SG Planitz

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Die SG Planitz (vollständig: Sportgruppe Planitz) ist ein ehemaliger deutscher Fußballverein aus dem Zwickauer Stadtteil Planitz (Sachsen). Er wurde 1945 als Nachfolger des aufgelösten Planitzer SC gegründet. 1950 schlossen sich Teile des Vereins der BSG Aktivist Steinkohle Zwickau sowie der ZSG Horch Zwickau an.

Die SG Planitz wurde in der Saison 1947/48 nach Siegen über die SG Schwerin, die SG Weimar-Ost und die SG Freiimfelde Halle erster Meister in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ). In der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft war die SG Planitz im Viertelfinale gegen den 1. FC Nürnberg ausgelost. Die Behörden der SBZ verweigerten jedoch den Spielern die Reiseerlaubnis, so dass sie zu der Begegnung nicht antreten konnten.

Es war der für lange Zeit (bis 1992) letzte Versuch, eine gesamtdeutsche Fußballmeisterschaft auszutragen.

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