Fußball-Bundesliga/Statistik und Trivia

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Die Liste der Statistiken und Trivia der Fußball-Bundesliga gibt einen Überblick zu allerlei wissenswerten Fakten rund um die seit 1963 existierende Fußball-Bundesliga.

Vereine

  • Als einziger Verein ist der Hamburger SV seit der Gründung der Bundesliga 1963 ununterbrochen dabei. Es folgen der FC Bayern München (ununterbrochen seit 1965), Borussia Dortmund (ununterbrochen seit 1976), der VfB Stuttgart (ununterbrochen seit 1977) und Bayer Leverkusen (ununterbrochen seit 1979).
  • Damit war und ist der Hamburger SV natürlich auch als einziger Verein in 44 aufeinander folgenden Spielzeiten in der Bundesliga vertreten. In dieser Rubrik folgt ihm der FC Bayern München (42 Spielzeiten, ununterbrochen seit 1965), der 1. FC Köln (35 Spielzeiten von 1963 bis 1998), Borussia Mönchengladbach (34/1965 bis 1999) sowie der 1.FC Kaiserslautern und Eintracht Frankfurt (jeweils 33/1963 bis 1996).
  • Von den derzeitig in der Bundesliga vertretenen Vereinen sind neben dem Hamburger SV der FC Bayern München (in der Bundesliga seit 1965), Bayer Leverkusen (seit 1979) und der VfL Wolfsburg (seit 1997) noch nie abgestiegen.
  • In der Bundesliga spielten bisher 49 Vereine. Von diesen 49 Vereinen spielen zur Zeit (Saison 2006/07) 18 in der Bundesliga, elf in der 2. Fußball-Bundesliga, sieben in den Regionalligen, neun in Oberligen, einer in der Verbandsliga (5. Liga) und einer (SV Blau-Weiß Berlin) in der Bezirksliga (7. Liga). Zwei Vereine (SC Tasmania 1900 Berlin und VfB Leipzig) mussten jeweils einige Jahre nach ihrem Bundesliga-Abstieg Konkurs anmelden und wurden aufgelöst.
  • Der FC Bayern München war bislang an 509 Spieltagen Spitzenreiter der Fußball-Bundesliga. Gefolgt wird der Verein von Borussia Mönchengladbach, der 130 mal an der Spitze stand, und dem SV Werder Bremen, der 127 mal Spitzenreiter war. Auf den folgenden Plätzen befinden sich der Hamburger SV (108) und Borussia Dortmund (95). An den 1492 Spieltagen (Stand: 34.Spieltag 2006/07) standen 29 der bisherigen 49 Bundesligavereine auf Platz 1 der Bundesligatabelle. An elf dieser Spieltage teilten sich zwei Mannschaften den ersten Rang, einmal sogar drei Mannschaften.
  • Bester Saisonstart: Zum Auftakt der Saison 1995/96 gewann der FC Bayern München die ersten sieben Spiele in Folge. Den gleichen Erfolg erzielte der 1.FC Kaiserslautern zum Saisonstart 2001/02.
  • Der FC Bayern München ist die einzige Mannschaft, die Deutscher Meister wurde, obwohl sie an allen Spieltagen zuvor niemals Tabellenführer war (in der Saison 1985/86).
  • In den Spielzeiten 1972/73 sowie 1984/85 schaffte es ebenfalls der FC Bayern München, vom ersten bis zum letzten Spieltag ununterbrochen Tabellenführer zu sein und wurde folglich auch Deutscher Meister.
  • Als einziger Verein schaffte es der 1. FC Kaiserslautern mit dem Trainer Otto Rehhagel, als Aufsteiger Deutscher Meister zu werden (1997/98).
  • Als einziger Verein schaffte es der VfB Stuttgart in der Saison 2006/07, am ersten Spieltag Tabellenletzter, am letzten Spieltag jedoch Tabellenerster und damit Meister zu sein.
  • SC Tasmania 1900 Berlin gilt als schlechtester Verein der Ligageschichte und hält insgesamt 13 Negativrekorde.
  • Die wenigsten Bundesliga-Spiele bestritt Preußen Münster mit 30 Spielen. Preußen Münster war 1963 Gründungsmitglied, stieg jedoch bereits nach einem Jahr ab und kam nie zurück. In der Saison 1963/64 gab es nur 16 Bundesligisten und deswegen auch nur 30 Spiele. Alle anderen Vereine, die nur eine Saison in der Bundesliga waren, bestritten 34 Spiele.
  • Die längste torlose Serie legte der 1. FC Köln hin. In der Saison 2001/02 blieb der Verein 1034 Minuten in Folge ohne Tor.
  • Mit dem 1. FC Nürnberg stieg zum bisher einzigen Mal der amtierende Deutsche Meister ab (1969).
  • Das Spiel mit der höchsten Zuschauerzahl war die Begegnung Hertha BSC - 1. FC Köln am 26. September 1969 mit 88.075 Zuschauern. Das Spiel endete 1:0.
  • Die Rekord-Minuskulisse stammt aus der Saison 1965/66: am 15. Januar 1966 sahen nur 827 Zuschauer die Partie SC Tasmania 1900 Berlin - Borussia Mönchengladbach.
  • Den höchsten Zuschauerschnitt in einer Saison erreichte Borussia Dortmund 2003/04 mit 79.647 Zuschauern pro Spiel.
  • Die höchste Anzahl an Toren in einem Spiel ist 12 - diese wurde fünfmal erzielt. Allein viermal war Borussia Dortmund beteiligt: Der BVB verlor in der Saison 1971/72 mit 1:11 beim FC Bayern München und in der Saison 1977/78 mit 0:12 bei Borussia Mönchengladbach. In der Saison 1963/64 gewann der BVB mit 9:3 gegen Kaiserslautern und in der Saison 1982/83 mit 11:1 gegen DSC Arminia Bielefeld. In der Saison 1976/77 besiegte der 1. FC Köln außerdem Tennis Borussia Berlin mit 8:4.
  • Die höchste Anzahl an Toren, mit der eine Mannschaft noch verlor, ist 5. Ein 6:5 gab es bisher dreimal. In der Spielzeit 1968/69 schlug SV Werder Bremen Borussia Mönchengladbach mit diesem Ergebnis und in der Saison 1974/75 gelang Fortuna Düsseldorf ein 6:5 gegen Bayern München. Die Münchner gewannen in der Saison 1976/77 beim VfL Bochum ebenfalls mit 6:5.
  • Die meisten zweistelligen Siege gelangen Borussia Mönchengladbach, die insgesamt viermal mit mindestens 10 Toren Differenz gewannen. Neben dem 12:0 gegen Dortmund (1977/78) siegten sie 11:0 gegen Schalke 04 (1966/67) und jeweils 10:0 gegen Borussia Neunkirchen (1967/68) und Eintracht Braunschweig (1984/85).
  • Der 7. Aufstieg 2003/04 macht DSC Arminia Bielefeld zum Rekordaufsteiger der Bundesliga.
  • Die Mannschaft mit der längsten Bundesliga-Abstinenz ist Alemannia Aachen. Nach dem Abstieg 1970 dauerte es bis 2006, bis Aachen wieder aufstieg - also 36 Jahre.
  • Fünf Vereine schafften es, aus der Ober- bzw. Regionalliga in die Zweite Bundesliga und ein Jahr später sofort in die Bundesliga aufzusteigen. Dies waren TSV 1860 München (Saison 1992/93 und 1993/94), Fortuna Düsseldorf (1993/94 und 1994/95), der DSC Arminia Bielefeld (1994/95 und 1995/96), der 1. FC Nürnberg (1996/97 und 1997/98) und der SSV Ulm 1846 (1997/98 und 1998/99). Fortuna Düsseldorf und der SSV Ulm stiegen allerdings - genauso schnell wie sie in die Bundesliga gekommen sind - wieder ins Amateurlager ab.
  • Einen Fairnessrekord hält Eintracht Braunschweig. Die Mannschaft blieb am längsten ohne Platzverweis, nämlich von Beginn der Bundesliga 1963 bis zur Saison 1975/76 (322 Bundesligaspiele in Folge). Den ersten Platzverweis für Eintracht kassierte dann am 30. August 1975 beim 3:2-Sieg über SV Werder Bremen der damals älteste Spieler der Bundesliga, der 35-jährige Wolfgang Grzyb, als er den zwei Jahre jüngeren Schiedsrichter Manfred Scheffner beschimpfte.
  • Der SSV Ulm 1846 ist die Mannschaft mit den meisten Platzverweisen in einem Spiel. Bei der 1:2-Niederlage bei Hansa Rostock in der Saison 1999/2000 wurden insgesamt vier Ulmer des Feldes verwiesen (zwei Spieler mit Rot, zwei mit Gelb-Rot).
  • In der Saison 2006/07 gelang es dem SV Werder Bremen als erstem Verein, in drei Auswärtsspielen je sechs Tore zu schießen. Die Bremer gewannen in der Hinrunde innerhalb von weniger als zwei Monaten auswärts 6:0 gegen den VfL Bochum, 6:1 gegen den 1. FSV Mainz 05 und 6:2 gegen Eintracht Frankfurt.

