Spielbericht 19/20 36.Spieltag: SV Waldhof Mannheim - Preußen Münster: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Es fehlten:''' [[Marcel Seegert|Seegert]] (muskuläre Probleme), [[Maurice Deville|Deville]] (Muskelfaserriss in der Wade), [[Raffael Korte|R.Korte]] (Meniskus-OP), [[Dorian Diring|Diring]] (Reha nach traumatischem Knorpelschaden im linken Knie), [[Jesse Weißenfels|Weißenfels]] (Bänderriss), [[Miro Varvodic|Varvodic]], [[Benedict dos Santos|dos Santos]], [[Silas Schwarz|Schwarz]], [[Jonas Weik|Weik]], [[Andis Shala|Shala]] (alle nicht berücksichtigt, Trainingsrückstände oder verletzt)
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Schulze Niehues {{Kapitän}} – Scherder, Löhmannsröben, Steurer, Rossipal – Cueto, Erdogan, Mörschel, Litka – Königs, Schnellbacher – Trainer: Sascha Hildmann
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'''Es fehlten:''' Schauerte (5. Gelbe Karte), Borgmann (Reha nach Zehen-OP), Hoffmann (Kapselriss und Bänderdehnung), Schnitzler, Mekonnen, Klann, Rodrigues Pires, Özcan (alle nicht berücksichtigt, Trainingsrückstände oder verletzt)
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'''Bericht:'''
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''Remis gegen Münster''
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'''SV Waldhof muss Aufstieg fast abschreiben'''
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Der [[SV Waldhof]] kann sich auf eine weitere Saison in der [[3. Fußball-Liga]] einrichten. Durch das leistungsgerechte 0:0 gegen [[Preußen Münster]] am Samstagnachmittag sind die Aufstiegschancen der Mannheimer auf ein Minimum geschrumpft.  Der SVW liegt auf Platz acht zwar nur drei Punkte hinter dem [[MSV Duisburg]] auf dem Relegationsplatz, allerdings kann der [[FC Ingolstadt 04|FC Ingolstadt]] den Vorsprung mit einem Sieg am Sonntag in Meppen auf fünf Zähler ausbauen – bei noch zwei ausstehenden Partien und dem erheblich schlechteren Torverhältnis des SVW wäre dies kaum mehr aufzuholen. Co-Trainer [[Benjamin Sachs]], der den gesperrten [[Bernhard Trares]] vertrat, wollte den Aufstieg allerdings noch nicht komplett abschreiben. „Punktemäßig ist es natürlich doof, da hätten wir einen Sieg gebraucht, um Druck zu machen. Aber da ist immer noch ein Fünkchen Hoffnung“, sagte der Frankfurter, der dem Team aber keinen Vorwurf machen wollte: „Wenn wir in Führung gegangen wären, hätte es eine andere Spieldynamik gegeben und die Partie für uns aufgelockert. In der ersten Halbzeit habe ich viel Gutes gesehen. Bei solchen Bedingungen so ein Spiel abzuliefern, da muss ich sagen: Chapeau. Normalerweise wäre jetzt Sommerpause und die Jungs zerreißen sich so bei dem Wetter.“ Mittelfeld-Mann [[Max Christiansen]] ergänzte: „Wir hatten genug Chancen, um mindestens ein Tor zu machen. Schade, wir haben alles versucht.“
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Die Mannheimer zeigten bei schweißtreibenden 30 Grad im leeren [[Carl-Benz-Stadion]] gegen Münster in der Tat eine mehr als ansprechende erste Halbzeit mit einigen guten Möglichkeiten, mussten aber froh sein, bei mehreren Preußen-Chancen in der Schlussphase nicht noch den entscheidenden Gegentreffer kassiert zu haben. Das torlose Remis war nicht nur für den SVW, sondern auch für die Gäste zu wenig. Durch das überraschende 3:2 von Zwickau gegen Braunschweig rutschte Münster auf Platz 18 ab und hat weiter zwei Punkte Rückstand auf das rettende Ufer.
