wie auch immer: Nicht nur Pradt, sondern auch die rund 500 mitgereisten SVW-Anhänger sahen vor allem in Durchgang eins eine starke Leistung ihrer Mannschaft. Mit viel Ordnung, Disziplin, hoher Laufbereitschaft und engagiertem Zweikampfverhalten kaufte der SV Waldhof dem Liga-Primus den Schneid ab. Die Elf von Trainer Dieter Ferner fand überhaupt keine Mittel, ihr Spiel aufzubauen.

Das änderte sich auch nach dem Seitenwechsel nicht wesentlich. Die besseren Torchancen hatten die Mannheimer. Etwa durch Daniel Reule(34./79.), Lukas Oppermann (33.) oder Bauder (69.). Die fanden ihren Meister allerdings im starken Saarbrücker Keeper Marina Enver. "Die haben zwei Chancen und machen zwei Tore", verstand selbst Teambetreuer Fred Haas die Welt nicht mehr.

Von einem "glücklichen Sieg" seiner Elf sprach Saarbrückens Trainer Ferner und machte seinem Kollegen Pradt Mut: "Waldhof hat uns vor sehr große Probleme gestellt. Ich habe einen Gegner gesehen, der in dieser Verfassung mit Sicherheit den Klassenerhalt schaffen wird."

SVW: Knödler - Böcher (80. Hartmann), Banouas, Hock, Huckle, Reith, Bauder, Ginter, Jüllich, Oppermann (82. Haag), Reule. robo

Mannheimer Morgen 14. März 2010



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