Spielbericht 18/19 1.Spieltag: SV Waldhof Mannheim - SSV Ulm 1846 Fußball

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SV Waldhof Mannheim 07 0:1 (0:1) SSV Ulm 1846
SV Waldhof Mannheim.png 1.Spieltag
Samstag, 28. Juli 2018, 14 Uhr MESZ, Carl-Benz-Stadion

Endstand 0:1

Zuschauer: 3.941
Schiedsrichter: Alt (Heusweiler), Assistenten: Reichardt (Bexbach), Marx (Merchweiler)

SSV Ulm 1846.png
Startelf (Spielsystem 4-4-2):

ScholzJust, Mi.Schuster, Conrad, CelikDiring, Kern, Ma.Schuster, SommerDeville, Sulejmani – Trainer: Trainer: Bernhard Trares

Einwechslungen:

Scored after 82 minutes 82' Weik für Deville
Scored after 82 minutes 82' Weißenfels für Kern
Scored after 89 minutes 89' Schultz für Celik

Reserve: Gäng (Tor), Nag, Hirsch, Sprecakovic

Es fehlten: Meyerhöfer, G.Korte, R.Korte (alle Trainingsrückstand nach Muskelfaserriss), Weis (nicht berücksichtigt)

Startelf (Spielsystem 4-1-3-2):

Ortag – Stoll, Krebs, Reichert, Schindele – Campagna – Gutjahr, Morina, Viventi – Rathgeber, Lux – Trainer: Holger Bachthaler

Einwechslungen:

Scored after 46 minutes 46' Nierichlo für Viventi
Scored after 56 minutes 56' Beck für Rathgeber
Scored after 72 minutes 72' Bagceci für Morina

Reserve: Hundertmark (Tor), Hoffmann, Schmitt, Kammerbauer

Yellow card.png Kern, Schultz

Scored after 12 minutes 12' 0:1 Lux

Yellow card.png Campagna, Morina

Beste Spieler: Scholz, Kern - Ortag, Krebs, Morina

Bericht:


0:1 - SV Waldhof erwischt einen Fehlstart

Enttäuschung zum Auftakt: Der SV Waldhof ist mit einer 0:1 (0:1)-Niederlage gegen den SSV Ulm 1846 in die neue Regionalliga-Saison gestartet. Dabei hatte der SVW mehr vom Spiel und in der Summe die besseren Möglichkeiten, lief aber vor 3941 Zuschauern erfolglos einem ebenso kuriosen wie frühen Gegentreffer hinterher. „Das ist hart, wir hatten uns wahnsinnig viel versprochen“, war Trainer Bernhard Trares sichtlich enttäuscht, wollte seiner Mannschaft aber keinen Vorwurf machen. „Das war vor allem in der zweiten Halbzeit trotz allem ein gutes Spiel von uns“, spielte der SVW-Trainer auf die zahlreichen Möglichkeiten an, die aber nicht in Tore umgemünzt werden konnten. In die Startformation des SVW schafften es von den Neuzugängen erwartungsgemäß Jan Just, Timo Kern und Valmir Sulejmani, der im Angriff neben Maurice Deville agierte. Trainer Trares ließ im Gegensatz zur zweiten Hälfte der vergangenen Saison in einem 4-4-2-System spielen, das Ulm von Beginn an beschäftigte. Doch bevor dabei Zählbares herauskommen konnte, sahen sich die Mannheimer schon nach zwölf Minuten einem Rückstand gegenüber. Nach einer Kopfballverlängerung hatte Vitalij Lux auf der rechten Seite plötzlich freie Bahn und sah, dass Waldhof-Keeper Markus Scholz zu weit vor seinem Tor stand. Der Lupfer des SSV-Angreifers segelte zum 0:1 in die Maschen. „Das war viel zu einfach“, monierte Coach Trares.

Angesichts der Umstände konnte dem Waldhof kaum Schlimmeres passieren, denn von den Rängen kam aus Protest gegen die Schließung der Ost-Tribüne für die organisierten Fans keine richtige Unterstützung für eine Aufholjagd, der verbrannte und vertrocknete Rasen ließ kaum ein vernünftiges Passspiel zu und auch die hohen Temperaturen spielten nun natürlich den Ulmern in die Karten. Dennoch bemühte sich der SVW, bei dem im Mittelfeld immer wieder von Kern gute Impulse ausgingen, und machte weiter das Spiel. Vielmehr als eine Flanke von Außenverteidiger Mete Celik (17.) und ein knapp neben den Kasten gesetzter Freistoß von Jannik Sommer (21.) kam zunächst aber nicht heraus.

Von Ulm war nach dem Führungstreffer wenig zu sehen, erst Ardian Morina hatte eine nennenswerte Gelegenheit (34.) und erneut Lux per Kopfball war sogar noch näher dran (44.), nachdem die Ulmer Abwehr zuvor im letzten Moment eine Sulejmani-Flanke auf Deville geklärt hatte (42.). Es blieb aber dabei, dass der SVW mit der 0:1-Hypothek in die Pause musste.

Entmutigen ließen sich die Blau-Schwarzen jedoch nicht und kamen engagiert aus der Kabine. Kern kam nach Vorarbeit des agilen Sulejmani zum Kopfball, mit dem SSV-Keeper Christian Ortag jedoch keine Mühe hatte (49.). Als unmittelbar danach Deville eine Hereingabe von Just mit der Hacke an der Torlinie entlang tänzeln ließ (52.), war dann auch das Stadion so langsam wieder aufgewacht. Lux hätte sich auf der Gegenseite fast zum Stimmungskiller aufgeschwungen, doch Scholz war zur Stelle (53.).

Danach verflachte die Partie etwas und Ulm stand stabil, doch nachdem Scholz den Volley-Schuss von Felix Nierichlo geklärt hatte (70.) , gab es für den SVW durchaus noch die Chance, zumindest den Ausgleich zu erzielen. Doch Jannik Sommer verpasste am Pfosten (76.), der aufgerückte Innenverteidiger Mirko Schuster konnte nicht von einem Patzer des SSV-Keepers profitieren (78.) und Kapitän Kevin Conrad köpfte nach einem Deville-Freistoß an den Pfosten (86.) „Bei so vielen Hochkarätern muss man dann mal auch einen reindrücken“, meinte Trares. Sein Gegenüber Holger Bachthaler sah sein Team deshalb auch als den „etwas glücklichen Sieger“ und hatte dabei bestimmt auch die Szene aus der Nachspielzeit im Hinterkopf, als der eingewechselte Jesse Weißenfels im Strafraum nicht an Ulms Keeper Ortag vorbeibekam.


Quelle: Mannheimer Morgen – 28.07.2018



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