Saison 2011/12 BFV-Krombacher-Cup SV Waldhof-SpVgg Neckarelz

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SV Waldhof scheitert im Viertelfinale an der SpVgg Neckarelz

MANNHEIM. Das Viertelfinale des Badischen Pokals war Endstation für den SV Waldhof. Mit einer 0:2 (0:1)- Niederlage gegen die SpVgg Neckarelz verabschieden sich die BlauSchwarzen gestern Abend aus dem Wettbewerb und müssen ein weiteres Jahr von der Qualifikation für den DFB-Pokal träumen. Dem Fußball-Regionalligisten gehen damit auch über 100 000 Euro verloren, die er für das Erreichen der ersten Hauptrunde eingenommen hätte.

Danny Galm (42.) und der Ex- Waldhöfer Benjamin Waldecker (48.) erzielten die Treffer für den Oberligisten aus Neckarelz. Entsprechend bedient war auch Reiner Hollich. "Heute war einfach nicht unser Tag. Wir waren feldüberlegen und hatten 80 Prozent Ballbesitz. Läuferisch und kämpferisch kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Leider haben wir es versäumt, frühzeitig in Führung zu gehen. Dieses Ausscheiden ist natürlich sehr tragisch für uns", erklärte der SVW-Trainer. Spvgg-Coach Peter Hogen strahlte dagegen: "Am Ende war der Sieg für uns nicht unverdient. Wir haben die Tore zu einem günstigen Zeitpunkt geschossen. Mit zunehmender Spieldauer war dem SVW der Druck des Gewinnenmüssens anzumerken, was unserem Spiel entgegen kam." Für Präsident Steffen Künster erfüllte sich die Hoffnung nicht, mehr Zuschauer als am letzten Samstag beim Regionalliga-Spiel gegen die U 23 des Karlsruher SC begrüßen zu dürfen, doch immerhin 2260 Zuschauer kamen erwartungsvoll in das Carl-Benz-Stadion. Der SV Waldhof begann mit der siegreichen Elf aus dem KSC-Spiel und übernahm sofort die Initiative. Amadou Rabihou hätte frühzeitig die Weichen auf Sieg stellen können, zielte aber zu ungenau (15., 19.). Auch Daniel Reule hatte kein Schussglück (28./30.). Es dauerte bis zur 35. Minute, ehe die Gäste erstmals vor dem gegnerischen Tor aufkreuzten. Danny Galm verfehlte den von Rainer Adolf gehüteten Kasten jedoch knapp. Besser machte er es jedoch sieben Minuten später, als er aus zwölf Metern nach Vorarbeit von Heiko Throm zum 0:1 einnetzte (42.). Mit dieser glücklichen Führung ging es in die Pause. Nach dem Wechsel folgte sofort die kalte Dusche: Einen Freistoß aus etwa 28 Metern versenkte Benjamin Waldecker ins Tor. Hier sah Adolf nicht gut aus. Hollich reagierte und brachte mit Cihad Ilhan einen frischen Stürmer. Ein Treffer gelang aber auch in der fünfminütigen Nachspielzeit nicht mehr.

bleibt die Frage nach dem „Warum?“ Diese beantwortete uns Waldhof Coach Reiner Hollich nach der Partie:

„Wir haben heute einfach einen schlechten Tag erwischt, in der Anfangsphase haben wir versucht dem Gegner unser Spiel aufzudrängen, doch nach und nach ließ unsere Leistung nach. Sicher hätten wir auch die Torchancen effektiver nutzen müssen, aber am Ende kann ich nur sagen wir sollten nicht immer nur große Sprüche äußern, sondern auch mal Taten folgen lassen.“

Simon Wagner (Torwart Neckarelz):

„Ich habe noch nie vor so einer Kulisse gespielt, da bin ich schon neidisch auf den SV Waldhof. Hut ab vor so einer Kulisse. Der Einzug ins Halbfinale war sehr wichtig, und es ist ein schönes Gefühl. Wir wollen uns jetzt auch weiterhin auf die Saison konzentrieren. Ich bin jetzt 25 Jahre alt und ich hoffe ich darf solche Spiele nochmals erleben.“


Quelle: Mannheimer Morgen, Mittwoch, 07.03.2012



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