Terek Grosny

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Terek Grosny/Терек Грозный
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Voller Name Fußballklub Terek (Grosny),
Футбольный клуб «Терек» (Грозный)
Gegründet 1946
Stadion Sultan-Bilimkhanow-Stadion, Grosny
Plätze 10.202
Präsident Ramsan Kadyrow
Trainer Wjatscheslaw Grosny
Liga Premjer-Liga, Russland
2007 2. Platz
1. Division
Trikotfarben
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Heim
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Auswärts


Der FK Terek Grosny (russ. Футбольный клуб «Терек» Грозный, Futbolny klub „Terek“ Grosny, wiss. Transliteration Futbol’nyj klub Terek Groznyj) ist ein 1946 gegründeter russischer Fußballverein aus der tschetschenischen Stadt Grosny. Terek gewann 2004 den russischen Pokal und spielte 2004/2005 für ein Jahr sowohl im UEFA-Pokal als auch in der Premjer-Liga, der höchsten russischen Spielklasse. Nach zwei Jahren in der zweiten russischen Liga gelang Terek 2007 als Zweitligavizemeister der Wiederaufstieg in die Premjer-Liga.

Terek gilt als der Verein im russischen Fußball, der von seinen Fans am meisten geliebt wird.[1]

Geschichte

Während der UdSSR

Der Verein wurde 1946 als Dynamo Динамо) gegründet und bereits 1948 in Neftjanik (Нефтяник, „Ölarbeiter“) umbenannt. 1958 folgte schließlich die Umbenennung nach dem Fluss Terek. Während der Zeit der UdSSR spielte Grosny stets unterklassig, trotzdem war das Stadion in Grosny mit 30.000 Plätze meist ausverkauft. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion Anfang der 1990er Jahre schaffte es Grosny bis in die zweite Liga.

Niedergang (seit 1994)

1994 stand der Verein sogar kurz vor dem Aufstieg in die damals Oberste Division genannte höchste russische Spielklasse, aufgrund des beginnenden ersten Tschetschenienkrieges weigerten sich jedoch auswärtige Mannschaften, in Grosny zu spielen. Die Mannschaft brach auseinander, und der Verein spielte die nächsten sieben Jahre lediglich auf lokaler Ebene. Zeitweise wurde das Stadion von Terek als Stützpunkt und Werkstatt der russischen Panzer-Truppen verwendet. 1997/98 wurde sogar der Rebellenführer und Terrorist Schamil Bassajew, später unter anderem für die Geiselnahme im Musical Nord-Ost in Moskau verantwortlich, Präsident von Terek; er spielte sogar einige Male im Sturm der ersten Mannschaft.[2] Durch den beginnenden zweiten Tschetschenienkrieg verschwand Terek 1998/99 vollkommen von der Bildfläche.

Neuanfang (seit 2001)

2001 wurde Terek wieder „ins Leben zurückgerufen“, geleitet bis zu dessen Tod vom tschetschnischen Präsidenten, dem Moskau-treuen Achmat Kadyrow, und großzügig finanziert vom russischen Staat. Für das Jahr 2005 wurde von den russischen Medien ein Etat von 30 Millionen kolportiert (der vierthöchste in Russland); der tatsächliche Etat dürfte nur unwesentlich geringer sein. Terek begann in der dritten Liga, es gelang aber in den vier Spielzeiten bis 2004 der zweifache Aufstieg bis in die Premjer-Liga. 2004 gelang noch als Zweitligist der bis dato größte Erfolg in der Vereinsgeschichte; mit einem 1:0-Sieg gegen den Erstligisten Krylja Sowetow aus Samara im Endspiel gewann Terek den russischen Pokal.

Damit war Terek in der UEFA-Pokal-Qualifikation spielberechtigt, die die Mannschaft meisterte und erst in der Hauptrunde gegen den FC Basel ausschied; zuvor konnte der polnische Erstligist Lech Posen aus dem Wettbewerb geworfen werden. Die Spielzeit 2005 in der Premjer-Liga lief für Terek weniger gut, der Verein beendete sie als 16. und Letzter und musste sofort wieder absteigen. In der Saison 2006 belegte Terek in der 1. Division (der zweiten russischen Liga) den 8. Platz, 2007 wurde die Vizemeisterschaft der 1. Division errungen, so dass Terek am Spielbetrieb der Premjer-Liga in der Saison 2008 teilnimmt.

Erfolge

  • Russischer Pokalsieger 2004
  • Meister der 1. Division (Russland) 2004, Aufstieg in die Premjer Liga 2008
  • Qualifikation für die Hauptrunde des UEFA-Pokals 2004/05

Kader Saison 07/08

Stand: 9. September 2007

Torhüter
  • Russe Maxim Lewizki
  • Russe Sergei Stepanenko
  • Moldawier Russe Ivan Testemiţanu
Abwehr
  • Russe Timur Dschabrailow
  • Russe Ismail Edijew
  • Russe Sergei Kurdjukow
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    Damir Memišević
  • Russe Anatoli Romanowitsch
  • Armenier Russe Albert Sarkissjan
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    Jerry-Christian Tchuisse
  • Russe Jewgeni Warlamow
Mittelfeld
  • Bulgare Atanas Bornossusow
  • Russe Naschaddi Ibragimow
  • Russe Adlan Kazajew
  • Turkmene Wjatscheslaw Krendelew
  • Russe Wladislaw Kulik
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    Dejan Martinović
  • Russe Murad Ramasanow
  • Russe Saur Sadajew
  • Russe Taras Schelest
  • Russe Gamlet Siukajew
  • Russe Riswan Uzijew
Sturm
  • Russe Magomed Adijew
  • Russe Andrei Fedkow
  • Russe Ruslan Kulow
  • Armenier Andrei Mowsessjan
  • Russe Denis Subko
  • Russe Islam Zurojew

Quellen

  1. Terek Grosny begeistert Tschetschenien eurasischesmagazin.de Ausgabe 8 aus 2005, 30. August 2005
  2. Tino Künzel, Terek Grosny spielt Fußball zum Vergessen Moskauer Deutsche Zeitung (Online-Ausgabe), 5. Mai 2005

Weblinks

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