UEFA-Juniorenturnier

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Das UEFA-Juniorenturnier (off. International Youth Tournament) war ein seit 1948 bis 1980 durchgeführter Wettbewerb für Juniorenmannschaften der europäischen Verbände. Von 1948 bis 1954 wurde das bedeutendste Nachwuchsturnier Europas durch die FIFA und ab 1955 durch die 1954 gegründete UEFA organisiert. Teilnahmeberechtigt waren alle Spieler bis zum vollendeten 18. Lebensjahr, jedoch nicht solche, die bereits einen Profivertrag unterschrieben hatten.[1] Ab dem Jahr 1981 wurde der Wettbewerb von der UEFA unter der Bezeichnung "Junioren-Europameisterschaft" weitergeführt. Der DFB nahm erstmals 1953 mit einer Jugendnationalmannschaft am Turnier teil, konnte aber bis 1980 keinen Turniersieg erringen. Nur in den Jahren 1954 und 1972 zog die DFB-Jugend in die Finalspiele ein. Dagegen trug sich die Vertretung des DFV der DDR in den Jahren 1965 und 1970 zweimal in die Siegerliste ein. Am erfolgreichsten erwies sich die Jugend von England, die alleine acht Turniere gewinnen konnte, darunter auch mit einem Hattrick in den Jahren 1971 bis 1973. Mit vier erfolgreichen Teilnahmen folgt die Sowjetunion auf dem zweiten Rang, Bulgarien rangiert mit drei Triumphen auf dem dritten Platz in der Siegerliste. In den Jahren 1955 und 1956 wurden in Italien beziehungsweise Ungarn nur die Gruppensieger ausgespielt, es wurde kein Finalspiel durchgeführt.

Die Turniere im Überblick

Jahr Gastgeber Finale Spiel um Platz 3
Sieger Ergebnis 2. Platz 3. Platz Ergebnis 4. Platz
1948 England Flagge EnglandsENG
England
3:2 Flagge der NiederlandenNED
Niederlande
Flagge BelgiensBEL
Belgien
3:1 Flagge ItaliensITA
Italien
1949 Niederlande Flagge FrankreichsFRA
Frankreich
4:1 Flagge der NiederlandenNED
Niederlande
Flagge BelgiensBEL
Belgien
5:0 Flagge von NIRNIR
Nordirland
1950 Österreich Flagge ÖsterreichsAUT
Österreich
3:2 Flagge FrankreichsFRA
Frankreich
Flagge der NiederlandenNED
Niederlande
6:0 Flagge LuxemburgsLUX
Luxemburg
1951 Frankreich Flagge SFR-JugoslawiensYUG
Jugoslawien
3:2 Flagge ÖsterreichsAUT
Österreich
Flagge BelgiensBEL
Belgien
1:0 Flagge von NIRNIR
Nordirland
1952 Spanien Flagge Spaniens (1945 bis 1977)ESP-1945
Spanien(1)
0:0 Flagge BelgiensBEL
Belgien
Flagge ÖsterreichsAUT
Österreich
5:5
(Losentscheid)
Flagge EnglandsENG
England
1953 Belgien Flagge von Hungary 1949-1956Hungary 1949-1956
Ungarn
2:0 Flagge SFR-JugoslawiensYUG
Jugoslawien
Flagge der TürkeiTUR
Türkei
3:2 Flagge Spaniens (1945 bis 1977)ESP-1945
Spanien
1954 Deutschland Flagge Spaniens (1945 bis 1977)ESP-1945
Spanien(1)
2:2 Flagge DeutschlandsGER
BR Deutschland
Flagge ArgentiniensARG
Argentinien
1:0 Flagge der TürkeiTUR
Türkei
1955 Italien keine Finalspiele(2)
1956 Ungarn keine Finalspiele(3)
1957 Spanien Flagge ÖsterreichsAUT
Österreich
3:2 Flagge Spaniens (1945 bis 1977)ESP-1945
Spanien
Flagge FrankreichsFRA
Frankreich
0:0 Flagge ItaliensITA
Italien
1958 Luxemburg Flagge ItaliensITA
Italien
1:0 Flagge EnglandsENG
England
Flagge FrankreichsFRA
Frankreich
3:0 Flagge von Romania (1952-1965)Romania (1952-1965)
Rumänien
1959 Bulgarien Flagge von Bulgaria (1946-1967)Bulgaria (1946-1967)
Bulgarien
1:0 Flagge ItaliensITA
Italien
Flagge UngarnsHUN
Ungarn
6:1 Flagge der DDRDDR
Deutsche Demokratische Republik
1960 Österreich Flagge UngarnsHUN
Ungarn
2:1 Flagge von Romania (1952-1965)Romania (1952-1965)
Rumänien
Flagge PortugalsPOR
Portugal
2:1 Flagge ÖsterreichsAUT
Österreich
1961 Portugal Flagge PortugalsPOR
Portugal
4:0 Flagge PolensPOL
Polen
Flagge DeutschlandsGER
BR Deutschland
2:1 Flagge Spaniens (1945 bis 1977)ESP-1945
Spanien
1962 Rumänien Flagge von Romania (1952-1965)Romania (1952-1965)
Rumänien
4:1 Flagge SFR-JugoslawiensYUG
Jugoslawien
Flagge der Tschechoslowakei (bis 1992)TCH
Tschechoslowakei
1:1
(Losentscheid)
Flagge der TürkeiTUR
Türkei
1963 England Flagge EnglandsENG
England
4:0 Flagge von NIRNIR
Nordirland
Flagge SchottlandsSCO
Schottland
4:2 Flagge von Bulgaria (1946-1967)Bulgaria (1946-1967)
Bulgarien
1964 Niederlande Flagge EnglandsENG
England
4:0 Flagge Spaniens (1945 bis 1977)ESP-1945
Spanien
Flagge PortugalsPOR
Portugal
3:2 Flagge SchottlandsSCO
Schottland
1965 Deutschland Flagge der DDRDDR
Deutsche Demokratische Republik
3:2 Flagge EnglandsENG
England
Flagge der Tschechoslowakei (bis 1992)TCH
Tschechoslowakei
4:1 Flagge ItaliensITA
Italien
1966 Jugoslawien Flagge von the Soviet Union 1955the Soviet Union 1955 Flagge ItaliensITA
Sowjetunion/Italien
0:0 n.V.
(Zwei Sieger)
Flagge SFR-JugoslawiensYUG
Jugoslawien
2:0 Flagge Spaniens (1945 bis 1977)ESP-1945
Spanien
1967 Türkei Flagge von the Soviet Union 1955the Soviet Union 1955
Sowjetunion
1:0 Flagge EnglandsENG
England
Flagge der TürkeiTUR
Türkei
1:1
(Losentscheid)
Flagge FrankreichsFRA
Frankreich
1968 Frankreich Flagge der Tschechoslowakei (bis 1992)TCH
Tschechoslowakei
2:1 Flagge FrankreichsFRA
Frankreich
Flagge PortugalsPOR
Portugal
4:2 Flagge Bulgariens (1946–1967)BUL-1967
Bulgarien
1969 Deutsche Demokratische Republik Flagge Bulgariens (1946–1967)BUL-1967
Bulgarien
1:1 n.V.
(Losentscheid)
Flagge der DDRDDR
Deutsche Demokratische Republik
Flagge von the Soviet Union 1955the Soviet Union 1955
Sowjetunion
1:0 Flagge SchottlandsSCO
Schottland
1970 Schottland Flagge der DDRDDR
Deutsche Demokratische Republik
1:1 n.V.
(Losentscheid)
Flagge der NiederlandenNED
Niederlande
Flagge SchottlandsSCO
Schottland
2:0 Flagge FrankreichsFRA
Frankreich
1971 Tschechoslowakei Flagge EnglandsENG
England
3:0 Flagge PortugalsPOR
Portugal
Flagge der DDRDDR
Deutsche Demokratische Republik
1:1 (5:3 n.E.) Flagge von the Soviet Union 1955the Soviet Union 1955
Sowjetunion
1972 Spanien Flagge EnglandsENG
England
2:0 Flagge DeutschlandsGER
BR Deutschland
Flagge PolensPOL
Polen
0:0 (6:5 n.E.) Flagge Spaniens (1945 bis 1977)ESP-1945
Spanien
1973 Italien Flagge EnglandsENG
England
3:2 n.V. Flagge der DDRDDR
Deutsche Demokratische Republik
Flagge ItaliensITA
Italien
1:0 Flagge Bulgariens (1967–1971)BUL-1971
Bulgarien
1974 Schweden Flagge Bulgariens (1967–1971)BUL-1971
Bulgarien
1:0 Flagge SFR-JugoslawiensYUG
Jugoslawien
Flagge SchottlandsSCO
Schottland
1:0 Flagge von Greece (1828-1978)Greece (1828-1978)
Griechenland
1975 Schweiz Flagge EnglandsENG
England
1:0 n.V. Flagge FinnlandsFIN
Finnland
Flagge UngarnsHUN
Ungarn
2:2 (n.E.) Flagge der TürkeiTUR
Türkei
1976 Ungarn Flagge von the Soviet Union 1955the Soviet Union 1955
Sowjetunion
1:0 Flagge UngarnsHUN
Ungarn
Flagge Spaniens (1945 bis 1977)ESP-1945
Spanien
3:0 Flagge FrankreichsFRA
Frankreich
1977 Belgien Flagge BelgiensBEL
Belgien
2:1 Flagge Bulgariens (1967–1971)BUL-1971
Bulgarien
Flagge von the Soviet Union 1955the Soviet Union 1955
Sowjetunion
7:2 Flagge DeutschlandsGER
BR Deutschland
1978 Polen Flagge von the Soviet Union 1955the Soviet Union 1955
Sowjetunion
3:0 Flagge SFR-JugoslawiensYUG
Jugoslawien
Flagge PolensPOL
Polen
3:1 Flagge SchottlandsSCO
Schottland
1979 Österreich Flagge SFR-JugoslawiensYUG
Jugoslawien
1:0 Flagge Bulgariens (1967–1971)BUL-1971
Bulgarien
Flagge EnglandsENG
England
0:0 (4:3 n.E.) Flagge FrankreichsFRA
Frankreich
1980 Deutsche Demokratische Republik Flagge EnglandsENG
England
2:1 Flagge PolensPOL
Polen
Flagge ItaliensITA
Italien
3:0 Flagge der NiederlandenNED
Niederlande


