Frank Schön

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Frank Schön

Frank Schoen 1997
Spielerinformationen
Voller Name Frank Schön
Geburtstag 15. Januar 1971
Geburtsort Weißenfels, DeutschlandDeutschland Deutschland
Größe 192 cm
Position Abwehrspieler
Vereine in der Jugend
07/1976 – 06/1989 DeutschlandDeutschland Hallescher FC
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
07/1989 - 06/1992
07/1992 - 06/1993
07/1993 - 06/1995
07/1995 - 01/1997
02/1997 - 06/1997
07/1997 - 06/1999
07/1999 - 06/2000
07/2000 - 06/2002
07/2002 - 06/2004
07/2004 - 06/2005
07/2004 - 06/2007
07/2007 - 06/2009
DeutschlandDeutschland Hallescher FC
DeutschlandDeutschland KSV Hessen Kassel
DeutschlandDeutschland Wuppertaler SV
DeutschlandDeutschland FC Schalke 04
DeutschlandDeutschland SV Waldhof Mannheim
DeutschlandDeutschland SG Wattenscheid 09
DeutschlandDeutschland FC Gütersloh
DeutschlandDeutschland FC Carl Zeiss Jena
DeutschlandDeutschland Fortuna Düsseldorf
DeutschlandDeutschland Wuppertaler SV Borussia
DeutschlandDeutschland Wuppertaler SV Borussia II
DeutschlandDeutschland FC Remscheid

18 (1)

12 (0)
15 (1)
35 (1)
23 (0)
32 (3)
63 (6)
2 (0)
46 (3)
Stationen als Trainer
01/2012 - 06/2012 DeutschlandDeutschland SC 1903 Weimar

1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
 Stand: 2. Mai 2020

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Frank Schön (* 15. Januar 1971 (49)) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Karriere

Frank Schön begann im Alter von fünf Jahren beim Halleschen FC Chemie das Fußballspielen. Er durchlief alle Nachwuchsteams und wurde auch für diverse Auswahlteams gesichtet. Im Jahr 1983 kam er auf die Kinder- und Jugendsportschule "Friedrich Engels" in Halle/ Saale. Sein Mitschüler und Banknachbar war Dariusz Wosz. Einsätze in der Kreis- und Bezirksauswahl Halle sowie in den DDR-Juniorennationalmannschaft folgten.

In der Saison 1988/89 wurde Frank Schön in die 1. Männermannschaft des HFC Chemie berufen. Nach der Vorbereitung wurde Schön zum ASG Vorwärts Dessau delegiert, um Spielpraxis in der damaligen 2. DDR-Liga zu erlangen. Weil der damals 18-Jährige überzeugte, kam er im Herbst 1989 nach Halle zurück und absolvierte am 25. November 1989 sein erstes DDR-Oberligaspiel gegen den 1. FC Magdeburg. In der Saison 1989/90 belegte der Hallesche FC den 3. Platz und qualifizierte sich damit für die 2. Bundesliga und den UEFA Cup. Ab 1990 spielte Frank Schön in der 2. Bundesliga Süd und absolvierte zwei UEFA Cup Spiele gegen Torpedo Moskau. Der Hallesche FC musste in die Abstiegsrunde und stieg ab. Die Mannschaft fiel daraufhin auseinander, nachdem Spieler wie Dariusz Wosz, Rene Tretschok, Karsten Neitzel, Alexander Löbe und Tom Persich den Verein verließen.

Frank Schön wollte in Halle bleiben, bekam jedoch eine Einberufung zur Bundeswehr nach Kassel. Dort schloss er sich dem KSV Hessen Kassel an und machte nach anfänglichen Verletzungen verschiedene Vereine auf sich aufmerksam. Der damalige Zweitligist Wuppertaler SV verpflichtete den Abwehrspieler und Frank wurde zur Sportfördergruppe nach Essen abkommandiert, wo er seinen Wehrdienst beendete. Mit der Mannschaft stieg er in die Regionalliga ab und wurde von Rudi Assauer zum Schalke 04 und nach Gelsenkirchen geholt.

Sein Debüt in der ersten Bundesliga gab Frank Schön am 18. August 1995 gegen den FC Hansa Rostock. Nach der Verletzung von Thomas Linke sollte Frank Schön im kommenden Spiel von Beginn an spielen, verletzte sich aber in der folgenden Woche selbst und musste lange pausieren. Zudem wurde neben Tom Dooley, Yves Eigenrauch und Andreas Müller mit Marco Kurz eine weitere Alternative im zentralen Abwehrbereich geholt. In dieser Saison belegte der FC Schalke 04 den 3. Platz und qualifizierte sich für den UEFA Cup-Wettbewerb. Frank Schön gehörte zum Kader der legendären „Eurofighter“, welche 1997 den UEFA-Cup gewinnen konnten. Sein Beitrag blieb jedoch überschaubar, da er keine Einsatzzeit erhielt. In zwei Jahren unter Jörg Berger und Huub Stevens bestritt er 12 Spiele.

