Spielbericht 08/09 12.Spieltag: SV Waldhof - SpVgg Unterhaching II

Aus WikiWaldhof
Wechseln zu: Navigation, Suche
SV Waldhof 1:0 SpVg Unterhaching II
Waldhof Mannheim 12. Spieltag
Samstag, 8. November 2008, 14:00 Uhr MEZ, Carl-Benz-Stadion

Endstand 1:0 (1:0)

Zuschauer: 2850
Schiedsrichter: Michael Karle

Logo
Startelf:

Tor: Daniel Tsiflidis
Abwehr: Sebastian Gajda
Abwehr: Janis Crone
Abwehr: Echendu Adiele
Mittelfeld: Marco Laping
Mittelfeld: Kevin Wittke
Mittelfeld: Christof Babatz
Mittelfeld: Nico Jüllich
Mittelfeld: Rene Schwall
Sturm: Giovanni Speranza
Sturm: Kai Herdling

Auswechslungen:
60. min: Emin Ismaili für Rene Schwall
60. min: Giuseppe Burgio für Nico Jüllich
88. min: Matthias Örüm für Kai Herdling
Trainer: Alexander Conrad

Startelf:

Tor: Fritz
Abwehr: Toy
Abwehr: Hrnecek
Abwehr: Ruhl
Abwehr: Siedlitzki
Mittelfeld: Uzun
Mittelfeld: Löppert
Mittelfeld: Thee
Mittelfeld: Grujicic
Mittelfeld: Rauch
Sturm: Bukowski

Auswechslungen:
68. min: Mützel für Grujicic
76. min: Filiz für Thee
81. min: Kanca für Bukowski
Trainer: Alfred Ruthe

Tor 1:0 Kai Herdling (43.) Elfmeter
Bericht:

Torschütze Kai Herdling fasste den mühsamen 1:0 (1:0)-Sieg des SV Waldhof gegen Regionalliga-Schlusslicht SpVgg Unterhaching II am treffendsten zusammen: “Es war ein dreckiger Arbeitssieg. Wir waren schlecht. Die Punkte bleiben trotzdem in Mannheim und können am Ende noch wichtig sein.”

Vor 2850 Besuchern im Carl-Benz-Stadion sorgte der 24-Jährige kurz vor der Pause (43.) mit seinem sechsten Saisontreffer per Foulelfemter dafür, dass sich der SVW nicht bis auf die Knochen blamierte. Rätselraten statt überschwenglicher Freude nach dem Abpfiff: “In allen Belangen war das unser schlechtestes Spiel. Taktisch, fußballerisch und was die Agressivität anbetrifft. Es gab zu wenig Bewegung, Anspielstationen haben gefehlt, die Verunsicherung nach der Niederlage in Wehen war zu spüren”, war Verteidiger Marco Laping selbstkritisch.

Teammanager Kenan Kocak: “Das schöne an diesem Tag sind die drei Punkte.” Kapitän Christof Babatz befand: “Wir sind von Anfang an nicht ins Spiel gekommen.” Das sah auch Waldhofs Trainer Alexander Conrad, der seine Startelf gegenüber der Partie in Wiesbaden auf zwei Positionen änderte – Jüllich und Speranza kamen für Rummenigge und Melunovic – so: “Wir haben nicht geschafft ein frühes Tor zu machen. Allerdings war klar, dass es nach der Niederlage ein zähes Spiel geben kann. Unter dem Strich war wichtig, dass wir ein dreckiges 1:0 eingefahren haben”, wählte er die Worte Herdlings.

Symptomatisch für 90 träge Minuten, dass Crone mit einem knapp über die Querlatte gesetzten Schuss in der 38. Minute die erste nennenswerte Chance für Waldhof besaß. Fünf Minuten später deutete Schiri Michael Karle (Waiblingen) dann auf den ominösen Punkt. Hachings Sebastian Ruhl hatte Herdling von den Beinen geholt. Schon zuvor wurde der Torjäger zweimal elfmeterreif gefoult. Der frühere Hoffenheimer setzte das Leder flach ins linke Eck und vermied mit der erlösenden Führung ein Pfeifkonzert von den Rängen.

Warum derzeit viel Sand im SVW-Getriebe ist? Conrad: “Vielleicht hat das 6:0 in Großbardorf einige erschreckt. Trotzdem haben wir den Gegner ernst genommen. Problem ist auch, dass vor solchen Spielen im Umfeld nur die Höhe des Sieges diskutiert wird. Aber das ist keine Ausrede. Wir haben unsere Linie einfach nicht gefunden.” Postiv: Weil die Konkurrenz Federn ließ, verkürzte der SVW den Abstand zu Liga-Primus Eintracht Frankfurt II auf einen Punkt. Respekt verdienen auch die geduldigen Fans: Trotz schwermütigen 90 Minuten wurde pausenlos angefeuert.



Hier könnte Ihre Werbung stehen

in allen mehr als 20.000 Artikeln