Spielbericht: 29. Spieltag 14/15 SV Waldhof Mannheim - Kickers Offenbach

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SV Waldhof Mannheim 07 0:0 Kickers Offenbach
SV Waldhof Mannheim.png 29.Spieltag
Sonntag, 19. April 2015, 14 Uhr MESZ, Carl-Benz-Stadion

Endstand 0:0

Zuschauer: 6.811
Schiedsrichter: Klein (Wiebelskirchen), Assistenten: Reichardt (Bexbach), Edrich (Bliesen)

Logo Kickers Offenbach.png
Startelf (Spielsystem 4-2-3-1):

Krauss - Schulz, M.Seegert, Neupert, Mühlbauer - Brill, di Gregorio - Ramaj, Förster, Straub - Bari - Trainer: Kenan Kocak

Einwechslungen:

Scored after 66 minutes 66' Radojewski für Brill
Scored after 75 minutes 75' Mesfin für Straub
Scored after 76 minutes 76' Tsoumou für Bari

Reserve: Yetkin (Tor), Lindner, Nag, Alami

Es fehlten: Sökler (Reha nach Kreuzbandriss), Ratei (Trainingsrückstand nach Muskelfaserriss), Broll (Trainingsrückstand nach Gehirnerschütterung), Marco Müller (10.Gelbe Karte), P.Haag (Infekt), Y.Haag (schulisch verhindert), N.Seegert, Tewelde, Yazgan, Miftari (alle nicht berücksichtigt, geschont oder verletzt)

Startelf (Spielsystem 4-2-3-1):

Endres - Wittke, Modica, Maier, Schulte - Gjasula, Schwarz - Pintol, Markus Müller, Bäcker - Cappek - Trainer: Rico Schmitt

Einwechslungen:

Scored after 46 minutes 46' Vetter für Cappek
Scored after 64 minutes 64' Gallus für Wittke
Scored after 83 minutes 83' von der Burg für Pintol

Reserve: Menz (Tor), Kara, Scheu

Yellow card.png M.Seegert, Schulz, Brill, Mühlbauer

Yellow card.png Cappek, Modica, Pintol

Beste Spieler: di Gregorio, Schulz - Gjasula, Modica

Bericht:


SVW mit Kickers auf Augenhöhe

Mannheim. Im Südwest-Klassiker der beiden früheren Bundesligisten SV Waldhof und Kickers Offenbach fielen zwar keine Tore, dennoch sahen die 6.811 Besucher am Sonntag im Carl-Benz-Stadion ein gutes Regionalligaspiel mit einem leistungsgerechten Resultat. In der von viel Kampf und kontrollierter Defensive geprägten Partie blieb der SVW zum fünften Mal, der Spitzenreiter sogar zum 28. Mal in Folge ungeschlagen. Bei elf Punkten Vorsprung auf Rang drei ist den Hessen der Platz für die Aufstiegsrelegation kaum mehr zu nehmen. Waldhof machte einen Sprung auf Rang neun. "Wir haben gegen den stärksten Angriff der Liga hinten die Null gehalten und keine einzige Chance zugelassen", brachte Verteidiger Christian Mühlbauer das Spielgeschehen auf den Punkt.

Schulz ersetzt Müller

Cheftrainer Kenan Kocak hatte sich dafür entschieden, für den gelb-gesperrten Marco Müller Mike Schulz den Vorzug vor Sebastian Lindner auf der rechten defensiven Außenposition zu geben. "Er hat im Training einen guten Eindruck hinterlassen und gegen einen Torjäger wie Christian Cappek im Kopfballspiel Vorteile", begründete er seine Entscheidung. Die Rechnung ging auf. Neben Spielmacher Daniel di Gregorio waren Mühlbauer und Schulz auffälligste Akteure bei den Blau-Schwarzen, die als robuste Einheit dem Tabellenführer einen Punkt abtrotzten und mit Glück sogar als Sieger den Platz hätten verlassen können. Lachendes oder weinendes Auge nach den intensiven und gut anzuschauenden 90 Minuten? Angreifer Salvatore Bari haderte: "Eher ein weinendes. Ich denke, wir waren die klar bessere Mannschaft. Wir müssen nach vorne den letzten Pass mehr erzwingen. Dann hätten wir vielleicht das 1:0 gemacht. Trotzdem nehmen wir den Rückenwind mit nach Kassel und wollen dort drei Punkte holen." Bei den Nordhessen ist der SVW am Freitag (19.30 Uhr) gefordert.

Ramaj mit der größten Chance

Was die wenigen gefährlichen Aktionen betraf, besaß Waldhof das Chancenplus. Nach einem Zuckerpass von di Gregorio kam Steffen Straub auf der linken Seite etwas zu weit nach außen. OFC-Torhüter Daniel Endres entschärfte den Versuch deshalb ohne Probleme (13.). Ein Freistoß-Geschoss von Robin Neupert (25.) bereitete dem Keeper schon größere Probleme. Als sich Bari nach einer schönen Kombination über links durchsetzte, verpasste di Gregorio per Kopf nur knapp das Gehäuse (29.). Die größte Chance in der fairen Partie besaß in der Nachspielzeit Alban Ramaj, als er auf eine maßgenaue Hereingabe des eingewechselten Khaled Mesfin einen Schritt zu spät kam.

Der frühere Waldhöfer Klaus Gjasula, seit zwei Jahren in Diensten des OFC, meinte nach seinem starken Auftritt: "Es war ein tolles Gefühl, mal wieder in Mannheim zu spielen. Wie schon im Hinspiel hat man gesehen, dass Waldhof vom vorhandenen Potenzial in der Tabelle unter Wert steht. Aber es ist eine junge Truppe, der ich zutraue, nächste Runde weiter oben mitzuspielen." (robo)


Quelle: Mannheimer Morgen - 20.04.2015



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