Josef Erb

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Josef Erb
Seppl Erb.jpg
Spielerinformationen
Voller Name Josef Erb
Geburtstag 18. Januar 1921
Geburtsort Mannheim, DeutschlandDeutschland Deutschland
Sterbedatum 17. April 2006
Sterbeort Freiburg, DeutschlandDeutschland Deutschland
Spitzname Seppl
Position Angriff
Vereine in der Jugend
bis 1938 DeutschlandDeutschland Waldhof Mannheim
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
07/1938 - 03/1943
04/1943 - 06/1946
02/1948 - 03/1948
04/1948 - 06/1950
DeutschlandDeutschland Waldhof Mannheim
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lagermannschaft (Kriegsgefangenenlager Texas)
DeutschlandDeutschland Waldhof Mannheim
DeutschlandDeutschland Saar 05 Saarbrücken
70 (69)

5 (0)
Stationen als Trainer
07/1955 - 06/1956 DeutschlandDeutschland Saar 05 Saarbrücken

1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
 Stand: 17. Januar 2015

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Josef Erb ( * 18. Januar 1921 (98) in Mannheim; † 17. April 2006 in Freiburg) war ein ehemaliger deutscher Fussballspieler.

Karriere

Josef Erb wurde in der Alten Frankfurter Straße auf dem Waldhof geboren und ist in der Hubenstraße, der Geburtsstätte des SV Waldhof aufgewachsen.

Bereits in der Jugend spielte der Straßenfußballer für den SV Waldhof. Sein erstes Ligaspiel absolvierte er kurz vor seinem 18.Geburtstag beim Freiburger FC im Möslestadion. Anfangs war auch Otto Siffling , der jedoch schon von seiner Krankheit gezeichnet war, sein Mitspieler. Josef Erb gehörte jener Mannschaft an, die in den 30er Jahren zur deutschen Spitzenklasse gehörte und den Begriff Waldhof Buben entstehen ließ. Er selbst hatte als schneller und technisch versierter Stürmer maßgeblichen Anteil daran. 1940 wurde er von Reichstrainer Sepp Herberger in die Nationalmannschaft berufen, doch ein Einsatz scheiterte am Veto von Mittelstürmer Ed Conen. 1942 meldete sich Seppl Erb freiwillig zum Militärdienst und erlebte das Kriegsende in Texas im Gefangenenlager. In der dortigen Lagermannschaft spielte er u.a. mit dem Waldhöfer Werner Hölzer. Nach dem Krieg kehrte der Linksfüßler von Februar bis März 1948 an Alsenweg zum SV Waldhof Mannheim zurück bevor er im April zu Saar 05 Saarbrücken wechselte. Zunächst war er als Spieler, später auch als Trainer für Saar 05 Saarbrücken aktiv. Den Trainerschein machte der gebürtige Waldhöfer übrigens zusammen mit Fritz Walter. Seppl spielte in 14 Stadt-, Kreis- sowie Verbandsauswahlspiele für den Alsenweg.

Eines seiner größten Erfolge war am 28. April 1940 das Finale des Tschammerpokal 1939 vor 60.000 Zuschauern im Berliner Olympiastadion gegen den 1. FC Nürnberg welches der SVW mit 2:0 (1:0) velor.

Am 17. April 2006 verstarb Seppl Erb in Freiburg.

Vereinsspiele

Liga Jahr Verein Spiele Tore
Bezirksliga Rhein 1938-1939 SV Waldhof Mannheim 2 0
Gauliga Baden 1939-1940 SV Waldhof Mannheim 16 17
Deutsche Meisterschaftsrunde 1939-1940 SV Waldhof Mannheim 9 8
Tschammerpokal 1939-1940 SV Waldhof Mannheim 8 6
Bezirksliga Rhein 1940-1941 SV Waldhof Mannheim 10 10
Bezirksliga Rhein 1941-1942 SV Waldhof Mannheim 17 21
Bezirksliga Rhein 1942-1943 SV Waldhof Mannheim 10 7
Bezirksliga Rhein 1943-1944 SV Waldhof Mannheim
Oberliga Süd 1947-1948 SV Waldhof Mannheim 3 0

Bilder

Weblinks

  • Josef Erb in der Datenbank von weltfussball.de

Literatur

Karl-Heinz Schwarz-Pich: 100 Jahre SV Waldhof Mannheim 1907-2007. Grunert Medien & Kommunikation GmbH, Mannheim 2007, ISBN 978-3-00-019800-7



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