1 Turniersieger wegen des besseren Torverhältnisses in der Gruppenphase.
2 Es wurde keine Finalrunde ausgespielt, um ein „Übermaß an Konkurrenzkampf zu vermeiden“. Gruppensieger: Bulgarien, Tschechoslowakei, Ungarn, Italien, Rumänien
3 Es wurde keine Finalrunde ausgespielt, um ein „Übermaß an Konkurrenzkampf zu vermeiden“. Gruppensieger: Tschechoslowakei, Ungarn, Italien, Rumänien

Rangliste der erfolgreichsten Nationen

Rang Nation Sieger 2. Platz 3. Platz 4. Platz
1 Flagge EnglandsENG England 8 3 1 1
2 Flagge der SowjetunionURS Sowjetunion 4 0 2 1
3 Flagge BulgariensBUL Bulgarien 3 2 0 3
4 Flagge SFR-JugoslawiensYUG Jugoslawien 2 4 1 0
5 Flagge SpaniensESP Spanien 2 2 1 4
6 Flagge der DDRGDR DDR 2 2 1 1
7 Flagge ItaliensITA Italien 2 1 3 2
8 Flagge UngarnsHUN Ungarn 2 1 2 0
9 Flagge ÖsterreichsAUT Österreich 2 1 1 0
10 Flagge FrankreichsFRA Frankreich 1 2 2 4
11 Flagge PortugalsPOR Portugal 1 1 3 0
11 Flagge BelgiensBEL Belgien 1 1 3 0
13 Flagge RumäniensROM Rumänien 1 1 0 1
14 Flagge der Tschechoslowakei (bis 1992)TCH Tschechoslowakei 1 0 2 0

Historie

Grundsätzliches

Als die FIFA im April 1948 erstmals das Juniorenturnier in London durchführte, nahmen acht Mannschaften am Turnier teil, darunter die vier Inselteams aus England, Wales, Nordirland und Irland. Vom europäischen Festland waren die Kanalnachbarn Belgien und Niederlande, sowie aus Mittel- und Südeuropa Österreich und Italien angereist. Teilnehmer aus Nord- und Osteuropa fehlten gänzlich. Letztmals 1952 in Spanien wurde die internationale Jugendbegegnung im "kleinen Kreis" mit lediglich sechs Teilnehmern ausgespielt. Als der DFB 1953 im Turnier in Belgien mit seiner Jugendnationalmannschaft debütierte, hatte der Wettbewerb seine Startschwierigkeiten überwunden und neben dem DFB traten im 16er-Teilnehmerfeld auch zum ersten Mal das Saarland, Ungarn - Jugoslawien hatte aber bereits 1951 in Frankreich die sozialistischen Länder vertreten - und Argentinien an. In den Jahren 1954 und 1965 traf sich die europäische Fußball-Jugend in Deutschland. Die DFB-Mannschaft zog 1954 mit Torjäger Uwe Seeler in das Finale ein und belegte 1965 mit Verteidiger Berti Vogts in einem 23er-Teilnehmerfeld den fünften Platz. Nachdem die DDR-Jugend bereits 1954 debütiert hatte, erkannten auch mit Bulgarien, Polen, Rumänien und der Tschechoslowakei 1955 noch weitere Teams aus dem Ostblock die Möglichkeit, ihre Sportjugend durch das UEFA-Juniorenturnier der internationalen Öffentlichkeit präsentieren zu können. In den Jahren 1955 und 1956 wurden keine Turniersieger ausgespielt, nach den Gruppenspielen waren die Turniere in Italien und Ungarn beendet. Der freundschaftliche Charakter der Begegnungen, der internationale Gedankenaustausch und die Völkerverständigung sollten durch den zu starken Vordergrund des Wettbewerbsgedankens der Finalspiele nicht beeinträchtigt werden. DFB-Funktionär Hermann Joch kommentierte diese Erfahrungen aus dem Turnier 1955 in Italien im "Jahrbuch 1956" mit folgenden Worten:[2]

Aus diesem Grunde allein schon kann die Anstrengung, mit der die Verantwortlichen des Italienischen Fußball-Verbandes besten Willens die Turnierform von der eines Wettbewerbs in die ausschließliche Form einer Jugendbegegnung umzuändern versuchten, nur als eine platonische Idee bewertet werden. [...] Insofern war Italien für die Verfechter des neuen Gedankens, aber auch für alle die, die gekommen waren den neuen Austragungsmodus zu studieren, eine Enttäuschung oder zumindest eine Bestätigung für die vor den Tagen in Montecatini, vom Spielsystem gefaßte Meinung. [...] Ein Beweis für den Trugschluß der diesmaligen Organisatoren wird noch von einer ganz anderen, unerwarteten Seite her angetreten: es ging um nichts, es ging nicht um Punkte ... aber die Spiele waren dennoch härter und verbissener als in den beiden letzten von uns besuchten Turnieren. Hierin hat also die platonische Austragungsform keine Änderung schaffen können.

Vor dem Turnier 1963 in England wurde die Teilnehmerzahl erstmals durch Qualifikationsspiele auf 16 Mannschaften reglementiert - 1964 und 1965 wurden aber nochmals zwei Turniere mit 24 beziehungsweise 23 Nationalteams durchgeführt - bevor dann von 1966 bis 1980 die Teilnehmerzahl konstant auf 16 Teams festgelegt war.

Die Rangliste der erfolgreichsten Teilnehmerländer am UEFA-Turnier spricht vordergründig eindeutig für die Qualität der Jugendarbeit im englischen Profifußball und die Richtigkeit der zentralistischen Vorgehensweise in den sozialistischen Ländern. Durch das in England im Zeitraum des UEFA-Turniers gepflegte System des "Profilehrlings" - von den Ligavereinen direkt aus der Schule (ab dem 15. Lebensjahr) zur Ausbildung als Lehrling im Profifußball verpflichtete Jugendliche - hatten die Engländer beim europäischen Jugendwettbewerb den großen Vorteil, dass sie als einziges Land "Vollprofis" einsetzen konnten, weil auf der Insel 17-Jährige schon nach zweijähriger Ausbildung Profiverträge unterzeichnen konnten.[3] Nimmt man die Welt- und Europameisterschaftsturniere im Seniorenfußball von 1950 bis 1980 als Weiterführung und Vollendung des Jugendfußballs hinzu, bekommt das ursprünglich klare Bild Risse. Die englischen Junioren setzten sich mit ihrer überlegenen Kraft, Robustheit und Zweikampfstärke durch, die sie im täglichen Trainingsalltag der Junioren-Abteilungen in den Profivereinen sich angeeignet hatten. Im Seniorenfußball brachte dieses Rezept nur bedingt Erfolg. Es gelang der Titelgewinn 1966 bei der Heim-WM und zwei Jahre später bei der Europameisterschaft 1968 in Italien reichte es zum dritten Rang. Die Erfolge im UEFA-Turnier konnten nicht auf den Seniorenfußball übertragen werden. Die "breite Phalanx" des Ostblocks im Juniorenbereich hinter England, spiegelt sich auch nicht in den Welt- und Europameisterschaften wider. Die UdSSR kam lediglich bei der WM 1966 in das Halbfinale und bei den Europameisterschaften verzerren die ersten zwei Austragungen mit einem ersten und zweiten Platz das Bild. 1960 und 1964 war die EM noch nicht etabliert, der Wettbewerb wurde als "Europacup der Nationen" ausgetragen. Es nahmen 1960 auch lediglich 17 von damals 31 der UEFA angeschlossenen Verbänden teil. Erst das dritte Turnier, vom 5. bis 10. Juni 1968 in Italien, wurde offiziell von der UEFA durchgeführt. Körperliche Überlegenheit und Wettkampfhärte aus dem Mutterland des Fußballs und zentralistische Rahmenbedingungen auf den schnellen Erfolg im Juniorenbereich ausgerichtet aus den östlichen UEFA-Verbänden, garantierten keine Weiterentwicklung im Seniorenfußball und somit auch keine vergleichbaren Erfolge.

Zwischen den Juniorenmannschaften der Verbände des DFB und des DFV gab es bei den Turnieren 1960, 1971 und 1975 dreimal direkte Länderspielvergleiche beim UEFA-Juniorenturnier. Beim ersten Aufeinandertreffen in Österreich trennten sich die Mannschaften in Linz 1:1. In der Tschechoslowakei 1971 setzte sich die DFV-Vertretung als Titelverteidiger in Veseli na Morave mit 3:1 Toren - zweifacher Torschütze war Jürgen Pommerenke - gegen das Team von DFB-Jugendtrainer Herbert Widmayer durch, ehe der DFB-Elf 1975 beim Turnier in der Schweiz am 9. Mai in Wettingen mit dem gleichen Resultat die Revanche glückte.

