Spielbericht 18/19 21.Spieltag: SV Waldhof Mannheim - FSV Frankfurt

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SV Waldhof Mannheim 07 4:1 (3:1) FSV Frankfurt
SV Waldhof Mannheim.png 21.Spieltag
Samstag, 23. Februar 2019, 14 Uhr, Carl-Benz-Stadion

Endstand 4:1

Zuschauer: 6.639
Schiedsrichter: Endriß (Göppingen), Assistenten: Kern (Sillenbuch), Kammerer (Bösingen)

FSV Frankfurt 1899.png
Startelf (Spielsystem 4-2-3-1):

ScholzMeyerhöfer, K.Conrad (C)Kapitän der Mannschaft, Seegert, HofrathMa.Schuster, KernDeville, G.Korte, R.KorteSulejmani – Trainer: Bernhard Trares

Einwechslungen:

Scored after 75 minutes 75' Sommer für G.Korte
Scored after 85 minutes 85' Weißenfels für R.Korte
Scored after 87 minutes 87' Schultz für Hofrath

Reserve: Varvodic (Tor), Nag, Mi.Schuster, Celik

Es fehlten: Diring (Kapselriss im Sprunggelenk), Bouziane (Leistenprobleme), Just (Trainingsrückstand nach Zehenbruch), Gäng (Sprunggelenkprobleme), Weis (Handverletzung), Hirsch, Schwarz, Sprecakovic, Flick, Weik (alle nicht berücksichtigt)

Startelf (Spielsystem 4-2-3-1):

Aulbach – Becker, Sierck, Nothnagel, Huckle (C)Kapitän der Mannschaft – Azaouagh, Burdenski – Koch, Güclü, Schick – Plut – Trainer: Alexander Conrad

Einwechslungen:

Scored after 21 minutes 21' Pollasch für Becker
Scored after 64 minutes 64' Straub für Azaouagh
Scored after 84 minutes 84' Tyminski für Burdenski

Reserve: Mujezinovic (Tor), Aschauer, Vujinovic

Scored after 4 minutes 4' 1:0 R.Korte (Rechtsschuss, Vorarbeit G.Korte)
Scored after 7 minutes 7' 2:0 Meyerhöfer (Linksschuss, Sulejmani)
Scored after 37 minutes 37' 3:1 Kern (Rechtsschuss, Sulejmani)
Scored after 80 minutes 80' 4:1 Conrad (Rechtsschuss, Kern)

Yellow card.png G.Korte

Scored after 22 minutes 22' 2:1 Koch

Yellow card.png Burdenski, Schick, Azaouagh, Nothnagel

Beste Spieler: R.Korte, Kern, Hofrath

Bericht:


Ein klarer Sieg zum Jubiläum

Die zum 25.Geburtstag des Carl-Benz-Stadions eingeladenen Waldhof-Profis aus dem Eröffnungsspiel 1994 bekamen vor allem in der ersten Halbzeit beste Fußball-Unterhaltung geboten. Kult-Keeper Kari Laukkanen & Co. staunten nicht schlecht, wie ihre Nachfolger den FSV Frankfurt mit einem verdienten 4:1 (3:1)-Sieg auf die Heimreise schickten. Raffael Korte (4.), Marco Meyerhöfer (7.), Timo Kern (37.) und Kevin Conrad (80.) trafen für den Tabellenführer der Fußball-Regionalliga Südwest, Marco Koch erzielte das zwischenzeitliche 2:1 (22.). Der Start in die Restrunde ist den Mannheimern damit fast perfekt gelungen – zumal mit dem TSV Steinbach Haiger (1:2 gegen den SC Freiburg II) einer der beiden Verfolger überraschend patzte. Der 1. FC Saarbrücken (3:0 in Stadtallendorf) liegt weiterhin fünf Punkte hinter auf den SVW.

