Spielbericht 10. Spieltag 14/15 1. FC Kaiserslautern II - SV Waldhof Mannheim

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1.FC Kaiserslautern II 4:0 (1:0) SV Waldhof Mannheim 07
Logo 1 FC Kaiserslautern.png 10.Spieltag (nachgeholt)
Dienstag, 3. März 2015, 19 Uhr MESZ, Fritz-Walter-Stadion

Endstand 4:0

Zuschauer: 950
Schiedsrichter: Weickenmeier (Frankfurt), Assistenten: Rau (Nidderau), Boulghalegh (Rüsselsheim)

SV Waldhof
Startelf (Spielsystem 4-2-3-1):

Sallinger - Becker, Raimondo-Metzger, Schultz, Rizzuto - Reiß, Kracun - Osei-Kwadwo, Pokar, Mario Müller - Deville - Trainer: Konrad Fünfstück

Eingewechselt:

Scored after 68 minutes 68' Bajric für Kracun
Scored after 78 minutes 78' Hammel für Pokar
Scored after 84 minutes 84' Lahn für Osei-Kwadwo

Reserve: Junghan (Tor), Kyere, Nonnweiler, Oehler

Startelf (Spielsystem 4-2-3-1):

Krauss - Ratei, Schulz, Neupert, Mesfin - Lindner, Radojewski - Bari, Miftari, Nag - Tsoumou - Trainer: Kenan Kocak

Einwechslungen:

Scored after 46 minutes 46' Straub für Tsoumou
Scored after 60 minutes 60' Ramaj für Bari
Scored after 77 minutes 77' Marco Müller für Nag

Reserve: Broll (Tor), P.Haag, Brill, Alami

Es fehlten: Sökler (Reha nach Kreuzbandriss), di Gregorio (Innenbandriss), Mühlbauer (Haarriss am Innenband), N.Seegert (Leistenbeschwerden), M.Seegert (5.Gelbe Karte), Förster (Rot-Sperre), Tewelde, Yazgan, Y.Haag (alle nicht berücksichtigt, geschont oder verletzt)


Scored after 28 minutes 28' 1:0 Mario Müller
Scored after 58 minutes 58' 2:0 Pokar
Scored after 75 minutes 75' 3:0 Osei-Kwadwo
Scored after 89 minutes 89' 4:0 Schultz

Yellow card.png Kracun, Rizzuto


Yellow card.png Schulz, Straub

Beste Spieler: Pokar, Osei-Kwadwo, Reiß - Mesfin

Bericht:


Fußball-Regionalliga: Deftige 0:4-Niederlage beim 1. FC Kaiserslautern II / Abstiegskampf hat begonnen

Waldhof gerät unter die Räder

Von unserem Mitarbeiter Roland Bode

Kaiserslautern. Mit einer deftigen 0:4 (0:1)-Klatsche ist der SV Waldhof vom Nachholspiel der Hinrunde beim 1. FC Kaiserslautern II zurückgekehrt. Trotz einer zumindest in der ersten Halbzeit deutlichen Leistungssteigerung - nach dem schwachen Auftritt in Baunatal - geriet das Team von Cheftrainer Kenan Kocak vor 950 Besuchern im Fritz-Walter-Stadion, darunter etwa 700 SVW-Anhänger, deutlich unter die Räder und muss sich nun im Regionalliga-Abstiegskampf orientieren.

Gerade zwei Punkte beträgt der Abstand zum sicher rettenden Ufer. Bereits am Samstag (14 Uhr) sind drei Punkte Pflicht, wenn es im gegen den SVN Zweibrücken geht. "Ich bin sprachlos, enttäuscht. Wir haben nichts dazugelernt und lassen uns einfach abkochen. Das ist nicht erklärbar", meinte Robin Neupert nach dem Abpfiff und fügte hinzu: "Wir hatten uns viel vorgenommen und bekommen ein ganz dummes Gegentor. Der Trainer hat uns extra noch vor den gefährlichen Kontern des FCK gewarnt. Das ist enttäuschend."

Gegenüber dem 0:2 von Baunatal stellte Kocak sein Team auf vier Positionen um. Für Alami, Brill und Straub kamen Tsoumou, Bari und Radojewski. Für den gelbgesperrten Innenverteidiger Marcel Seegert kehrte Kapitän Robin Neupert in die Startelf zurück. Waldhof begann engagiert und besaß sogar ein leichtes optisches Übergewicht, ohne aber zu zwingenden Chancen zu kommen. Körpersprache und Aggressivität stimmten. Auch die SVW-Fans erkannten, dass die Blau-Schwarzen ihr Vorhaben "Wiedergutmachung" umsetzen wollten. Ärgerlich: In einer Phase, in der die Mannheimer zunehmend selbstbewusster auftraten, geriet die Kocak-Elf in Rückstand. Bei einem Gegenstoß ging die Defensive nicht konsequent genug zur Sache. Mario Pokar kam über die rechte Seite zum Querpass auf den zehn Meter vor dem Tor freistehenden Mario Müller. Der hatte keine Probleme, die Kugel flach links ins Netz zu schieben - mit ihrer ersten Chance gingen die "kleinen" Teufel in Führung (28.). Mannheims beste Möglichkeit bis zur Pause besaß Radojewski eine Minute zuvor, als sein Distanzschuss aus 22 Metern knapp über die Querlatte flog (27.).

Der SVW ließ nach dem Wechsel aus unverständlichen Gründen nach, lud die Platzherren geradezu zu Kontern ein, was die Schützlinge von Trainer Konrad Fünfstück nutzten. Pokar (58.), Manfred Osei Kwadwo (75.) und Michael Schultz (89.) demontierten mit ihren Treffern einen SVW, von dem im zweiten Abschnitt keine Gefahr mehr ausging. "Wenn wir von vier Toren praktisch drei Eigentore kassieren, kann man auf dem Betzenberg nicht bestehen", äußerte Kocak enttäuscht. Unter den rivalisierenden Fans kam es nach Polizeiangaben zu keinen größeren Zwischenfällen. Eine kokelnde Toilette nach der Partie hatte die Feuerwehr schnell im Griff. robo

Quelle: Mannheimer Morgen - 04.03.2015




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