Spielbericht 19/20 14.Spieltag: SV Waldhof Mannheim - SpVgg Unterhaching: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Es fehlten:''' [[Markus Scholz|Scholz]], [[Jan Just|Just]] (beide Reha nach Kreuzbandriss im rechten Knie), [[Max Christiansen|Christiansen]] (Gelb-rot-Sperre), [[Arianit Ferati|Ferati]] (Bänderriss), [[Valmir Sulejmani|Sulejmani]] (Rekonvaleszent nach Riss des vorderen Syndesmosebandes im linken Sprunggelenk), [[Raffael Korte|R.Korte]] (Rekonvaleszent nach Meniskus-OP), [[Jesse Weißenfels|Weißenfels]] (Rekonvaleszent nach Sprunggelenk- bzw. Knöchelblessur), [[Mohamed Gouaida|Gouaida]] (Aufbautraining nach Muskelfaserriss bzw. muskulären Problemen), [[Sandro Loechelt|Loechelt]] (entzündete Sehne im Sprunggelenk)
  
 
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Aktuelle Version vom 9. November 2019, 21:40 Uhr


SV Waldhof Mannheim 07 0:3 (0:1) SpVgg Unterhaching
SV Waldhof Mannheim.png 14.Spieltag
Samstag, 2. November 2019, 14 Uhr, Carl-Benz-Stadion

Endstand 0:3

Zuschauer: 7.566
Schiedsrichter: Pfeifer (Hameln), Assistenten: Riehl, Rott (beide Bremen)

SpVgg Unterhaching Logo 2012.png
Startelf (Spielsystem: 4-2-3-1):

VarvodicMarx, Schultz, Seegert, Conrad (C)Kapitän der MannschaftSchuster, dos SantosDeville, G.Korte, DiringKoffi – Trainer: Bernhard Trares

Einwechslungen:

Scored after 46 minutes 46' Celik für Koffi
Scored after 60 minutes 60' Bouziane für dos Santos

Reserve: Königsmann (Tor), Flick, Hofrath, Weik, Schwarz

Es fehlten: Scholz, Just (beide Reha nach Kreuzbandriss im rechten Knie), Christiansen (Gelb-rot-Sperre), Ferati (Bänderriss), Sulejmani (Rekonvaleszent nach Riss des vorderen Syndesmosebandes im linken Sprunggelenk), R.Korte (Rekonvaleszent nach Meniskus-OP), Weißenfels (Rekonvaleszent nach Sprunggelenk- bzw. Knöchelblessur), Gouaida (Aufbautraining nach Muskelfaserriss bzw. muskulären Problemen), Loechelt (entzündete Sehne im Sprunggelenk)

Startelf (Spielsystem: 4-4-2):

Mantl – Dombrowka, Greger, Winkler, Grauschopf – Heinrich, Stahl (C)Kapitän der Mannschaft, Hufnagel, Bigalke – Hain, Schröter – Trainer: Claus Schromm

Einwechslungen:

Scored after 60 minutes 60' Ehlich für Bigalke
Scored after 71 minutes 71' Stierlin für Hufnagel
Scored after 78 minutes 78' Dietz für Hain

Reserve: Kroll (Tor), Krauß, Stroh-Engel, Mensah

Es fehlten: Anspach, Kaltner, Welzmüller (alle Trainingsrückstand), Bandowski (Knie-OP), Endres (Fersenbeinprobleme), Marseiler (Knochenödem), Schwabl (unbekannte Verletzung), Gurski, Hagn, Bauer, Müller (alle nicht berücksichtigt, verletzt oder U23)

Yellow card.png Diring

Scored after 29 minutes 29' 0:1 Heinrich (Rechtsschuss, Vorarbeit Schröter)
Scored after 58 minutes 58' 0:2 Winkler (Linksschuss, Grauschopf)
Scored after 84 minutes 84' 0:3 Heinrich (Rechtsschuss, direkter Freistoß)

Yellow card.png Hufnagel, Schröter, Heinrich

Beste Spieler: Marx

Bericht:


Waldhof sucht die Effektivität

Die Enttäuschung war Bernhard Trares durchaus anzusehen, doch von Ärger war der Trainer des SV Waldhof dann doch weit entfernt. Er wirkte gefasst, auch wenn seine Mannschaft in der 3. Fußball-Liga mit 0:3 (0:1) gegen die Spielvereinigung Unterhaching verlor und nun schon seit fünf Begegnungen sieglos ist. „Die Niederlage ist zu hoch ausgefallen, aber wir müssen daran arbeiten, Torgefahr über 90 Minuten zu entwickeln. Und wir müssen zusehen, dass wir mal wieder ohne Gegentor bleiben“, sagte Trares. Auch sein Unterhachinger Kollege Claus Schromm hatte „eine enge Kiste“ gesehen, doch seine Mannschaft zeigte sich deutlich abgezockter und gewann durch Tore von Moritz Heinrich (29. und 84. Minute) und Alexander Winkler (58.).

