Spielbericht 19/20 13.Spieltag: Bayern München II - SV Waldhof Mannheim: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 9. November 2019, 21:24 Uhr


FC Bayern München II 2:2 (1:0) SV Waldhof Mannheim 07
FC Bayern München logo (2017).png 13.Spieltag
Montag, 28. Oktober 2019, 19 Uhr, Städtisches Stadion an der Grünwalder Straße

Endstand 2:2

Zuschauer: 3.309
Schiedsrichter: Exner (Bielefeld), Assistenten: Schäfer (Dortmund), Holz (Münster)

SV Waldhof Mannheim.png
Startelf (Spielsystem: 4-2-3-1):

Früchtl – Yilmaz, Richards, Feldhahn (C)Kapitän der Mannschaft, Köhn – Will, Kern – Rochelt, Singh, Zylla – Wriedt – Trainer: Sebastian Hoeneß

Einwechslungen:

Scored after 73 minutes 73' Zirkzee für Zylla
Scored after 88 minutes 88' Batista Meier für Yilmaz

Reserve: Hoffmann (Tor), Franzke, Zaiser, Senkbeil, Mayer

Es fehlten: Netolitzky (Meniskusriss), Stanisic, Welzmüller (beide muskuläre Probleme), Tillmann (Syndesmosebandanriss), Arp (Kahnbeinbruch), Rieg (Kreuzbandriss), Wagner, Danulic, Dajaku, Mai, Rausch, Cuisance, Ontuzans, Davies, Nollenberger (alle verletzt, nicht berücksichtigt oder 1.Mannschaft)

Startelf (Spielsystem: 4-2-3-1):

VarvodicMarx, Schultz, Seegert, Conrad (C)Kapitän der MannschaftChristiansen, SchusterDeville, G.Korte, DiringKoffi – Trainer: Bernhard Trares

Einwechslungen:

Scored after 67 minutes 67' Bouziane für Koffi
Scored after 79 minutes 79' dos Santos für G.Korte
Scored after 90+3 minutes 90+3' Celik für Diring

Reserve: Königsmann (Tor), Flick, Hofrath, Schwarz

Es fehlten: Scholz, Just (beide Reha nach Kreuzbandriss im rechten Knie), (Oberschenkelzerrung), Sulejmani (Rekonvaleszent nach Riss des vorderen Syndesmosebandes im linken Sprunggelenk), R.Korte (Rekonvaleszent nach Meniskus-OP), Weißenfels (Rekonvaleszent nach Sprunggelenk- bzw. Knöchelblessur), Gouaida (Aufbautraining nach Muskelfaserriss bzw. muskulären Problemen), Loechelt (entzündete Sehne im Sprunggelenk), Weik, Ferati (beide nicht berücksichtigt oder verletzt)

Scored after 30 minutes 30' 1:0 Wriedt (Linksschuss, Vorarbeit Kern)
Scored after 90+1 minutes 90+1' 2:2 Kern (Kopfball, Batista Meier)

Yellow card.png Kern, Köhn

Bes. Vorkommnis: Früchtl hält Foulelfmeter (Köhn an Marx) von Diring (41.)

Scored after 59 minutes 59' 1:1 Schultz (Kopfball, Vorarbeit Diring)
Scored after 72 minutes 72' 1:2 Bouziane (Linksschuss, Deville)

Yellow card.png Schuster, Koffi, Diring
Yellow-Red card.png Christiansen (69., wiederholtes Foulspiel)

Beste Spieler: Wriedt – Marx, Diring

Bericht:


Ausgerechnet Kern raubt dem SVW den Sieg

Mit 476 Pferdestärken sind die Spieler und Trainer des Fußball-Drittligisten SV Waldhof künftig auf den Autobahnen der Republik unterwegs, um auswärts Punkte einzufahren. Der neue Mannschaftsbus der Mannheimer, in vier Tagen Handarbeit mit schwarz-blauen Schriftzügen verziert, sieht angemessen nach einem Profifußball-Team aus. Bei der ersten Reise des modernen Gefährts verhinderte nur ein alter Bekannter den möglichen Sieg: Der Ex-Waldhöfer Timo Kern traf am Montagabend in der ersten Minute der Nachspielzeit zum 2:2-Ausgleich für den FC Bayern II. Dank einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang hatte der SVW zuvor ein 0:1 zur Pause beim FC Bayern II in eine 2:1-Führung verwandelt.

