Pressemitteilung 04-06-08

Aus WikiWaldhof
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Noch bevor sich die Spieler des SV Waldhof am Montag in den Urlaub verabschiedeten, kaufte das Team des künftigen Regionalligisten dem Verein ein Heimspiel der nächsten Spielzeit für 60 000 Euro ab. Janis Crone: "Wir wollten ein Zeichen setzen, dass der Aufschwung im nächsten Jahr weitergeht. Aber die Aktion ist auch eine kleine Wiedergutmachung für das verlorene Pokalspiel in Forst."

Ebenfalls seit Montag ist klar: Ersatzkeeper Benjamin Kirsten, Daniel Bühler, Christian Schilling, Daniel Bogdanovic, Kevin Wittke und Daniel Reule werden dieses Spiel nicht mehr bei den Blau-Schwarzen erleben. Ihre auslaufenden Verträge wurden nicht verlängert. Etwas überraschend ist das vor allem bei Reule, der immerhin 14 Tore in der abgelaufenen Saison erzielte. Und auch die Trennung von Kevin Wittke, der nach dem Trainerwechsel im Oktober unter Alexander Conrad zu den konstantesten Spielern avancierte, kann nicht jeder verstehen.

"Ich bin schon etwas enttäuscht. Klar hätte ich sechs oder sieben Tore mehr machen können. Aber ich habe immer alles gegeben und dachte nicht, dass man mir keinen neuen Vertrag gibt", so Reule, der vor der letzten Saison von 1899 Hoffenheim an den Alsenweg gekommen war. Im Nachhinein bereut der Angreifer, dass er sich bei seiner Verpflichtung nur für einen Ein-Jahres-Vertrag entschieden hatte.

Wittke lehnt Vertrag ab

"Wir haben damals um einen Zwei-Jahres-Vertrag gebuhlt. Den wollte er nicht unterzeichnen. Wir haben uns auf einen Kompromiss geeinigt", erklärt Berater Rüdiger Lamm. Genau der dürfte Reule nun zum Verhängnis geworden sein. Denn bei einer Weiterverpflichtung wären seine Bezüge nach unten gegangen. "Und zwar so weit, dass es für mich nach fünf Jahren als Profi gerade mal so gereicht hätte. Sicher habe ich da einen Fehler gemacht", sagt Reule.

Etwas zu hoch gepokert hat offensichtlich auch Wittke, den Trainer Conrad - wie auch Reule - sportlich durchaus im neuen Team hätte gebrauchen können. "Kevin hat von uns im Januar bereits ein Vertragsangebot erhalten, dies aber abgelehnt", stellt der Übungsleiter klar. Rüdiger Lamm ergänzt: "Es ging um Weihnachtsgeld und eine festgeschriebene Ablöse bei Anfragen aus der Ersten oder Zweiten Bundesliga. Weihnachtsgeld - das habe ich im Fußball noch nicht gehört."

Was die Situation in der Offensive betrifft, besitzen mit Monetta, Melunovic und dem jungen Burgio drei Spieler noch einen Vertrag. "Ein bis zwei weitere spritzige Leute brauchen wir noch. Wir können aber nicht jede Position zwei- oder dreifach besetzen, schon aus finanziellen Gründen", weiß der Trainer, der überzeugt ist, dass Monetta und Melunovic "bisher nicht ihr volles Potenzial abgerufen haben. Beide können uns noch weiterhelfen."

Vermutlich schon in dieser Woche wird der neue Co-Trainer feststehen. "Zudem", sagt Conrad, "brauchen wir noch einen Coach für die Zweite und einen Torwarttrainer." Die Verträge von Andreas Clauß, Walter Pradt und Marius Todericiu laufen aus. robo

Quelle: Mannheimer Morgen



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