Spielbericht 19/20 7.Spieltag: 1. FC Kaiserslautern - SV Waldhof Mannheim

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1. FC Kaiserslautern 1:1 (1:1) SV Waldhof Mannheim 07
Logo 1 FC Kaiserslautern.png 7.Spieltag
Sonntag, 1. September 2019, 13 Uhr MESZ, Fritz-Walter-Stadion

Endstand 1:1, Chancen 6:6, Ecken 8:7

Zuschauer: 36.766
Schiedsrichter: Hartmann (Wangen i. Allgäu), Assistenten: Foltyn (Mainz), Potemkin (Kronach)

SV Waldhof Mannheim.png
Startelf (Spielsystem: 4-1-4-1):

Grill – Schad, Kraus, Matuwila, Hercher – Bachmann – Thiele, Sickinger, Starke, Pick – Kühlwetter (C)Kapitän der Mannschaft – Trainer: Sascha Hildmann

Einwechslungen:

Scored after 68 minutes 68' Skarlatitis für Sickinger
Scored after 74 minutes 74' Röser für Starke

Reserve: Spahic (Tor), Fechner, Hainault, Hemlein, Sternberg

Es fehlten: Esmel (Reha nach Kreuzbandriss), Bergmann (Virusinfektion), Bjarnason (Trainingsrückstand nach Müskelbündelriss), Spalvis (Reha nach Knorpelschaden), Otto, Morabet, Zuck, Gottwald, Botiseriu, Gözütok, Fath, Bakhat, J.Scholz, Jonjic, Hotopp, Özdemir (alle nicht berücksichtigt oder U23)

Startelf (Spielsystem: 4-2-3-1):

KönigsmannMarx, Schultz, Seegert, Conrad (C)Kapitän der MannschaftChristiansen, SchusterDeville, G.Korte, DiringSulejmani – Trainer: Bernhard Trares

Einwechslungen:

Scored after 28 minutes 28' Koffi für Sulejmani
Scored after 51 minutes 51' Ferati für G.Korte
Scored after 86 minutes 86' dos Santos für Diring

Reserve: Varvodic (Tor), Loechelt, Hofrath, Celik

Es fehlten: M.Scholz (Kreuzbandriss im rechten Knie), Just (Rekonvaleszent nach Kreuzbandriss im rechten Knie), R.Korte (Rekonvaleszent nach Meniskus-OP), Weißenfels (Rekonvaleszent nach Bänderriss im Sprunggelenk bzw. Knöchel), Gouaida (Trainingsrückstand nach Muskelzerrung), Bouziane, Flick, Weik (alle U23), Schwarz (nicht berücksichtigt)

Scored after 34 minutes 34' 1:1 Kraus (Kopfball, Vorarbeit Starke)

Yellow card.png Kraus, Kühlwetter

Scored after 10 minutes 10' 0:1 G.Korte (Kopfball, Vorarbeit Sulejmani)

Yellow card.png Conrad

Beste Spieler: Seegert, Königsmann, Christiansen

Berichte:


Waldhof und Kaiserslautern trennen sich 1:1

Der SV Waldhof bleibt in der 3. Fußball-Liga in dieser Saison ungeschlagen. Im brisanten Derby beim 1. FC Kaiserslautern holte der SVW ein 1:1 (1:1). Vor 36.766 Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion auf dem Betzenberg brachte Gianluca Korte den SVW in Führung (10.), Kevin Kraus glich für die Pfälzer aus (34.). Beim SV Waldhof stand erwartungsgemäß Timo Königsmann für den verletzten Markus Scholz im Tor – und der Schlussmann bekam gleich in der Anfangsphase viel zu tun. Bei den Distanzschüssen von Timmy Thiele (8.) und Christian Kühlwetter (10.) war er aber jeweils zur Stelle, ehe die Mannheimer mit ihrem ersten vernünftigen Angriff in Führung gingen.

