Gregor Quasten: Unterschied zwischen den Versionen

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Er begann seine fußballerische Karriere beim ''PSV Mönchengladbach''. Ab 1971 spielte er bei [[Borussia Mönchengladbach]] und wechselte 1975 zum [[FC 08 Homburg]] für den er 193 Spiele bestritt. 1980 schloss er sich [[Hertha BSC]] an, wo er vier Jahre zwischen den Pfosten stand und 1982 sein erstes Bundesligaspiel bestritt. Insgesamt spielte er 147 mal für Hertha BSC. Anschließend stand er drei Jahre beim [[SV Waldhof Mannheim]] für den er 13 Spiele bestritt und ein Jahr noch einmal beim [[FC 08 Homburg]] unter Vertrag. Ab 1988 ließ er seine Karriere beim [[SV Edenkoben]] ausklingen.
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Er begann seine fußballerische Karriere beim ''PSV Mönchengladbach''. Ab 1971 spielte er bei [[Borussia Mönchengladbach]] und wechselte 1975 zum [[FC 08 Homburg]] für den er 193 Spiele bestritt. 1980 schloss er sich [[Hertha BSC]] an, wo er vier Jahre zwischen den Pfosten stand und 1982 sein erstes Bundesligaspiel bestritt. Insgesamt spielte er 147 mal für Hertha BSC. Für den späteren Bundesliga-Torwart Richard Golz war er das Vorbild: "Gregor Quasten strahlte eine besondere Lässigkeit aus, hatte immer so kleine Spielchen in seinen Bewegungen – das hat mich angezogen."<ref>[https://www.11freunde.de/interview/richard-golz-im-interview Richard Golz im Interview] 11freunde.de vom 3.4.2008, abgerufen am 11. Oktober 2019</ref>
  
Quasten bestritt insgesamt 55 Bundesligaspiele und 299 Spiele in der 2. Bundesliga. Obwohl er Tormann war, schoss er insgesamt 7 Ligatore. Seine größte Erfolge sind der DFB-Pokalsieg 1973, die Deutsche Meisterschaft 1975 und der UEFA-Pokalsieg 1975, jeweils mit Borussia Mönchengladbach.
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Anschließend stand er drei Jahre beim [[SV Waldhof Mannheim]] unter Vertrag, für den er 13 Spiele bestritt. Unter anderem wurde er am 15. April 1987 beim Derby in Kaiserslautern für den verletzten [[Uwe Zimmermann|Uwe "Zimbo" Zimmermann]] eingewechselt.<ref>[https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-sv-waldhof-derby-historie-als-waldhof-vier-elfmeter-bekam-_arid,1508600.html Derby-Historie] morgenweb.de vom 29.8.2019, abgerufen am 11. Oktober 2019</ref>
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Dann lief er nochmals ein Jahr für den [[FC 08 Homburg]] auf, bevor er ab 1988 seine Karriere beim [[SV Edenkoben]] ausklingen ließ, mit dem er in den Aufstiegsspielen zur 2. Liga scheiterte.
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Quasten bestritt insgesamt 55 Bundesligaspiele und 299 Spiele in der 2. Bundesliga. Obwohl er Tormann war, schoss er insgesamt 7 Ligatore. Seine größte Erfolge sind der DFB-Pokalsieg 1973, die Deutsche Meisterschaft 1975 und der UEFA-Pokalsieg 1975, jeweils als Ersatztorwart mit Borussia Mönchengladbach.
  
 
Gregor Quasten starb am 13. November 2004 im Alter von 52 Jahren an Krebs.
 
Gregor Quasten starb am 13. November 2004 im Alter von 52 Jahren an Krebs.
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Aktuelle Version vom 11. Oktober 2019, 09:13 Uhr

Gregor Quasten
Gregor Quasten 86 87.jpg
Gregor Quasten 1985 beim SVW
Spielerinformationen
Voller Name Gregor Quasten
Geburtstag 3. Oktober 1952
Geburtsort Mönchengladbach, DeutschlandDeutschland Deutschland
Sterbedatum 13. November 2004
Sterbeort Edenkoben, DeutschlandDeutschland Deutschland
Position Torwart
Vereine in der Jugend
Bis 1971 DeutschlandDeutschland PSV Mönchengladbach
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
07/1971 - 06/1975
07/1975 - 06/1980
07/1980 - 06/1984
07/1984 - 06/1987
07/1987 - 06/1988
07/1988 - unbekannt
DeutschlandDeutschland Borussia Mönchengladbach
DeutschlandDeutschland FC Homburg
DeutschlandDeutschland Hertha BSC Berlin
DeutschlandDeutschland SV Waldhof Mannheim
DeutschlandDeutschland FC Homburg
DeutschlandDeutschland SV Edenkoben
0 (0)
193 (4)
147 (3)
13 (0)
8 (0)
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1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
 Stand: 3. Oktober 2014

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Gregor Quasten (* 3. Oktober 1952 (67 Jahre)in Mönchengladbach; † 13. November 2004 in Edenkoben) war ein deutscher Fußballtorhüter.

Karriere

Er begann seine fußballerische Karriere beim PSV Mönchengladbach. Ab 1971 spielte er bei Borussia Mönchengladbach und wechselte 1975 zum FC 08 Homburg für den er 193 Spiele bestritt. 1980 schloss er sich Hertha BSC an, wo er vier Jahre zwischen den Pfosten stand und 1982 sein erstes Bundesligaspiel bestritt. Insgesamt spielte er 147 mal für Hertha BSC. Für den späteren Bundesliga-Torwart Richard Golz war er das Vorbild: "Gregor Quasten strahlte eine besondere Lässigkeit aus, hatte immer so kleine Spielchen in seinen Bewegungen – das hat mich angezogen."[1]

Anschließend stand er drei Jahre beim SV Waldhof Mannheim unter Vertrag, für den er 13 Spiele bestritt. Unter anderem wurde er am 15. April 1987 beim Derby in Kaiserslautern für den verletzten Uwe "Zimbo" Zimmermann eingewechselt.[2]

Dann lief er nochmals ein Jahr für den FC 08 Homburg auf, bevor er ab 1988 seine Karriere beim SV Edenkoben ausklingen ließ, mit dem er in den Aufstiegsspielen zur 2. Liga scheiterte.

Quasten bestritt insgesamt 55 Bundesligaspiele und 299 Spiele in der 2. Bundesliga. Obwohl er Tormann war, schoss er insgesamt 7 Ligatore. Seine größte Erfolge sind der DFB-Pokalsieg 1973, die Deutsche Meisterschaft 1975 und der UEFA-Pokalsieg 1975, jeweils als Ersatztorwart mit Borussia Mönchengladbach.

Gregor Quasten starb am 13. November 2004 im Alter von 52 Jahren an Krebs.

Bilder

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Richard Golz im Interview 11freunde.de vom 3.4.2008, abgerufen am 11. Oktober 2019
  2. Derby-Historie morgenweb.de vom 29.8.2019, abgerufen am 11. Oktober 2019

Weblinks



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