Uwe Freiler

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Uwe Freiler

Uwe Freiler 1988-89
Spielerinformationen
Voller Name Uwe Freiler
Geburtstag 2. Mai 1966
Geburtsort Limbach (Saarland), DeutschlandDeutschland Deutschland
Position Angriff
Vereinsinformationen Karriereende
Vereine in der Jugend
DeutschlandDeutschland FC Palatia Limbach
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
07/1984 - 06/1988
07/1988 - 06/1993
07/1993 - 06/1995


DeutschlandDeutschland FC Homburg
DeutschlandDeutschland SV Waldhof Mannheim
DeutschlandDeutschland FC Homburg
DeutschlandDeutschland FK Pirmasens
DeutschlandDeutschland FC Palatia Limbach
138 (35)
109 (29)
46 (14)


Stationen als Trainer
07/1998 - 06/2002
07/2008 - 01/2011
DeutschlandDeutschland FC Palatia Limbach
DeutschlandDeutschland FC Palatia Limbach

1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
 Stand: 11.5.2020

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Uwe Freiler (* 2. Mai 1966 in Limbach (Saarland) (54 Jahre)) ist ein ehemaliger deutscher Fussballspieler.

Vereine

Uwe Freiler begann mit dem Fußballl beim FC Palatia Limbach, wo er als Libero eingesetzt wurde. Bereits von der C- bis zur A-Jugend spielte er in der Saarauswahl und schon als 17-jähriger, im 1. A-Jugend-Jahr, wurde er in der 1. Mannschaft der Palatia eingesetzt. In 5 Spielen schoss er 10 Tore und trug wesentlich dazu bei, die Mannschaft vor dem Abstieg zu retten.

Danach wechselte er zum FC Homburg, was einen Streit über die Ablösesumme zur Folge hatte. Dort spielte er noch ein halbes Jahr in der A-Jugend, bevor er für den Oberliga-Kader entdeckt wurde. Mit dieser Mannschaft wurde er Meister in der Oberliga Südwest. Sein Debüt in der 2. Bundesliga gab er am 11. August 1984 und tütete danach auch dort die Meisterschaft ein. 1986 stieg er - gemeinsam mit dem späteren Waldhöfer Wolfram Schanda - in die Bundesliga auf und erzielte in 2 Jahren 16 Tore für die Grün-Weißen.

Nach vier Jahren als Stammspieler wechselte er nach dem Bundesligaabstieg der Saarländer 1988 zum SV Waldhof Mannheim. In Mannheim traf Freiler auf Trainer Felix Latzke. "Er war ein sehr guter Trainer, doch mit seinen modernen, auf Raumdeckung ausgelegten Strukturen war er beim falschen Verein. In der Mannheimer Vorstopper-Tradition war er einfach verkehrt", sagt Freiler.

Nach der ersten Saison beim SVW folgte der Umzug von Ludwigshafen zurück an den Alsenweg. Nach neun Toren in der zweiten Saison für die Blau-Schwarzen stand der Limbacher in der Torjägerliste hinter Jørn Andersen und Stefan Kuntz auf Rang zwei. "In der Winterpause hat dann das Telefon nicht mehr stillgestanden. In der heutigen Zeit wäre ich damit Nationalspieler", behauptet er. In der "Rangliste des Deutschen Fußballs" des "kicker" vom 8. Januar 1990 wurde Freiler bei den Stürmern als „im weiteren Kreis“ aufgeführt.

Die Verhandlungen mit Borussia Dortmund waren bereits relativ weit vorangeschritten, auch Atalanta Bergamo und FC Genua 93 waren an dem Angreifer dran. Doch aus alledem wurde dann nichts. Ein Kreuzbandriß ließ den Wechsel zu Borussia Dortmund kurz vor Vertragsunterzeichnung platzen. Statt des erträumten UEFA-Pokal-Platzes, an dem die Mannheimer im Winter noch schnupperten, folgte der Abstieg in die Zweite Liga. Freiler gelang nur noch ein Treffer. Ausgerechnet im Spiel gegen seinen alten Verein FC Homburg hatte er sich diese Verletzung zugezogen.

Freiler blieb weiterhin auch in der zweiten Liga in Mannheim, konnte aber in der Saison 1990/91 kein Spiel mehr bestreiten. Erst 1991 kam er wieder zum Einsatz und spielte zwei weitere Jahre beim SVW. Für Waldhof bestritt Freiler 62 Bundesliga-Spiele und 47 2.Bundesliga-Spiele. Dazu kamen 9 Pokalspiele.

"Es war eine schöne Zeit. Ich war gerne hier in Mannheim", bekennt Freiler. Dabei geholfen hat ihm ein Einstand nach Maß im Mannheimer Trikot. In seinen ersten sechs Spielen erzielte er vier Tore. "In der Partie gegen Gladbach habe ich in der ersten Halbzeit schon zwei Tore geschossen. Da sind die Fans über den Zaun gesprungen und haben mich nach dem Halbzeitpfiff in die Kabine getragen", erinnert sich Freiler. "Die Angriffshoffnungen des Mannheimer Erstligisten SV Waldhof ruhen in erster Linie auf Uwe Freiler. Der gebürtige Saarländer ... feierte mit drei Toren in drei Spielen einen vielversprechenden Einstand und nährte damit die Zuversicht seines Klubs, einen Nachfolger für den nach Stuttgart verkauften Torjäger Fritz Walter gefunden zu haben", hieß es damals in der Fachpresse.

1993 ging der Stürmer zurück zum FC Homburg, wo er mit Peter Eich und Teodor Cristian Rus auflief. Weitere Stationen waren der FK Pirmasens und sein Heimatverein FC Palatia Limbach. Für diesen war er noch 2003/2004 in der saarländischen Verbandsliga am Ball.[1]

Trainerkarriere

Zweimal war Freiler Trainer bei seinem Ex-Verein FC Palatia Limbach in der Landesliga Nordost, Verbandsliga und Saarlandliga. Zwischendurch war er 2005-2007 Vorsitzender. Aus zeitlichen und familiären Gründen musste er Anfang 2011 aufhören.[2]

Beruf

Uwe Freiler ist Handelsvertreter für Fachliteratur.[2]

Statistik

Liga Spiele (Tore)
1. Bundesliga 128 (30)
2. Bundesliga 167 (48)

Bilder

Vereinsspiele

Liga Jahr Verein Spiele Tore
1.Bundesliga 1988-1980 SV Waldhof Mannheim 32 5
DFB-Pokal 1988-1989 SV Waldhof Mannheim 3 0
1.Bundesliga 1989-1990 SV Waldhof Mannheim 30 10
DFB-Pokal 1989-1990 SV Waldhof Mannheim 2 0
2.Bundesliga 1990-1991 SV Waldhof Mannheim 0 0
2.Bundesliga Süd 1991-1992 SV Waldhof Mannheim 7 1
2.BL Süd Aufstiegsrunde 1991-1992 SV Waldhof Mannheim 6 5
DFB-Pokal 1991-1992 SV Waldhof Mannheim 2 2
2.Bundesliga 1992-1993 SV Waldhof Mannheim 34 8
DFB-Pokal 1992-1993 SV Waldhof Mannheim 2 1

Einzelnachweise

  1. [Festschrift des FC Pallatia Limbach 2016, S.92]
  2. 2,0 2,1 morgenweb.de: Freiler kündigt Besuch beim SV Waldhof an

Weblinks




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