Valmir Sulejmani wartete auf dem rechten Flügel mit seiner Hereingabe geschickt auf den einlaufenden Gianluca Korte, der per Kopf zum 1:0 für den Aufsteiger traf (10.). Der frühe Treffer verlieh dem SVW indes keine Sicherheit. Im Gegenteil: Die Mannschaft von Trainer Bernhard Trares wirkte nervös, überließ dem FCK viele Räume und agierte im Aufbauspiel unsauber, unkonzentriert und unaufmerksam, während die Pfälzer sich giftig, griffig und gallig in die Zweikämpfe stürzten. Die logische Folge: Viele Ballgewinne und Umschaltmomente für den FCK, der auf den Ausgleich drängte: Thiele (17. und 33.) und Kevin Kraus (18.) verpassten noch das 1:1, für das dann aber doch noch Kraus nach einem Eckball sorgte (34.). Kurz zuvor war beim SV Waldhof Sulejmani verletzungsbedingt ausgeschieden und durch Koffi ersetzt worden (28.).

Direkt nach dem Seitenwechsel mussten die Mannheimer die nächste brenzlige Situation überstehen. Kevin Conrad verlor zum wiederholten Male auf dem linken Flügel einen Zweikampf, diesmal entwischte ihm Dominik Schad. Und dessen Hereingabe hätte Michael Schultz fast ins eigene Tor gelenkt (47.). Zehn Minuten später tauchte Kühlwetter frei vor Königsmann auf, der Waldhof-Torwart parierte allerdings klasse (57.). Doch trotz dieser Möglichkeiten für den FCK gelang es dem Drittliga-Neuling aus Mannheim nun deutlich besser, sich zu befreien und das Spielgeschehen zu beruhigen. Nach einer scharfen Freistoßflanke von Dorian Diring verpasste Conrad per Kopf sogar nur knapp den Waldhöfer Führungstreffer (66.).

Dem hohen Tempo und der irren Intensität ihrer Spielweise im ersten Durchgang mussten die Pfälzer nun Tribut zollen, der SVW gewann mit jeder Minute mehr Kontrolle über die Begegnung und ließ die große Chance zum zweiten Treffer aus. Diring lupfte den Ball über FCK-Schlussmann Lennart Grill, doch kurz vor der Linie rettete Kraus (71.) Glück für komplett ausgelaugte Lauterer, die auch bei Koffis riesiger Kopfballchance (90.) von der mangelnden Chancenverwertung profitierten.

"In der ersten Hälfte waren wir in einigen Situationen zu fahrig. Wir hatten zu viele Ballverluste. Nach der Pause war es deutlich besser. Zum Schluss hätten wir aber das Tor machen müssen", meinte SVW-Trainer Bernhard Trares.

Der enttäuschte FCK-Trainer Sascha Hildmann sagte: "Es hat nicht sollen sein. Letztendlich müssen wir damit leben. Es ist ein gerechtes Ergebnis."


Quelle: Mannheimer Morgen – 01.09.2019


SV Waldhof nah am großen Derby-Coup

Es lief bereits die 90. Minute, als der SV Waldhof beim Stand von 1:1 noch einmal seine Chance suchte, dem 1. FC Kaiserslautern vor 36.766 Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion eine schmerzhafte Derbyniederlage zuzufügen. Arianit Ferati flankte von der linken Seite und fand in der Mitte Kevin Koffi, der den Ball mit dem Kopf aber über das Tor setzte. „Er hätte heute der Held sein können“, sagte SVW-Trainer Bernhard Trares über die späte Chance des Stürmers, der nach einer halben Stunde für den am Sprunggelenk verletzten Valmir Sulejmani ins Südwest-Derby gekommen war. „Normalerweise macht er die Dinger blind, mit dem Kopf ist er bärenstark“, seufzte Trares.

