Marco Dittgen

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Marco Dittgen
Marco Dittgen.jpg
Spielerinformationen
Voller Name Marco Dittgen
Geburtstag 19. August 1974
Geburtsort Püttlingen, Deutschland
Nationalität DeutschlandDeutschland
Größe 187 cm
Gewicht 85 Kg
Position Angriff
Vereinsinformationen Karriereende
Vereine in der Jugend
bis 1991 FV 08 Püttlingen
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
07/1992 - 06/1994
07/1994 - 06/1995
07/1995 - 06/1996
07/1996 - 06/1997
07/1997 - 06/1998
07/1998 - 06/1999
07/1999 - 12/2000
12/2000 - 06/2001
07/2001 - 06/2002
07/2002 - 06/2004
07/2004 - 12/2005
01/2006 - 06/2006
07/2007 - 06/2011
07/2012 - 06/2014
07/2014 - 06/2016
07/2017 - 12/2017
01/2018 - 06/2019
DeutschlandDeutschland 1. FC Kaiserslautern
DeutschlandDeutschland Dynamo Dresden
SwasilandSwasiland Young Boys Bern
SwasilandSwasiland FC St. Gallen
ItalienItalien US Palermo
DeutschlandDeutschland VfB Leipzig
DeutschlandDeutschland Chemnitzer FC
DeutschlandDeutschland SV Waldhof Mannheim (Leihe)
DeutschlandDeutschland FC Rot-Weiß Erfurt
DeutschlandDeutschland SV Röchling Völklingen
DeutschlandDeutschland FC Kutzhof
DeutschlandDeutschland 1.FC Riegelsberg
DeutschlandDeutschland SV 1922 Ritterstraße
DeutschlandDeutschland SV Gerlfangen-Fürweiler
DeutschlandDeutschland SV 1922 Ritterstraße
DeutschlandDeutschland FC Klarenthal-Krughütte
DeutschlandDeutschland SV Klarenthal-Jugend
4 (0)
19 (3)



33 (12)
43 (10)
6 (0)
23 (5)



1 (0)


12 (7)
25 (9)

1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
 Stand: 3. Juni 2020

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Marco Dittgen (* 19. August 1974 (45 Jahre) in Püttlingen[1]) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Karriere

Marco Dittgen stammt aus der Nachwuchsabteilung des FV 08 Püttlingen. 1991 wechselte der Offensivspieler in den Jugendbereich des 1. FC Kaiserslautern, mit dem er 1992 deutscher A-Jugendmeister wurde. 1993 schaffte er den Sprung in den Profikader der Pfälzer, kam unter Trainer Friedel Rausch über sporadische Einsätze beim damaligen Vizemeister aber nicht hinaus.

1994 wechselte Dittgen zu Dynamo Dresden, wo er mit dem Ex-Waldhöfer Sascha Licht zusammenspielte - allerdings musste er mit den Sachsen aus der Bundesliga absteigen. Die Lizemz wurde entzogen und es ging gleich 2 Etagen tiefer in die Regionalliga. Anschließend war Dittgens Laufbahn von häufigen Vereinswechseln geprägt, welche ihn unter anderem auch in die Schweiz und nach Italien verschlugen.

In der Schweiz landet Dittgen zunächst in Bern bei den Young Boys. Dort setzt er sich auf Anhieb durch, erzielt 13 Tore und bewahrt die Berner in der Auf-/Abstiegsrunde mit acht Toren in zwölf Spielen vor dem Abstieg aus der Nationalliga A. Da YB in finanzielle Schieflage gerät, löst der Club den Vertrag auf. So stößt Dittgen im Sommer 1996 zum FC St.Gallen. Im Sommer verlängert der FCSG den Vertrag nicht mehr.[2]

Den Sizilianern von US Palermo bleibt er indes weniger wegen seiner sportlichen Leistungen in Erinnerung: Zum einen zog er sich eine kuriose Verletzung zu: Bei der Gartenarbeit stach ihm ein Rosendorn ins Auge. Zum anderen verlief die Abwicklung des Transfers von St. Gallen nach Palermo nicht korrekt ab, weshalb sich die FIFA einschaltete.

