Spielbericht: 2.Spieltag: SpVgg Fürth - SV Waldhof 1946

Aus WikiWaldhof
Wechseln zu: Navigation, Suche


SpVgg Fürth 1:2 (0:1) SV Waldhof Mannheim 07
SpVgg Fürth 02.Spieltag
Sonntag, 6. Oktober 1946, Ronhof-Stadion

Endstand 1:2

Zuschauer: 6.000
Schiedsrichter: Müller (Griesheim)

Waldhof Mannheim
Startelf:

Niemann - Pfeiffer, Pröll - Schwab, Zollhöfer, Roth - Jahn, Hoffmann, Popp, Kästner, Spitz - Trainer: Hans Hagen

Startelf:

Glas - Mayer, Conrad - Schaudt, Siegel, Maier - Hauck, Herbold, Rensch, Fanz, Kilian - Trainer: Herbert Pahlke

Tor 1:2 Hoffmann (87.) Tor 0:1 Georg Herbold (30.)
Tor 0:2 Reinhold Fanz (54.)
Bericht:

Das erste Auswärtsspiel in der neuen Runde der Oberliga bestritt der SV Waldhof im Fürther Ronhof. Obwohl sich der Gastgeber in der ersten Halbzeit nach besten Kräften wehrte, musste er dem schulmäßigen Zusammenspiel der Waldhöfer das Feld überlassen. Doch auch im Sturm der Mannheimer wollte es nicht so ganz klappen. Die technische Überlegenheit war sehr groß, aber vor dem Tor wurde zu viel gefummelt und das Schießen vergessen. Waldhof hätte bei Seitenwechsel weit höher in Führung liegen müssen, nur Herbold gelang in der 30. Minute ein schönes Tor, das allerdings nicht ganz unhaltbar war.

Die zweite Hälfte sah Waldhof weiter im Vorteil. Halbhoch wurde der Ball von Mann zu Mann gespielt, für das Auge zwar bestechend, aber immer noch ohne Erfolge. Einzelne Vorstöße der Fürther blieben schon bei der konsequent abdeckenden Läuferreihe Waldhofs hängen. In der 12. Minute konnte dann endlich Fanzden Ball zum 2:0 einschießen. Ein Strafstoß brachte, von Hofmann geschossen, kurz vor Schluß das einzige Gegentor der Fürther zustande. Dadurch bekamen diese gewaltigen Auftrieb. Ein weiterer Strafball konnte von Glas nicht mehr gehalten werden, aber der Schiedsrichter hatte vorher bereits wegen unfairen Spiele eines Fürthers abgepfiffen. Im ganzen gesehen, zeigte Fürth ein schwaches Spiel. Lediglich Tormann Niemann und Hofmann im Sturm konnten gefallen, während Popp sich nie durchzusetzen vermochte. Waldhof bot eine gute Gesamtleistung. Im Sturm waren Herbold und Fanz die treibenden Kräfte. Rensch fand sich erst im letzten Abschnitt des Spieles zurecht. Von den Flügeln war Kilian der Bessere. Läuferreihe und Verteidigung ergänzten siich gegenseitig ausgezeichnet. Auch Glas, der anstelle des verletzten Vetter das Tor hütete, war gut. Das Gegentor konnte er nicht verhindern. Schiedsrichter Müller (Griesheim) leitete vor 6.000 Zuschauern zufriedenstellend. (wl)

Quelle: Mannheimer Morgen - 08.10.1946



Hier könnte Ihre Werbung stehen

in allen mehr als 20.000 Artikeln