Kurz danach war Schluss, das 1:1 (1:1)-Unentschieden am Betzenberg ließ die Mannheimer mit einer Stimmungslage zwischen Freude und ein bisschen Frust zurück. Einerseits hatte der Waldhof den ambitionierten Pfälzern einen großen Kampf geliefert und ein Resultat geholt, das aller Ehren wert ist - nach sieben Spieltagen sind die Mannheimer in der 3. Fußball-Liga als Sechster weiter ungeschlagen. Andererseits waren in der Schlussphase, als der FCK minütlich abbaute, sogar die Möglichkeiten zum großen Derbycoup da.

Bei Koffis riesiger Gelegenheit, aber auch bei Dorian Dirings Lupfer in der 71. Minute, den der Lauterer Kevin Kraus für seinen bereits geschlagenen Torhüter Lennart Grill noch artistisch von der Linie schlug. „Vielleicht wäre flach in die kurze Ecke die bessere Variante gewesen“, sagte der Franzose hinterher selbstkritisch. Marcel Seegert, der nach einem Kopfzusammenstoß mit Manfred Starke und einem Tritt ins Gesicht durch Christian Kühlwetter sichtbar lädiert die Heimreise antrat, war mit dem Resultat „nicht top-zufrieden“. „Ein Sieg wäre drin gewesen. Die Lauterer waren am Schluss platt. Deshalb habe ich mich auch geärgert, dass es keine Nachspielzeit gab. Wir hätten noch fünf oder sechs Minuten Gas geben können“, sagte der Mannheimer.

Betrachtet man indes beide Halbzeiten, fiel das Remis in die Kategorie leistungsgerecht. Nach dem frühen 1:0 des SVW durch einen Kopfball von Gianluca Korte (10.), das Sulejmani grandios vorbereitet hatte, gerieten die Gäste zusehends unter Druck. Im Spielaufbau schenkte der Waldhof viel zu schnell die Bälle her, Kevin Conrad hatte auf der linken Abwehrseite gewaltige Probleme mit Timmy Thiele. „Da waren wir zu fahrig. Diese Phase hat mir nicht gefallen, das 1:1 war verdient“, kritisierte Trares. Der Ausgleich fiel nach einem Eckball, den Kraus über die Linie drückte (34.).

Scholz-Vertreter Timo Königsmann hatte mit einem tadellosen Auftritt in dem „größten Spiel meiner Karriere“ auch seinen Anteil daran, dass die Mannheimer Unbezwungen-Serie hielt. Nachdem Michael Schultz mit einer Hacken-Abwehr fast ein Eigentor produziert hätte (47.), behielt der 22-Jährige zehn Minuten später die Nerven, als Kühlwetter völlig allein vor ihm auftauchte. „Ich dachte zuerst, es sei Abseits, weil der so frei war“, berichtete der Hannoveraner: „Ich habe nur gedacht: Stehenbleiben und Fläche bieten. Den Rest hat er für mich erledigt.“ Königsmann parierte stark und ermöglichte so den spannenden Schlussakkord, in dem Waldhof dem Sieg viel näher war.

„In der Schlussphase hatten wir die klareren Chancen. Deshalb ist es umso ärgerlicher, dass wir nicht gewinnen konnten“, sagte der überragende Mittelfeld-Antreiber Max Christiansen. Und sein Trainer Trares resümierte zufrieden ein packendes Derby: „Zum Schluss musst du das Ding eigentlich knacken. Da hatten wir die bessere Luft. Aber wir sind mit dem Punkt zufrieden. Die Freude, wie wir hier aufgetreten sind, überwiegt.“

Einen Vorwurf an Koffi, mit dem Trares sofort nach Abpfiff ein Gespräch führte, gab es von keinem - auch nicht vom Trainer. „Er rennt einfach seinem Tor hinterher. Das beunruhigt mich nicht, den Spieler vielleicht schon ein bisschen“, sagte der Fußballlehrer: „Wichtig ist mir, dass Kevin so spielt, wie er spielt und Vale eins zu eins ersetzt hat.“


