Spielbericht 14/15 4.Spieltag: SV Waldhof - KSV Baunatal

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SV Waldhof Mannheim 07 2:0 (0:0) KSV Baunatal
SV Waldhof Mannheim.png 4.Spieltag
Samstag, 16. August 2014, 14 Uhr MESZ, Carl-Benz-Stadion

Endstand 2:0

Zuschauer: 2.601
Schiedsrichter: Bergmann (Erbach), Assistenten: Zürn (Heidelberg), Eberhardt (Heidenheim)

KSV Baunatal Logo.png
Startelf (Spielsystem 4-1-3-2):

Broll - Müller, Neupert, M.Seegert, Mühlbauer - Lindner - Haag, di Gregorio, Straub - Sökler, Bari - Trainer: Kenan Kocak

Einwechslungen:

Scored after 46 minutes 46' Bektashi für Haag
Scored after 71 minutes 71' Radojewski für Bari
Scored after 86 minutes 86' Nag für Sökler

Reserve: Brune (Tor), Kopf, Schulz, Amiri

Es fehlten: Becker (Reha nach Wadenbein- und Sprunggelenkfraktur), Förster (Trainingsrückstand nach Muskelfaserriss), Brill (Außenbandanriss), N.Seegert (Herzmuskelreizung), Mladenovic, Robinson, Islamoglu, Yazgan (alle nicht berücksichtigt, geschont oder verletzt)

Startelf (Spielsystem 4-2-3-1):

Hartmann - Heussner, Hanske, Wolf, Leipold - Borgardt, Käthner - Kaufmann, Ulusoy, Bier - Schäfer - Spielertrainer: Tobias Nebe

Einwechslungen:

Scored after 73 minutes 73' Boness für Bier
Scored after 83 minutes 83' Loeber für Kaufmann

Reserve: Klöppner (Tor), Wengerek, Nebe, Diehl

Scored after 64 minutes 64' 1:0 Sökler (Linksschuss, Vorarbeit Bari)
Scored after 84 minutes 84' 2:0 Straub (Rechtsschuss, Radojewski)
Yellow card.png Bektashi

Yellow card.png Ulusoy, Borgardt

Beste Spieler: folgen

Berichte:


Im vierten Anlauf erkämpft sich der SV Waldhof mit einem 2:0-Erfolg (0:0) über den KSV Baunatal die ersten drei Punkte in der noch jungen Saison und springt vorerst auf den neunten Tabellenplatz.

Waldhof dominiert die ersten 45 Minuten

Im Vergleich zum Spiel in Elversberg nahm Trainer Kenan Kocak eine Veränderung vor. Salvatore Bari ersetzte Lutz Radojewski in der Startformation. Die Änderung zeigte sofort Wirkung im Offensivspiel der Kocak-Elf. Die Hausherren dominierten die Gäste aus Baunatal in allen Belangen. So kam der SVW zu mehreren klaren Tormöglichkeiten. Ein Eckball von Steffen Straub landete auf der Querlatte, sprang auf die Torlinie und hüpfte wieder raus (5.). In der 15. Minute kam Marcel Sökler nach einen guten Pass von Daniel di Gregorio im Strafraum an den Ball, der Stürmer wartete allerdings zu lange und verstolperte den Ball. Auch in der Folgezeit sahen die 2.601 Zuschauer im Carl-Benz-Stadion Einbahnstraßen-Fußball. Der SVW beherrschte Ball und Gegner, konnte seine zahlreichen Chancen jedoch nicht in zählbares umwandeln. Wie die Wochen zuvor fehlte es den Waldhof-Buben an der letzten Konsequenz vor dem Gehäuse. Kurz vor der Halbzeit kamen die Gäste zu ihrer ersten Torchance. Nach einem Fehler von Marcel Seegert stürmte Neil-Neigel Bier auf Torwart Dennis Broll zu, der im Eins-Gegen-Eins als Sieger hervorging und in letzter Not die Fingerspitzen an den Ball brachte (40.).

SVW beherrscht Ball und Gegner

Die Waldhöfer drückten auch im zweiten Durchgang auf den längst verdienten Führungstreffer. Mit Shqipon Bektashi brachte Trainer Kenan Kocak einen weiteren Offensivmann. Bektashi ersetzte Yanick Haag. Der SVW kam immer wieder zu guten Einschussmöglichkeiten, ließ jedoch die letzte Zielstrebigkeit vermissen. Die Nordhessen konzentrierten sich lediglich auf die Defensive und versuchten immer wieder mit langen Bällen das Mannheimer-Mittelfeld zu überwinden, zwingende Torgelegenheiten von Seiten der Gäste blieben jedoch Fehlanzeige. In der 64. Spielminute setzte sich Stürmer Salvatore Bari auf der rechten Außenbahn durch und brachte den Ball präzise in den Fünfmeterraum. Marcel Sökler stand genau richtig und drückte den Ball zum erlösenden Treffer in die Maschen (71.). Der SV Waldhof machte in der 84. Spielminute den Sack zu. Steffen Straub versuchte es aus der Halbdistanz und hämmerte den Ball ins Tor. Die Hausherren hätten in der 90. Minute noch auf 3:0 erhöhen können, Keeper Niklas Hartmann klärte jedoch zur Ecke.

