Jugendförderzentrum

Aus WikiWaldhof
Wechseln zu: Navigation, Suche

Das Jugendförderzentrum Waldhof-Mannheim befindet sich auf der traditionsreichen Seppl-Herberger-Sportanlage am Alsenweg.

Das Gebäude umfasst neben der Geschäftsstelle unter anderem auch zwei Schulungsräume, einen Freizeitraum, einen Fitnessraum sowie einen Reharaum.

Im Alsenweg 3 stehen für das Konzept „Anpfiff ins Leben“ über 780 m² zur Verfügung. Das Haus bietet jungen Sportlern beste Voraussetzungen zur Förderung in den Bereichen Schule, Beruf, Soziales, Kunst und Sport.

Dort, wo bis vor kurzem noch ein staubiger Hartplatz vor sich hin darbte, befinden sich nun zwei nagelneue Kunstrasenplätze, eine Schallschutzmauer und ein Funktionsbau. Das neue Jugendförderzentrum Mannheim-Waldhof soll unter der Leitung des von der Dietmar Hopp Stiftung unterstützten Vereins „Anpfiff ins Leben“ laufen, der sich der ganzheitlichen Nachwuchsförderung verschrieben hat und sich dabei in die Teilbereiche Sport, Schule, Beruf und Soziales aufteilt. Während Stephan Groß die sportliche Leitung verantwortet, kümmert sich Marcus Zegowitz als Geschäftsstellenleiter um die anderen Anpfiff-Säulen.

Jfz waldhof.jpg Jfz1.jpg

MM-Bericht zur offizielen Eröffnung am 11.06.09:


Einweihung: Dietmar-Hopp-Stiftung "Anpfiff ins Leben" macht 3,2 Millionen Euro teures Projekt zur Förderung des Fußballs möglich

Zentrum soll "Marke SVW" wieder stärken


Der SV Waldhof ist stolz auf sein neues Fußball-Förderzentrum. Mit einer großen Feier wurde das Projekt offiziell seiner Bestimmung übergeben - finanziert hat es die Dietmar-Hopp-Stiftung "Anpfiff ins Leben" mit einer Spende über 3,2 Millionen Euro. Rund 230 junge Fußballer, darunter ein Mädchenteam, sollen hier nicht nur sportlich gefördert, sondern auf ihrem Weg durch die Schule, ins Berufsleben und in Sachen soziales Verhalten begleitet werden. Oberbürgermeister Peter Kurz sprach von einem "Geschenk für ganz Mannheim".

"Heute ist in Erfüllung gegangen, was seit Jahrzehnten in den Köpfen der SVW-Verantwortlichen steckte und zu Papier gebracht wurde", freute sich Jugendleiter Horst Kilian. Auf 780 Quadratmetern Fläche machen drei neue Kunstrasenplätze und ein Multifunktionsgebäude mitsamt Infrastruktur alte Zeiten vergessen - zumindest fast: "Natürlich hätten wir uns so etwas früher auch gewünscht. Jetzt hat der SVW wieder Asphalt unter den Rädern. Das sollte er nutzen, um in den Profi-Fußball zurückzukehren", erklärte Trainerdenkmal Klaus Schlappner. Heinz Janalik, Präsident des Badischen Sportbundes (BSB), sieht dies ähnlich: "Ich habe mir in der jüngeren Vergangenheit viele Sorgen um den SV Waldhof gemacht. Dieses Zentrum bietet eine neue Chance."

Hans-Jürgen Pohl begrüßte viele Ehrengäste, Fußballer, Trainer und Betreuer. Mit Egon Lang hat er den Bau seit zwei Jahren koordiniert. Nebensache sind jetzt Probleme mit Anwohnern vom Oberlinweg, die eine Lärmschutzwand forderten - und bekamen. Pohl: "Ich heiße an diesem bedeutenden Tag für den SV Waldhof alle herzlich willkommen."

Als erster Gratulant trat Stadtoberhaupt Peter Kurz ans Mikrofon: "Das Konzept von ,Anpfiff ins Leben' kann keinen besseren Standort finden als beim SV Waldhof, weil der Sport als wichtiges Mittel für Integration steht." Kurz dankte im Namen der Stadt dem Initiator, Dietmar Hopp, sowie dem Vorsitzenden der Stiftung, Anton Nagl: "Vielleicht ist dies ein Impuls für den SV Waldhof. Erinnerungen an die erfolgreichen 80er Jahre werden wach. Die Jugend steht immer noch für die Marke SV Waldhof. Darauf sollte der Verein weiter setzen." Versäumtes endlich nachholen

Nagl meinte: "Ich bin überzeugt, dass in einigen Jahren auf das hier Erschaffene mit Stolz zurückgeblickt werden kann." Er merkte zugleich an: "Das Projekt funktioniert nur, wenn viele ehrenamtliche Mentoren zur Verfügung stehen." Derzeit arbeite "Anpfiff ins Leben" mit 120 Kooperationspartnern, etwa 30 davon beim SVW. Firmen, Schulen oder Sozialstationen nannte er als Beispiele. Für die Dietmar-Hopp-Stiftung sprach Dietmar Pföhler, denn Hopp selbst ist derzeit in Urlaub. "Anpfiff ins Leben ist in Deutschland einmalig. Die ganzheitliche Förderung in Sport, Schule, Beruf und sozialen Bereichen ist beispielhaft."

Für das Vereinspräsidium dankte Gerhard Schall: "Fordern und fördern wird die Devise unserer Arbeit sein. Vor zwei Jahren haben wir begonnen, Versäumtes nachzuholen. Ziel ist es, alle Nachwuchsmannschaften in den obersten Spielklassen zu etablieren." Eine bessere Nachricht konnte dazu nicht kommen: Am Nachmittag stieg die A-Jugend nach einem 6:1-Erfolg beim Freiburger FC in die Bundesliga auf.

Quelle: Mannheimer Morgen
12. Juni 2009

Weblinks



Hier könnte Ihre Werbung stehen

in allen mehr als 20.000 Artikeln