Der SVW startete durchaus schwungvoll in die Begegnung, schon in der ersten Minute spielte Benedict dos Santos - der erwartungsgemäß den gesperrten Max Christiansen ersetzte - einen feinen Ball auf Maurice Deville, doch der Luxemburger verzog und schoss freistehend über das Tor. Mit diesem Ausrufezeichen war die Spielrichtung in der Anfangsphase allerdings schon einmal vorgegeben, der Aufsteiger aus Mannheim setzte die Bayern mit einem hohen Pressing immer frühzeitig unter Druck und provozierte Ballverluste der Spielvereinigung. Was aber fehlte, war eine frühe Belohnung für den erneut hohen Aufwand, den die Mannschaft von Trainer Trares betrieb. Erneut Deville hatte die Führung auf dem Fuß, doch seinen Schuss parierte SpVgg-Schlussmann Nico Mantl mit einem Fußreflex. „Wir hatten fantastische Chancen“, sagte Trares. Und beim Schubser des Hachingers Max Dombrowka an Marcel Seegert zeigten Schiedsrichter auch schon auf den Punkt, Trares sprach von einem „Kann-Elfmeter“.

Nach etwa einer Viertelstunde verflachte die Begegnung ein wenig, auch weil es Unterhaching nun besser gelang, die erste Pressinglinie des SVW zu überspielen und selbst einmal Akzente zu setzen - wenn auch nur ganz vorsichtig, denn die Spielvereinigung war vor allem um Kontrolle bemüht. Trotzdem wäre fast die überraschende Führung gelungen, nach Hereingabe von Sascha Bigalke gewann Stephan Hain im Zentrum das Sprintduell im Mannheimer Abwehrzentrum und bugsierte den Ball mit der Fußspitze knapp neben das Tor (22.).

Jetzt hatten sich auch die Bayern angemeldet - und beim nächsten Vorstoß jubelten sie prompt. Ein Abstoß von Waldhof-Keeper Miro Varvodic, der den Vorzug gegenüber Timo Königsmann erhielt, wurde zum Bumerang. Felix Schröter fing den Ball ab, bediente Moritz Heinrich auf dem linken Flügel und setzte zu einem unwiderstehlichen Solo an. Er zog nach innen, schüttelte Michael Schultz und Marcel Seegert ab, die aber auch nicht energisch genug in den Zweikampf gingen, und stand plötzlich frei vor Varvodic. Mit einem Schuss ins lange Eck brachte er seine Mannschaft in Führung und schockte die Mannheimer. „Das ist Effektivität. Da war uns Unterhaching weit voraus“, sagte Trares mit Blick auf seine Mannschaft, die sich mit zunehmender Spieldauer immer schwerer tat, gefährlich in den Unterhachinger Strafraum zu kommen.

Der Waldhof-Trainer reagierte zur Pause, brachte für den blassen Kevin Koffi mit Mete Celik einen frischen Mann, der Dampf über die linke Außenbahn machen sollte. Deville rückte dafür ins Sturmzentrum und Dorian Diring wechselte hinüber auf die rechte Seite - doch auch diese Maßnahmen verpufften und zeigten vor allem, dass dem SVW angesichts der Verletzungen von Raffael Korte, Valmir Sulejmani und Arianit Ferati ein wenig die Optionen fehlen, um in der Offensive noch einmal neue Impulse zu setzen. „Wir haben viel gespielt, hatten aber wenige Torraumszenen. Wir müssen zwingender werden“, monierte Trares.

Und so liefen die Waldhöfer zwar weiter Kilometer um Kilometer, aber das Tor machten erneut die Bayern. Bigalkes Eckball köpfte Paul Grauschopf - eher ungewollt - zurück in Richtung Strafraumkante, wo Alexander Winkler den Ball direkt nahm, perfekt traf und ihn mit einem satten Volleyschuss zum 0:2 (58.) im Tor unterbrachte. Trares wechselte mit dem lange verletzten Mounir Bouziane erneut seinen Joker ein, nahm dos Santos raus und setzte auf noch mehr Offensive. Doch der SVW kam nur zu einer einzigen Möglichkeit: Gianluca Kortes abgefälschter Schuss landete am Fünfmeterraum vor den Füßen des überraschten Bouziane, der den schwer zu nehmenden Ball aber über das Tor setzte (76.). Unterhaching hingehen zeigte sich als Meister der Effektivität: Heinrich trat zu einem direkten Freistoß an, hob den Ball über die Mauer – und schon stand es 3:0 für den neuen Spitzenreiter (84.).


Quelle: Mannheimer Morgen – 02.11.2019



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