Die Aufstellungen der beiden deutschen Teams am 20. April 1960 beim UEFA-Turnier in Österreich:
BRD: Werner Pfeifer (TuS Meerbeck)/ab 49. M. Udo Cieslik (Spandauer SV); Hans-Jürgen Kurrat (Borussia Dortmund), Jürgen Neumann (1. FC Kaiserslautern), Arno Cramer (FC Schalke 04); Hermann Marchl (Vfl Marburg), Stefan Reisch (1. FC Nürnberg); Kurt Haseneder (1. FC Nürnberg), Karl-Heinz Bente (Eintracht Gelsenkirchen), Hans-Otto Peters (Union Ohligs), Gerhard Elfert (Arminia Hannover), Jürgen Koch (Westfalia Herne)
DDR: Hans-Georg Moldenhauer (SC Aufbau Magdeburg); Gerhard Prautzsch (SG Dynamo Dresden), Peter Gießner (SC Lokomotive Leipzig), Rolf Starost (SC Dynamo Berlin); Manfred Kupferschmied (SC Aktivist Brieske-Senftenberg), Herbert Pankau (SC Empor Rostock); Arno Zerbe (SC Rotation Leipzig), Günther Schmahl (SC Lokomotive Leipzig), Klaus Heydenreich (Empor Wurzen West), Peter Ducke (SC Motor Jena), Günter Preißler (ASK Vorwärts Leipzig)

Am 9. Mai 1975 traten die zwei Mannschaften in folgender Formation an:
BRD: Harry Schmid (Kickers Offenbach); Manfred Günther (VfB Stuttgart), Horst Weyerich (1. FC Nürnberg), Reiner Lange (SV Darmstadt 98), Hannes Salewski (Schalke 04); Wilfried Hannes, Gert Engels (beide Düren 99), Klaus Allofs (Fortuna Düsseldorf); Winfried Stradt (Eintracht Frankfurt), Peter Sommer, Werner Dorok (beide 1. FC Nürnberg)
DDR: Reinhard Schwerdtner (BFC Dynamo); Mann (Lok Leipzig); Andreas Treske (Lok Leipzig), Norbert Trieloff (BFC Dynamo), Uwe Bloch (Hansa Rostock); Norbert Nachweih (BFC Dynamo, 54. Andreas Bornschein - Lok Leipzig), Jürgen Reske (Rot-Weiß Erfurt), Roland Jüngling (BFC Dynamo, 67. Burghard Pingel - Hallescher FC); Frank Eitemüller (FC Karl-Marx-Stadt), Martin Iffarth (Rot-Weiß Erfurt), Uwe Grüning (1. FC Magdeburg)
Tore: 0:1 Reske, 1:1 Sommer, 2:1 Allofs, 3:1 Sommer

Ein "ewiger" Streitpunkt waren die Geburtsangaben der Spieler durch die Verbände der Turnierteilnehmer. Laut Ausschreibung war durch jedes Teilnehmerland der UEFA spätestens 15 Tage vor Beginn des Turniers eine Spielerliste mit genauer, amtlich beglaubigter Angabe des Geburtsdatums zuzustellen. Im Reglement war festgehalten, dass ein Spieler der keinen ordnungsgemäßen Ausweis hat, "wird zur Teilnahme am Turnier nicht zugelassen". Stichtag bei den Geburtstagen der Spieler war der 1. August. Beim Turnier 1971 in der Tschechoslowakei gab es genau darüber einen Zwischenfall, der ein schlechtes Licht auf die Verantwortlichen der UEFA warf. Nachdem die DFB-Junioren sich in der Qualifikation mit einem 1:0 Auswärtserfolg in Macerata gegen Italien durchgesetzt hatten, trafen sie in der Gruppenphase beim Turnier in der Tschechoslowakei am 22. Mai zuerst auf den Veranstalter und trennten sich mit einem 0:0 Remis. Gleichzeitig setzte sich die DDR mit 5:1 Toren gegen Griechenland durch. Dieser Begegnung war aber durch die UEFA eine Sperre von drei griechischen Spielern vorangegangen, weil sie der für UEFA-Turniere vorgesehenen Altersklassen entwachsen waren. Zwei Tage später, am 24. Mai, gegen die DFB-Mannschaft waren die drei Griechen plötzlich wieder spielberechtigt. Die Widmayer-Truppe verlor gegen die Hellas-Junioren mit 2:4 Toren. Die Griechen hatten zur Meldefrist nur die Geburtsjahre der Spieler angegeben, nichts aber, das über den Stichtag 1. August ausgesagt hätte. Die UEFA ließ sie dennoch zu.[4]

Spezielle Rahmenbedingungen im DFB-Bereich

Das erste offizielle Länderspiel der A-Junioren des DFB fand im Rahmen des damals noch unter der Bezeichnung FIFA-Juniorenturnier durchgeführten Wettbewerbs am 31. März 1953 in Lüttich im Gruppenspiel gegen Argentinien statt. Von einer Leistungskonzentration im Jugendbereich konnte noch keine Rede sein, wurde doch sogar bis 1963 im Seniorenbereich des DFB die Leistungsspitze durch die regionalen Fußball-Oberligen Süd, Südwest, West, Nord und die Stadtliga Berlin (West) mit deren Vertragsspielerstatut repräsentiert. Regionale A-Junioren-Meisterschaften wurden 1953 nur in Berlin und in Süddeutschland ausgetragen. In Westdeutschland wurde zwischen 1952 bis 1959 keine Meisterschaft ausgespielt, in Norddeutschland erst ab 1956 und im Südwesten gar erst 1963, im Jahr des Endes der Oberligaära als deutsche Leistungsspitze.[5] Die erste Deutsche Meisterschaft der A-Junioren wurde erst 1969 ausgetragen. Das Finale am 13. Juli 1969 in Saarbrücken gewann die A-Jugend des VfL Bochum mit 5:3 Toren gegen den 1. FC Saarbrücken.[6] Im DFV dagegen fanden Jugendmeisterschaften ab dem Jahr 1951 und der Wettbewerb der Jugend-Pokalsieger ab dem Jahr 1952 statt.[7] Mehr zur Sichtung der Jugendländerelf trug vor der sehr späten Einführung der Deutschen A-Juniorenmeisterschaft 1969 der ab 1953 eingeführte A-Junioren-Länderpokal der Regionalverbände bei. Aber auch die Einführung der A-Juniorenmeisterschaft ab der Runde 1968/69 konnte noch nicht als tatsächlich wirkungsvolles Hilfsmittel für das Auswahlverfahren der DFB-UEFA-Jugendmannschaften bezeichnet werden. Von 1969 bis 1980 fanden alle zwölf UEFA-Turniere im Monat Mai statt, die Finals der Deutschen A-Junioren fanden im gleichen Zeitraum elf Mal im Juli und ein Mal im Juni statt. Die im weitesten Sinn vergleichbaren Endrunden um die Deutsche Meisterschaft in der Oberliga-Ära von 1954 bis 1962 (vor den jeweiligen Weltmeisterschaftsturnieren) fanden sportlich begründet immer vor den WM-Turnieren statt, und konnten somit als letzte Formüberprüfung und Fingerzeig zur Auswahl der WM-Fahrer eingesetzt werden. Dies entfiel bei der DFB-Jugend völlig. Dazu passt beispielhaft das UEFA-Turnier 1969 in der DDR. Vom 18. bis 22. Mai trug die damalige DFB-Jugendauswahl ihre drei Gruppenspiele gegen Bulgarien (späterer Turniersieger gegen die DDR), Frankreich und Spanien aus. Mit 2:4 Punkten schied die Mannschaft um die späteren Bundesligafußballer Jürgen Sobieray, Rolf Rüssmann, Klaus Scheer, Klaus Beverungen, Franz Hiller, Uli Hoeneß und Paul Breitner aus. Von dem ersten Deutschen A-Juniorenmeister VfL Bochum - Finale am 13. Juli 1969 - gehörte kein Spieler dem DFB-Aufgebot für das UEFA-Turnier an. Für Torhüter Jörg Daniel und die Feldspieler Hans-Günter Etterich, Klaus-Peter Kerkemeier sowie insbesondere Hans-Jürgen Köper kam der Titelgewinn zu spät. Die Deutsche Meisterschaft der Bochumer war aber keine "Eintagsfliege" gewesen, die VfL-Jugend feierte in den Jahren 1966, 1967, 1969 und 1970 im Regionalverband West den Meistertitel. In der Leistungsforcierung im Jugendbereich des DFB ging es auch in den nächsten Jahren betulich weiter. Der DFB stellte erstmals 1970 mit Herbert Widmayer einen DFB-Trainer mit dem speziellen Aufgabengebiet der Jugendnationalmannschaft an, der mit dem Turnier 1978 in der Sowjetunion seine Tätigkeit aus Altersgründen beendete und danach durch den vormaligen Bundesligatrainer Dietrich Weise ersetzt wurde. In den Jahren zuvor fiel die Jugendauswahl in den Aufgabenkreis der Assistenten - Dettmar Cramer (1953-59), Helmut Schön (1960-63), Dettmar Cramer (1964-66), Udo Lattek (1967-69) - des Bundestrainers. 1977 wurde als Unterbau der A-Junioren die Deutsche Meisterschaft der B-Jugendlichen eingeführt und Mitte der 1990er (1995/96 und 1996/97) kam der erste Schritt auf dem Weg der Leistungskonzentration im Jugendleistungsfußball mit A-Junioren-Regionalligen auf den Weg. Ab der Saison 2003/04 wurde die Konzentration fortgeführt und erstmals in regionalen A-Junioren-Bundesligastaffeln Meisterschaftsrunden ausgetragen.

