SV Waldhof-SC Freiburg II 2:0

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SV Waldhof Mannheim 07 2:0 (1:0) SC Freiburg II
SV Waldhof 31.Spieltag
Samstag, 10. Mai 2008, Carl-Benz-Stadion

Endstand 2:0

Zuschauer: 3.664
Schiedsrichter: Karle (Waiblingen), Assistenten: Ellinger (Kirchenkirnberg), Seidl (Waiblingen)

Logo SC Freiburg.png
Startelf (Spielsystem 4-1-4-1):

Tsiflidis - Bogdanovic, Crone, Adiele, Schwall - Laping - Myftai, Speranza, Weiland, Ismaili - Reule - Trainer: Alexander Conrad

Einwechslungen:

Scored after 62 minutes 62' Burgio für Ismaili
Scored after 80 minutes 80' Schilling für Myftari
Scored after 90 minutes 90' Geissinger für Speranza

Reserve: Kirsten (Tor), Maas, Monetta, Melunovic

Startelf (Spielsystem 4-4-2):

Walke - Fuhrler, Mollet, Kaufmann, Schutzbach - Jüllich, Mehring, Konrad, Borrozzino - Dell’Era, Ampomah - Trainer: Karsten Neitzel

Einwechslungen:

Scored after 61 minutes 61' Hörger für Jüllich
Scored after 71 minutes 71' Waslikowski für Kaufmann
Scored after 79 minutes 79' Maisonneuve für Dell‘Era

Reserve: D.Wohlfahrt (Tor), Bouziane, Braun, Schuler

Scored after 11 minutes 11' 1:0 Reule (Rechtsschuss, Vorarbeit Schwall)
Scored after 62 minutes 62' 2:0 Bogdanovic (Rechtsschuss, Reule)

Yellow card.png keiner


Yellow card.png Dell'Era, Borrozzino, Schutzbach

Bes.Vorkommnis: Walke hält Foulelfmeter an Burgio von Reule (76.)

Beste Spieler: Tsiflidis, Weiland, Laping - Konrad, Ampomah

Berichte:


Nach dem 2:0 gegen den SC Freiburg II weiter auf Kurs / SV Waldhof überzeugt im Spitzenspiel

Mannheim. Mit der stärksten Rückrunden-Vorstellung - einem verdienten 2:0 (1:0)-Erfolg im Spitzenspiel gegen SC Freiburg II - hat der SV Waldhof seinen dritten Tabellenplatz wie auch das dünne Zwei-Punkte-Polster im Kampf um die Regionalliga-Qualifikation verteidigt.

Daniel Reule, nach schönem Zuspiel von Rene Schwall (9.) und Daniel Bogdanovic, der aus kurzer Distanz abstaubte und traf (68.), setzten die Glanzpunkte einer in Anbetracht frühsommerlicher Temperaturen flotten Oberliga-Partie. Der Sieg hätte gar noch höher ausfallen können. Reule scheiterte aber mit seinem zu unplatzierten Elfmeter an SC-Keeper Andreas Walker. Der junge Giuseppe Burgio war zuvor unsanft von den Beinen geholt worden: "Das hätte aber dem Spielverlauf nicht entsprochen", räumte selbst Waldhof-Coach Alexander Conrad ein: "Freiburg hat uns alles abverlangt. Wir waren diesmal im Spiel gegen den Ball stärker und die Ordnung auf dem Platz hat gestimmt", hielt der 41-Jähirge nach dem dritten "zu Null"-Spiel in Serie vor 3664 Besuchern im Carl-Benz-Stadion fest.

Der frühe Führungstreffer der Platzherren tat dem Duell Dritter gegen Zweiter gut. Die nun seit vier Spieltagen sieglosen Gäste scheiterten innerhalb von 30 Sekunden durch Mehring, Dell´Era und Konrad dreimal am bärenstarken SVW-Keeper Daniel Tsiflidis (26.). Der 23-Jährige war neben dem nach seiner Rotsperre zurückgekehrten Marco Laping stärkster Akteur bei den Blau-Schwarzen: "Man hat gesehen, wie wertvoll Marco für uns ist", lobte Conrad den auf der für ihn ungewohnten "Sechser-Position" im Mittelfeld effektiven Drahtzieher: "Wir haben den Abstand zur Konkurrenz gehalten. Das war das Allerwichtigste. Wir haben kompakt gestanden, uns in der Defensive nicht zu sehr herauslocken lassen. Fakt ist: Wenn wir die letzten drei Spiele gewinnen, erreichen wir unser Ziel. Und das wollen wir", blickte Laping bereits auf das Derby am Freitag (19 Uhr) beim FC Astoria Walldorf voraus. Aus Sicherheitsgründen könnte diese Partie übrigens im Hardtwald-Stadion des SV Sandhausen ausgetragen werden. Die Entscheidung darüber soll am Dienstag getroffen werden.

"Für uns kann es nur heißen, dort nachzulegen. Dass wir eigentlich nicht zu kompensierende Ausfälle wie die von Christof Babatz und Thomas Ollhoff ausgleichen können, haben wir gegen einen starken SC Freiburg gezeigt", ist Janis Crone zuversichtlich. Dass der Innenverteidiger sich momentan auch mit der Kapitänsbinde am Arm wohl fühlt, unterstrich er gleich nach Spielende. Da versammelte er die jubelnden Mitspieler im Kreis um noch vor der "La Ola"-Welle mit den Fans klar zu machen: "Wir haben noch nichts erreicht. Jetzt weiter so!"

