Karl-Heinz Emig: Unterschied zwischen den Versionen

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Dann rückte er als [[Verteidigung (Sport)|Abwehrspieler]] zu den Herren der Blau-Schwarzen in der Kader der 2. Bundesliga Süd auf. Bereits im letzten Jugendjahr konnte er dort vorher einen Einsatz verzeichnen.
 
Dann rückte er als [[Verteidigung (Sport)|Abwehrspieler]] zu den Herren der Blau-Schwarzen in der Kader der 2. Bundesliga Süd auf. Bereits im letzten Jugendjahr konnte er dort vorher einen Einsatz verzeichnen.
  
Nach dem Gastspiel bei [[Hertha BSC]], mit denen er in die [[2. Bundesliga]] abstieg, wechselte er 1984 für vier Spielzeiten zu den Lilien von [[SV Darmstadt 98|Darmstadt 98]]. Bei dem Zweitligisten verbrachte er seine längsten Profijahre und spielte dabei auch mit seinem Kollegen aus der Waldhöfer A-Jugend [[Egbert Zimmermann]] zusammen. Am [[9. Juni]] [[1988]] stand er unter Trainer [[Klaus Schlappner]] gegen seinen Jugendverein im Entscheidungsspiel um den letzten freien Platz in der Bundesliga. Im Elfmeterschießen vergab er seine Chance und der SV Waldhof blieb erstklassig.
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Nach dem Gastspiel bei [[Hertha BSC]], mit denen er in die [[2. Bundesliga]] abstieg, wechselte er 1984 für vier Spielzeiten zu den Lilien von [[SV Darmstadt 98|Darmstadt 98]]. Bei dem Zweitligisten verbrachte er seine längsten Profijahre und spielte dabei auch mit seinem Kollegen aus der Waldhöfer A-Jugend [[Egbert Zimmermann]] zusammen. Am [[9. Juni]] [[1988]] stand er unter Trainer [[Klaus Schlappner]] gegen seinen Jugendverein im Entscheidungsspiel um den letzten freien Platz in der Bundesliga. Schlappner hatte in seinen Kader mit [[Volker Kispert]], [[Rainer Scholz]] sowie [[Henrik Eichenauer]] einige Ex-Waldhöfer eingebaut und auch [[Bernhard Trares]] spielte für die "Lilien". Im Elfmeterschießen vergab Emig seine Chance und der SV Waldhof blieb erstklassig.
  
 
Danach schaffte er 1988 den Sprung in die Bundesliga und wechselte zum [[1. FC Kaiserslautern|Kaiserslautern]], wo er Stammspieler wurde, bis er nach 2 Jahren zur [[SpVgg Unterhaching|Unterhaching]] in die Bayernliga weiterzog und dort wiederum auf Egbert Zimmermann traf. 1992 gelang ihm dort der Aufstieg in die bekannte 2. Bundesliga.
 
Danach schaffte er 1988 den Sprung in die Bundesliga und wechselte zum [[1. FC Kaiserslautern|Kaiserslautern]], wo er Stammspieler wurde, bis er nach 2 Jahren zur [[SpVgg Unterhaching|Unterhaching]] in die Bayernliga weiterzog und dort wiederum auf Egbert Zimmermann traf. 1992 gelang ihm dort der Aufstieg in die bekannte 2. Bundesliga.

Aktuelle Version vom 23. Mai 2020, 10:02 Uhr

Karl-Heinz Emig
Spielerinformationen
Geburtstag 29. Juni 1962
Geburtsort MannheimDeutschlandDeutschland Deutschland
Nationalität DeutschlandDeutschland Deutschland
Größe 185 cm
Gewicht 80 kg
Position Libero
Vereinsinformationen karriereende
Vereine in der Jugend

07/1979 - 06/1980
DeutschlandDeutschland SSV Vogelstang
DeutschlandDeutschland SV Waldhof Mannheim
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
07/1979 - 06/1982
07/1982 - 06/1984
07/1984 - 06/1988
07/1988 - 06/1990
07/1991 - 06/1993
07/1993 - 06/1995
07/1995 – 06/1997
DeutschlandDeutschland SV Waldhof Mannheim
DeutschlandDeutschland Hertha BSC
DeutschlandDeutschland SV Darmstadt 98
DeutschlandDeutschland 1. FC Kaiserslautern
DeutschlandDeutschland SpVgg Unterhaching
DeutschlandDeutschland VfL Wolfsburg
DeutschlandDeutschland Eintracht Trier
33 0(2)
39 0(0)
147 (13)
55 0(1)
86 0(5)
37 0(2)
39 0(0)
Stationen als Trainer
11/1996 - 06/1998
07/1998 – 06/2000
07/2000 – 07/2002
08/2002 - 09/2002
07/2002 - 06/2004
07/2004 - 12/2006
07/2008 – 12/2009
01/2010 - 06/2011
10/2011 – 09/2012
DeutschlandDeutschland Eintracht Trier
DeutschlandDeutschland 1. FC Kaiserslautern U-19
DeutschlandDeutschland 1. FC Kaiserslautern (Co-Trainer)
DeutschlandDeutschland 1. FC Kaiserslautern (Interimstrainer)
DeutschlandDeutschland 1. FC Kaiserslautern (Co-Trainer)
DeutschlandDeutschland Wacker Burghausen (Co-Trainer)
DeutschlandDeutschland 1. FC Kaiserslautern U-17
DeutschlandDeutschland Karlsruher SC (Co-Trainer)
DeutschlandDeutschland Rot-Weiß Oberhausen (Co-Trainer)

1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
 Stand: 30. April 2020

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Vorlage:Infobox Fußballspieler/Veraltete Parameter

Karl-Heinz Emig (* 29. Juni 1962 (57 Jahre) in Mannheim) ist ein deutscher Fußballtrainer und ehemaliger Fußballspieler.