Als beispielhaft für die Einstellung und Vorgehensweise in den ersten zwei Jahrzehnten des UEFA-Turniers aus Sicht des deutschen Fußballs werden Auszüge aus dem Bericht des damaligen verantwortlichen DFB-Trainers Helmut Schön nach dem Turnier 1961 in Portugal - die DFB-Elf belegte den dritten Rang - aufgeführt:[8]

Im Spätsommer jeden Jahres beginnt die Talentesichtung auf breitester Basis. In Kreisen und Bezirken werden Auswahlmannschaften aufgestellt, die in einer Konkurrenz den Landessieger ausspielen. Kritischen Auges beobachten unsere Verbandssportlehrer diese Spiele und vereinigen die besten Spieler davon zu Landes-Auswahlmannschaften und schließlich zur Auswahl des Regional-Verbandes. Aus fünf Mannschaften von Nord, West, Süd, Süd-West und Berlin, die den Jugend-Länderpokal des Deutschen Fußball-Bundes ausspielen, wird endlich der Spielerkreis gebildet, der im Februar und März einige Probespiele absolviert und schließlich noch ein Länderspiel vor dem Turnier durchführt. [...] Wir wollen das mit Punkten und Toren gemessene Abschneiden bei diesen Turnieren nicht zu wichtig einschätzen, vergessen aber andererseits nicht den großen Wert, den die Teilnahme an diesem Jugendtreffen für unseren Nachwuchs und damit den deutschen Fußball hat. Die Teilnahme einer deutschen Jugendauswahl soll und muß stets unter dem Gedanken stehen, daß es uns nicht darum geht, mit allen Mitteln erfolgreich zu sein. Es kommt uns darauf an, mit den Jugendvertretungen anderer Länder zusammenzutreffen, Gedanken auzutauschen und freundschaftliche Bande zu schließen, aber wir sehen in diesem Turnier auch die Gelegenheit, unsere begabtesten Jugendlichen beizeiten mit dem internationalen Fußball vertraut zu machen, ihnen Erfahrungen zu vermitteln und ihnen den Ansporn zu geben, sich durch die Beobachtungen der Leistungen anderer weiterzubilden und das eigene Können zu verbessern. Vergessen wir nicht, daß sich im Laufe der Jahre gerade aus den Teilnehmern an diesen großen Turnieren hervorragende Spieler für unsere Vereins- und Ländermannschaften entwickelt haben.

Neben der fehlenden Leistungskonzentration im Jugendfußball bis in die Mitte der 1990er-Jahre, war auch die damalige als normal geltende Vereinszugehörigkeit der Spieler in diesen Jahrzehnten eine Besonderheit, die nicht vergleichbar mit den führenden Nationen im UEFA-Turnier war. Elternhaus, Schule und Berufsausbildung gingen grundsätzlich vor, war das abgeschlossen, dann konnte von einem Vereinswechsel zu einem Großverein im regionalen Umfeld gesprochen werden. Schön führt in seinem Bericht über das Portugal-Turnier 1961 auch die Vereinsnamen der 16 Portugal-Fahrer auf:

Sepp Maier (Bayern München), Horst Sundermann (Rot-Weiß Oberhausen), Karl-Heinz Wirth (Hamborn 07), Lothar Hensel (SV Sodingen), Bernd Patzke (Minerva 93 Berlin), Klaus German (Hasper SV), Heinz-Rüdiger Voss (TuS Hiltrup), Rolf Kahn (Karlsruher SC), Horst Grieben (Germania Schnelsen), Fritz Boyens (Preetzer TSV), Reinhard Libuda (Schalke 04), Wolfgang Overath (SV Siegburg 04), Rainer Waberski (Heider SV), Gerhard Elfert (SV Arminia Hannover), Horst Wild (Karlsruher SC), Klaus Vogler (Hamburger SV).

Die Spieler von Bayern München, Rot-Weiß Oberhausen, Hamborn 07, Karlsruher SC, Schalke 04 und dem Hamburger SV waren in ihren Heimatstädten aufgewachsen und gehörten den Jugendabteilungen der damaligen Oberligisten an. Patzke, Voss, Boyens, Overath, Waberski und Elfert wechselten, wie damals noch üblich, erst mit dem Eintritt in den Seniorenbereich zu Vereinen der Oberliga. Voss und German spielten vorher schon 1958 in der Schülernationalmannschaft gegen England, wie dies bei dem Siegburger Talent Wolfgang Overath 1959 auch in zwei Spielen gegen England der Fall war. Nach der A-Jugend wurde in der Regel der Wechsel zum führenden Verein der Region vollzogen. Die Karrierestationen der späteren Nationalspieler Schnellinger, Netzer, Vogts, Bonhof, Wolfgang Weber, Breitner, Hoeneß, Kapellmann, Nigbur, Pirrung, Rüssmann, Geye, Kargus, Körbel, Schumacher, Stielike und Zaczyk unterstreichen diese Feststellung.

Auch die angeführten Grundwerte im Jugendfußball des damaligen DFB-Juniorentrainers Dietrich Weise, die er nach der Analyse des Jubiläumsspiels der FIFA zwischen Argentinien und der Niederlande am 22. Mai 1979 in Bern, auf die Jugendarbeit bezogen postuliert hatte, zeigen sogar am Ende der Ära des UEFA-Jugendturnieres noch immer spezielle DFB-Eigenheiten auf:[9]

[...] Eine Frage gehört an den Anfang: Um was spielen wir? Sicher um den Sieg, um die Meisterschaft, schon bei den Jüngsten und erst recht in den höheren Alters- und Leistungsklassen. Aber an erster Stelle muß doch bei allem Streben nach dem augenblicklichen Erfolg die Forderung stehen, das zu erlernen, was in diesem Spiel zwischen Holland und Argentinien so großartig dargeboten wurde. Es darf nicht so sein, daß unsere Jungen und Jüngsten eher lernen, zu gewinnen, als zu spielen - wie es ein englischer Trainer vor Jahren einmal ausdrückte, als man drüben in der Presse die Ursachen für eine enttäuschende Periode der Nationalmannschaft diskutierte. Wir brauchen im Jugendbereich außer der selbstverständlichen - nur leider zu oft vernachlässigten - Grundlage der Technik und dem richtigen taktischen Verhalten die Risikobereitschaft, die aktive Bereitschaft eines jeden, Verantwortung mitzutragen. Denn nicht nur der Spitzenfußball erwartet sie von den heranwachsenden Jugendspielern. Und wir haben in diesem Bereich noch viel zu lernen, zu üben. Wir müssen guten Vorbildern nacheifern und weniger erfreuliche Entwicklungen stoppen.

Wie gehabt, plagte sich der zuständige DFB-Trainer Dietrich Weise in der Vorbereitung auf das 33. und letzte UEFA-Turnier, im Mai 1980 in der DDR, mit den alljährlichen terminlichen Problemen herum: Endphase in der Bundesliga und Landesmeisterschaften der Jugend, bevorstehende Prüfungstermime in der Schule und Beruf, Mehrfachbelastung im Jugend- und Seniorenbereich, erste Vertragsabschlüsse. Alfred Finkbeiner, Vorsitzender im DFB-Jugendausschuß und Mitglied der UEFA-Juniorenkommission bemerkte zu der nicht kontinuierlich verlaufenden Entwicklung der Jugendtalente:[10]

Das ist eine langjährige Erfahrung. Talente, die uns schon mit 16 aufgefallen sind, spielen mit 17 vielfach besser als später mit 18". Das erklärt sich vielfach mit Überlastung in Berufsausbildung und Schule, im Verein und in Auswahlteams.

In der Qualifikation hatte die DFB-Jugend Luxemburg ausgeschaltet und hatte es beim Turnier in der Gruppe C in Pirna, Gommern und Braunsbreda mit dem späteren Finalisten Polen (2:3), Finnland (6:2) und Rumänien (0:1) zu tun gehabt. Mit 2:4 Punkten belegte die Weise-Mannschaft hinter den ungeschlagenen Polen (6:0 Punkte) und Rumänien (4:2 Punkte), vor den punktlosen Finnen, den dritten Gruppenplatz. Insgesamt enttäuschte der Auftritt der deutschen Elf. Der Düsseldorfer Mittelstürmer Thiele zeichnete sich mit vier Treffern aus. Das letzte Turnierspiel einer DFB-Elf in der Geschichte des UEFA-Turniers bestritt die A-Juniorenmannschaft am 20. Mai 1980 in Braunsbreda in der 4:3:3-Formation gegen Rumänien in folgender Besetzung:[11]

Ralf Collmann (1. FC Saarbrücken); Ralf Sievers (Lüneburger SK), Michael Nushöhr (Ulm 1846), Thomas Siewert (Schalke 04), Martin Trieb (FC Augsburg); Günther Schäfer (VfB Stuttgart), Harald Kügler (Schalke 04), Michael Opitz (Schalke 04)/57.M. Reinhold Mathy (Bayern München); Helmut Winklhofer (Bayern München), Günter Thiele (Fortuna Düsseldorf), Axel Brummer (1. FC Kaiserslautern)/57. M. Leo Bunk (FC Augsburg). In den zwei vorherigen Gruppenspielen waren auch noch Alois Reinhardt (1. FC Nürnberg) und Ralf Loose (Borussia Dortmund) zum Einsatz gekommen.