Stimmen zum Spiel

„In der ersten Halbzeit hatten wir das Glück auf unserer Seite. Der Waldhof hatte einige Chancen, um in Führung zu gehen. Kurz vor der Pause können wir sogar das 1:0 erzielen. Im zweiten Abschnitt hat sich das Gegentor abgezeichnet“, so Spielertrainer Tobias Nebe.

„Die Jungs haben all das umgesetzt, was wir uns vor dem Spiel vorgenommen hatten. Es fehlt uns lediglich noch an der Effektivität vor dem Tor. Wie in den Spielen zuvor haben wir zu viele Chancen liegen lassen und es somit unnötig spannend gemacht. Wir hätten den Sack schon in den ersten 45 Minuten zumachen müssen“, erklärte der Cheftrainer nach dem Spiel.


Quelle: SVWM – 16.08.2014




Waldhof Mannheim fährt drei Punkte ein

Von Ronald Ding

Zunächst lief es gestern bei Marcel Sökler nicht rund, er sollte sogar ausgewechselt werden. Dann aber steigerte sich der Waldhöfer und wurde zum Matchwinner gegen Baunatal.

Es ist vollbracht. Mit einem 2:0 (0:0)-Erfolg über den KSV Baunatal schaffte der SV Waldhof am vierten Spieltag den ersten Saisonsieg in der Regionalliga Südwest. "Es kann nicht sein, dass wir bis zur 84. Minute das Spiel nicht schon längst entschieden haben", haderte Trainer Kenan Kocak einzig mit der Chancenverwertung. Steffen Straub erlöste just in der 84. Minute mit seinem platzierten Schuss aus knapp 20 Metern die Fans mit dem 2:0. Marcel Sökler hatte sein Team zuvor in der 64. Minute mit dem ersten Heimtor mit 1:0 in Front gebracht. "Dieser Sieg war wichtig", atmete nicht nur Präsident Steffen Künster auf.

Sökler oder doch Salvatore Bari im Sturm? Das war diesmal nicht die Frage, denn Kocak brachte beide Angreifer von Beginn an und opferte dafür Lutz Radojewski, es war die einzige Änderung gegenüber der Vorwoche. Von Beginn an entwickelte sich eine recht einseitige Partie, die gegen die tiefstehenden Nordhessen mit zunehmender Dauer aber zum Geduldsspiel wurde. Steffen Straub hatte früh Pech als er versuchte, Baunatals Schlussmann Niklas Hartmann mit einem Eckball zu überwinden, das runde Leder war jedoch nicht in vollem Umfang hinter der Linie (6.). Weitere Chancen folgten. Yanick Haag verpasste einen Steilpass von Christian Mühlbauer (8.), Straub scheiterte am Torwart (9.), Sökler zögerte einen Moment zu lange beim Torschuss (13.) und Bari verstolperte unglücklich das Leder in aussichtsreicher Position (15.). Schon nach 20 Minuten schickte ein bis dahin nicht zufriedener Kocak mit Shqipon Bektashi eine weitere Offensivkraft zum Aufwärm-Programm.

"Ich habe mir überlegt, Sökler auszuwechseln, doch plötzlich lief es bei ihm deutlich besser", nahm der Coach von seinem Vorhaben jedoch wieder Abstand. Sökler war nun mehr und mehr im Brennpunkt des Geschehens. Nach Pass von Daniel di Gregorio scheiterte er aus der Drehung am Torwart, und nur wenige Sekunden später bediente er mustergültig di Gregorio. Dessen Schuss ging aber deutlich über den Kasten (32.). Der KSV-Strafraum war im Belagerungszustand und nach 39 Minuten lautete das Chancenverhältnis 9:0, doch dann wäre der Schuss fast nach hinten losgegangen. Der bis dahin fehlerlose Marcel Seegert verlor in der eigenen Hälfte den Ball gegen Neil-Nigel Bier. Der KSV-Stürmer lief allein auf Keeper Dennis Broll zu und wollte das Spielgerät flach am Keeper vorbei einnetzen. Mit einer Glanztat hielt der Mannheimer die Null bis zur Halbzeit fest (40.).

Als auch nach über einer Stunde noch nichts Zählbares für den SVW herausgesprungen war, bereitete Kocak wieder einen Wechsel vor, Nauwid Amiri sollte für Bari kommen. Doch auch daraus wurde nichts. Der Deutsch-Italiener passte von rechts in den Strafraum und Sökler, der in der zweiten Halbzeit zum stärksten Waldhöfer avancierte, drückte den Ball zum 1:0 über die Linie (64.). Der KSV erholte sich von diesem Rückstand nicht mehr, doch erst Straub erlöste die Waldhof-Fans unter den 2.601 Zuschauern mit dem 2:0 (84.) und sorgte für Jubel auf den Rängen. "Wir hatten das Spiel absolut im Griff, aber wir müssen viel früher den Deckel draufsetzen. Wir haben Druck entwickelt, die Laufwege stimmten, Chancen waren genug da, aber es fehlte die Effektivität", weiß Kocak, wo der Hebel jetzt anzusetzen ist. Durch den Sieg kletterte der SVW in der Tabelle auf Rang neun.


Quelle: Mannheimer Morgen (Sonntag aktuell) – 17.08.2014



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