Spielbericht 19/20 11.Spieltag: Viktoria Köln - SV Waldhof Mannheim: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 12. Oktober 2019, 20:56 Uhr


FC Viktoria Köln 2:2 (2:2) SV Waldhof Mannheim 07
Logo Viktoria Köln.png 11.Spieltag
Samstag, 5. Oktober 2019, 14 Uhr MESZ, Sportpark Höhenberg

Endstand 2:2

Zuschauer: 2.516
Schiedsrichter: Badstübner (Windsbach), Assistenten: Achmüller (Bad Füssing), Speckner (Schloßbach)

SV Waldhof Mannheim.png
Startelf (Spielsystem: 4-4-2):

Patzler – Gottschling, Dietz, Holthaus, Funke – Saghiri, Klefisch, Koronkiewicz, Handle – Bunjaku (C)Kapitän der Mannschaft, Kreyer – Trainer: Pavel Dotchev

Einwechslungen:

Scored after 65 minutes 65' Holzweiler für Koronkiewicz
Scored after 77 minutes 77' Jiménez für Kreyer
Scored after 82 minutes 82' Dej für Handle

Reserve: Depta (Tor), de Vita, Lanius, Tachie

Es fehlten: Ristl (Gelb-rot-Sperre), Willers (Rot-Sperre), Mesenhöler (Innenbanddehnung im Knie), Kyere (Adduktorenabriss), Eichmeier (Knieprobleme), Fritz (Sehnenentzündung), Wunderlich (Muskelfaserriss), Najar (Muskelbündelriss), Lang, Hölscher (beide verletzt, nicht berücksichtigt oder U23)

Startelf (Spielsystem: 4-2-3-1):

KönigsmannMarx, Schultz, Seegert, HofrathChristiansen, Schuster (C)Kapitän der MannschaftDeville, G.Korte, DiringKoffi – Trainer: Bernhard Trares

Einwechslungen:

Scored after 43 minutes 43' Ferati für Deville
Scored after 61 minutes 61' Bouziane für Koffi
Scored after 83 minutes 83' Celik für Hofrath

Reserve: Varvodic (Tor), Flick, Weik, Schwarz

Es fehlten: Scholz, Just (beide Reha nach Kreuzbandriss im rechten Knie), Conrad (Knöchelprellung), Sulejmani (Rekonvaleszent nach Riss des vorderen Syndesmosebandes im linken Sprunggelenk), R.Korte (Rekonvaleszent nach Meniskus-OP), Weißenfels (Rekonvaleszent nach Sprunggelenk- bzw. Knöchelblessur), Gouaida (muskuläre Probleme), dos Santos (Muskelfaserriss), Loechelt (nicht berücksichtigt)

Scored after 40 minutes 40' 1:2 Bunjaku (Linksschuss, Vorarbeit Handle)
Scored after 42 minutes 42' 2:2 Handle (Linksschuss, Bunjaku)

Yellow card.png Gottschling, Holthaus, Dej

Scored after 14 minutes 14' 0:1 Christiansen (Linksschuss, Vorarbeit Deville)
Scored after 17 minutes 17' 0:2 Seegert (Kopfball, Diring)

Yellow card.png keiner

Beste Spieler: folgen

Bericht:


Ferati vergibt den Waldhof-Sieg

Es lief die 88. Minute, alles sah nach einem leistungsgerechten Unentschieden im Sportpark Höhenberg aus, da schickte Max Christiansen den eingewechselten Arianit Ferati noch einmal auf die Reise. Die Spieler von Viktoria Köln reklamierten Abseits, doch die Fahne blieb unten und der Waldhöfer rannte völlig allein auf Torhüter Sebastian Patzler zu. Ein Dutzend Optionen besaß der 22-Jährige, den späten Mannheimer Sieg im Aufsteiger-Duell perfekt zu machen – doch Ferati zielte rechts am Tor vorbei. Es blieb beim 2:2 (2:2), in einer torreichen ersten Halbzeit hatten die Kölner mit Toren von Albert Bunjaku (40.) und Simon Handle (42.) eine frühe 2:0-Führung durch Tore von Christiansen (14.) und Marcel Seegert (17.) egalisiert. „Er hätte heute der Held werden können“, sagte Waldhof-Trainer Bernhard Trares hinterher über Feratis Gelegenheit: „Aber er hat es gut gemacht. Von uns kommt da keine Kritik.“

