Spielbericht 06/07: SG Sonnenhof Großaspach - SV Waldhof

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SG Sonnenhof Großaspach 1:3 (0:2) SV Waldhof Mannheim 07
SG Sonnenhof.png 17.Spieltag
Samstag, 2. Dezember 2006, 14 Uhr MESZ, Sportanlage am Fautenhau, Kunstrasenplatz

Endstand 1:3

Zuschauer: 550
Schiedsrichter: R.Kempter (Sauldorf), Assistenten: Störk (Wald), Hensler (Sauldorf)

SV Waldhof Mannheim.png
Startelf:

Röschl - Polat, Grab, Malchow, Cimander - Beck, di Biccari, Aupperle, Bonsignore - Spina, Stevanovic - Spielertrainer: Alexander Malchow

Eingewechselt:

46. Russo für Polat
46. Fichter für Bonsignore
59. Schill für Beck

Reserve: Rittenauer (Tor), Dihl, Yildiz

Startelf:

Gäng - Asaeda, Bogdanovic, Hajri, Katins - Schilling, Marschlich, Atik, Wise - Donkov, Ekoto-Ekoto - Trainer: Steffen Menze

Eingewechselt:

75. Ropic für Donkov
85. Göbig für Ekoto-Ekoto
86. Myftari für Atik

Reserve: Tsiflidis (Tor), Pakel, Renkli, Bodnar

Tor 1:3 di Biccari (86.)

Yellow card.png Aupperle, Polat, di Biccari, Cimander

Tor 0:1 Donkov (24., Kopfball, Vorarbeit Wise)
Tor 0:2 Polat (41., Eigentor, Marschlich)
Tor 0:3 Ropic (77.)

Yellow card.png keiner


Beste Spieler: Malchow - Gäng, Ekoto-Ekoto, Donkov


Spielanalyse:


Personal: Großaspach startete nach dem Überraschungs-Sieg beim SSV Ulm 1846 in der gleichen Aufstellung. Waldhof baute nach der ernüchternden 0:3-Heimniederlage gegen Freiberg auf drei Positionen sein um: Für den verletzten Kapitän Eigner (Bänderris) spielte Marschlich, für die formschwachen Bodnar und Göbig rückten Katins und Atik in die Anfangsformation.

Taktik und Spielverlauf: Auf dem Kunstrasen begann die Partie zunächst schleppend, Torraumszenen gab es nur selten zu sehen. Die Gastgeber, ebenfalls wie Waldhof im 4-4-2-System agierend, leisteten sich einige Abspielfehler. Auch Mannheim hatte Ungenauigkeiten im Spielaufbau. Aber die Gäste waren cleverer und nutzten ihre erste Chance in der 24. Minute zur Führung aus. Wise flankte den Ball von der linken Seite zum Bulgaren Donkov, der einköpfte. Doch die SG Sonnenhof besaß Sekunden später die große Möglichkeit zum Ausgleich. Spina blockte ab, als SVW-Torhüter Gäng zu lange zögerte. Das Leder sprang zu Stevanovic. Aber der 20-jährige Stürmer traf aus fünf Metern Entfernung das leere Tor nicht. Die SG machte nun Druck. Spielertrainer Malchow scheiterte mit einem 20-Meter-Schuss (26.). Die kalte Dusche für die Großaspacher folgte in der 41. Minute. Der Mannheimer Marschlich flankte von der rechten Seite in den Strafraum der Gastgeber. SG-Kapitän Polat traf den Ball nicht richtig und beförderte die Kugel unglücklich ins eigene Tor 0:2.

Nach dem Seitenwechsel wurde die SG offensiver. Für den rotgefährdeten Polat kam mit Russo ein dritter Stürmer in die Partie. Aspach spielte nun nur noch mit einer Dreier-Abwehr-Kette. Und dies wirkte sich zunächst positiv aus. Die Gastgeber erarbeiteten sich nun mehr Gelegenheiten. Ein 20-MeterSchuss von Spina ging in der 52. Minute an die Lattenoberkante. Russo fand völlig freistehend in Gäng seinen Meister (73.). Zwei Minuten später machte es Stevanovic nicht viel besser, als er aus Nahdistanz über das Tor der Mannheimer schoss. Allerdings war auch nicht zu übersehen, dass die meisten durchdachten Aktionen der Gastgeber über Malchow gingen. Allerdings konnte auch der Ex-Profi den dritten Treffer des einstigen Bundesligisten nicht verhindern. In der 77. Minute schloss der kurz zuvor eingewechselte Ropic einen Konter mit einem Flachschuss ins lange Eck ab. Damit war die Entscheidung gefallen. Die Großaspacher bemühten sich, doch mehr als das Ehrentor gelang den Gastgebern nicht. In der 86. Minute nahm di Biccari einen von Spina erkämpften Ball auf und zog unhaltbar von der Strafraumgrenze zum 1:3-Endstand ab.

Fazit: Verdienter Sieg des SV Waldhof, der nach zuletzt enttäuschenden Ergebnissen auf fremden Plätzen wieder einmal einen Sieg feiern durfte.

Spieler des Spiels: Christopher Gäng. Der erstmals als Kapitän auflaufende 18-jährige Youngster des SV Waldhof sicherte erneut mit tollen Paraden den dritten Auswärtssieg in dieser Saison.

Stimmen zum Spiel: SVW-Trainer Steffen Menze: "Wir haben in der ersten Halbzeit sehr aggressiv gespielt, doch es dann versäumt nach Wiederanpfiff nachzulegen. Ich hoffe, dass nach den Turbulenzen der letzten Wochen endlich Ruhe einkehrt und sich mein Team Schritt für Schritt weiterentwickeln kann. Als Kapitän hat man immer eine Verantwortung. In unserer schwierigen Situation hätte diese für jemand anders zur Belastung werden können. Gäng ist akzeptiert, auch von den Fans. Ich habe lange überlegt, mich dann für ihn entschieden."


© waldhof-archiv.de / Sonntag aktuell / Homepage SG Großaspach - 03.12.2006




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