Quelle: "Sonntag aktuell" vom 11. Mai 2008; Roland Bode


Der SC Freiburg II musste sich am Samstag im Spitzenspiel beim SV Waldhof Mannheim trotz guter Leistung mit 0:2 (0:1) geschlagen geben, bleibt aber weiterhin Zweiter in der Tabelle der Oberliga-Baden-Württemberg. In einem packenden Badenderby, hatte Daniel Reule den SV Waldhof schon früh mit 1:0 in Führung gebracht (11.). In der Folge blieb dem mutig nach vorne spielenden Team von Karsten Neitzel und Ibrahim Tanko der Ausgleichstreffer dank eines blendend aufgelegten Daniel Tsiflidis im Tor der Mannheimer verwehrt. In der 68. Minute sorgte schließlich Daniel Bogdanovic für das 2:0. Zwölf Minuten später parierte Alexander Walke noch einen Elfmeter von Reule. Durch die Niederlage kommt noch mal unliebsame Spannung in das Rennen um die Qualifikation zur Regionalliga. Der Abstand auf den Tabellenfünften Hoffenheim II beträgt drei Spieltage vor Rundenschluss noch vier Punkte.

Es war ein echtes Spitzenspiel, das die gut 3600 Zuschauer im Mannheimer Carl-Benz-Stadion bei hochsommerlichen Temperaturen von beiden Mannschaften geboten bekamen. Ein Spitzenspiel, das besser aus Sicht der Gastgeber nicht beginnen hätte können. Denn die erste richtige Chance brachte die frühe Führung, als Daniel Reule bei einer Flanke von Rene Schwall mit dem Fuß zur Stelle war und unhaltbar für Alex Walke, im Tor des SC II, verwandelte (11.). Die Neitzel-Elf, die ohne Felix Roth (Kreuzbandriss), Ömer Toprak (Rotsperre), Andreas Glockner (Profikader), Daniel Caligiuri (Mandel-Op) und Julien Matter (krank) angetreten war, zeigte sich aber keineswegs geschockt sondern drängte auf den Ausgleich.

Aber die Mannheimer konnten sich glücklich schätzen einen blendend aufgelegten Daniel Tsiflidis zwischen den Pfosten zu haben. In der 26. Minute stellte der Keeper erstmals seine ganze Klasse unter Beweis. Zunächst parierte er einen Kopfball von Maximilian Mehring nach Flanke von Maik Schutzbach mit einem Reflex. Der Abpraller landete an der Strafraumkante bei Fabio Dell´Era, dessen platzierten Schuss Tsifildis erneut abwehren konnte, ebenso wie den Nachschuss von Manuel Konrad. „Eine unglaubliche Szene von Tsiflidis“, sagte Neitzel nach dem Spiel. Sein SC II setzte nach und hatte kurz vor der Pause erneutes Pech, als Christoph Jüllich nach einer guten Flanke von Dell´Era den Ball nicht richtig traf und das Spielgerät knapp am Tor der Mannheimer vorbei ging. „Den Ausgleichstreffer hätten wir angesichts der vielen Chancen einfach machen müssen“, so Neitzel.

Auch nach dem Seitenwechsel spielte seine Elf mutig nach vorne. Doch die Belohnung blieb weiterhin aus. In der 51. Minute war erneut Tsiflidis bei einem Schuss von Owusu Ampomah zur Stelle und vereitelte nur wenige Sekunden später den längst verdienten Ausgleichstreffer durch eine Glanzparade gegen Schutzbach. Und in der 68. Minute zeigte sich schließlich die ganze Erfahrung der hochkarätig besetzten Waldhof-Elf. Stürmer Reule hatte sich unter Zuhilfenahme des Ellenbogens gegen Andreas Kaufmann durchgesetzt. Seine Kopfballverlängerung landete bei Bogdanovic der aus zehn Metern einschob (68.). Das Spiel war auf den Kopf gestellt und entschieden. Am Ende bleib es bei der 2:0-Niederlage, weil der SC II kräftemäßig nichts mehr zuzusetzen hatte und Alex Walke einen Foulefmeter von Reule in der 75. Minute parierte.

Die unglückliche Niederlage bringt angesichts der Siege von 1899 Hoffenheim II (60 Punkte), dem FC 08 Villingen (57) und dem TSV Crailsheim (56) nochmals große Spannung in den Endspurt um die vier Regionalligastartplätze. „Keine Überraschung für mich“, sagte Neitzel nach dem Spiel. „Ich habe schon als wir noch elf Punkte Vorsprung hatten immer gesagt, dass wir noch lange nicht durch sind.“ Jetzt hat der SC II nur noch vier Punkte Vorsprung auf die fünftpatzierten Hoffenheimer und muss in den ausstehenden drei Partien also sechs Punkte einfahren, wenn er ohne auf die Konkurrenz schauen zu müssen, sicher durch sein will.

Quelle: Offizielle HP SC Freiburg




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