Neckarelz-SVW5.5.09

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Regionalligist scheitert im Halbfinale des BFV-Pokals
Bitteres Aus für den SV Waldhof


Neckarelz. Aus der Traum von der Teilnahme am DFB-Pokal und einem attraktiven Gegner, der dringend benötigtes Geld in die leeren Kassen des SV Waldhof spülen sollte: Der Regionalligist blamierte sich im Halbfinale des BFV-Pokals gestern Abend mit einer 2:3 (0:1/1:1)-Niederlage nach Verlängerung bei Verbandsligist SpVgg Neckarelz und scheiterte wie 2008 bei Germania Forst in der Vorschlussrunde an einem niederklassigeren Gegner.

"Das ist Wahnsinn, ich kann überhaupt nichts sagen. Wir müssten doch eigentlich mit breiter Brust antreten und zeigen, warum wir in der Regionalliga spielen", rang Team-Manager Kenan Kocak nach dem Abpfiff vor 2605 Besuchern im Elz-Stadion nach Worten. Während sich die Protagonisten des Desasters mit hängenden Köpfen in die Kabinen verkrochen, traten die rund 650 SVW-Anhänger frustriert die Heimreise an.

Ein Klassenunterschied war über 120 Minuten nicht zu erkennen. Im Gegenteil: Das tapfere Team von Peter Hogen verdiente sich den Einzug ins noch nicht terminierte Finale (gegen SV Sandhausen II), weil es über die gesamte Spieldauer mit mehr Herzblut zur Sache ging. Davor hatte Waldhofs Coach Alexander Conrad vor dem Spiel gewarnt: "An einem guten Tag kann diese Mannschaft jeden Regionalligisten vor Probleme stellen." Warnung wird nicht erhört

Genau diese Warnung blieb unerhört. Vieles erinnerte an das Aus vor Jahresfrist in Forst, als Ex-Waldhof-Profi Sascha Licht den Blau-Schwarzen den Garaus im Elfmeterschießen machte. Diesmal war es Christian Fickert. Der Verteidiger erzielte nach einer Ecke per Abpraller das 1:0 selbst (43.), und bereitete nach Ergün Pakels sehenswertem Ausgleich (86.) die beiden weiteren Tore der Gastgeber per Freistoß vor.

In der Verlängerung war es zunächst Mark Ritschel, der Keeper Daniel Tsiflidis keine Chance ließ (102.). Zwar gelang Ermin Melunovic der erneute Ausgleich (104.). Wer aber glaubte, die SpVgg sei mit ihren Kräften am Ende, sah sich getäuscht. Der eingewechselte "Joker" Rekhep Suljejmani netzte drei Minuten vor Ende zum umjubelten Siegtreffer ein und ließ sich als Held des Tages feiern. robo


Statistik:

BFV-Pokal Halbfinale: SpVgg Neckarelz - SVW 3:2 (0:1, 1:1) n.V., Dienstag, 05.05.2009, 18.15 Uhr, Elzstadion

Schiedsrichter: Bischof (Külsheim-Hundheim), Assistenten: Bohnenkämper (Wertheim), Blank (Rauenberg), Zuschauer: 2.605

Aufstellung SVW: n.b.

Tore: 1:0 Fickert (43.), 1:1 Pakel (86.), 2:1 Ritschel (102.), 2:2 Melunovic (104.), 3:2 Suljejmani (117.)


Quelle: Mannheimer Morgen vom 06.05.09



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