Quelle: Mannheimer Morgen – 01.09.2019


SV Waldhof gegen 1. FC Kaiserslautern: Polizei dankt Fans und Einsatzkräften

10:45 Uhr: Erste Beeinträchtigungen bei Anreise

Vor dem Drittligaspiel des 1. FC Kaiserslautern gegen den SV Waldhof Mannheim kommt es am Sonntagmorgen bereits zu erheblichen Schwierigkeiten bei der Anreise. Nach einer Anordnung der Bundespolizei fahren etwa die S1- und die S2-Bahnen aus Mannheim ohne Halt bis Kaiserlautern. Das teilt die Bahn auf ihrem Twitter-Kanal mit. Währenddessen kommt es zu großen Personenansammlungen am Mannheimer Hauptbahnhof. Am Bahnhof in Schifferstadt warten FCK-Fans. Es kommt zu Verspätungen von mehr als 45 Minuten. Die Bundespolizei Koblenz meldet auf Twitter, dass es während der Anreisephase zu kurzzeitigen Sperrungen in der Personenunterführung im Bahnhof Kaiserslautern kommen kann. Die Richard-Wagner-Straße in Kaiserslautern ist für den Autoverkehr gesperrt. Und auch im Bereich zwischen Barbarossastraße und dem Betze kommt es wegen des Derbys der Polizei zufolge zu erheblichen Behinderungen.

11:30 Uhr: Die ersten Mannheimer kommen an

Um 13 Uhr ist Anpfiff im Fritz-Walter-Stadion auf dem höchsten Fußballberg Deutschlands. Rund zwei Stunden vor dem Spiel sind die ersten 300 Fans aus Mannheim mit dem Zug in Kaiserslautern eingetroffen. Einzelne Silvesterböller sind in Kaiserslautern zu hören, während sich die Waldhof-Fans ruhig verhalten und am Bahnhof verharren, wo gleich ein weiterer Zug aus Mannheim eintreffen soll. Bereits am morgen hatte die Polizei Rheinpfalz ab 8 Uhr auf dem Berliner Platz die Anreise von mehr als 700 Fans überwacht, die sich ab 9:45 Uhr per Zug auf den Weg nach Kaiserslautern machten. Rund 100 Kräfte seien im Einsatz gewesen. Es sei zu keinen besonderen Vorkommnissen gekommen. Auch die Polizei Kaiserslautern hat vor dem Derby vorgesorgt und zu einer effektiven Trennung der Fans den Elf-Freunde-Kreisel gesperrt, wie sie auf Twitter bekanntgab. Auf die Frage eines Twitter-Nutzers, ob es Erkenntnisse zu Gerüchten gebe, dass Pyrotechnik im Regionalexpress von Mannheim nach Kaiserslautern abgebrannt werde, antwortet die Polizei: "Danke für den Hinweis, es sind nur Gerüchte! Wir sind dran!"

11:45 Uhr: Der Waldhof-Tross trifft ein

Der Waldhof-Tross ist am Betzenberg angekommen: 75 Minuten vor dem Anpfiff fuhr der Bus mit Mannschaft und Betreuern des SVW am Fritz-Walter-Stadion vor. Die Fahrt von Mannheim verlief staufrei und dauerte rund 50 Minuten.

12:10 Uhr: Waldhof-Fans müssen im Zug warten

Im Moment verzögert sich die Ankunft zahlreicher Waldhof-Fans ins Stadion. Das liegt nach Angaben unseres Reporters vor Ort daran, dass ein Zug aufs falsche Gleis eingefahren ist. Die Sicherheitskräfte sind bemüht, die Fans beider Lager auseinanderzuhalten. Deswegen dürften die Waldhof-Fans erst aus der Bahn, sobald die Lauterer Fans in Richtung Stadion gelaufen sind.