Karriere

Karl-Heinz Emig lernte das Kicken beim SSV Vogelstang, von wo er zum SV Waldhof wechselte. Unter Trainer Kurt Kobberger konnte er am 12. Juli 1980 im Endspiel gegen Schalke 04 die Deutsche Meisterschaft mit der A-Jugend gewinnen.

Dann rückte er als Abwehrspieler zu den Herren der Blau-Schwarzen in der Kader der 2. Bundesliga Süd auf. Bereits im letzten Jugendjahr konnte er dort vorher einen Einsatz verzeichnen.

Nach dem Gastspiel bei Hertha BSC, mit denen er in die 2. Bundesliga abstieg, wechselte er 1984 für vier Spielzeiten zu den Lilien von Darmstadt 98. Bei dem Zweitligisten verbrachte er seine längsten Profijahre und spielte dabei auch mit seinem Kollegen aus der Waldhöfer A-Jugend Egbert Zimmermann zusammen. Am 9. Juni 1988 stand er unter Trainer Klaus Schlappner gegen seinen Jugendverein im Entscheidungsspiel um den letzten freien Platz in der Bundesliga. Schlappner hatte in seinen Kader mit Volker Kispert, Rainer Scholz sowie Henrik Eichenauer einige Ex-Waldhöfer eingebaut und auch Bernhard Trares spielte für die "Lilien". Im Elfmeterschießen vergab Emig seine Chance und der SV Waldhof blieb erstklassig.

Danach schaffte er 1988 den Sprung in die Bundesliga und wechselte zum Kaiserslautern, wo er Stammspieler wurde, bis er nach 2 Jahren zur Unterhaching in die Bayernliga weiterzog und dort wiederum auf Egbert Zimmermann traf. 1992 gelang ihm dort der Aufstieg in die bekannte 2. Bundesliga.

Im Sommer 1993 schlug er seine Zelte beim Klasssenkonkurrenten Wolfsburg auf beendete im Jahr 1997 nach 2 Jahren bei Eintracht Trier in der Regionalliga West seine aktive Karriere im bezahlten Fußball. Er absolvierte 292 Zweit- und 64 Erstligaeinsätze. Der größte Erfolg seiner Karriere war der DFB-Pokalsieg 1990 mit dem 1. FC Kaiserslautern.

Trainer

Seine Trainerlaufbahn begann Emig im November 1996 als Cheftrainer von Eintracht Trier, das er durch seine Spielertätigkeit bereits gut kannte. Mit dem Regionalligisten erreichte er 1998 im DFB-Pokal das Halbfinale. Danach arbeitete er als A-Jugend-Trainer und ab 2000 als Co-Trainer unter Andreas Brehme beim 1. FC Kaiserslautern und war im August und September 2002 nach der Entlassung Brehmes kurzzeitig Interimstrainer der Lautrer. Das einzige Pflichtspiel Emigs als verantwortlicher Trainer war die DFB-Pokal-Erstrundenpartie gegen den USC Paloma Hamburg (5:0). Anschließend assistierte er Eric Gerets und Kurt Jara. Von Juli 2004 bis Dezember 2006 fungierte Emig als Co-Trainer von Markus Schupp beim Zweitligisten Wacker Burghausen, wo 2 Spiele vor der Winterpause die Trennung erfolgte.[1]

Ab Juli 2008 trainierte er die U-17-Bundesligamannschaft des 1. FC Kaiserslautern, bis sein Vertrag aufgelöst wurde. "Wir bedauern dies sehr, da Karl-Heinz Emig für den FCK sehr gute Arbeit geleistet hat, wünschen ihm aber für seine Zukunft viel Erfolg“, kommentierte der FCK-Vorstandsvorsitzende Stefan Kuntz die Trennung.[2]

Am 9. Januar 2010 wurde Emig als Co-Trainer des Zweitligisten Karlsruher SC verpflichtet und arbeitet dort wie auch schon in Burghausen mit Cheftrainer Markus Schupp zusammen.[3] Am 31. Oktober 2010 trennte sich der KSC nach einer Serie von fünf Niederlagen in sechs Spielen einvernehmlich von Trainer Markus Schupp, damit musste auch Co-Trainer Karl-Heinz Emig gehen.

Während der Saison 2011/12 begann Emig eine Tätigkeit als Co-Trainer bei Rot-Weiß Oberhausen unter Cheftrainer Mario Basler. Im April 2012 verlängerte Rot-Weiß Oberhausen den Vertrag mit Emig vorzeitig für die Saison 2012/13.[4] Als Basler im Oktober 2012 das Handtuch warf, nahm Emig das Angebot des Vereins auf Weiterbeschäftigung nicht an. "Mich zog es auch wieder in meine Heimat rund um Mannheim zurück", sah Karl-Heinz die Zeit gekommen, etwas sesshafter zu werden.[5]

Erfolge

Bilder

Einzelnachweise

  1. Wacker Burghausen trennt sich von Trainer Schupp faz.net vom 14.12.2006, abgerufen am 11. Juli 2019
  2. Emig verläßt den FCK fck.de vom 8.1.2010, abgerufen am 11. Juli 2019
  3. Die Fußballtrainer Karl-Heinz und Christian Emig handelsblatt.com vom 9.1.2010, abgerufen am 11. Juli 2019
  4. Basler langfristig in Oberhausen bgland24.de vom 5.4.2012, abgerufen am 11. Juli 2019
  5. Die Fußballtrainer Karl-Heinz und Christian Emig sport-kuriermannheim.de vom 2.9.2013, abgerufen am 11. Juli 2019

Weblinks



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