Tore von Michael Schultz (59.) und des eingewechselten Mounir Bouziane (72.) drehten den Rückstand durch einen Treffer von Kwasi Okyere Wriedt (30.). Auch ein verschossener Foulelfmeter von Dorian Diring (41.) und der Platzverweis für Max Christiansen (69.) konnten den SVW in München-Giesing nicht stoppen. Die Kurpfälzer bleiben mit dem Remis in dieser Saison aber auswärts ungeschlagen. „Wir hätten gerne den Sieg geholt“, sagte Waldhof-Trainer Bernhard Trares. „Den Bayern hat die erste halbe Stunde gehört, sie sind verdient in Führung gegangen. Danach haben wir das Spiel in den Griff bekommen.“ Kritik äußerte er an Schiedsrichter Florian Exner: „Wegen jedem Foul hat er eine Gelbe Karte gezogen.“ Beim SVW stand der mittlerweile dritte Torhüter in dieser Saison in der Startformation: Miro Varvodic ersetzte den beim 0:4 gegen Halle an der Schulter lädierten Timo Königsmann, der auf der Bank saß. Kapitän Kevin Conrad durfte als Linksverteidiger wieder von Beginn an ran und verdrängte Marcel Hofrath.

Protest gegen Montagsspiele

Viele Augen der 500 ins kultige Stadion an die Grünwalder Straße mitgereisten Waldhof-Fans richteten sich auf Kern, der nach dem Aufstieg und etlichen Nebengeräuschen aus Mannheim zur Zweitvertretung des Münchner Weltclubs gewechselt war. Er sollte beim Wiedersehen mit den alten Kollegen gleich in eine mitentscheidende Rolle schlüpfen. Nach einer halben Stunde, in denen sich beide Teams weitgehend neutralisiert hatten und die Münchner Fans mit einer Tennisball-Wurfaktion auf den Rasen aus Protest gegen Montagsspiele noch für den größten Aufreger sorgten, steckte der Hockenheimer mit einem seiner typischen Schnittstellen-Pässe und nur einem Kontakt auf Wriedt durch, der Varvodic mit einem Flachschuss zum 1:0 überwand (30.).

Den Rückstand musste sich der SVW selbst zuschreiben, denn einen gefährlichen Abschluss aufs Bayern-Tor hatten die Mannheimer bis dahin nicht zustande gebracht. Im gegnerischen Strafraum fehlten Präzision und Durchschlagskraft. Eine Dummheit des Münchners Derrick Köhn, der Jan-Hendrik Marx bei einem versuchten Befreiungsschlag legte, brachte dem Aufsteiger zehn Minuten später allerdings die große Chance zum schnellen Ausgleich: Doch Dorian Diring brachte zu wenig Wucht hinter seinen Strafstoß, so dass FCB-Schlussmann Christian Früchtl parieren konnte (41.). „Den habe ich schlecht geschossen, ganz klar“, zeigte sich Diring selbstkritisch. In der Nachspielzeit vergab der Franzose nach einem Eckball noch einmal aus der Distanz - insgesamt war es aber zu wenig, was der SVW im ersten Durchgang zeigte.

Die Pechsträhne des torlosen Angreifers Kevin Koffi nahm kurz nach der Pause fast tragische Züge an: Eine klasse Flanke von Marx setzte der Ivorer aus drei Metern neben das Tor (51.). Generell entwickelten die Mannheimer jetzt viel mehr Druck: Eine Diring-Ecke köpfte Innenverteidiger Schultz zum mittlerweile verdienten Ausgleich ein (59.). Waldhof schien dem Sieg nun näher, doch dann musste Christiansen mit Gelb-Rot runter (69.), was die Statik des Spiels grundsätzlich wieder zugunsten der Bayern veränderte. Das 2:1 schossen jedoch die Mannheimer: Diring spielte genial auf den kurz zuvor für Koffi eingewechselten Bouziane, der vor Früchtl die Nerven behielt (72.). Als alles schon nach einem Mannheimer Sieg aussah, schlug Kern in der Nachspielzeit mit dem Kopf zu - und drehte danach ohne Jubel ab. „Kern ist halt stark bei Standards“, sagte Trares zum Ausgleich, und Diring bilanzierte: „Dass nach einem Standard das 2:2 fällt, ist bitter. Wir müssen mit diesem Punkt leben.“


Quelle: Mannheimer Morgen – 28.10.2019



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