12:45 Uhr: Polizei weist auf Verspätungen hin - keine Ausschreitungen vor Spielbeginn

Die Polizei in Kaiserslautern hat vor dem Anpfiff nochmals über diverse Verspätungen auf den Verkehrswegen auf Schiene und Straße in Richtung Stadion informiert. Laut Informationen eines Polizeisprechers vor Ort hätten Züge stellenweise bis zu einer Stunde Verspätung gehabt. Über eine Verlegung der Anstoßzeit sei beraten worden, die Partie soll allerdings pünktlich beginnen. Zu Ausschreitungen zwischen den Fans kam es laut Polizei vor der Partie nicht. Bis auf einzelne Vorfälle mit Pyrotechnik sei es ruhig geblieben. Dafür hatte die Polizei mit dem Einsatz mehrerer Hundertschaften aus vier weiteren Bundesländern gesorgt. Einige Waldhof-Fans trafen erst knapp vor Spielbeginn auf der Osttribüne des Fritz-Walter-Stadions ein. „Wir haben sie ohne Zwischenfälle dorthin geleitet. Oberstes Prinzip dabei war, dass es zu keinerlei Begegnungen mit rivalisierenden Fangruppen der Roten Teufel kommt", betont Polizeisprecher Michael Hummel. Die Fans des 1. FC Kaiserslautern hatten sich am Morgen um 9 Uhr mit etwa 1000 Mann in der Innenstadt versammelt, die ersten Fanzüge mit Waldhof-Fans kamen etwa zwei Stunden vor dem Match an. In der Hoffnung, dass es zu einem nicht ganz so umstrittenen Ergebnis kommt, verblieb Hummel zum Anpfiff um 13 Uhr. Nach dem Spiel werde man die Gäste-Fans wieder zu ihren Parkplätzen und zum Bahnhof geleiten.

13:06 Uhr: Die Partie ist angepfiffen

Um 13:06 Uhr und damit mit sechs Minuten Verspätung pfeift Schiedsrichter Robert Hartmann die Partie an. Zuvor hatten Fans des 1. FC Kaiserslautern dem Gegner aus Mannheim mit einer martialischen Choreographie angekündigt "in der Krallen der Teufel den Tod" zu finden. Kurz vor Anpfiff hatten Fans ein weiteres Transparent mit der Aufschrift "Waldhof verrecke!" hochgehalten. 5000 Waldhof-Fans reagierten mit ihren "Barackler"-Fanschals.

13:15 Uhr: Der SVW geht mit 1:0 in Führung

Was für ein Auftakt! Nachdem sich die Blau-Schwarzen in den ersten Spielminuten erst einmal antasten müssen und die Roten Teufel dem Kasten der Mannheimer oftmals gefährlich nahe kommen, geht der SV Waldhof in der neunten Spielminute in Führung. Nach Vorlage von Valmir Sulejmani vollendet Gianluca Korte per Kopf zum ersten Treffer.

13:32 Uhr: Sulejmani muss raus - Königsmann mit sehenswerter Reaktion

Während das junge Torwarttalent Timo Königsmann mit einer sehenswerten Kopfball-Reaktion außerhalb des 16 Meter-Raumes auf sich aufmerksam macht, muss Stürmer Valmir Sulejmani nach einem Zweikampf mit José-Junior Matuwila in der 26. Spielminute verletzt vom Platz. Für ihn wechselt Bernhard Trares Kevin Koffi ein.

13:40 Uhr: Kaiserslautern gleicht aus

Da ist der Ausgleich. Nach einem Eckball ist der Abwehrspieler Kevin Kraus zur Stelle und sorgt in der 33. Spielminute für den Ausgleich auf dem Betzenberg.

13:40 Uhr: Kaiserslautern gleicht aus

Da ist der Ausgleich. Nach einem Eckball ist der Abwehrspieler Kevin Kraus zur Stelle und sorgt in der 33. Spielminute für den Ausgleich auf dem Betzenberg.

14:20 Uhr: Mehr als 36.000 Fans im Stadion

Insgesamt 36.766 Fans verfolgen am Sonntag das Südwest-Derby live. Das teilte der 1. FCK auf Twitter mit.

14:22 Uhr: Lautern fast mit der Führung

Das wäre für Kaiserslautern fast die Führung zum 2:1 geworden. Timmy Thiele steckt kurz vor dem 16er rechts auf Christian Kühlwetter durch, Timo Königsmann stellt sich im Kasten der Blau-Schwarzen großartig an, macht den Winkel spitz und wehrt den Ball in der 56. Spielminute souverän ab.