Turnierspieler der DFB-Mannschaften

Auflistung der Jugendnationalspieler des DFB, die seit der erstmaligen Teilnahme im Jahre 1953 beim UEFA-Turnier die deutschen Farben vertreten und sich anschließend im Seniorenbereich erfolgreich - in den damaligen Fußball-Oberligen bis 1962/63, Fußball-Regionalligen (1963/64 bis 1973/74), sowie in der 2. Fußball-Bundesliga (ab 1974/75) und Fußball-Bundesliga (ab 1963/64) -, behauptet haben:

Turnierspiele und Platzierungen der DFB-Mannschaften

  • 1953: Argentinien (3:2), Spanien (1:5), England (1:3), Luxemburg (2:3); 8. Turnierplatz
  • 1954: Saarland (6:1), Nordirland (6:1), England (2:2); 1. Gruppenlatz; Türkei (2:1, HF), Spanien (2:2, Finale); 2. Turnierplatz
  • 1955: Portugal (0:0), Italien (0:1); 2. Gruppenplatz
  • 1956: Ungarn (0:0), Bulgarien (1:0), England (1:2); 2. Gruppenplatz
  • 1957: Italien (0:2), Türkei (1:2); 3. Gruppenplatz
  • 1958: Österreich (2:1), Tschechoslowakei (3:1), Belgien (2:2), Italien (1:1); 2. Gruppenplatz
  • 1959: Jugoslawien (1:0), Bulgarien (0:2), Niederlande (1:0); 2. Gruppenplatz
  • 1960: Türkei (1:0), Ungarn (1:1), DDR (1:1); 2. Gruppenplatz
  • 1961: Belgien (4:0), Rumänien (0:0), Niederlande (3:0); 1. Gruppenplatz; Polen (1:2, HF), Spanien (2:1); 3. Turnierplatz
  • 1962: Portugal (1:1), Belgien (1:1), Rumänien (0:3); 4. Gruppenplatz
  • 1963: Griechenland (2:7), Schottland (2:1), Schweiz (2:1); 2. Gruppenplatz
  • 1964: Schweden (2:1), Niederlande (1:3); 3. Gruppenplatz
  • 1965: Luxemburg (11:0), Griechenland (4:1); 1. Gruppenplatz; Tschechoslowakei (0:0), Niederlande (2:1), Ungarn (2:1); 5. Turnierplatz
  • 1966: Niederlande (2:1), Schottland (0:1), Spanien (1:3); 3. Gruppenplatz
  • 1967: Frankreich (0:1), Österreich (2:1), Ungarn (3:1); 3. Gruppenplatz
  • 1968: Italien (2:1), Jugoslawien (0:1), Tschechoslowakei (1:3); 4. Gruppenplatz
  • 1969: Bulgarien (0:1), Frankreich (0:1), Spanien (2:1); 2. Gruppenplatz
  • 1970: Wales (3:2), Schweiz (2:1), Niederlande (1:2); 2. Gruppenplatz
  • 1971: Tschechoslowakei (0:0), Griechenland (2:4), DDR (1:3); 4. Gruppenplatz
  • 1972: Sowjetunion (4:0), Schottland (0:1), Ungarn (3:2); 1. Gruppenplatz; Spanien (2:2 S.n.E., HF); England (0:2, Finale); 2. Turnierplatz
  • 1973: Norwegen (2:1), Rumänien (0:1), Italien (0:1); 3. Gruppenplatz
  • 1974: Keine Turnierteilnahme; in der Qualifikation an Rumänien gescheitert
  • 1975: DDR (3:1), Finnland (1:1), Sowjetunion (0:4); 3. Gruppenplatz
  • 1976: Finnland (2:1), Frankreich (0:3), Tschechoslowakei (3:2); 2. Gruppenplatz
  • 1977: Jugoslawien (2:1), Frankreich (0:0), Irland (1:1); 1. Gruppenplatz; Bulgarien (1:3, HF); Sowjetunion (2:7); 4. Turnierplatz
  • 1978: Schottland (0:1), Italien (5:3), Portugal (0:1); 3. Gruppenplatz
  • 1979: Malta (5:0), Tschechoslowakei (0:2), England (0:2); 3. Gruppenplatz
  • 1980: Polen (2:3), Finnland (6:2), Rumänien (0:1); 3. Gruppenplatz[12]

1954 und 1972 Endspielteilnahmen der DFB-Teams

  • 1954: Im Jahr der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 in der Schweiz (16. Juni bis 4. Juli) war der DFB im April Gastgeber des FIFA-Turniers. Die deutsche Mannschaft trat in der Gruppenphase in Wuppertal, Bonn, Hagen und Gelsenkirchen gegen die Konkurrenten aus dem Saarland (6:1), Nordirland (6:1), Ungarn (2:0) und England (2:2) an und errang den ersten Platz. In der Vorschlußrunde gab es am 17. April in Gelsenkirchen gegen die Türkei einen 2:1 Sieg und damit stand das Team um Torjäger Uwe Seeler im Finale. Das Endspiel fand am 19. April in Köln gegen Spanien statt. Das Spiel endete 2:2 unentschieden nach Verlängerung. Uwe Seeler hatte mit zwei Treffern sein Turnierkonto auf 12 Treffer ausgebaut. Spanien wurde durch das "bessere" Torverhältnis nach dem Divisionsverfahren aus dem Halbfinale (1:0 Sieg gegen Argentinien) zum Turniersieger erklärt.

Die DFB-Elf bestritt in folgender Formation das Finale: Eglin; Hoffmann, Schmidt; Mecke, Jäger, Nuber; Wagner, Habig, Seeler, Muhl, Simmer

Im Verlauf des Turniers waren auch noch Torhüter Wels und die Feldspieler Örgel, Reichmann, Stothfang, Landerer und Gullasch zum Einsatz gekommen.

  • 1972: Im Jahr der Fußballeuropameisterschaft 1972 in Belgien (14. bis 18. Juni) fand das UEFA-Juniorenturnier im Mai in Spanien statt. Herbert Widmayer, der verantwortliche DFB-Juniorentrainer, hatte für das Turnier folgendes Aufgebot nominiert:

Helmut Roleder, Harald Schumacher, Karl-Heinz Körbel, Herbert Hein, Friedhelm Schwarze, Kurt Eigl, Werner Schneider (für den verletzten Peter Hidien), Wolfgang Kraus, Rainer Blechschmidt, Bernhard Dürnberger, Heinz-Dieter Kaster (später Dieter Müller), Ronald Worm, Georg Bosbach, Peter Krobbach, Günter Selke und Herbert Neumann.[13]

Zum Auftakt des 25. Turniers errangen die Widmayer-Schützlinge am 13. Mai in Valencia einen 4:0 Sieg gegen die favorisierte Elf der UdSSR. Linksaußen Bernhard Dürnberger vom ESV Freilassing erzielte alle vier Tore für die Mannschaft von Spielführer Wolfgang Kraus. Das zweite Gruppenspiel am 15. Mai in Castellon wurde aber mit 0:1 Toren gegen Schottland verloren. Vier Minuten vor dem Spielende hatte Torhüter Roleder einen weiten Flankenball unterlaufen und Stürmer Burns von Birmingham City hatte in hoch ins lange Eck geköpft. Das letzte Gruppenspiel am 17. Mai in Gandia gegen Ungarn brachte die Entscheidung. Nach Toren von Ronald Worm (2) und Günter Selke setzte sich die deutsche Mannschaft mit 3:2 Treffern durch und belegte punktgleich (alle drei Teams wiesen 4:2 Punkte auf) mit Schottland und Ungarn, dank des besseren Torverhältnisses, den ersten Rang. Im Halbfinale traf die Mannschaft dann am 20. Mai in Barcelona auf den Gastgeber Spanien, der sich in der Gruppe D gegen Italien, Rumänien und Malta durchgesetzt hatte. Dürnberger brachte zwar bereits in der ersten Spielminute das DFB-Team mit 1:0 in Führung, aber der Turnier-Gastgeber ging in der 51. Spielminute durch Botella mit 2:1 in Führung. Mittelstürmer Kaster glückte in der 65. Minute der 2:2 Ausgleichstreffer nach Doppelpass mit Worm. Da es auch in der Verlängerung beim 2:2 blieb, musste durch ein Elfmeterschießen der Finaleinzug ermittelt werden. Alle deutschen Schützen - Dürnberger, Eigl, Krobbach, Blechschmidt, Körbel - verwandelten und Torhüter Roldeder zeichnete sich gegen die spanischen Elfmeterschützen aus und damit endete die Elferentscheidung mit 5:3 für Deutschland. Zwei Tage später, am 22. Mai, war den deutschen Nachwuchsspielern aber der Kräfteverschleiß im Finale gegen den Titelverteidiger England anzumerken. Vor 20.000 Zuschauern setzten sich in Barcelona die Engländer durch Treffer von Thompson und Buckley mit 2:0 Toren durch und die DFB-Elf musste sich mit dem zweiten Platz begnügen. Trainer Widmayer bezeichnete am Ende seiner DFB-Tätigkeit diesen Jahrgang 1953/54 als den Besten in seiner Amtsperiode.

