Spielbericht 14/15 2.Spieltag: SV Waldhof – FC Astoria Walldorf

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SV Waldhof Mannheim 07 0:0 FC Astoria Walldorf
SV Waldhof 2.Spieltag
Mittwoch, 6. August 2014, 19.30 Uhr MESZ, Carl-Benz-Stadion

Endstand 0:0

Zuschauer: 4.237
Schiedsrichter: Schütz (Westhofen), Assistenten: Amirian (Burgschwalbach), Götte (Framersheim)

FCA Walldorf Wappen.png
Startelf (Spielsystem 4-2-3-1):

Broll - Müller, Neupert, M.Seegert, Mühlbauer - Lindner, Radojewski - Haag, di Gregorio, Straub - Bari - Trainer: Kenan Kocak

Einwechslungen:

Scored after 65 minutes 65' Bektashi für Haag
Scored after 81 minutes 81' Sökler für Radojewski

Reserve: Brune (Tor), Kopf, Schulz, Nag, Robinson

Es fehlten: Becker (Reha nach Wadenbein- und Sprunggelenkfraktur), Öztürk (Bänderriss Sprunggelenk), Förster (Trainingsrückstand nach Muskelfaserriss), Yazgan, Mladenovic, Amiri, Brill, N.Seegert (alle nicht berücksichtigt, geschont oder verletzt)

Startelf (Spielsystem 4-5-1):

Wulle - Hofmann, Göttlicher, Kaufmann, Stadler - Hillenbrand, Kern, Hofbauer, Schön, Groß - Carl - Trainer: Matthias Born

Einwechslungen:

Scored after 64 minutes 64' Meyer für Hofbauer
Scored after 64 minutes 64' Sieger für Schön
Scored after 81 minutes 81' Mohr für Groß

Reserve: Rennar (Tor), Neziraj, Albrecht, Glaser


Yellow card.png di Gregorio, Radojewski, Broll, Müller


Yellow card.png Hillenbrand, Kern
Red card.png Stadler (78., Tätlichkeit an Bektashi)

Beste Spieler: Straub, M.Seegert - Kaufmann, Göttlicher

Bericht:


Fußball-Regionalliga: Waldhof fehlt beim 0:0 gegen Astoria Walldorf die Zielstrebigkeit Richtung Tor / Islamoglu verlängert beim SVW

Nullnummer bei Heimpremiere

Von unserem Mitarbeiter Ronny Ding

Die Heimpremiere des SV Waldhof in der Regionalliga Südwest endete vor 4.237 Zuschauern mit einem 0:0 gegen den Aufsteiger FCA Walldorf. "Mit dem Spiel meiner Mannschaft bin ich sehr zufrieden. Das Einzige, was fehlte, war die Zielstrebigkeit im letzten Drittel des Spielfelds. Vom Engagement und der Laufbereitschaft her kann ich meinem Team keinen Vorwurf machen. Wir haben das Spiel über 90 Minuten kontrolliert und beherrscht. Nun müssen wir noch den nächsten Schritt gehen und das Vertikalspiel verbessern", meinte Trainer Kenan Kocak nach dem Abpfiff. Der 33-Jährige nahm gegenüber dem Freiburg-Spiel eine Änderung vor und brachte in der Innenverteidigung Robin Neupert für Mike Schulz. FCA-Coach Matthias Born vertraute dagegen auf die siegreiche Elf vom letzten Samstag, die die TuS Koblenz mit 5:1 vom Platz fegte.

Zu Beginn kaum Spielfluss

Schon früh kam Stimmung in die Bude. Den Zorn der Fans zog sich Schiedsrichter Marcel Schütz (Worms) zu, der wie beim Kinderfußball jeden Körperkontakt abpfiff und so jeglichen Spielfluss unterband. Die Begegnung fand fast nur im Mittelfeld statt. Die Astorianer waren zunächst etwas ballsicherer, standen eng beim Gegner und ließen die Hausherren nicht zur Entfaltung kommen. Die Gäste hatten auch die erste und ihre einzige gute Chance des ersten Abschnitts, als Timo Kern im Anschluss an einen Eckball in die Wolken zielte (10.). Erst nach gut einer halben Stunde übernahm Waldhof das Kommando, es dauerte aber bis zur 43. Minute, ehe Lutz Radojewski sein Team endgültig wachküsste. Seinen Schuss aus gut 16 Metern parierte Rick Wulle glänzend.

Als nach der Pause das Flutlicht angeschaltet wurde, schien dies vor allem die Waldhöfer zu beflügeln. Aus einem Eckballverhältnis von 1:4 machten sie in wenigen Minuten ein 5:4 und kamen zu ihren Chancen. Marco Müllers Schuss wurde gerade noch abgeblockt (48.), drei Minuten später reklamierte Radojewski vergeblich einen Foulelfmeter für sich, weil er leicht gedrückt wurde, und in der 57. Minute zögerte Daniel di Gregorio in aussichtsreicher Position einen Moment zu lange. In der 70. Minute wechselte Kocak Shqipon Bektashi für Yanick Haag ein und der Waldhöfer Offensivspieler stand kurz darauf im Brennpunkt. Thorben Stadler ließ sich fernab des Geschehens zu einem Bodycheck gegen den Mannheimer hinreißen und wurde vom Schiedsrichterassistenten ertappt. Die Rote Karte war folgerichtig (78.). Einen Elfmeter bekam der Waldhof nicht, weil der Ball zuvor schon im Seitenaus war.

Hektische Schlussphase

Auch die hektische Schlussphase überstanden die Walldorfer unbeschadet. "Wir haben versäumt, hier noch ein oder zwei Nadelstiche mehr zu setzen, aber nach dem Platzverweis war dies auch nicht mehr drin. Für uns war es ein völlig verdienter Punktgewinn, wir haben kaum Chancen des SV Waldhof zugelassen", meinte Mario Göttlicher. Der mittlerweile 32-Jährige spielte einst auch in der 2. Liga für den SV Waldhof und ist nun eine tragende Säule des Aufsteigers. Sein Trainer Matthias Born erkannte richtig: "Das Spiel wurde heute von den beiden Abwehrreihen dominiert." Auch personell hat sich beim SVW noch etwas getan. Wie am Rande zu erfahren war, wurde vor dem Spiel den Vertrag mit Abwehrrecke Cem Islamoglu verlängert.


Quelle: Mannheimer Morgen – 07.08.2014


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