Zurück in Deutschland, war seine erste Station der VfB Leipzig in der Regionalliga Nordost, bis er im nächsten Jahr eine Liga höher zum Zweitligaaufsteiger Chemnitzer FC übersiedelte. Für die Sachsen erzielt er in der ersten Saison zehn Treffer und trägt als bester Torschütze der Mannschaft wesentlich zum Klassenerhalt bei. In der folgenden Spielzeit ist das Tor für ihn aber wie vernagelt, sowohl beim CFC als auch beim nächsten Verein trifft er kein einziges Mal mehr.

Im Jahr 2000 sah es zunächst so aus, als käme Dittgen zurück ins Saarland, doch die zu hohe Ablösesumme hinderte ihn an einem Wechsel zum 1. FC Saarbrücken.[3] In der Winterpause der Saison 2000-2001 wird Dittgen deshalb aus Chemnitz zum Klassenkonkurrenten an den Alsenweg verliehen. Für die Blau-Schwarzen wurde er in der 2. Bundesliga insgesammt sechs mal eingesetzt. Sein letztes Spiel für den SV Waldhof Mannheim bestritt Dittgen am 20. April 2001 gegen den 1. FC Saarbrücken wo er in der 79. min für Dariusz Pasieka eingewechselt wurde. Das Spiel verlor der SVW mit 2:3. Da er in Mannheim nur als „Joker“ zum Zuge kam, bezeichnete Dittgen diese Zeit später als die schlechteste seiner Karriere.[1] 2001/02 spielte er bei Rot-Weiß Erfurt wieder in der Regionalliga Nordost.

Nach dem Ende des Engagements in Erfurt hielt er sich zunächst bei seinem Heimatverein in Püttlingen fit[1] und schloss sich dann dem SV Röchling Völklingen in der Oberliga Südwest an. Trotz 14 Toren von Dittgen stieg die Mannschaft in die Verbandsliga ab. Dittgen, der zu dieser Zeit mit dem Profifußball eigentlich noch nicht abgeschlossen hatte, blieb dem Klub zunächst treu. Zu einer Rückkehr zu einem höherklassigen Verein kam es nicht mehr.

Er trat seitdem für verschiedene saarländische Vereinean an. Im Sommer 2004 wechselte er zum FC Kutzhof, von dem er sich noch vor dessen Insolvenzantrag im Januar 2006 zum 1.FC Riegelsberg verabschiedete. Dort hielt es ihn ein halbes Jahr, bis er beim SV 1922 Ritterstraße unterschrieb.

Nach vier Jahren zog er aus der Bezirksliga zum Kreisligisten SV Gerlfangen-Fürweiler weiter,[4] von wo er nach 2 JAhren wieder zur Ritterstraße zurückkehrte. Ab 2017 schnürte er seine Schuhe für den FC Klarenthal-Krughütte (ab 2018: Klarenthal-Jugend) in der Kreisliga A. Der dortige Trainer ist sein Neffe und konnte ihn zum Kicken überreden.[5]

Heute wohnt Marco Dittgen in Saarbrücken und ist hauptberuflich Monteuer bei einer Berg- und Tunnelbau-Firma.

Statistik

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 Interview auf wormatia.de
  2. Evergreen: Marco Dittgen - Ein nimmermüder Nomade tagblatt.ch vom 10.11.2018, abgerufen am 3. Juni 2020
  3. Dittgen soll Völklingen beim Klassenverbleib helfen wormatia.de (aus Saarbrücker Zeitung) vom 14.9.2002, abgerufen am 3. Juni 2020
  4. Ein Bundesliga-Spieler auf der Brasche von Gerlfangen saarbruecker-zeitung.de, abgerufen am 3. Juni 2020
  5. Dittgen: Deutscher Meister kickt in Kreisliga fussball.de vom 22.1.2018, abgerufen am 3. Juni 2020

Weblinks




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