Spielbericht 18/19 34.Spieltag: SV Waldhof Mannheim - 1. FSV Mainz 05 II

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SV Waldhof Mannheim 07 1:0 (1:0) FSV Mainz 05 II
SV Waldhof Mannheim.png 34.Spieltag
Samstag, 18. Mai 2019, 14 Uhr MESZ, Carl-Benz-Stadion

Endstand 1:0

Zuschauer: 10.227
Schiedsrichter: Wlodarczak (Bebra), Assistenten: Rübe (Vellmar), Metzger (Wolfhagen)

Logo Mainz 05.png
Startelf (Spielsystem 4-2-3-1):

ScholzMeyerhöfer, Schultz, Seegert, HofrathMa.Schuster (C)Kapitän der Mannschaft, KernDeville, G.Korte, DiringSulejmani – Trainer: Bernhard Trares

Einwechslungen:

Scored after 74 minutes 74' Sommer für Deville
Scored after 80 minutes 80' Celik für Hofrath
Scored after 88 minutes 88' Schwarz für Diring

Reserve: Varvodic (Tor), Nag, Mi.Schuster, Sprecakovic

Es fehlten: Conrad (Zerrung), R.Korte (Knieprobleme), Bouziane (Leistenhernie mit ausgerissener Adduktorensehne am Schambein), Just (Beschwerden nach Zehenbruch), Gäng, Weis, Weißenfels, Flick, Weik (alle nicht berücksichtigt)

Startelf (Spielsystem 4-4-2):

Dahmen (C)Kapitän der Mannschaft – Kölle, Fedl, Gürleyen, Scheithauer – Bell Bell, Loechelt, Petermann, Häusl – Lappe, Breitenbach – Trainer: Bartosch Gaul

Einwechslungen:

Scored after 56 minutes 56' Lihsek für Petermann
Scored after 69 minutes 69' Makoumbou für Lappe
Scored after 77 minutes 77' Cvijetkovic für Bell Bell

Reserve: Manthe (Tor), Grau, Hanner Lopez, Oeßwein

Scored after 36 minutes 36' 1:0 Seegert (Rechtsschuss, direkter Freistoß)

Yellow card.png keiner

Yellow card.png Fedl

Beste Spieler: folgen

Bericht:


Meisterfeier nach Sieg über Mainz 05 II

SV Waldhof endgültig am Ziel

Der letzte Akt einer Fabel-Saison hätte kaum angemessener ausfallen können: Mit einem 1:0 (1:0)-Erfolg gegen den FSV Mainz 05 II verabschiedete sich der SV Waldhof am Samstagnachmittag als Meister aus der Fußball-Regionalliga Südwest Richtung Liga Drei, blieb in der Rückrunde ungeschlagen und verpasste mit 88 Punkten die Bestmarke des FC Energie Cottbus für einen Regionalligisten aus dem Vorjahr nur um einen Zähler. „Im Südwesten ist die Leistungsdichte allerdings eine ganz andere. Deshalb muss man das sportlich sicher höher einschätzen und kann vor dem, was die Mannschaft und die Verantwortlichen hier auf die Beine gestellt haben, nur den Hut ziehen“, zollte Ronny Zimmermann dem SVW Respekt.

Der Präsident des Badischen Fußball-Verbands (bfv) und Vize-Präsident des DFB war es dann auch, der den Meister-Spielern pünktlich eine Viertelstunde nach Abpfiff den stattlichen Pokal in die Hände drückte. Kapitän Kevin Conrad durfte die gold- und silbern glänzende Trophäe als Erster in die Höhe stemmen. „Der könnte noch etwas schwerer sein“, scherzte der Abwehrchef nach der Sause auf dem Rasen des Carl-Benz-Stadions, die zwar nicht die emotionalen Höhen wie nach dem 1:0 gegen Worms am 20. April erreichte, aber natürlich nochmals einen ganz besonderen Stellenwert besaß.

„Das sind Bilder für die Ewigkeit, die ich selbst mal mit dem DFB-Pokal erleben durfte. Das macht man nicht oft mit als Spieler“, genoss nicht zuletzt Trainer Bernhard Trares den Moment, während sich viele der 10.227 Fans Stücke vom Tornetz oder Teile des Rasens als Souvenir sicherten. Der Coach wird dem SVW wie erwartet auch in der nächsten Saison zur Verfügung stehen, vor der Partie wurde die Vertragsverlängerung mit dem Bergsträßer bis 2020 verkündet. „Wir freuen uns, auch in der 3. Liga die erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Bernhard Trares fortsetzen zu können. Diese Kontinuität ist Ergebnis der Qualität und des großen Engagements des gesamten Trainerteams“, sagte SVW-Geschäftsführer Markus Kompp. „Es macht mir großen Spaß mit meinem Trainerteam und der sehr lernwilligen Mannschaft jeden Tag auf dem Trainingsplatz zu stehen und zu arbeiten“, erklärte Trares selbst seine erwartete Zusage – auch wenn er auf einen Zweijahres-Vertrag gehofft hatte.

Der Coach schickte zum Saisonabschluss bis auf den verletzten Kapitän Kevin Conrad nochmals seine beste Elf auf den Platz, die zwar spielbestimmend war, sich aber zunächst keine klaren Chancen herausarbeiten konnte. Gefährlicher vor das Tor kamen da die vor der Partie noch abstiegsbedrohten Mainzer bei ihren wenigen Vorstößen. Vor allem Leon Bell Bell auf der rechten Seite sorgte zwei Mal für Gefahr (24., 29.). Auf der Gegenseite platzierte Dorian Diring zwischenzeitlich den ersten Schuss der immerhin gefällig spielenden Mannheimer aufs gegnerische Gehäuse (25.). Doch dann ging alles ganz schnell: Nach einem Foul an Gianluca Korte verlegte Schiedsrichter Timo Wlodarczak den Tatort überraschenderweise vor die Strafraumgrenze, aber der Ärger über diese zumindest zweifelhafte Entscheidung verwandelte sich in pure Freude, als Marcel Seegert den fälligen Freistoß zum 1:0 in die Maschen zirkelte (36.).

Bis zur Halbzeit verflachte die Partie wieder etwas, nach dem Wechsel zeigte sich der Meister dann aber deutlich engagierter und wollte dem eigenen Anhang offenbar noch etwas bieten. Die Partie ging jetzt nur noch in eine Richtung, Kapital konnten die Waldhöfer aus dieser Drangphase allerdings nicht schlagen. Mainz sortierte sich zusehends, in der 74. Minute kam dann Jannik Sommer, der vor der Partie gemeinsam mit Christopher Gäng, Konstantin Weis, Marco Meyerhöfer, Maurice Hirsch, Mirko Schuster und Morris Nag gebührend verabschiedet wurde, zu seinem verdienten Einsatz.

Die klareren Chancen hatte aber nochmals Mainz durch Jayson Breitenbach und (76.) und Raffael Cvijetkovic (86.), die aber beide am aufmerksamen Markus Scholz im Waldhof-Tor scheiterten. Am Ende konnten die FSV-Kicker jedoch aufatmen: Da Großaspach den Klassenerhalt in der 3. Liga sicherte und stattdessen Lotte und Cottbus absteigen, kann der FSV Mainz 05 II auch im nächsten Jahr wieder in der Regionalliga antreten. Der SVW richtet den Blick dagegen in die 3. Liga und lässt sich am Sonntag ab 11 Uhr beim Empfang im Mannheimer Stadthaus und dem anschließenden Autokorso nochmals ausgiebig feiern.


Quelle: Mannheimer Morgen – 18.05.2019




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