14:54 Uhr: Kevin Koffi hat die Führung auf dem Fuß

88. Minute: Das muss es doch sein! Kevin Koffi hat im Strafraum völlig freistehend die Führung auf dem Fuß - aber vergibt mit einem Schuss über die Latte.

14:56 Uhr: Das Derby endet Unentschieden

Das war's! Robert Hartmann pfeift die Partie ohne Nachspielzeit ab. Beide Teams können kaum glauben, dass trotz zahlreicher Unterbrechungen keine zusätzliche Zeit zur Verfügung steht. Die Fans beider Mannschaften feiern ihre Teams für das 1:1.

15:10 Uhr: Die Polizei leitet die Fans nach draußen

Die Anhänger beider Teams werden nun nach Spielschluss wieder getrennt voneinander aus dem Stadionbereich geleitet. „Wir werden nicht jedes Zusammentreffen am späteren Nachmittag verhindern können“, sagte Polizeisprecher Michael Hummel bereits vor dem Anpfiff. Die Bundespolizei weist auf Twitter darauf hin, dass es auch nach dem Spiel wieder zu Sperrungen und Verzögerungen in der Abreise kommen kann.

15:25 Uhr: Änderungen in der Bahnabreise

Wie die Bundespolizei auf Twitter mitteilte, kommt es in der Abreise über Züge in Richtung Mannheim zu Änderungen.

15:50 Uhr: Polizei zieht erste Bilanz

Rund 2600 Mannheimer, die mit dem Zug nach Kaiserslautern gekommen sind, müssen derzeit noch in Stadionnähe ausharren. Die Kaiserslauterer Fans sind inzwischen in der Innenstadt angekommen. Das berichtet Polizeisprecher Michael Hummel. Er sprach von einer „insgesamt entspannten Situation“. Ein Polizist sei durch einen Fußtritt eines Waldhof-Sympathisanten leicht verletzt worden. Es habe einige Anzeigen wegen Verstößen gegen das Vermummungsverbot und wegen des Zündens von Pyrotechnik gegen beide Fan-Lager gegeben. Vier Personen sei ein Platzverbot erteilt worden - nichts Großes, so Hummel. Gegen 17 Uhr sollte schließlich der letzte Zug mit Mannheimer Anhängern Kaiserslautern verlassen haben. „Ich hoffe, es bleibt ruhig“, sagte zum Abschluss der Pressekonferenz auch der Kaiserslauterer Trainer Sascha Hildmann.

16:15 Uhr: Polizeieinsatz und Abreise

Während die ersten Fan-Züge Kaiserslautern verlassen, greifen Beamten "zur Durchsetzung polizeilicher Maßnahmen" zum Schlagstock.

16.30 Uhr: FCK äußert sich zum "Waldhof verrecke"-Banner

Die Lauterer Anhänger hatten zum Spielbeginn eine aufwendige Choreographie inszeniert, dabei stand auf einem riesigen Banner in der Westkurve allerdings: "Waldhof verrecke". "Wir haben uns mit den Behörden, insbesondere der Staatsanwaltschaft, ganz konkret ausgetauscht, ob diese Aussage durch die Meinungsfreiheit gedeckt ist. Und es ist keine Beleidigung, so die Aussage der Behörden", erklärte Michael Klatt, kaufmännischer Geschäftsführer des FCK. "Es dann trotzdem zu verbieten, macht wenig Sinn. Wenn wir wollen, dass es Emotionen gibt, dann muss man das akzeptieren. Auch wenn das nicht der Sprachgebrauch des Vereins ist."

17:20 Uhr: Polizei dankt Einsatzkräften und Fans

In einem Posting auf Twitter hat die Polizei den Einsatzkräften vor Ort, aber auch allen friedlichen Fans gedankt.


Quelle: Mannheimer Morgen – 01.09.2019

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