Spielbericht: 23. Spieltag 16/17 SV Waldhof Mannheim - 1. FC Kaiserslautern II

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SV Waldhof Mannheim 07 1:0 (1:0) 1. FC Kaiserslautern II
SV Waldhof Mannheim.png 23.Spieltag
Freitag, 2. Dezember 2016, 19 Uhr MESZ, Carl-Benz-Stadion

Endstand 1:0

Zuschauer: 5.553
Schiedsrichter: Osmanagic (Stuttgart), Assistenten: Erbst (Leonberg), Eckermann (Breuningsweiler)

Logo 1 FC Kaiserslautern.png
Startelf (Spielsystem 4-1-3-2):

ScholzM.Müller, M.Seegert, Schultz, AminFinkKorte, Förster, SommerHebisch, Koep – Trainer: Gerd Dais

Einwechslungen:

Scored after 66 minutes 66' Burgio für Korte
Scored after 78 minutes 78' Kiefer für Hebisch
Scored after 86 minutes 86' Gärtner für Fink

Reserve: Gäng (Tor), Rodriguez-Schwarz, N.Seegert, Popovits

Es fehlten: Ibrahimaj (ausgekugelte Schulter), B.Müller (Meniskusriss im rechten Knie), Nag (Innenbanddehnung im linken Knie), Ederson (Fersensporn), di Gregorio (Reha nach Kreuzbandriss), Strifler, Ramaj (beide im Trainingsbetrieb der 2.Mannschaft), Marx, Köroglu, Cetin, Weis (alle nicht berücksichtigt)

Startelf (Spielsystem 4-4-2):

Sievers – Becker, Grösch, Schindele, Sarr – Bell Bell, Seufert, Sickinger, Dittgen – Kühlwetter, Jacob – Trainer: Hans-Werner Moser

Einwechslungen:

Scored after 62 minutes 62' Pick für Bell Bell
Scored after 80 minutes 80' Wekesser für Kühlwetter
Scored after 83 minutes 83' Schmidt für Sickinger

Reserve: Reitz (Tor), Hofmann, Bajric, Kjeldsberg

Scored after 8 minutes 8' 1:0 Sommer (Rechtsschuss, Vorarbeit Amin)

Yellow card.png Schultz, Förster, M.Müller, Amin


Yellow card.png Sickinger, Dittgen

Beste Spieler: Scholz, M.Seegert, Sommer - Dittgen

Bericht:

Die Serie ins Ziel gerettet

Mannheim. Schon eine knappe Viertelstunde vor Anpfiff versammelte sich die Mannschaft des SV Waldhof in Spielkluft am Mittelkreis. Der Countdown zur Präsentation des neuen Trikotsponsors wurde heruntergezählt - und dann enthüllten die Mannheimer ihre neuen Jerseys mit dem Aufdruck Eichbaum. "Liebe Fans, ich kann nur hoffen, dass es in diesem Jahr mit dem Aufstieg klappt", sagte Brauerei-Chef Jochen Keilbach: "Raus aus Liga vier . . .", was die SVW-Fans mit dem Kult-Sprechchor "Waldhof und Eichbaum-Bier" lautstark vollendeten. Beim Projekt Drittliga-Aufstieg befinden sich die Waldhöfer zurzeit auf einem verheißungsvollen Weg. Für den hart erkämpften und schmeichelhaften 1:0 (1:0)-Arbeitssieg gegen den 1. FC Kaiserslautern II, dem siebten Dreier in Folge, brauchten die Mannheimer gestern Abend allerdings auch eine gehörige Portion Glück - aber am Ende hielt die Serie vor der Saison-Rekordkulisse von 5553 Zuschauern.

"Das war ein dreckiger Sieg"

Für den an der Schulter verletzten Ali Ibrahimaj brachte SVW-Coach Gerd Dais Gianluca Korte auf der rechten offensiven Außenbahn, Kapitän Michael Fink kehrte nach überstandener Virusinfektion für Lukas Kiefer ins defensive Mittelfeld zurück. "Hauptsache gewonnen. Über das ,Wie' spricht übermorgen niemand mehr", sagte Ibrahimaj, der am Dienstag gegen die Stuttgarter Kickers wieder dabei sein will. "Das war ein dreckiger Sieg", ergänzte Siegtorschütze Jannik Sommer nach einem insgesamt sehr mäßigen Auftritt des SVW. Dabei lief der Start in das kleine Derby wie gemalt: Nach einem weiten Schlag auf den linken Flügel brachte Hassan Amin eine scharfe Hereingabe nach innen, Nicolas Hebisch irritierte FCK-Schlussmann Jan-Ole Sievers und Jannik Sommer schob den Ball zum 1:0 über die Linie (8.). Und der SVW besaß die Chance, früh für klare Verhältnisse zu sorgen: Sommers Freistoß-Hereingabe verlängerte Benedikt Koep per Kopf Richtung Tor, wo Fink das Spielgerät final über die Linie drückte - dabei aber im Abseits stand (16.). Doch danach kam ein Bruch ins Waldhof-Spiel. Die Mannheimer verloren die Spielkontrolle und das konsequente Pressing des FCK sorgte für erhebliche Probleme im Aufbau. Vor allem Innenverteidiger Michael Schultz wackelte gelegentlich bedenklich, auch Philipp Förster war weit von seiner Elversberg-Topform entfernt. Und wenn etwas nach vorne ging, dann fast nur über die deutlich stärkere linke Seite mit Amin und Sommer. Folgerichtig hatten die Lauterer plötzlich Chancen: Maximilian Dittgens 24-Meter-Freistoß schraubte SVW-Torwart Markus Scholz gerade eben so um den Pfosten, nach einem Ballverlust von Amin zielte wiederum Dittgen nur Zentimeter vorbei (37.). Als die Pfälzer zwei Minuten später sogar schon über den Ausgleich jubelten, überstimmte Schiedsrichter Asmir Osmanagic seinen Assistenten und gab den Treffer von Christian Kühlwetter wegen Abseits nicht (39.). Heftige Proteste der Gäste waren die Folge. Aber über ein 1:1 zur Pause hätte sich der SVW auch nicht beschweren dürfen.

Nach der Pause legte der Vorjahresmeister in der Offensive einmal kurz einen Zahn zu. Gianluca Korte wurde in aussichtsreicher Position geblockt (54.), Marco Müller schoss und Marcel Seegert köpfte knapp vorbei (56.). Lauterns Nils Seufert war im Gegenzug allerdings viel zu frei, schoss aber unplatziert in die Arme von Scholz (57.). Die unerschrockene U 23 des Zweitligisten bot den seltsam verunsichert wirkenden Mannheimern auch in der Folge weiterhin Paroli, der Sieg geriet mehrmals in akute Gefahr: Fink rettete gegen Kühlwetter in höchster Not (71.). Nach Amins Riesenschnitzer musste Seegert auf der Linie klären (73.). (alex)

Quelle: Mannheimer Morgen – 02.12.2016



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