Die deutsche Endspielformation am 22. Mai 1972 in Barcelona:[14]

Roleder; Blechschmidt, Krobbach, Körbel, Bosbach; Kraus, Worm, Eigl; Selke (63. Werner Schneider), Kaster, Dürnberger

Turnierteilnahme des DDR-Fußballverbandes (DFV)

Der Fußballsport der DDR wurde bis 1958 von der Sektion Fußball des Deutschen Sportausschusses organisiert. 1952 wurde die Sektion Fußball in die FIFA aufgenommen und gehörte 1954 zu den Gründungsmitgliedern der UEFA. In diesem Jahr beteiligte sich die DDR erstmals am Junioren-Turnier. 1958 wurde anstelle der Sektion Fußball der Deutsche Fußball-Verband DFV gegründet.

Die DDR war bei 18 der 33 Wettbewerbe beteiligt und richtete 1969 und 1980 das Turnier selbst aus. 1964 wurde die DFV-Mannschaft an der Turnier-Teilnahme gehindert, da das Allied Travel Office der NATO die Ausgabe von Visa für die Niederlande verweigerte, eine Spätfolge des Berliner Mauerbaus und der daraus resultierenden Sanktionen. Betroffen waren unter anderem die später erfolgreichen Spieler wie Jürgen Croy, Harald Irmscher, Wolfgang Seguin und Manfred Zapf. [15]

1965 und 1970 ging die DFV-Mannschaft als Sieger aus dem Turnier hervor, hinzu kommen zwei 2. Plätze (1969, 1973) und ein 3. Platz (1971). Für die DDR-Sportführung hatte das Turnier wie alle internationale Sportwettkämpfe der populären Sportarten im Kampf um die staatliche Anerkennung besondere Bedeutung, daher erfuhr die Junioren-Nationalmannschaft mit zunehmender Dauer besondere Unterstützung. So wurde 1969 parallel zur DDR-Oberliga eine Junioren-Oberliga eingerichtet und schon frühzeitig veranlagte Jugendspieler zu den Oberliga-Klubs und -Betriebssportgemeinschaften delegiert. Neben anderen wurden mit Rudolf Krause und Bernd Stange erfolgreiche Trainer für die Juniorenauswahl eingesetzt.

Aus den DFV-Turniermannschaften gingen zahlreiche spätere DDR-Nationalspieler hervor wie Joachim Streich (102 A-Länderspiele), Hans-Jürgen Dörner (100), Peter Ducke (68) und Jürgen Sparwasser (53).

Turnierspiele der DFV-Mannschaften

Datum Spielort Gegner Resultat
1954 in Deutschland
11. April Neukirchen Frankreich 3:1
14. April Aachen Argentinien 0:2
15. April Herzogenrath Niederlande 1:1
1956 in Ungarn
29. März Tatabanya Türkei 1:1
31. März Kecskemet Tschechoslowakei 1:1
2. April Eger Griechenland 1:1
1957 in Spanien
14. April Gijon Italien 0:2
16. April Oviedo Türkei 1:2
1958 in Luxemburg
7. April Neunkirchen England 0:1
9. April Luxemburg Spanien 1:2
1959 in Bulgarien
23. März Dimitrowgrad Frankreich 3:1
31. März Tschirwan Tschechoslowakei 0:1
2. April Plowdiw Polen 5:1
4. April Sofia Bulgarien 0:3
Kleines Finale
6. April Sofia Ungarn 1:6
1960 in Österreich
16. April Wien Ungarn 0:2
18. April St. Pölten Türkei 0:1
20. April Linz Deutschland 1:1
1962 in Rumänien
21. April Cluj Griechenland 3:2
23. April Cluj Tschechoslowakei 1:3
25. April Cluj Sowjetunion 4:1
1965 in Deutschland
15. April Schwenningen Portugal 2:1
19. April Offenburg Österreich 7:0
21. April Rheydt Niederlande 3:0
23. April Oberhausen Tschechoslowakei 2:1
Finale
25. April Essen England 3:2
1966 in Jugoslawien
21. Mai Belgrad Bulgarien 1:1
23. Mai Vrac Jugoslawien 1:2
25. Mai Kragujevac Portugal 0:2
1967 in der Türkei
5. Mai Ankara Türkei 0:1
7. Mai Bolu Sowjetunion 0:0
9. Mai Ankara Schweden 2:1
1968 in Frankreich
7. April Toulon Griechenland 1:1
9. April Monaco Ungarn 1:4
11. April Toulon Frankreich 3:4
Datum Spielort Gegner Resultat
1969 in der DDR
18. Mai Karl-Marx-Stadt Tschechoslowakei 1:0
20. Mai Halle Malta 10:0
22. Mai Magdeburg England 4:0
24. Mai Karl-Marx-Stadt Schottland 2:1
Finale
26. Mai Leipzig Bulgarien 1:1
nach Verlängerung Losentscheid für Bulgarien
1970 in Schottland
16. Mai Falkirk Türkei 1:0
18. Mai Falkirk Belgien 2:0
20. Mai Edinburgh Rumänien 0:0
23. Mai Ayr Frankreich 1:1*
Finale
25. Mai Glasgow Niederlande 1:1*
*nach Verlängerung Losentscheid für die DDR
1971 in der Tschechoslowakei
22. Mai Ostrau Griechenland 5:1
24. Mai Vsetin Tschechoslowakei 2:2
26. Mai Veseli Deutschland 3:1
28. Mai Prag Portugal 1:2
Kleines Finale
30. Mai Prag Sowjetunion 1:1
5:1 n.E.
1973 in Italien
31. Mai Montecatini Österreich 1:1
2. Juni Lucca Schottland 3:1
4. Juni Pistola Tschechoslowakei 3:2
7. Juni Montecatini Bulgarien 1:0
Finale
10. Juni Florenz England 2:3 n.V.
1974 in Schweden
22. Mai Ystad Polen 1:0
24. Mai Sjöbö Jugoslawien 0:1
26. Mai Ystad Türkei 2:0
1975 in der Schweiz
9. Mai Wettingen Deutschland 1:3
11. Mai Baden Sowjetunion 1:0
13. Mai Aarau Finnland 1:1
1980 in der DDR
18. Mai Weißenfels Bulgarien 0:1
20. Mai Torgau Frankreich 2:0
22. Mai Magdeburg Niederlande 0:0

Turnierspieler der DFV-Mannschaften

Folgende Spieler, die später in der DDR-Oberliga und in der Nationalmannschaft erfolgreich waren, nahmen an den Turnieren teil (in Klammern Oberligaspiele/Länderspiele):

Jürgen Croy (372/94) – Frank-Rainer Withulz (149), Peter Sykora (138), Volker Benes (3) – Peter Müller (268), Roland Krauß (58) – Rainer Schlutter (235/5), Hans-Jürgen Kreische (234/50), Jürgen Sparwasser (271/53), Klaus-Peter Stein (68), Roland Nowotny (223); in den Vorrundenspielen: Manfred Lienemann (143)
Bernd Jakubowski (Tor, 219) – Albert Krebs – Detlef Enge, Konrad Weise, Wolfgang Filohn (48) – Gerd Kische (181/63), Jürgen Pommerenke (Frank Richter, 133/7), Joachim Fritsche (278/14), Reinhard Häfner (391/58) – Klaus Decker (278/3; Rainer Rohde), Joachim Müller; in den Vorrundenspielen: Waldemar Köppe (70), Wolfgang Schmidt (269)

Turnierspieler weiterer Teilnehmerländer

  • England :

- Siegermannschaften der Jahre 1963, 1964, 1971-73, 1975, 1980 -
1963: John Cowen; Leonard Badger, Bernard Shaw; Tommy Smith, Lew Chatterley, Ron Harris; Graham French, Sommels, J.Jones, John Sissons, Ray Whittaker
1964: Peter Springett; Mick Wright, Bobby Noble; Howard Kendall, Barrie Wright, John Hollins; Harry Redknapp, Peter Knowles, David Sadler, John Sissons, Don Rogers
1971: Ron Tilsed; Alan Dugdale, Mike Dillon; Bobby Parker, Don Shanks, Mick McGuire; Martyn Busby, John Ayris, Trevor Francis, Peter Eastoe, Steve Daley
1972: Graham Moseley; Gitman, John Lewis; Kevin Beattie, Luck, McBuckley; Paul Bradshaw, Trevor Francis, Steve Cammack, Phil Thompson, Alan Green
1973: Barry Siddall; John McLaughlin, John Lewis, Steve Powell, Keeley, John Peddelty, Tony Morley (Steve Phillips), Brian Hornsby, Ray Hankin (John Impey), David Price, Barry Donaghy
1975: John Middleton; Smith, John Sparrow, Ray Wilkins, Steve Wicks, Bryan Robson, Mark Nightingale (Alan Curbishley), John Trewick (Tommy Langley), Keith Bertschin, Glenn Hoddle, Peter Barnes
1980: Mark Kendall, Neil Banfield, David Barnes, Andy Peake (Terry Gibson), Tommy Caton, Steve MacKenzie, Terry Connor (Tommy English), Mark Hateley, Gary Mabbutt, Clive Allen (?), Colin Pates

Zweiter 1965: Barnett; Wright, Burkett; Glover, Brindley, Smith; Morgan, Bond, Peter Osgood, Vincent, Allen
Dritter 1979: Lukic (Leeds United); Bruce (Gillingham), Ormsby (Aston Villa), Dennis (Birmingham City), James (Portsmouth); Steve MacKenzie (Crystal Palace), Proctor (Middlesbrough), Paul Allen (West Ham United); Burke (Nottingham)/71.: Buchanan (Leicester), McDermot (Arsenal), Shaw (Aston Villa)/ 60.: Clive Allen (Queens Park Rangers)

  • UdSSR :