In der Winterpause 1997 wechselte er trotz laufendem Vertrag zum abstiegsbedrohten Zweitligisten SV Waldhof Mannheim. "Meine Intention war einfach, mehr zu spielen" erklärte er den Wechsel, konnte den Abstieg der Mannschaft am letzten Spieltag jedoch nicht verhindern. "Es waren viele gute Einzelspieler da,das Potential war also deutlich vorhanden. Allerdings gab es viele Grüppchen, viel Theater im Umfeld und während der Rückrunde auch noch einen Trainerwechsel" blickt Schön zurück.[1] Von den Trainern Günter Sebert und Uwe Rapolder wurde er 15 mal eingesetzt und erzielte am 11. Juni 1997 im letzten Spiel beim VfB Lübeck sein einziges Tor für die Blau-Schwarzen. Durch den Abstieg wurde sein Dreijahres-Vertrag ungültig. Er kehrte wieder ins Ruhrgebiet nach Bochum zurück und stand im Kader der SG Wattenscheid 09.

Nach zwei Jahren führte ihn sein sportlicher Weg zum FC Gütersloh. Das neuformierte Team spielte trotz finanzieller Probleme unter Trainer Gerhard Kleppinger und Co-Trainer Rob Reekers eine gute Rolle in der Regionalliga West. Nach der Winterpause wurde im Februar 2000 Insolvenz angemeldet und die Mannschaft zurückgezogen.

Frank Schön ging zum FC Carl Zeiss Jena unter dem späteren Waldhöfer Trainer Slavko Petrovic. Zusammen mit seinem Vereinskameraden Michael Mason trug er zum Verbleib des FC Carl Zeiss Jena in der Regionalliga bei. Nach einem 13. Platz in der Winterpause wurde am Ende noch der 4. Platz erreicht. Damit schafften die Jenaer die direkte Qualifikation und blieben in der neustrukturierten Regionalliga Süd. Am 10. September 2000 verletzte sich Schön beim Auswärtsspiel gegen die Reserve des FC Bayern in München schwer am Kreuzband und musste nach Komplikationen fast seine Laufbahn beenden. Sein Team stieg während dieser Zeit aus der Regionalliga in die Oberliga ab.

Nach einem Jahr Klinik und Rehaaufenthalten konnte er sein Comeback 2001 in der Oberliga Nordost gegen SG Dynamo Dresden geben. Nachdem der angepeilte Aufstieg verpasst wurde, erhielten zahlreiche Führungsspieler, so auch Frank Schön keinen Vertrag mehr. Wiederum wurde er von Slavko Petrović, der ihn aus Jena kannte, im Jahr 2002 zu Fortuna Düsseldorf in die Oberliga Nordrhein gelotst. Er sollte dort die junge Mannschaft führen und die Klasse halten.[2] Unter Tainer Uwe Weidemann gelang das Vorhaben. Sportdirektor Thomas Berthold und Trainer Massimo Morales planten jedoch im Folgejahr nicht mehr mit Schön.

Sein Weg führte im Sommer 2004 zum Wuppertaler SV, wo er mit der Reserve in der Oberliga antrat. Gegen Union Berlin und VfL Osnabrück wurde er nochmals in die Regionalligamannschaft beordert. Hauptsächlich konzentrierte er sich jedoch auf die Leitung der Fußballabteilung in der Sport- und Freizeitanlage Cosmo Sports GmbH in Düsseldorf. "Ayhan Tumani wollte mich als Co-Trainer für die Oberliga-Mannschaft haben. Aber mit meiner Arbeit lässt sich das zeitlich nicht vereinbaren."[3] berichtete Schön.

Nach einer einjährigen Pause spielte er bis zum Karriereende beim Landesligisten FC Remscheid,[4] mit dem er 2009 den Aufstieg in die Niederrheinliga schaffte.

Privates und Trainer

Im Jahr 2009 zog er nach Jena und wurde dort Vater eines Sohnes. Im Oktober 2011 gründete Frank Schön eine Fußballschule und gibt dort seine Erfahrungen weiter.[5] Außerdem erlernte er den Beruf des Zahntechnikers, in dem er auch heute noch tätig ist.

Im Januar 2012 übernahm Schön das Traineramt beim Thüringenligisten SC 1903 Weimar,[6] das er bis zum Ende der Saison ausübte. Zur Zeit leitet Frank Schön weiterhin seine Fussballschule in Jena.

Sonstiges

In seiner Freizeit spielt Frank Schön für die Hobbyteams von MMX Jena, Grashoppers 06 Jena und dem FSV "Am Flecken". Er kickt auch für verschiedene Traditionsteams und hatte im März 2011 einen Einsatz beim Superpott 2011 in Bochum mit den Ruhrgebietsteams von VfL Bochum 1997, Borussia Dortmund 1997 und dem FC Schalke 04 mit dem er den 2. Turnierplatz hinter dem VfL belegte. Das Turnier wurde im Sportfernsehen live übertragen und die Einnahmen kamen den Opfern der Erdbeben-Katastrophe in Japan zugute.

Einzelnachweise

  1. "Buwe-Blatt" 12/2020 vom 11. Februar 2020
  2. Frank Schön unterschreibt Zwei-Jahres-Vertrag f95.de, abgerufen am 2. Mai 2020
  3. Frank Schön lag Angebot des WSV vor wz.de vom 8.7.2007, abgerufen am 2. Mai 2020
  4. FC Remscheid stellte neuen Führungsspieler vor rga.de vom 22.6.2007, abgerufen am 2. Mai 2020
  5. Fußballschule f-schoen.de, abgerufen am 2. Mai 2020
  6. Trainerwechsel beim Thüringenligisten SC 03 thueringer-allgemeine.de vom 14.1.2012, abgerufen am 2. Mai 2020

Weblinks



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