SVW-RWE201109

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SV Waldhof - Rot-Weiss Essen 0:2

SV Waldhof Mannheim 07 0:2 Rot-Weiss Essen
Waldhof Mannheim 15. Spieltag
Freitag, 20. November 2009, 19:00 Uhr MEZ, Carl-Benz-Stadion

Endstand 0:2 (0:1)

Zuschauer: 3.777
Schiedsrichter: Dr. Helmut Fleischer (Augsburg)

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Startelf:

Tor: Kevin Knödler
Abwehr: David Szabo
Abwehr: Uwe Rebholz
Abwehr: Rene Schwall
Mittelfeld: Patrick Haag
Mittelfeld: Christopher Hock
Mittelfeld: Patrick Bauder
Mittelfeld: Nico Jüllich
Mittelfeld: Christoph Böcher
Mittelfeld: Michael Reith
Sturm: Oliver Heil

Auswechslungen:
45. min: Giuseppe Burgio für Patrick Bauder
72. min: Daniel Reule für Nico Jüllich
79. min: Mario Benincasa für Oliver Heil

Trainer: Walter Pradt

Startelf:

Tor: Andre Maczkowiak
Abwehr: Sebastian Zinke
Abwehr: Denny Herzig
Abwehr: Holger Lemke
Mittelfeld: Barthosz Broniszewski
Mittelfeld: Dennis Bührer
Mittelfeld: Turgul Aydin
Mittelfeld: Mike Wunderlich
Sturm: Marcel Stiepermann
Sturm: Markus Kurth
Sturm: Sascha Mölders

Auswechslungen:
61. min: Sebastian Stachnik für Holger Lemke
85. min: Dirk Heinzmann für Mike Wunderlich

Trainer: Uwe Erkenbrecher

Yellow card.png Christoph Böcher
Yellow card.png David Szabo
Tor 0:1 Sascha Mölders (14. Min)
Tor 0:2 Sascha Mölders (90. + 1)
Yellow card.png Dennis Bührer
Yellow card.png Mike Wunderlich
Bericht:

SVW müht sich - Mölders trifft


Von Roland Bode

Erneuter Rückschlag für den SV Waldhof: Im Traditions-Duell mit Rot-Weiss Essen unterlag das Team von Trainer Walter Pradt gestern Abend vor 3777 Besuchern im Carl-Benz-Stadion mit 0:2 (0:1). Liga-Torschützenkönig und Ex-Bundesliga-Profi Sascha Mölders machte den entscheidenden Unterschied. Der frühere Duisburger traf nach einer Viertelstunde und in der Nachspielzeit.

"Essen war sehr abgezockt und hat deshalb verdient gewonnen. Wenn wir so spielen würden, hätten wir sicher einige Punkte mehr", meinte Waldhofs Michael Reith nach 92 kampfbetonten Minuten. Für die musste Pradt sein letztes Aufgebot auf den Rasen schicken. Uwe Rebholz übernahm die für ihn ungewohnte Position in der Innenverteidigung für den verletzten Norbert Kirschner, Patrick Bauder und Oliver Heil ersetzten zunächst die angeschlagenen Burgio und Reule.

In Hälfte eins war schnell zu erkennen, dass sich die Blau-Schwarzen sehr schwer tun würden. Gegen die technisch versierten und körperlich robusten Männer von der Ruhr fehlte die Bindung im Spiel. Es gab dennoch Möglichkeiten: Einen Kopfball von Christopher Hock lenkte Essens Keeper André Maczkowiak mit den Fingerspitzen gerade noch über das Tor (18.). Zwei Minuten später landete ein Reith-Freistoß aus zentraler Position an der Querlatte (29.). Es blieben Waldhofs beste Gelegenheiten vor dem Seitenwechsel. Doch zu diesem Zeitpunkt lagen die Gäste bereits in Führung. Als die Abwehr das Leder nicht entschlossen genug aus der Gefahrenzone befördern konnte, zog Mölders aus 18 Metern flach ab - 0:1 (15.).

"Unser Problem ist, dass wir immer eine Halbzeit verschlafen und eine gut spielen. Ich kann verstehen, wenn die Fans nach so einer ersten Hälfte auf uns draufhauen. Sie bezahlen schließlich Geld dafür. Von uns kam in den ersten 45 Minuten viel zu wenig", sah Innenverteidiger David Szabo die Partie selbstkritisch.

Gegen den deutschen Meister von 1955 steigerte sich der SVW nach der Pause deutlich. Was allerdings fehlte, war der tödliche Pass in die Tiefe. Bei einem Haag-Freistoß musste sich Maczkowiak mächtig strecken (57.). Kurz vor dem Ende fischte der RWE-Torsteher einen 18-m-Knaller von Giuseppe Burgio mit einer tollen Parade aus dem rechten unteren Eck (81.). Waldhof bestimmte nun das Spiel, zeigte ein läuferisch hohes Engagement und Kampfbereitschaft. Doch dafür gibt es bekanntlich keine Punkte. Als die Blau-Schwarzen alles auf eine Karte setzten, sorgte Mölders nach einem Konter in der zweiten Minute der Nachspielzeit für die Entscheidung.

"In der ersten Halbzeit haben wir uns schwer getan, die zweite Hälfte war Abstiegskampf pur. Wir haben glücklich gewonnen", meinte Essens Trainer Uwe Erkenbrecher. Sein Kollege Walter Pradt meinte: "Den Unterschied hat heute Sascha Mölders gemacht."

Quelle: Mannheimer Morgen 21. November 2009



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