SV Waldhof - Darmstadt 98 07.09.08

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SV Waldhof 2:1 Darmstadt 98
Waldhof Mannheim vorgezogenes Spiel vom 10. Spieltag
Sonntag, 7. September 2008, 14:00 Uhr MESZ, Carl-Benz-Stadion

Endstand 2:1 (0:0)

Zuschauer: 6260
Schiedsrichter: Kemper (Sauldorf)

Darmstadt 98
Startelf:

Tor: Daniel Tsiflidis
Abwehr: Rene Schwall
Abwehr: Janis Crone
Abwehr: Echendu Adiele
Abwehr: Sebastian Gajda
Mittelfeld: Kevin Wittke
Mittelfeld: Christof Babatz
Mittelfeld: Emin Ismaili
Mittelfeld: Giovanni Speranza
Sturm: Ermin Melunovic
Mittelfeld: Marco Rummenigge

Auswechslungen:
69. min: Nico Jüllich für Giovanni Speranza
81. min: Marco Laping für Ermin Melunovic
90. min: Patrick Geissinger für Kevin Wittke

Startelf:

Tor: Adolf
Abwehr: Michael Bodnar
Abwehr: Hübner
Mittelfeld: Kienast
Abwehr: Elia Soriano
Mittelfeld: Rasch
Abwehr: Szikal
Mittelfeld: Baufeldt
Sturm: Weber
Sturm: Jovanovic
Sturm: Remmers

Auswechslungen:
58. min: Schmidt für Jovanovic
67. min: Gröh für Baufeldt
76. min: Eidelwein für Weber

Tor 1:1 Kevin Wittke (61.)
Tor 2:1 Nico Jüllich (73.)

Yellow card.png Sebastian Gajda
Tor 0:1 Hübner (56.)

Yellow card.png Remmers (5.)
Yellow card.png Hübner (71.)
Bericht:

Treffer des 18-jährigen Talents Nico Jüllich bringt Waldhof einen 2:1-Derbysieg gegen SV Darmstadt 98 "Geh' Junge, mach' es alleine"

MANNHEIM. Ein "Joker"-Tor des gerade 18-jährigen Nico Jüllich hat dem SV Waldhof den dritten Sieg in Serie in der Regionalliga Süd beschert. "Es ist einfach ein tolles Gefühl", strahlte der A-Jugendliche." Gerade vier Minuten auf dem Platz, bewahrte das Talent - nach schönem Babatz-Zuspiel - auf halblinker Position die Nerven und schoss das Leder im Derby gegen den SV Darmstadt 98 eiskalt zum verdienten 2:1 (0:0)-Siegtreffer in die Maschen (73.). "Babatz hat mir zugerufen "geh' Junge, geh', mach' es alleine. Und das habe ich dann gemacht."

Vor 6260 Besuchern im Carl-Benz-Stadion, darunter etwa 600 Lilien-Fans, hatte Rudolf Huebner die munter mitspielenden Hessen in Führung gebracht (56.). Waldhofs Speranza vertendelte zuvor im Angriff den Ball. Den sehenswerten Gegenstoß und das präzise Zuspiel von Andreas Baufeldt schloss der linke Außenspieler der 98er mit einem unhaltbaren Heber über den herausstürzenden Tsiflidis ab. "Das Gegentor fiel genau in unserer stärksten Phase. Wir mussten Moral beweisen und haben das dann auch getan", war Trainer Alexander Conrad unter dem Strich zufrieden.

Mit einem Knaller aus 23 Metern gelang Kevin Wittke, der in Durchgang eins noch am Pfosten scheiterte (18.), der umjubelte Ausgleich (61.). Ismaili hatte sich vor seiner Flanke klasse durchgedribbelt. "Am liebsten hätte ich jetzt noch eine englische Woche", flachste Wittke, bei dem es zurzeit richtig gut läuft.

Platz zwei - ob es am Ende der Saison zur Meisterschaft reichen könnte? Conrad: "Erst einmal ist das Ziel, den Verein zu konsolidieren. Es wird noch viel passieren. Damit befassen wir uns momentan nicht." Erst am 20. September steht bei Viktoria Aschaffenburg die nächste Aufgabe an. Dann hat Angreifer Kai Herdling seine Sperre aus dem Kassel-Spiel abgesessen. Conrad: "Er ist für uns ein wichtiger Spieler. Es ist davon auszugehen, dass er sofort in den Kader zurückkehrt." In der von Erstliga-Schiri Michael Kempter (Sauldorf) tadellos geleiteten Partie hatte es der SVW in Durchgang eins versäumt, für klare Verhältnisse zu sorgen. Melunovic (5./44.) und Rummenigge (41.) vergaben beste Möglichkeiten. Überhaupt legten die Platzherren in der Anfangs-Viertelstunde ordentlich los, versuchten zu kombinieren und den Ball viel über die Außen laufenzulassen. Mitte der Halbzeit ging das Tempo verloren, und prompt wurde das Team von Trainer Gerhard Kleppinger frecher und kam zu Chancen.

Glück für Waldhof, dass Schiri-Assistent Thomas Münch bei einer knappen Entscheidung die Fahne oben hatte. Baufeldt hatte aus dem Gewühl getroffen und ließ sich von Fans und Mitspielern bereits feiern. Zuvor hatte Baufeldt bereits die Chance zur Führung (25.). Da schob er freistehend zu leichtfertig den Ball am Tsiflidis-Gehäuse vorbei. Nach dem Wechsel übernahm die Conrad-Elf wieder das Geschehen. Kleppinger: "Nach der Führung ist es uns nicht gelungen, das Ergebnis zu verwalten. Aufgrund der Spielanteile geht der Waldhof-Sieg in Ordnung."

Quelle:Mannheimer Morgen 08.09.08
Von Roland Bode

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