Spielbericht: 2. Spieltag 12/13 KSV Hessen Kassel - SV Waldhof

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Hessen Kassel 3:1 (2:0) SV Waldhof Mannheim 07
KSV Hessen Kassel.png 2.Spieltag
Freitag, 10. August 2012, 19 Uhr MESZ, Auestadion

Endstand 3:1

Zuschauer: 6.500
Schiedsrichter: Kempkes (Kruft), Assistenten: Fochs (Daun), A.Müller (Mendig)

SV Waldhof
Startelf (Spielsystem 4-2-3-1):

Nulle - Hammann, Rahn, S.Müller, Dieck - Gaede, Merle - Pinheiro, Mayer, Gallus (88.Becker) - Schmeer (80.Damm) - Trainer: Uwe Wolf

Einwechslungen:

Scored after 80 minutes 80' Damm für Schmeer
Scored after 88 minutes 88' Becker für Gallus

Reserve: Schloeffel (Tor), Gundelach, Senghore, Maresca, Riske


Startelf (Spielsystem 4-2-3-1):

Adolf - Roth, Geiger, Colak, Huckle - Lauretta, Malchow - Wagner, Zeric, Franzin - Dautaj - Trainer: Reiner Hollich

Einwechslungen:

Scored after 68 minutes 68' Wassey für Lauretta
Scored after 74 minutes 74' Stiller für Huckle

Reserve: D.Broll (Tor), Kochendörfer, N.Makan, Önerler

Scored after 29 minutes 29' 1:0 Schmeer
Scored after 33 minutes 33' 2:0 Hammann
Scored after 63 minutes 63' 3:0 Merle

Yellow card.png Merle, Gaede


Scored after 90 minutes 90' 3:1 Wassey

Yellow card.png Malchow, Franzin

Beste Spieler: n.b.


Bericht:

Das war ein Top-Saisontart für den Regionalligisten KSV Hessen Kassel beim Heimspiel gegen die zuletzt siegreichen Waldhöfer.

Bis zur 1:0 Führung ein ausgeglichenes Spiel

Das neuformierte Team von Kassel-Coach Uwe Wolf begann vor 6.500 Zuschauern zunächst verhalten und die Spielanteile waren nahezu ausgeglichen. Wie schnell und schnörkellos dieser KSV Fußball spielen kann, zeigte dann jedoch die 29. Minute. Nach einem Mannheimer Ballverlust im Mittelfeld und einem langen Steilpass hatte Sebastian Schmeer zu viel Platz und traf zur 1:0 Führung.

Jetzt lief die Kugel leichter durch die Reihen der Nordhessen und nur fünf Minuten nach dem Führungstreffer verwandelte Nico Hammann einen Freistoß aus ca. 27 Metern zur 2:0 Führung. Die Abwehrmauer der Mannheimer gab dabei sicher nicht die beste Figur ab. Die Hausherren spieltechnisch stärker und mit sehr guten Kombinationen. Mannheim konnte in der Phase des Spiels nur noch reagieren. Standing-Ovation im Kasseler Aue-Stadion.

Waldhof zwar bemüht, aber oft zu ideenlos im Spielaufbau und Angriff

In der 2. Halbzeit die Blauschwarzen bemüht den Anschluss zu schaffen, aber oft zu ideenlos das Spiel des Hollich-Teams. Einen sehr gut vorgetragenen Konter von Sebastian Schmeer, der mustergültig auf Ingmar Merle passte, führte in der 59. Minute zum 3:0 und der Vorentscheidung in diesem Spiel.

Nach der 3:0 Führung hätte das Wolf-Team mit etwas Glück den Waldhöfern eine deftige Packung verpasst. Sebastian Schmeer und Gabriel Gallus trafen beide die Torlatte. Für Ergebniskosmetik sorgte dann in der Schlussminute der eingewechselte Massih Wassey, der mit einem Distanzschuss noch zum 3:1 Anschlusstreffer traf.

Am Ende 6.500 begeisterte Kassel-Anhänger und ein zufriedener Trainer Uwe Wolf, der auch noch seinen 45. Geburtstag feierte. Hessen Kassel dürfte mit der gestern gezeigten Leistung einer der Top-Favoriten dieser Liga sein. Die Mannschaft ist wesentlich stärker, als im Vorjahr.

"Spiel abhaken und nach vorne blicken"

Für das Hollich-Team heißt es: "Mund abputzen" und weiter geht es, die Saison ist noch sehr lange. In Kassel werden noch ganz andere Teams Federn lassen Nachteil bei den Blauschwarzen: Wird man personell nicht mit zwei, drei Neuzugängen nachladen - wird sich das Team von Spiel zu Spiel alleine aufstellen, der interne Konkurrenzkampf fehlt. Dies könnte sich im weiteren Saisonverlauf negativer auswirken, als man es derzeit noch vermutet.

SVW-Trainer Reiner Hollich: "Wir haben die erste halbe Stunde mindestens auf Augenhöhe gespielt und eigentlich hatte Kassel nicht eine gefährliche Aktion. Nach dem Fehler von Malchow, der im Mittelfeld den Ball verliert und der Konter zum 1:0 führt - haben wir Kassel ins Spiel gebracht. Kurz danach gleich das 2:0 hinnehmen zu müssen durch den Freistoß, das war bitter. Auch hier haben wir uns bei der Mauerbildung nicht gut verhalten. Meine Mannschaft hat sich in der 2. Hz. nicht hängen lassen und auch den einen oder anderen gefährlichen Angriff gestartet. Wir haben im Spiel nach vorne klarer und kompletter gespielt - als in der 1. Halbzeit - aber wieder führte ein individueller Fehler zum Gegentor, dem entscheidenden 3:0. Für uns war sicher mehr drin, wenn wir das 1-0 nicht bekommen, aber so ist Fußball. Der Sieg geht natürlich für Hessen Kassel in Ordnung."


Quelle: Sportkurier Mannheim



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