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Mit einem Kaffee suchte sich [[Bernhard Trares]] vor dem Anpfiff ein ruhiges Plätzchen weit oben auf der Haupttribüne. Der Trainer des [[SV Waldhof]] war nach seiner Roten Karte vom vergangenen Mittwoch in Ingolstadt vom DFB für ein Spiel gesperrt worden und wurde an der Seitenlinie von Assistent [[Benjamin Sachs|Sachs]] vertreten. Personell boten sich den Mannheimern wieder ein paar mehr Optionen, auch wenn [[Marcel Seegert]] wegen muskulärer Probleme passen musste. [[Max Christiansen|Christiansen]] startete für Eigengewächs [[Florian Flick]] im zentralen Mittelfeld, für einen Bank-Platz reichte es bei Torjäger [[Valmir Sulejmani]] nach Muskelfaserriss und [[Mounir Bouziane]].
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Der SVW zeigte gegen die abstiegsbedrohten Westfalen in den ersten 45 Minuten fußballerisch eine der besseren Halbzeiten seit dem Re-Start Ende Mai. Münsters Versuche mit vielen lang geschlagenen Bällen wirkten verglichen mit dem Kurzpass-Wirbel, den [[Gianluca Korte]], [[Arianit Ferati]] und [[Mohamed Gouaida]] veranstalteten, ziemlich bieder. Die Kurpfälzer verpassten es lediglich, aus ihrer Dominanz Kapital zu schlagen. [[Arianit Ferati|Ferati]]s scharfe Hereingabe erreichte [[Mohamed Gouaida|Gouaida]] nicht (8.) und eine Meter später schoss [[Mohamed Gouaida|Gouaida]] frei vor dem Preußen-Tor Schlussmann Maxmilian Schulze Niehues an (9.). Bei der dritten Koproduktion der beiden lupfte [[Mohamed Gouaida|Gouaida]] drüber (21.). Die Strafe für diese mangelnde Effizienz hätte es beinahe in der Nachspielzeit der ersten Hälfte gesetzt, als SVW-Torhüter [[Timo Königsmann]] den Abschluss ins rechte Eck nach dem Solo von Maurice Litka  stark entschärfte (45.+3).
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Aus der Kabine kamen die Waldhöfer gut und hatten mit einem 25-Meter-Kracher von [[Marco Schuster]] an die Latte die nächste gute Möglichkeit. Doch Münster schien gegen Ende noch mehr Benzin im Tank zu haben als die Mannheimer und gestaltete das Geschehen auf dem Rasen jetzt mindestens ausgeglichen. Litka traf aus 17 Metern den Pfosten (58.), und nachdem sowohl [[Jan-Hendrik Marx]] (63.) als auch [[Max Christiansen|Christiansen]] auf Zuspiel des eingewechselten [[Valmir Sulejmani|Sulejmani]] (70.) und [[Mete Celik|Celik]] nach einem Sololauf (76.) die Führung vergeben hatten, kippte die Partie in der Schlussphase vollends in Richtung des Abstiegskandidaten. „Hintenraus sind uns ein bisschen die Kräfte flöten gegangen, weil wir auch viel investiert haben“, gestand der wieder einmal überzeugende [[Marco Schuster]].
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Erst fabrizierte SVW-Kapitän [[Kevin Conrad]] fast ein Eigentor (78.), dann parierte [[Timo Königsmann|Königsmann]] gegen die Abschlüsse von Heinz Mörschel (82.) und Joel Grodowski (84.) zweimal stark. In einer hektischen Schlussphase sah Münsters Co-Trainer Louis Cordes noch die Rote Karte, weil er [[Gianluca Korte|Korte]] den Ball nicht für einen schnellen Einwurf aushändigen wollte. „In der ersten Hälfte war Waldhof bestimmender und hat gute Ansätze gehabt. Wir sind dann besser reingekommen in die Partie. Leider hat es für uns nicht mehr für den Lucky Punch gereicht. Für uns ist das 0:0 zu wenig“, resümierte Preußen-Coach Sascha Hildmann.
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''[http://www.morgenweb.de Quelle: Mannheimer Morgen – 27.06.2020]''
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Aktuelle Version vom 27. Juni 2020, 19:21 Uhr


