Josef Erb

Aus WikiWaldhof
Wechseln zu: Navigation, Suche
Josef Erb
Seppl Erb.jpg
Spielerinformationen
Voller Name Josef Erb
Geburtstag 24. Januar 1921
Geburtsort Mannheim, DeutschlandDeutschland Deutschland
Sterbedatum 9. Mai 2006
Sterbeort Freiburg, DeutschlandDeutschland Deutschland
Spitzname Seppl
Position Angriff
Vereine in der Jugend
bis 1938 DeutschlandDeutschland Waldhof Mannheim
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
07/1938 - 03/1943
04/1943 - 06/1946
02/1948 - 03/1948
04/1948 - 06/1950
DeutschlandDeutschland Waldhof Mannheim
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lagermannschaft (Kriegsgefangenenlager Texas)
DeutschlandDeutschland Waldhof Mannheim
DeutschlandDeutschland Saar 05 Saarbrücken
70 (69)

5 (0)
3 (3)
Stationen als Trainer
07/1955 - 06/1956 DeutschlandDeutschland Saar 05 Saarbrücken
DeutschlandDeutschland SC Preußen Merchweiler,
DeutschlandDeutschland SpVgg Quierschied
DeutschlandDeutschland SG Hassel

1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
 Stand: 30. Januar 2020

Fehler entdeckt?
Dann schicken Sie hier eine Korrektur ab.

Vorlage:Infobox Fußballspieler/Veraltete Parameter

Josef Erb (* 24. Januar 1921 (99) in Mannheim; † 9. Mai 2006 in Freiburg im Breisgau)[1] war ein deutscher Fußballspieler.

Karriere

Josef Erb wurde in der Alten Frankfurter Straße auf dem Waldhof geboren und ist in der Hubenstraße, der Geburtsstätte des SV Waldhof aufgewachsen.

Bereits in der Jugend spielte der Straßenfußballer „Erbe Seppl“ für den SV Waldhof. Sein erstes Ligaspiel absolvierte er kurz vor seinem 18.Geburtstag beim Freiburger FC im Möslestadion. Die ASZ schrieb "Der langfüßige Erb fand sich vortrefflich in das Mannschaftsgebilde hinein."[2] Anfangs war auch Otto Siffling, der jedoch schon von seiner Krankheit gezeichnet war, sein Mitspieler.

Josef Erb gehörte jener Mannschaft an, die in den 30er Jahren zur deutschen Spitzenklasse gehörte und den Begriff Waldhof Buben entstehen ließ. Der gelernte Maschinenbautechniker selbst hatte als schneller und technisch versierter Stürmer maßgeblichen Anteil daran. 1939/40 und 1941/42 wurde er badischer Torschützenkönig. Am 12. November 1939 gab er in Stuttgart sein Debüt in der badischen Auswahl bei der 2:4-Niederlage gegen Württemberg.

Einer seiner größten Erfolge war am 28. April 1940 das Finale des Tschammerpokal 1939 vor 60.000 Zuschauern im Berliner Olympiastadion gegen den 1. FC Nürnberg welches der SVW mit 2:0 (1:0) velor.

1940 wurde er von Reichstrainer Sepp Herberger in die Nationalmannschaft berufen, doch ein Einsatz scheiterte am Veto von Mittelstürmer Ed Conen.

Nachdem er zunächst zurückgestellt war, meldete sich Seppl Erb 1942 freiwillig zum Militärdienst und wurde nach Nordafrika abkommandiert. Das Kriegsende erlebteer in Texas im Gefangenenlager. In der dortigen Lagermannschaft spielte er u.a. mit dem Waldhöfer Werner Hölzer. Später wurde er in ein Gefangenenlager in Frankreich verlegt, wo er mit dem SC Saar 05 Saarbrücken in Berührung kam.

Nach dem Krieg kehrte der Linksfüßler von Februar bis März 1948 an den Alsenweg zum SV Waldhof Mannheim zurück, bevor er im April zu Saar 05 Saarbrücken wechselte. Zunächst war er als Spieler in der Oberliga Südwest und Saarlandliga aktiv. Wegen eines Meniskusabrisses musste er seine Karriere beenden.

Seppl spielte in 14 Stadt-, Kreis- sowie Verbandsauswahlspiele für den Alsenweg.

Trainer

Nach seiner Spielerkarriere war er später auch als Trainer für Saar 05 Saarbrücken aktiv. Den Trainerschein machte der gebürtige Waldhöfer übrigens im Jahr 1957 zusammen mit Fritz Walter in Duisburg-Wedau bei Dettmar Cramer.

Später trainierte er noch bei SC Preußen Merchweiler, SpVgg Quierschied und SG Hassel.


Vereinsspiele

Liga Jahr Verein Spiele Tore
Bezirksliga Rhein 1938-1939 SV Waldhof Mannheim 2 0
Gauliga Baden 1939-1940 SV Waldhof Mannheim 16 17
Deutsche Meisterschaftsrunde 1939-1940 SV Waldhof Mannheim 9 8
Tschammerpokal 1939-1940 SV Waldhof Mannheim 8 6
Bezirksliga Rhein 1940-1941 SV Waldhof Mannheim 10 10
Bezirksliga Rhein 1941-1942 SV Waldhof Mannheim 17 21
Bezirksliga Rhein 1942-1943 SV Waldhof Mannheim 10 7
Oberliga Süd 1947-1948 SV Waldhof Mannheim 7 2

Bilder

Einzelnachweise

  1. Andreas Ebner: Als der Krieg den Fußball fraß. Die Geschichte der Gauliga Baden 1933–1945. S. 312/313
  2. ASZ Nr.5 vom 16.1.1939, Seite 4

Weblinks

  • Josef Erb in der Datenbank von weltfussball.de

Literatur

  • Karl-Heinz Schwarz-Pich: 100 Jahre SV Waldhof Mannheim 1907-2007. Grunert Medien & Kommunikation GmbH, Mannheim 2007, ISBN 978-3-00-019800-7
  • Andreas Ebner: Als der Krieg den Fußball fraß“. 2016, ISBN 978-3-89735-879-9


Hier könnte Ihre Werbung stehen

in allen mehr als 20.000 Artikeln