Selim Teber

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Selim Teber

Saison 2001-2002 beim SVW
Spielerinformationen
Voller Name Ufuk Selim Teber
Geburtstag 7. März 1981
Geburtsort Frankenthal (Pfalz), Deutschland
Nationalität DeutschlandDeutschland
Größe 185 cm
Position Zentrales Mittelfeld
Vereinsinformationen Karriereende
Vereine in der Jugend


bis 1999
DeutschlandDeutschland SV Pfingstweide
DeutschlandDeutschland ASV Edigheim
DeutschlandDeutschland VfR Frankenthal
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
07/1999 - 06/2002
07/2002 - 08/2003
09/2003 - 06/2004
07/2004 - 04/2005
07/2005 - 12/2005
01/2006 - 06/2009
07/2009 - 06/2010
07/2010 - 06/2011
07/2011 - 06/2012
07/2012 - 08/2013
09/2013 - 10/2014
07/2015 - 06/2017
07/2018 -
DeutschlandDeutschland SV Waldhof Mannheim
DeutschlandDeutschland 1. FC Kaiserslautern
OsterreichÖsterreichFC Red Bull Salzburg (Leihe)
DeutschlandDeutschland 1. FC Kaiserslautern
TurkeiTürkei Denizlispor
DeutschlandDeutschland TSG 1899 Hoffenheim
DeutschlandDeutschland Eintracht Frankfurt
TurkeiTürkei Kayserispor
TurkeiTürkei Samsunspor
TurkeiTürkei Karabükspor
TurkeiTürkei MKE Ankaragücü
DeutschlandDeutschland VfR Frankenthal
DeutschlandDeutschland DJK Schwarz-Weiss Frankenthal
69 (10)
53 0(5)
15 0(4)
22 0(2)
4 0(0)
79 (10)
29 0(1)
32 0(2)
3 0(0)
8 0(0)
36 0(6)
3 0(2)
Nationalmannschaft
2002–2003 DeutschlandDeutschland Deutschland U21 5 0(0)

1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
 Stand: 26. Oktober 2019

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Selim Teber (* 7. März 1981 (39 Jahre) in Frankenthal (Pfalz)) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler türkischer Abstammung. Seine Position ist das offensive Mittelfeld.


Karriere

Verein

Selim Teber begann das Fussballspielen beim ASV 05 Edigheim, über den SV Pfingstweide und VfR Frankenthal wechselte er schliesslich in die B-Jugend des SV Waldhof Mannheim und dort sollte seine Profilaufbahn dann auch beginnen. Im Jahr 1999 wurde Teber gemeinsam mit Christian Fickert und Hanno Balitsch von Uwe Rapolder aus der Jugend zu den Profis gezogen und gab gegen Borussia Berlin sein Zweitligadebüt. "Ich kann mich noch gut erinnern. Ich bin kurz vor Spielende eingewechselt worden und Walter Pradt hat mir nur gesagt, dass nicht mehr viel Zeit sei und ich nur rennen und kämpfen soll. In meiner ersten Aktion habe ich dann den Ansgar Brinkmann umgehauen und der hat mich dann in den letzten Minuten verfolgt, um sich zu revanchieren", schmunzelt Teber.

Im DFB-Pokal machte das Waldhof-Eigengewächs gegen den 1.FC Kaiserslautern das Spiel seines Lebens, Selim traf beim 2:3 zweimal gegen die Pfälzer und hinterließ einen nachhaltigen Eindruck bei FCK-Trainer Andreas Brehme. Es begann eine undankbare Zeit für den Offensivspieler, denn noch vor der Winterpause gab er seinen Wechsel in die Pfalz bekannt. "Die Pfiffe und Schmährufe der SVW-Fans waren schon hart," erinnert sich Teber. Doch Publikumsliebling durfte er sich bei kaum einer seiner insgesamt neun Profistationen nennen lassen. "Es ging gerade so weiter. In Lautern wurde ich dann ausgepfiffen, weil ich aus Mannheim kam und später in Frankfurt, weil ich aus Hoffenheim kam."