SV Waldhof Mannheim 07 0:0 SC Preußen Münster
SV Waldhof Mannheim.png 36.Spieltag
Samstag, 27. Juni 2020, 14 Uhr MESZ, Carl-Benz-Stadion

Endstand 0:0

Zuschauer: keine
Schiedsrichter: Siewer (Olpe), Assistenten: Meinhardt (Fulda), Erbst (Leonberg)

SC Preussen Muenster Logo.png
Startelf (Spielsystem: 4-2-3-1):

KönigsmannMarx, Conrad (C)Kapitän der Mannschaft, Schultz, HofrathChristiansen, SchusterFerati, G.Korte, GouaidaKoffi – Trainer-Vertretung: Benjamin Sachs

Einwechslungen:

Scored after 44 minutes 44' Celik für Hofrath
Scored after 65 minutes 65' Sulejmani für Koffi
Scored after 65 minutes 65' Flick für Ferati
Scored after 85 minutes 85' Just für Marx
Scored after 85 minutes 85' Bouziane für Gouaida

Reserve: Scholz (Tor), Gohlke

Es fehlten: Seegert (muskuläre Probleme), Deville (Muskelfaserriss in der Wade), R.Korte (Meniskus-OP), Diring (Reha nach traumatischem Knorpelschaden im linken Knie), Weißenfels (Bänderriss), Varvodic, dos Santos, Schwarz, Weik, Shala (alle nicht berücksichtigt, Trainingsrückstände oder verletzt)

Startelf (Spielsystem: 4-4-2):

Schulze Niehues (C)Kapitän der Mannschaft – Scherder, Löhmannsröben, Steurer, Rossipal – Cueto, Erdogan, Mörschel, Litka – Königs, Schnellbacher – Trainer: Sascha Hildmann

Einwechslungen:

Scored after 58 minutes 58' Grodowski für Königs
Scored after 74 minutes 74' Wagner für Litka
Scored after 90+2 minutes 90+2' Heidemann für Cueto

Reserve: Prinz (Tor), Kittner, Brandenburger, Hoffmeier

Es fehlten: Schauerte (5. Gelbe Karte), Borgmann (Reha nach Zehen-OP), Hoffmann (Kapselriss und Bänderdehnung), Schnitzler, Mekonnen, Klann, Rodrigues Pires, Özcan (alle nicht berücksichtigt, Trainingsrückstände oder verletzt)

Yellow card.png keiner

Yellow card.png Löhmannsröben
Red card.png Co-Trainer Cordes (95. + 3, Unsportlichkeit)

Beste Spieler: Gouaida, Ferati, Schuster – Schulze Niehues

Bericht:


Remis gegen Münster

SV Waldhof muss Aufstieg fast abschreiben

Der SV Waldhof kann sich auf eine weitere Saison in der 3. Fußball-Liga einrichten. Durch das leistungsgerechte 0:0 gegen Preußen Münster am Samstagnachmittag sind die Aufstiegschancen der Mannheimer auf ein Minimum geschrumpft. Der SVW liegt auf Platz acht zwar nur drei Punkte hinter dem MSV Duisburg auf dem Relegationsplatz, allerdings kann der FC Ingolstadt den Vorsprung mit einem Sieg am Sonntag in Meppen auf fünf Zähler ausbauen – bei noch zwei ausstehenden Partien und dem erheblich schlechteren Torverhältnis des SVW wäre dies kaum mehr aufzuholen. Co-Trainer Benjamin Sachs, der den gesperrten Bernhard Trares vertrat, wollte den Aufstieg allerdings noch nicht komplett abschreiben. „Punktemäßig ist es natürlich doof, da hätten wir einen Sieg gebraucht, um Druck zu machen. Aber da ist immer noch ein Fünkchen Hoffnung“, sagte der Frankfurter, der dem Team aber keinen Vorwurf machen wollte: „Wenn wir in Führung gegangen wären, hätte es eine andere Spieldynamik gegeben und die Partie für uns aufgelockert. In der ersten Halbzeit habe ich viel Gutes gesehen. Bei solchen Bedingungen so ein Spiel abzuliefern, da muss ich sagen: Chapeau. Normalerweise wäre jetzt Sommerpause und die Jungs zerreißen sich so bei dem Wetter.“ Mittelfeld-Mann Max Christiansen ergänzte: „Wir hatten genug Chancen, um mindestens ein Tor zu machen. Schade, wir haben alles versucht.“