Erster 1966: Ivanov; Janec, Motzov; Kononelidze, Shergesvili, Teslov; Kurilov, Shalimov, Bektashev, Gershkowitz, Nadija
Erster 1967: Aufgebot liegt bisher nicht vor
Dritter 1969: Aufgebot liegt bisher nicht vor
Vierter 1971: Aufgebot liegt bisher nicht vor
Erster 1976: Nowikow; Krjatschko, Parsadanjan, Bondarjew, Beresnow; Bal, Wolodymyr Bessonow, Daraseja; Higujatulin (69. Aljukow), Hapsaliss, Nastaschew
Dritter 1977: Aufgebot liegt bisher nicht vor
Erster 1978: Aufgebot liegt bisher nicht vor

  • Bulgarien :

Erster 1959: Aufgebot liegt bisher nicht vor
Vierter 1963: Aufgebot liegt bisher nicht vor
Vierter 1968: Aufgebot liegt bisher nicht vor
Erster 1969: Aufgebot liegt bisher nicht vor
Vierter 1973: Aufgebot liegt bisher nicht vor
Erster 1974: Aufgebot liegt bisher nicht vor
Zweiter 1977: Aufgebot liegt bisher nicht vor
Zweiter 1979: Tenew; Dawidkow, Georgijew, Blangew, Grekow; Sadakow, Naidenow (60. Kostow), Bezinski; Dragolow (60. Iwanow), Kurdow, Eranossian

  • Jugoslawien :

Erster 1951: Aufgebot liegt bisher nicht vor
Zweiter 1953: Aufgebot liegt bisher nicht vor
Zweiter 1962: Poklepovic; Pavlovic, Kovacevic; Rasovic, Gracianin, Skrbic; Radosav, Milosavijesic, Kovac, Feric, Corn
Dritter 1966: Aufgebot liegt bisher nicht vor
Zweiter 1974: Aufgebot liegt bisher nicht vor
Zweiter 1978: Aufgebot liegt bisher nicht vor
Erster 1979: Ivan Pudar; Caplijc, Bosko Djurovski, Lazic, Dzanic; Ivan Gudelj, Radulovic, Mehmed Baždarević; Bogdanovic (48. Stojance Zlatanovski), Zdravko Čakalić (70. Malinkovic), Senad Merdanović

  • Spanien :

Erster 1952: Aufgebot liegt bisher nicht vor
Vierter 1953: Aufgebot liegt bisher nicht vor
Erster 1954: Aufgebot liegt bisher nicht vor
Zweiter 1957: Aufgebot liegt bisher nicht vor
Vierter 1961: Aufgebot liegt bisher nicht vor
Zweiter 1964: Rodri (Reina); Rivera, Diaz; Nando, Torrens, Dioni; Lavandera, Gonzalo, Marti, Arieta, Ramon
Vierter 1966: Aufgebot liegt bisher nicht vor
Vierter 1972: Aufgebot liegt bisher nicht vor
Dritter 1976: Aufgebot liegt bisher nicht vor

  • Italien :

Vierter 1957: Aufgebot liegt bisher nicht vor
Erster 1958: Aufgebot liegt bisher nicht vor
Zweiter 1959: Aufgebot liegt bisher nicht vor
Vierter 1965: Aufgebot liegt bisher nicht vor
Erster 1966: Adriano Zanier; Botti, Fidele; Vigmondo, Maurizio Turone, Sergio Santarini; Nevio Scala, Angelo Paina, Peterinin, Russo, Vastini
Dritter 1973: Franco Tancredi; Graziano Bini, Michele De Nadai, Pier Giuseppe Mosti, Martin; Francesco Rocca, Agostino Di Bartolomei (55. Torresani), Donati; D'Amico, Claudio Desolati, Cesati (60. Chiarenza)
Dritter 1980: Aufgebot liegt bisher nicht vor

  • Ungarn :

Erster 1953: Aufgebot liegt bisher nicht vor
Dritter 1959: Flórián Albert, Iván Menczel (Olympiasieger 1968), Ernö Solymosi; Gesamtaufgebot liegt bisher nicht vor
Erster 1960: György Száger, Emil Künsztler (zwei Torhüter); Iván Menczel, László Kürtösi, Benö Káposzta, Kálmán Mészoly, Kálmán Ihász (Spielführer), Sándor Faliszek, Mihály Kékesi, Béla Nagy, János Farkas, József Krajcsi, Lajos Galambos, Arpád Gál, József Muzslai, Antal Dunai II.; Trainer: Sándor Kapocsi; Formation des Gruppenspiels am 18. April 1960 in St. Pölten gegen die DFB-Jugend (1:1)[17] Künsztler; Menczel, Kürtösi; Káposzta, Kálmán Mészöly (61 Länderspiele, 1961-1971), Kálmán Ihász (27 Länderspiele, 1962-1969); Faliszek, Kékesi, Nagy, János Farkas (33 Länderspiele, 1961-1969), Krajcsi
Dritter 1975: Aufgebot liegt bisher nicht vor
Zweiter 1976: Kiss; Giron, Toma, Fejes, Mater; Farkas, Gyimesi, Porogi (54. Hegedüs); Tokar, Peter (58. Koroknai), Vincze

  • Österreich :

Erster 1950: Sturm (Wienerberg); Kessler (Rapid), Kortenhof (WSC); Medveth (Vienna), Iglauer (Austria), Swoboda (Austria); Mühlböck (Vorwärts Steyr), Miessler (WSC), Wallner (Vienna), Baumgartner (Austria), Müllner (Simmering). Der einzige spätere A-Nationalspieler war Franz Swoboda, ansehnliche Erstligakarrieren machten auch Erich Medveth, Karl Miessler, Wilhelm Wallner und Leopold Baumgartner.
Zweiter 1951: Aufgebot liegt bisher nicht vor
Dritter 1952: Aufgebot liegt bisher nicht vor

Erster 1957: Kraushofer (Vienna); Osicka (Prater), Glechner (Rapid), Puffer (LASK); Nikischer (Wacker), Skocik (Rapid); Lahner (Vienna), Nemec (Helfort), Tautscher (Rosenthal), Öllerer (ASK Salzburg), Schilling (Admira). Drei spätere A-Internationale mit Walter Glechner, Walter Skocik und Horst Nemec. Erstligakarrieren machten auch Karl Nikischer, Johann Lahner und Norbert Schilling.
Vierter 1960: Zickbauer (Simmering), Kral (Austria), Reiter (Wr. Neustadt), Koller (Post-Admira Linz), Vanura (VÖEST), Peter Vargo (Austria), Lenzinger (Rapid), Herzog (Wacker), Kumhofer (Rapid), Friedrich Rafreider (Dornbirn), Stark (Austria), Aust (Vienna), Krutz, Trieb

  • Frankreich:

Auch in Frankreich war das Turnier bereits seit der ersten Teilnahme (1949) eine geeignete „Bühne“, auf der sich Nachwuchsspieler präsentieren und für Profivereine empfehlen konnten, wenn sie bis dahin noch in der Jugendmannschaft eines Amateurklubs spielten. Etwa seit Mitte der 1960er und speziell seit der landesweiten Einführung von für Profivereine verpflichtenden Ausbildungszentren in den 1970er Jahren ging die Zahl von A-Jugend-Nationalspielern aus solchen „kleinen Klubs“ wie ES Bully, ES Piennes, US Auchel, SO Pont-de-Chéruy oder ASCA Wittelsheim nahezu auf Null zurück.

Bei den erfolgreichsten Turnierteilnahmen der Franzosen standen die nachfolgend genannten Spieler im jeweiligen Aufgebot, wobei Spieler mit Vornamensangabe später Einsätze in der höchsten französischen Division hatten. Nur dann, wenn sie auch verlinkt sind, haben sie eine dreistellige Anzahl davon absolviert, oder sie standen in einem Endspiel um die Coupe de France; spätere A-Nationalspieler sind zusätzlich durch ein hochgestelltes (N) markiert.

Sieger 1949:[18] Jean Beraudo (Cannes), Antoine Bonifaci(N) (Nizza), Pierre Boulet (RC Paris), Capton (Trouville), Flament (Lille), Jacques Foix(N) (Mont-de-Marsan), Fournet-Fayard (Pont-de-Chéruy), Guhel (Angers), Jean-Claude Kuhnapfel (Metz), Francis Méano(N) (Aix), Joseph Piatek (Lille), Salvadeo (Épernay), René Sergent (CA Paris), Vigier (RC Paris), Jean Vincent(N) (Auchel)

Zweiter 1950:[19] Pierre Bernard(N) (Castres), Antoine Bonifaci(N) (Nizza), Stéphane Bruey(N) (RC Paris), Louis Carra (RC Paris), Gérard Coutant (Stade Français Paris), Bernard Delcampe (Reims), Fournet-Fayard (Pont-de-Chéruy), Raoul Giraudo (Aix), Pierre Grillet(N) (Orange), Guhel (Angers), Michel Leblond(N) (Reims), Toussaint Léandri (Cannes), Pérou (Reims), Jacques Rousseau (Angers), Jean Saupin (Angers)

Dritter 1957: Robert Herbin(N) (Cavigal Nizza), Daniel Eon(N) (Nantes), Paul Sauvage(N) (Guéret), Arbousset (Nîmes), Régis Bruneton (Marseille), Silvio Croci (Piennes), Émile Deplanque (Avion), Denis Devaux(N) (Besançon), Jean Giovanelli (Marseille), Arnoldo Granella (Nizza), Michel Lafranceschina (Grenoble), Marcel Le Borgne (Lyon), Malard (RC Paris), Paul Sadat (RC Paris), Michel Sénéchal (Bruay), Jean-Pierre Turci (Giraumont), Vendeman (Stade Français Paris), Ziack (Longwy)

