Spielbericht 42/43 8.Spieltag, SV Waldhof - FV Daxlanden

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SV Waldhof Mannheim 07 3:2 (1:0) FV Daxlanden
SV Waldhof historisch 1930.png 8.Spieltag
Sonntag, 8. November 1942, Waldhof-Stadion

Endstand 3:2

Zuschauer: n.b.
Schiedsrichter: Unverferth (Pforzheim)

Logo FV-Daxlanden.png
Startelf:

GrosseGleißner, MayerMolenda, Grünhag, MaierL. Siffling, Eberhardt, Erb, Günderoth, Zimmermann – Trainer: Fritz Ruchay

Startelf:

Kiefer – Dannenmeier, Quenzer – Lipp, Linder, Bertsch – Nill, Wiese, Weber, Beller, Kober – Trainer: Leo Heß

Scored after 20 minutes 20' 1:0 Günderoth
Scored after 67 minutes 67' 2:0 Molenda
Scored after unb minutes unb' 3:0 Günderoth

Scored after unb minutes unb' 3:1 Wiese
Scored after unb minutes unb' 3:2 Wiese

Bericht:

Daxlanden gefährdet Waldhof

Auf dem Waldhöfer Sand hat man über die Daxlandener Gäste gestaunt: sie boten eine abgerundete Leistung, die vor allem durch Defensiv-Energie und durch fleißigen Angriffsgeist bemerkenswert war. Sehr gut war der Torhüter Kiefer, aufmerksam die Verteidigung einschließlich Läuferreihe. Im Sturm war das Innentrio jederzeit gefährlich, der robuste Wiese wurde von Weber gut eingesetzt. Kober kam als Linksaußen nur zeitweise zur Geltung. Die Leistung von Waldhof blieb gegen diesen Gegner recht dürftig. Vor allem betrifft dies den Sturm. Hier spielte Erb wieder einmal außerordentlich schwach, er ist nur noch ein Schatten seiner früherern Größe. Nicht viel besser seine Nebenleute Günderoth, Eberhardt und Zimmermann. Sie mussten sich alle von dem Urlauber Siffling übertreffen lassen, der mit rassiger Frische am rechten Flügel operierte. Eine Klasse besser war die einheimische Abwehr. Der Gast-Torhüter Grosse klärte durch feine paraden manche brenzliche Situation. Gleißner und der wiedergenesene Mayer mußten voll auf der Höhe sein, um den Daxlandener Sturm zu halten. Die Waldhöfer Läuferreihe MolendaGrünhagMaier war das Beste an der Elf. Sie zwang durch ihre Aktivität den eigenen Angriff nach vorne. Molenda war es auch, der nach einem Kopftor von Günderoth durch scharfen Fernschuß den wertvollen 2:0-Vorsprung erarbeitete. Nach der Pause gelang Günderoth noch eine weitere Erhöhung, dann war Daxlanden an der Reihe. Wiese nützte zwei Gelegenheiten aus und verbesserte auf 3:2, wodurch der Kampf dann bis zum Schlußpfiff des augezeichneten Spielleiters Unverferth (Pforzheim) offen blieb.

Quelle: Badische Presse v. 09.11.1942



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