Spieler

Trainer

  • Rekordmeister als Trainer ist Udo Lattek mit acht Deutschen Meisterschaften. Platz 2 belegt Ottmar Hitzfeld mit sechs Meisterschaften, gefolgt von Hennes Weisweiler mit vier Titeln.
  • Die meisten Spiele als Trainer hat Otto Rehhagel auf der Trainerbank gesessen: 820 Spiele, gefolgt von Erich Ribbeck mit 569 Spielen.
  • Jüngster Trainer war Matthias Sammer zu Beginn der Saison 2000/01 bei Borussia Dortmund. Er war zu diesem Zeitpunkt erst 32 Jahre alt. Bereits nach seiner zweiten Saison wurde er mit dem BVB Deutscher Meister und ist somit auch jüngster Meistertrainer.
  • Die meisten vorzeitigen Trainerentlassungen leistete sich Eintracht Frankfurt (20 mal), zugleich der Verein mit den meisten Trainern (31).
  • In der Saison 2006/07 kam es zu Beginn der Rückrunde zu drei Trainerwechseln innerhalb von 24 Stunden, was einen Rekord bedeutet: Am 31. Januar 2007 wurden Felix Magath (bei Bayern München) und Thomas Doll (beim HSV) entlassen, Jupp Heynckes kündigte seinerseits bei Bor. Mönchengladbach.


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