Sportinvalidität

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Das höchste Risiko für einen Fußballer ist die Sportinvalidität. Für den Profi bedeutet sie das Karriere-Aus, für den Verein den Verlust eines wertvollen Spielers und ein großes Loch in der Kasse. Ohne Zusatzversicherung hat der Profi lediglich Anspruch auf eine monatliche Rente um die 1000 Euro von der Berufsgenossenschaft. Mit dem Topgehalt aus der Bundesliga ist es dann in jedem Fall vorbei. Für diesen Fall haben 80 Prozent der Bundesligaspieler eine spezielle Sportinvaliditätspolice abgeschlossen, die einer Berufsunfähigkeitsversicherung gleichkommt.

Laut Jürgen Görling, Chef der Sporttochter des Versicherungskonzerns Hamburg-Mannheimer (HM-Sports), liegen die für Bundesligaprofis üblichen Versicherungssummen zwischen einer halben und zwei Millionen Euro. Bei den jungen Profis betragen die jährlich zu bezahlenden Prämien rund ein Prozent der Versicherungssumme, bei „Fußball-Senioren“ ab 30 Jahren bis zu vier Prozent. Das entspricht jährlichen Beitragssummen von 5000 bis 80 000 Euro – weit mehr als das, was normale Arbeitnehmer für Berufsunfähigkeitsversicherungen bezahlen. Weil bei Fußballern die Berufsunfähigkeit auch auf natürliche Weise eintritt, werden die Policen jedes Jahr neu abgeschlossen und die Prämien steigen mit dem Alter.

Spieler die beim SV Waldhof Mannheim Sportinvalite wurden



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