Interview mit Oliver Otto im März 2003

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Oliver Otto

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Seit dem 1. Juli vergangenen Jahres tritt Mittelfeldspieler Oliver Otto für den SVW gegen das Leder. Den gebürtigen Schwaben, der für den VfB Stuttgart und den SSV Ulm 1846 bereits 39 Erstligaeinsätze bestritt, mit den "Spatzen" den Aufstieg von der Regionalliga bis in Liga eins miterlebte, zog es nach einem kurzen Gastspiel in Griechenland wieder zurück in heimische Gefilde. "Für meine Familie war es besser. Mannheim war eine interessante Adresse. Ich fühle mich wohl hier", beschreibt der 30-jährige den letzten Schritt. Im folgenden lnterview verrät er auch, warum die Bundesliga nach seiner Rückkehr kein Thema mehr war.


Oliver Otto, seit Saisonbeginn bist du in Mannheim. Gut eingelebt inzwischen?

Otto: Ja absolut. Wir, das heißt meine Familie und ich, fühlen uns absolut wohl hier. Wir haben viele nette Leute kennen gelernt inzwischen. Auch von der Mannschaft bin ich gut aufgenommen worden.


Nach dem kurzzeitigen Aufenthalt in Griechenland zog es dich schnell wieder zurück in die Heimat. Warum?


Otto: Vor allem meine Frau tat sich im Ausland sehr schwer. Wir hatten relativ wenige Kontakte. Sie sprach überhaupt kein griechisch, ich konnte mich nur mit dem notwendigsten verständigen. Ich hatte vor meinem Wechsel nach Mannheim zwar noch einmal ein Angebot aus der dortigen ersten Liga. Aber der Schritt zurück nach Deutschland war für mich und meine Familie richtig.


Gab es auch Gedanken daran, wie- der in die 1. Bundesliga zu wechseln?


Otto: Gut, im Zusammenhang mit der Kirch-Krise und dem Umstand, das Griechenland auch ein wenig weiter weg war, war es schwierig sofort wieder in die Bundesliga zu wechseln. Mann-heim ist eine gute Adresse für mich gewesen. Der SVW ist ein Traditionsverein. Deshalb habe ich mich entschlossen diesen Schritt hierher zu machen.


Du hast noch nicht ganz so viele Einsätze, wie du dir möglicherweise erhofft hast. Wie gehst du damit um?


Otto: Natürlich will man als Spieler möglichst immer dabei sein. Das ist normal. Aber meine persönliche Situation spielt keine Rolle, wichtig ist gerade in der jetzigen Phase, dass wir als Team punkten. Alles andere ist nebensächlich. Natürlich hätte ich mir mehr Einsätze gewünscht. Aber im Fußball können eben nur elf Spieler auf den Rasen geschickt werden.


Wie ist Oliver Otto privat?


Otto: Nun, ich kümmere mich natürlich um meine Familie, meine Frau und meine Tochter Jule. Wir unternehmen viel zusammen, gehen gerne mal bummeln, spielen viel miteinander. Meine Tochter ist zwei Jahre alt, die möchte natürlich auch immer viel beschäftigt werden. Und das macht viel Spaß. Abschließende Frage: Wie siehst du dem Saisonfinale für den SVW entgegen? Otto: Da ist alles möglich. Natürlich auch, dass wir den Klassenerhalt schaffen. Abstiegskampf ist immer etwas sehr schwieriges. Aber ich denke, auch mit dem notwendigen Glück, können wir es am Ende packen.


Vom Stadionmagazin Ausgabe 25. Spieltag Saison 2002/2003



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