SCV-SVW190909

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SC Verl 1:0 (1:0) SV Waldhof Mannheim 07
Logo des SC Verl 8. Spieltag
Samstag, 19. September 2009, 14:00 Uhr MESZ, Stadion an der Poststraße

Endstand 1:0 (1:0)

Zuschauer: 550
Schiedsrichter: Osmers (Hannover), Assistenten: Wenzel (Gnarrenburg), Henze (Wustrow)

Waldhof Mannheim
Startelf:

Mandic - Bömer-Schulte, Leenemann, J.Schmidt, Flottmann - Koberstein, Freiberger, Hagedorn, Röber - Knappmann, Said - Trainer: Raimund Bertels

Einwechslungen:

67. Großeschallau für Said
76. Venker für Röber
85. Dreichel für Knappmann

Reserve: Völzow (Tor), D.Kroos, Schröder, Kalkan

Startelf:

Knödler - Böcher, Kirschner, Geissinger, Haag - Hock, Ginter - Reith, Bauder, Pandong - Reule - Trainer: Walter Pradt

Einwechslungen:

46. Heil für Bauder
46. Burgio für Pandong
88. Jüllich für Reith

Reserve: Strauch (Tor), Hartmann, Rebholz, Rummenigge

Tor 1:0 Freiberger (35.)

Yellow card.png J. Schmidt, Hagedorn, Bömer-Schulte

Yellow card.png Kirschner, Ginter
Bericht:


Die Saison 2009/10 wird für den SV Waldhof kein Zuckerschlecken. Spätestens nach der gestrigen 0:1 (0:1)-Niederlage der Blau-Schwarzen beim SC Verl sollten auch die kühnsten Optimisten auf dem Boden der Realität gelandet sein. Das von der sportlichen Führung vor Saisonbeginn angekündigte "harte Jahr" ist nun auch in der Tabelle fixiert. Nach der fünften Niederlage der laufenden Runde steht die Elf von Trainer Walter Pradt auf einem Abstiegsplatz. In einer ausgeglichenen, aber schwachen Regionalligapartie, gelang Verls Kevin Freiberger in der 34. Spielminute das von den Ostwestfalen umjubelte Siegtor.

Pradt redete nach wenig aufregenden 90 Minuten vor 500 Besuchern im Stadion an der Poststraße nicht lange um den heißen Brei: "Es war von beiden Seiten kein gutes Spiel. Unser Manko bleibt, dass wir klarste Chancen derzeit nicht nutzen. Die Unerfahrenheit der jungen Mannschaft spiegelt sich hier wieder. In wichtigen Situationen werden meist die falschen Entscheidungen getroffen."

Zwingende Möglichkeiten in einer ausgeglichenen Partie blieben allerdings hüben wie drüben Mangelware. Beide Seiten neutralisierten sich weitgehend im Mittelfeld. Bei spätsommerlichen Temperaturen hatten SVW-Keeper Kevin Knödler und Gegenüber Milos Mandic einen ruhigen Arbeitstag. Ihre einzig nennenswerte Gelegenheit nutzten die Platzherren dennoch zum Siegtreffer. Nach einer Hereingabe von der linken Seite war der ansonsten - neben Mittelfeldmann Christopher Hock - auffälligste Waldhöfer, Patrick Haag, nicht nah genug am Mann: Freiberger bedankte sich per Kopf, gegen die Laufrichtung von Knödler, aus kurzer Distanz. Daniel Reule klebt dagegen weiter das Pech am Stiefel. Zunächst scheiterte er aus aussichtsreicher Position per Kopf (25.). Kurz vor der Pause ließ er ein kluges Zuspiel von Hock ungenutzt. Freistehend schoss er Mandic aus acht Metern das Leder in die Arme (40.). Pradt: "Das muss eigentlich der Ausgleich sein. Etwas Zählbares mitzunehmen wäre aber auch so möglich gewesen."

Einen Vorwurf machte er dem 26-Jährigen aber nicht: "Wir wissen wieso und warum diese Saison schwer wird. Keiner braucht so tun als ob. Die Mannschaft gibt alles, was drin ist. Der Verein hat sich entschieden einen neuen Weg zu gehen", erinnert er an die drastischen Etatkürzungen. Pradt ergänzt: "Wir müssen den Lernprozess fortführen, Fehlerquellen weiter zu minimieren. Wenn Fleiß belohnt wird, bin ich zuversichtlich. Der Kampf geht weiter."

Quelle: Mannheimer Morgen



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