Der 54-Jährige änderte sein Team verglichen mit dem 1:1 gegen Hansa Rostock auf einer Position. Gianluca Korte ersetzte im offensiven Mittelfeld eben jenen Ferati. Die erste Halbzeit begann perfekt für die Mannheimer – und endete so schlecht wie nur eben möglich. Zweimal tauchte der SVW in der Anfangsphase im gegnerischen Strafraum auf, zweimal schlug es hinter Viktoria-Schlussmann Sebastian Patzler ein. Nach Kortes Vorarbeit am linken Flügel legte Deville auf Christiansen ab, der aus sieben Metern humorlos zum 1:0 für den Waldhof abschloss (14.). Einen Eckball von Dorian Diring nickte der völlig ungedeckte Seegert drei Minuten später problemlos zum zweiten SVW-Treffer ein. „Wir sind fantastisch ins Spiel gekommen und haben die wenigen Momente in der ersten Halbzeit genutzt“, sagte Trares.

Vielleicht ging das alles ein bisschen zu einfach. Denn danach beschränkten sich die Mannheimer fast nur noch auf die Defensivarbeit, ließen sich weit in die eigene Hälfte drängen und spielten ihre vereinzelten Gegenstöße ganz schwach aus. Kevin Koffis Vorstellung war mit glücklos noch zurückhaltend umschrieben, auch Diring und Korte agierten vor der Pause weit von ihrer Topform entfernt.

Die Viktoria näherte sich an – und schaffte mit einem Doppelschlag innerhalb von drei Minuten den verdienten Ausgleich. Beide Treffer fielen über die viel zu oft entblößte rechte Abwehrseite des SVW. Erst spielte Simon Handle in den Lauf von Bunjaku, der mit seiner ganzen Erfahrung aus 15 Jahren Profifußball zum 1:2 einschoss (40.). Kurz danach funktionierte es umgekehrt: Bunjaku legte mit dem Kopf auf Handle ab, der aus kurzer Distanz Waldhofs Schlussmann Timo Königsmann keine Chance ließ (42.). „In dieser Phase hat die Viktoria uns ein Stück weit an die Wand gespielt“, gestand Trares.

Der Waldhof hatte eine perfekte Ausgangslage leichtfertig aus der Hand gegeben und musste kurz vor der Pause auch noch auf Deville verzichten, der mit muskulären Problemen im Oberschenkel runter musste und von Ferati ersetzt wurde. „Wir sind nach dem 2:0 einfach viel zu passiv geworden und haben nur noch verteidigt“, kritisierte Ersatzkapitän Marco Schuster. „Wir wussten eigentlich: Wenn wir den Gegner spielen lassen, wird es ganz schwierig für uns. Und das mussten wir dann eigenen Leib erfahren.“

Nach dem Seitenwechsel ordneten die Waldhöfer ihre Reihen allerdings wieder besser. Der SVW hatte Feldvorteile und eine große Torgelegenheit durch Michael Schultz, der nach Koffis Kopfballablage allerdings aus drei Metern drüber zielte (60.). Mounir Bouziane feierte nach neun Monaten Verletzungspause sein Comeback. „In der zweiten Halbzeit waren wir wieder viel griffiger im Spiel gegen den Ball“, sagte Schuster. „Leider waren wir dann zu fahrlässig mit unseren Chancen. Wenn wir hier den Lucky Punch setzen, wäre das gar nicht so unverdient gewesen.“ Doch Ferati vergab, nachdem auch die Kölner durch Handle (81.) noch eine gute Möglichkeit vergeben hatten, die Riesenchance zum Sieg. Und in der dritten Minute der Nachspielzeit zielte Korte aus aussichtsreicher Position auch noch drüber. „Hintenraus hätten wir mit unseren Chancen das Spiel eigentlich ziehen müssen. Deshalb bin ich ein klein wenig enttäuscht“, resümierte Trares.

Deville wird unterdessen eine seltene Ehre zuteil: Die ARD-Sportschau nominierte den Luxemburger für seinen großartigen Fernschuss zum 1:0 beim 3:0-Sieg gegen den KFC Uerdingen als Kandidaten zum „Tor des Monats“ September. Neben Deville stehen der Schalker Amine Harit, Luca Maria Graf von Frauen-Bundesligist Turbine Potsdam, Rene Weinert (Nordost-Regionalligist ZFC Meuselwitz) und Sebastian Schmitt (West-Regionalligist Alemannia Aachen) zur Wahl. Zur Abstimmung geht es unter www.sportschau.de.


Quelle: Mannheimer Morgen – 05.10.2019



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