Doch auch wenn der heute 31-Jährige rund um den Alsenweg das "Verräter"-Image nicht mehr wird ablegen können, gibt er unumwunden zu, dass er seine schönste Fußballzeit in Mannheim hatte. Da er sich beim 1. FC Kaiserslautern nicht durchsetzen konnte, wurde er in der Saison 2003/2004 an den SV Austria Salzburg ausgeliehen. 2005 wechselte er schließlich zum türkischen Erstligisten Denizlispor. In der Saison 2005/06 kehrte Selim Teber nach Deutschland zurück und spielte für die TSG 1899 Hoffenheim. Dort lag er mit dem späteren Waldhöfer Matthias Örüm auf einem Zimmer und schaffte zwischen 2007 und 2008 den Durchmarsch von der Regionalliga Süd in die 1. Bundesliga. "Es gibt so viele Dinge, die ich jetzt aufzählen könnte, warum alles so lief, aber in erster Linie bin nur ich für diesen Weg verantwortlich", sagt Teber heute.

Im April 2009 erklärte Teber, dass er seinen zum 30. Juni 2009 auslaufenden Vertrag bei Hoffenheim definitiv nicht verlängern wird[1]. Er wechselte zur Saison 2009/10 mit einem bis 2011 datierten Vertrag zu Eintracht Frankfurt. Sein erstes Tor im Trikot der Frankfurter Eintracht schoss er am 3. April 2010 beim 3:2-Sieg gegen Bayer 04 Leverkusen.[2]

Teber wechselte im Sommer 2010 zum zweiten Mal in die Türkei zu Kayserispor. Nach einer guten Saison (zwei Tore, sieben Vorlagen) ging er im Sommer 2011 zum Aufsteiger Samsunspor.[3]

In Samsunspor erlitt der Deutsch-Türke einen Kreuzbandriss und musste bis Saisonende aussetzen. Sein Klub stieg in die zweite türkische Liga ab, doch Teber hatte Glück. Trotz langwieriger Verletzungspause erinnerte sich der damalig neue Karabükspor -Trainer Michael Skibbe an den Offensivspieler, den er bereits in der Saison 2009/10 bei Eintracht Frankfurt trainiert hatte und holte Ihn zum türkischen Erstligisten Karabükspor. [4] Schon am ersten Spieltag der laufenden Saison feierte der Ex-Waldhöfer sein Comeback. Doch die Gesetzmäßigkeiten des türkischen Fußballs lernte auch er recht schnell kennen. Skibbe wurde früh entlassen und Tebers Arbeitszeit auf dem Spielfeld tendiert seitdem wieder Richtung Null. "Karabük ist sehr provinziell. Ich bin froh, dass meine Familie hier ist", berichtet Teber. Auch sportlich muss er sich derzeit wieder ins Rampenlicht zurückkämpfen.

"Fußball ist generell ein schnelllebiges Geschäft, aber in der Türkei ist es noch extremer", sagt Teber. Auch deshalb sieht er seine Zukunft in Deutschland: "Ich fühle mich deutsch und werde nach dem Fußball wieder zurück nach Frankenthal kommen. Dann möchte ich auch meinen Trainerschein machen."

Im Sommer 2013 wechselte Teber zum türkischen Drittligisten MKE Ankaragücü.[5] Ab Oktober 2014 war Teber ohne Verein, ehe er sich im Sommer 2015 seinem Heimatverein VfR Frankenthal in der Landesliga Ost anschloss, wo er im Sommer 2017 seine Karriere beendete. [6]. 2018 bekam er doch nochmal Lust und wechselte vom VfR zur DJK Schwarz-Weiss Frankenthal,[7] wo er inzwischen mit seinem Kumpel Sejad Salihović kickt.

Nationalmannschaft

Selim Teber absolvierte zwischen 2002 und 2003 fünf Spiele für die Deutsche U21-Fußballnationalmannschaft.

Privates und Wissenswertes

Er ist verheiratet, hat eine Tochter und einen Sohn. Seine Frau kommt aus Bosnien-Herzegowina und ist ebenfalls wie Teber in Frankenthal aufgewachsen. Beide lernten sich in der Schule kennen. Nachdem sie abgeschoben wurde, ging sie in die USA und benötigte bis zu ihrer Hochzeit mit Teber ein Touristenvisum beantragen, um nach Deutschland einreisen zu dürfen.

Spieler Interview

Bilder

Einzelnachweise


Weblinks




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