Die Mannheimer zeigten bei schweißtreibenden 30 Grad im leeren Carl-Benz-Stadion gegen Münster in der Tat eine mehr als ansprechende erste Halbzeit mit einigen guten Möglichkeiten, mussten aber froh sein, bei mehreren Preußen-Chancen in der Schlussphase nicht noch den entscheidenden Gegentreffer kassiert zu haben. Das torlose Remis war nicht nur für den SVW, sondern auch für die Gäste zu wenig. Durch das überraschende 3:2 von Zwickau gegen Braunschweig rutschte Münster auf Platz 18 ab und hat weiter zwei Punkte Rückstand auf das rettende Ufer.

Mit einem Kaffee suchte sich Bernhard Trares vor dem Anpfiff ein ruhiges Plätzchen weit oben auf der Haupttribüne. Der Trainer des SV Waldhof war nach seiner Roten Karte vom vergangenen Mittwoch in Ingolstadt vom DFB für ein Spiel gesperrt worden und wurde an der Seitenlinie von Assistent Sachs vertreten. Personell boten sich den Mannheimern wieder ein paar mehr Optionen, auch wenn Marcel Seegert wegen muskulärer Probleme passen musste. Christiansen startete für Eigengewächs Florian Flick im zentralen Mittelfeld, für einen Bank-Platz reichte es bei Torjäger Valmir Sulejmani nach Muskelfaserriss und Mounir Bouziane.

Der SVW zeigte gegen die abstiegsbedrohten Westfalen in den ersten 45 Minuten fußballerisch eine der besseren Halbzeiten seit dem Re-Start Ende Mai. Münsters Versuche mit vielen lang geschlagenen Bällen wirkten verglichen mit dem Kurzpass-Wirbel, den Gianluca Korte, Arianit Ferati und Mohamed Gouaida veranstalteten, ziemlich bieder. Die Kurpfälzer verpassten es lediglich, aus ihrer Dominanz Kapital zu schlagen. Feratis scharfe Hereingabe erreichte Gouaida nicht (8.) und eine Meter später schoss Gouaida frei vor dem Preußen-Tor Schlussmann Maxmilian Schulze Niehues an (9.). Bei der dritten Koproduktion der beiden lupfte Gouaida drüber (21.). Die Strafe für diese mangelnde Effizienz hätte es beinahe in der Nachspielzeit der ersten Hälfte gesetzt, als SVW-Torhüter Timo Königsmann den Abschluss ins rechte Eck nach dem Solo von Maurice Litka stark entschärfte (45.+3).

Aus der Kabine kamen die Waldhöfer gut und hatten mit einem 25-Meter-Kracher von Marco Schuster an die Latte die nächste gute Möglichkeit. Doch Münster schien gegen Ende noch mehr Benzin im Tank zu haben als die Mannheimer und gestaltete das Geschehen auf dem Rasen jetzt mindestens ausgeglichen. Litka traf aus 17 Metern den Pfosten (58.), und nachdem sowohl Jan-Hendrik Marx (63.) als auch Christiansen auf Zuspiel des eingewechselten Sulejmani (70.) und Celik nach einem Sololauf (76.) die Führung vergeben hatten, kippte die Partie in der Schlussphase vollends in Richtung des Abstiegskandidaten. „Hintenraus sind uns ein bisschen die Kräfte flöten gegangen, weil wir auch viel investiert haben“, gestand der wieder einmal überzeugende Marco Schuster. Erst fabrizierte SVW-Kapitän Kevin Conrad fast ein Eigentor (78.), dann parierte Königsmann gegen die Abschlüsse von Heinz Mörschel (82.) und Joel Grodowski (84.) zweimal stark. In einer hektischen Schlussphase sah Münsters Co-Trainer Louis Cordes noch die Rote Karte, weil er Korte den Ball nicht für einen schnellen Einwurf aushändigen wollte. „In der ersten Hälfte war Waldhof bestimmender und hat gute Ansätze gehabt. Wir sind dann besser reingekommen in die Partie. Leider hat es für uns nicht mehr für den Lucky Punch gereicht. Für uns ist das 0:0 zu wenig“, resümierte Preußen-Coach Sascha Hildmann.


Quelle: Mannheimer Morgen – 27.06.2020



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