Spielbericht 05/06: SG Sonnenhof Großaspach - SV Waldhof

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SG Sonnenhof Großaspach 1:1 (0:0) SV Waldhof Mannheim 07
SG Sonnenhof.png 23.Spieltag
Sonntag, 12. März 2006, 15 Uhr MESZ, Sportanlage am Fautenhau, Kunstrasenplatz

Endstand 1:1

Zuschauer: 450
Schiedsrichter: Paulat (Schwend)

SV Waldhof Mannheim.png
Startelf:

Röschl - Grab, Gentner, Polat - Eberl, di Biccari, Spina, Franz, Cimander - Creco, Stevanovic - Trainer: Alexander Malchow

Eingewechselt:

43. Fischer für Eberl
61. Russo für Eberl
63. Barbosa da Cruz für Greco

Reserve: Bührer (Tor), Grüttner, Fichter, Rupperle

Startelf:

Todericiu - Leitz, Schuster, Bocchio, Schwall - Waldecker, Asaeda, Oelkuch, Wise - Donkov, Ekoto-Ekoto - Trainer: Massimo Morales

Eingewechselt:

60. Marschlich für Waldecker
72. Rath für Oelkuch
75. Novaes für Bocchio

Reserve: Gäng (Tor), Yilmaz, Klaus

Tor 1:0 Greco (58.)

Yellow card.png Eberl, Fischer, Spina, Barbosa da Cruz

Tor 1:1 Rath (85., direkter abgefälschter Freistoss)

Yellow card.png Rath, Schuster
Yellow-Red card.png Wise (37., wiederholtes Foulspiel)
Red card.png Asaeda (76., Tätlichkeit an Barbosa da Cruz


Beste Spieler: Polat, Franz - Bocchio, Oelkuch


Spielanalyse:


Personal: Die Großaspacher traten mit unveränderter Aufstellung im Vergleich zum 3:1-Sieg gegen Hoffenheim II vor 14 Tagen an, während der SVW auf einer Position sein Personal tauschte: Für Yilmaz spielte Ekoto-Ekoto in der Angriffsformation.

System und Taktik: Großaspach spielte in einem 3-5-2-System mit dem offensiven Eberl auf der rechten Mittelfeld-Außenposition, während der SVW zu seinem gewohnten 4-4-2-System zurückkehrte, also wieder mit zwei echten Spitzen im Sturmzentrum. Somit übernahmen die Mittelfeld-Außen Wise und Waldecker wieder mehr defensivere Aufgaben, während Oelkuch die Spielmacher-Position begleitete.

Spielverlauf: Die Anfangsphase war bei dichtem Schneetreiben zunächst geprägt von gegenseitigem Abtasten. Erst nach 25 Minuten nahm die Partie an Fahrt auf. Großaspach erspielte sich einige Vorteile und nach einer guten halben Stunde auch die bis dahin beste Chance. Aber der Fernschuss von Stevanovic klatschte an die Latte. Der SVW präsentierte sich bis dato hilflos, harmlos, planlos und zu statisch im Spiel ohne Ball. Es fehlte an Ideen, die keineswegs überragenden Platzherren auszuspielen, die Deckung wirkte verunsichert und das Zweikampf-Verhalten war mangelhaft. Negativer Höhepunkt einer erschreckend schwachen ersten Halbzeit war der Platzverweis für Evans Wise. Unverständlich, warum sich der 32-Jährige in völlig ungefährlicher Situation an der Seitenlinie dazu hinreißen ließ, Gegenspieler Eberl von hinten von den Beinen zu holen. Zumal er schon Gelb gesehen hatte. Gerechte Folge: Gelb-Rot.

Waldhof nach dem Wechsel bemühter, doch zunächst im Glück, als der junge Matthias Franz, umworben vom KSC, nur die Querlatte traf (56.). Zwei Minuten später machte es Teamkollege Greco besser. Als die SVW-Deckung nach einem Freistoß das Leder nicht aus dem Strafraum bekam, staubte der quirlige Angreifer zum inzwischen verdienten 1:0 (58.) ab. Die Großaspacher verloren aber dennoch trotz Führung plötzlich den Faden. Waldhof wurde in Unterzahl gefährlicher, hatte jedoch keine zwingenden Chancen zu verzeichnen. Gegen Ende der Partie wurde es zunehmend hektisch. "Krönender" Höhepunkt der Platzverweis für Ken Asaeda (76.). Bereits die zehnte Hinausstellung für den Tabellensechsten - das ist Ligarekord. Asaeda stieß Sonnenhofs da Cruz zu Boden, nachdem der zuvor Schwall von hinten hart in die Parade gefahren war. Konsequenter Weise hätten allerdings beide Hitzköpfe vorzeitig Duschen gehen müssen. Nur noch zu neunt wehrte sich der SVW gegen die drohende Schlappe und wurde durch einen abgefälschten Freistoß von Rath spät belohnt (85.)

Fazit: Der SVW ist mit einem blauen Auge davongekommen, erkämpfte sich ein eher schmeichelhaftes Unentschieden gegen eine wesentlich engagiertere Großaspacher Mannschaft.

Spieler des Spiels: Matthias Franz. Der junge Mittelfeldspieler der Großaspacher tat viel für Abteilung Offensive und war von seinen Gegenspielern kaum in den Griff zu bekommen.


Quelle: Homepage Waldhof-Archiv.de - Artikel v. 13.03.2006





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