„Wir sind froh, nach einer so langen Vorbereitung mit einem Sieg zu starten und dass wir den Fans so ein tolles Spiel bieten konnten. Wir haben wunderschöne, gut herausgespielte Tore gemacht“, lobte Waldhof-Trainer Bernhard Trares sein Team für einen überzeugenden Auftritt. Der SVW-Coach hatte auf Überraschungen in der Anfangsformation verzichtet. Als Linksverteidiger bekam Marcel Hofrath den Vorzug vor Mete Celik, Raffael Korte rückte für den erst am Donnerstag wieder ins Training eingestiegenen Jannik Sommer auf die linke offensive Außenbahn. Sandhausen-Rückkehrer Marcel Seegert verteidigte zentral neben Kapitän Kevin Conrad.

Nach 77 langen Tagen Winterpause präsentierte sich der SVW vom Anpfiff weg voll im Saft: Die Frankfurter standen in der ersten Viertelstunde mitten im Mannheimer Angriffsorkan – und hatten große Mühe, das Gleichgewicht zu halten. In der vierten Minute zielte der überragende Raffael Korte von halblinks aufs kurze Eck – die frühe Waldhof-Führung. Und als sich Valmir Sulejmani kurz danach klasse durchsetzte, musste Meyerhöfer den Ball aus kurzer Distanz nur noch zum 2:0 über die Linie drücken (7.). Den überforderten Hessen drohte ein echtes Debakel. „Wir sind fantastisch gestartet, vielleicht sogar ein bisschen zu gut“, meinte SVW-Coach. Denn danach nahm der SVW ein wenig das Tempo heraus - und kassierte gleich ein unnötiges Gegentor. Meyerhöfer hob erst das Abseits auf, dann spekulierte Waldhof-Schlussmann Markus Scholz falsch und ließ den Schuss von Marco Koch in der kurzen Torwartecke passieren (22.). „Wir haben es uns schwerer gemacht, als es hätte sein müssen. Nach der 2:0-Führung haben wir einen Gang rausgenommen und den Gegner ins Spiel kommen lassen“, erklärte Mannheims Mittelfeld-Mann Marco Schuster. Das sah Raffael Korte ähnlich: „Wenn wir so konsequent weitergespielt hätten wie in der furiosen Anfangsphase, wäre wahrscheinlich auch das Gegentor nicht so einfach gefallen.“

Der FSV wirkte nun ein wenig besser geordnet und aggressiver als in der Anfangsphase, doch über eine Standardsituation stellten die Mannheimer den alten Abstand wieder her. Eine von Hofrath stark getretene Ecke wurde von einem Frankfurter am kurzen Pfosten verlängert und kam zu Timo Kern, der zum 3:1 einschoss (37.). Bei Schiedsrichter Tobias Endriß konnten sich die offenbar frustrierten Frankfurter danach bedanken, dass sie die Partie zu elft zu Ende spielen konnte. Robert Schick ging brutal mit dem Ellbogen voraus in einen Zweikampf mit Marco Schuster – sah aber nur die Gelbe Karte statt die eigentlich zwingend gebotene Rote Karte (40.). „Das war eine klare Tätlichkeit“, meinte auch SVW-Sportchef Jochen Kientz. Seegert verpasste kurz vor der Pause nach der nächsten Hofrath-Ecke sogar noch das 4:1 (44.).

Aus der Pause kam der Tabellenführer stark und hatte durch Kern gleich eine „Superchance“ (Trares), die nur Zentimeter am Tor vorbeiging. Die ganz große Klarheit in den Angriffsaktionen fehlte in der Folge jedoch, in Gefahr geriet der Sieg gegen biedere Gäste aber auch nicht mehr. „Wir haben wenig Chancen zugelassen“, erklärte Trares. Den Schlusspunkt setzte Kapitän Conrad, der – wieder nach einer Ecke des starken Hofrath – eine Kopfballablage von Kern zum 4:1 verwertete (80.). Danach schnappte sich der Abwehrchef die Kugel und steckte sie symbolisch unter sein Trikot – in der Familie Conrad wird es bald wieder Nachwuchs geben.


Quelle: Mannheimer Morgen – 23.02.2019

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