Dritter 1958: Émile Deplanque (Lens), Alain Dessons (Châlons-sur-Saône), Kakiel (Wittelsheim), Rigolet (RC Paris), Jean Deloffre(N) (Lens), Jean-Pierre Destrumelle (Rouen), Bernard Stakowiak (Bully), Robert oder Jean-Pierre Verdier (RC Paris), Robert Bérard (Aix), Jean Djorkaeff(N) (Lyon), Philippe Poulain (Rouen), Marcel Le Borgne (Lyon), Gilbert Oster (Strasbourg), Claude Dubaële (Reims), Giocomi (Nizza), Jean Grabowski (Lens)

Zweiter 1968: Daniel Bernard (Saint-Étienne), Amalberti (Cannes), Alain Jeanton (Besançon), Alain Rizzo (Nizza), Éric Lhôte (Henin-Liétard), Serge Chiesa(N) (Montferrand), Daniel Leclercq (Valenciennes), Patrick Parizon(N) (Saint-Étienne), André Guttierez (Sochaux), Philippe Goubet (Bordeaux), Christian Dalger(N) (Toulon), Jean-François Jodar(N) (Reims), Hugues Buffat (Monaco), Serge Dellamore (Sedan), Alain Maccagno (Marseille), Bernard Maccio (Monaco)

Vierter 1970:[20] Jean-Paul Bertrand-Demanes(N) (Nantes), Gérard Gili (Marseille), Bernard Boissier(N) (Nîmes), Bernard Gardon(N) (Nantes), Louis Becker (Pierrots Strasbourg), Antoine Gianquinto (Lille), François Bracci(N) (Marseille), Raymond Domenech(N) (Lyon), Claude Arribas (Nantes), Pierre Neubert (Valenciennes), Alain Giresse(N) (Bordeaux), Jean Marc Giachetti (Valenciennes), Gilbert Carrié (Rouen), Jacques Santini (Saint-Étienne), Christian Sarramagna(N) (Saint-Étienne), Dahmane (Mulhouse)

Vierter 1976: Dominique Leclerc (Lens), Michel Ettore (Metz), Daniel Nicoud (Nizza), Jean Marc Pilorget (Paris SG), Victorio Mastroïanni (Lens), Claude Reder (Strasbourg), André Barral (Monaco), Félix Lacuesta (Saint-Étienne), Philippe Jeannol (Nancy), Thierry Tusseau(N) (Nantes), Baptiste Gentili (Nizza), Moussa Bezaz (Sochaux), Dominique Bortolotti (Troyes), Thierry Meyer (Sochaux), Guy Mauffroy (Reims), Bernard Zénier(N) (Metz)

Vierter 1979:[21] Marc Lévy, José Anigo, Didier Heymann, Christian Zajaczkowski, Jacky Bonnevay, Lopez, William Ayache(N), Louis Marcialis, Jean-Claude Lemoult(N), Dominique Bijotat(N), José Touré(N), Yannick Stopyra(N), Gérard Buscher(N)

  • Portugal :

Dritter 1960: Aufgebot liegt bisher nicht vor
Erster 1961: Serafim (Vierfacher Torschütze im Finale); Aufgebot liegt bisher nicht vor
Dritter 1964: Aufgebot liegt bisher nicht vor
Dritter 1968: Aufgebot liegt bisher nicht vor
Zweiter 1971: Fifalgo; Franque, Casquina (72. Almeida), Pereira, Jaime; Sheuttan, Alexandre (41. Rodolfo), Rui Jordão; Gregorio, Eurico, Armando

  • Belgien :

Dritter 1948: Aufgebot liegt bisher nicht vor
Dritter 1949: Aufgebot liegt bisher nicht vor
Dritter 1951: Aufgebot liegt bisher nicht vor
Zweiter 1952: Aufgebot liegt bisher nicht vor
Erster 1977: Ronny Martens (RSC Anderlecht) und Eddy Voordekker (KFC Diest) erzielten im Finale die Tore zum 2:1-Sieg gegen Bulgarien

  • Rumänien :

Vierter 1958: Aufgebot liegt bisher nicht vor
Zweiter 1960: Aufgebot liegt bisher nicht vor
Erster 1962: Vasile Suciu; Pal, Mandiou; Popescu, Petrescu, Jamaisko; Matei, Emil Dumitriu, Florea Voinea, László Gergely, Ion Haidu - Trainer: Nicolae Dumitrescu und Gheorghe Ola[22]

  • Tschechoslowakei :

Dritter 1962: Aufgebot liegt bisher nicht vor
Dritter 1963: Aufgebot liegt bisher nicht vor
Erster 1968: Miroslav Kovařík; Pavel Melichar, Šach, Hromádka, Vincent Němček (Semsch), Karel Ženíšek, Přemysl Bičovský, Vladimír Onufrák (Netrefa), Zdeněk Konečný, Juraj Řádek, Milan Albrecht - Trainer: Vladimír Mirka

  • Finnland :

Zweiter 1975: Peter Lindholm, Valtanen (Tor); Matti Koskinen, Laamanen, Matti Lahtinen, Vesa Pulliainen, Jarmo Ilola (Abwehr); Lappalainen, Antti Ronkainen, Arto Uimonen, Kurkela, Heikki Ropponen (Mittelfeld); Heinonen, Leo Houtsonen, Islmail, Harri Lindholm, Petri Uimonen (Angriff)[23]

Weblinks

Literatur

  • Hohensee/Huber/Matheja/Schütz: Kicker-Almanach 2007. Copress-Verlag, München, 2006, ISBN 3-7679-0903-0.
  • Heimann/Jens: Kicker-Almanach 1989. Copress-Verlag München, 1988, Seite 406-417, ISBN 3-7679-0245-1.
  • Deutscher Fußball-Bund (Hg.): Fußball-Jahrbuch 1980. Limpert-Verlag, ISBN 3-7853-1304-7.
  • Deutscher Fußball-Bund (Hg.): Fußball-Jahrbuch 1962. Limpert-Verlag, Verlagsnummer 6171.
  • Hans Körfer: Fußball auf großer Fahrt, Die Länderspiele des Jahres. Limpert-Verlag, 1961, Verlagsnummer 6135.
  • Deutscher Fußball-Bund (Hg.): Fußball-Jahrbuch 1956. Limpert-Verlag, Verlagsnummer 5542.
  • Deutscher Fußball-Bund (Hg.): Jahresbericht 1956/57. Bundestag: 27. Juni 1957.

Einzelnachweise

  1. F.A. Brockhaus GmbH: Der Sport Brockhaus, 1989, Seite 566
  2. Hermann Joch: in Fußball-Jahrbuch 1956, Seite 22
  3. Kicker-Sportmagazin, Nr. 36, 5. Mai 1975, "England und seine Profilehrlinge", Seite 24/25; dreiteilige Serie mit dem ersten und zweiten Bericht am 21. und 28. April 1975
  4. Kicker-Sportmagazin, Nr. 43, 27. Mai 1971, Seite 22
  5. Kicker-Almanach 2007, Copress-Verlag, 2006, Seiten 586/587
  6. Kicker-Almanach 2007, Seite 566
  7. Horn/Weise: Das große Lexikon des DDR-Fußballs, 2004, Seiten 422 und 427/428
  8. Helmut Schön: in Hans Körfer: Fußball auf großer Fahrt, Seiten 136-148
  9. DFB (Hg.): Fußball-Jahrbuch 1980, Seite 14
  10. Kicker-Sportmagazin, Nr. 34, 28. April 1980, Seite 36
  11. Kicker-Sportmagazin,Nr. 41, 22. Mai 1980, Seite 4
  12. Heimann/Jens: Kicker-Almanach 1989, Seite 406-417
  13. Kicker-Sportmagazin, Nr. 38, 8. Mai 1972, Seite 15
  14. Kicker-Sportmagazin, Nr. 43, 25. Mai 1972, Seite 15
  15. Hanns Lenske, Enzyklopädie des DDR-Fußballs, Verlag Die Werkstatt, 2007, Seite 100 u. a.
  16. Hanns Lenske, Enzyklopädie des DDR-Fußballs, Verlag Die Werkstatt, 2007, Seite 232 und 245
  17. Sport-Magazin, 17/A, 19. April 1960, Seite 11
  18. nach Sophie Guillet/François Laforge: Le guide français et international du football éd. 2009. Vecchi, Paris 2008, ISBN 978-2-7328-9295-5, S. 431; wie alle späteren französischen Kader ergänzt aus Stéphane Boisson/Raoul Vian: Il était une fois le Championnat de France de Football. Tous les joueurs de la première division de 1948/49 à 2003/04. Neofoot, Saint-Thibault o.J.
  19. Quelle ab 1950: Mundial Football 77-78: Les internationaux Français Juniors., S. 457–459
  20. Dass 1970 mit Santini und Domenech zwei spätere Nationaltrainer sowie der Sohn eines Ex-Nationaltrainers in einem Kader standen, blieb eine einmalige Besonderheit.
  21. nach Copress-Jahrbuch 1979/1980, Seite 147, ISBN 3-7679-0138-2
  22. Mihai Ionescu/Răzvan Toma/Mircea Tudoran: Fotbal de la A la Z. Bukarest 2001 ISBN 973-8332-00-1
  23. Kicker-Sportmagazin, Nr. 37, 8. Mai 1975, Seite 20


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