Wassil Chamutouski: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Wassil Chamutouski''' (Васіль Хамутоўскі, engl. Transkription ''Vasil Chamutowski,'' auch Василий Иосифович Хомутовский – ''Wassili Iossifowitsch Chomutowski – Vasiliy Khomutovskiy;'' * [[30. August]] [[1978]] ({{Alter|1978|08|30}} Jahre) in Minsk, Weißrussische SSR) ist ein ehemaliger weißrussischer [[Torwart|Fußballtorhüter]].
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'''Wassil Chamutouski''' (Васіль Хамутоўскі, engl. Transkription ''Vasil Chamutowski,'' auch Василий Иосифович Хомутовский – ''Wassili Iossifowitsch Chomutowski – Vasiliy Khomutovskiy - Vasili Kahmutovski;'' * [[30. August]] [[1978]] ({{Alter|1978|08|30}} Jahre) in Minsk, Weißrussische SSR) ist ein ehemaliger weißrussischer [[Torwart|Fußballtorhüter]].
  
 
== Vereinskarriere ==
 
== Vereinskarriere ==
Chamutouski begann als Jugendlicher bei ''Smena Minsk'', einem weißrussischen Drittligisten. Seit 1996 wechselte er mehrmals den Verein und spielt zunächst bei ''Ataka Minsk'' und [[BATE Baryssau]], von wo er zweimal an ''Smena Minsk'' ausgeliehen wurde. Nachdem er im Jahre 2000 kurze Zeit bei ''Torpedo Minsk'' verbrachte, ging er das erste Mal nach Deutschland in die 2. Bundesliga, zum [[SV Waldhof Mannheim]].  
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Chamutouski begann als Jugendlicher bei ''Smena Minsk'', einem weißrussischen Drittligisten. Seit 1996 wechselte er mehrmals den Verein und spielte zunächst bei ''Ataka Minsk'' und [[BATE Baryssau]], von wo er zweimal an ''Smena Minsk'' ausgeliehen wurde. Nachdem er im Jahre 2000 kurze Zeit bei ''Torpedo Minsk'' verbrachte, ging er das erste Mal nach Deutschland in die 2. Bundesliga, zum [[SV Waldhof Mannheim]].  
  
Hier hatte er seinen ersten Einsatz am 20. November 2000, als er beim 3:3 in [[1. FC Saarbrücken|Saarbrücken]] in der 90. Minute für Stammtorhüter [[Achim Hollerieth]] eingewechselt wurde. Seinen einzigen Einsatz über 90 Minuten für die Waldhöfer hatte er bei der 0:1-Niederlage am 2. Februar 2001 in [[1. FC Nürnberg|Nürnberg]], bei der er lediglich einen Treffer von [[Jacek Krzynówek]] zuließ. Am Ende der Saison verpasste er mit seinem Verein knapp den Aufstieg in die 1. Bundesliga.
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Hier hatte er seinen ersten Einsatz am [[20. November]] [[2000]], als er beim 3:3 in [[1. FC Saarbrücken|Saarbrücken]] in der 90. Minute für Stammtorhüter [[Achim Hollerieth]] eingewechselt wurde. Seinen einzigen Einsatz über 90 Minuten für die Waldhöfer hatte er bei der 0:1-Niederlage am [[2. Februar]] [[2001]] in [[1. FC Nürnberg|Nürnberg]], bei der er lediglich einen Treffer von [[Jacek Krzynówek]] zuließ. Am Ende der Saison verpasste er mit seinem Verein knapp den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Obwohl er an Hollerieth nicht vorbeikam, erinnert sich Vasili gern an die Mannheimer Zeit: "Dennoch bin ich Waldhof dankbar, dass es mir den Traum verwirklicht hat, in die 2. Bundesliga zu kommen, wo ich viel gelernt habe".<ref>[https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-sv-waldhof-habe-beim-svw-viel-gelernt-_arid,1642788.html "Habe beim SVW viel gelernt"] morgenweb.de vom 23.5.2020, abgerufen am 23. Mai 2020</ref>
  
 
2001 wechselte er zu [[FK Dynamo Moskau|Dynamo Moskau]], bei dem er in der ersten und zweiten Mannschaft Spielpraxis sammelte. Ein Jahr später schloss er sich dem russischen Zweitligisten [[FK Wolgar-Gasprom Astrachan]] an, bei dem er aber nur einige Monate blieb. Über [[Metalist Charkiw]] kam er 2003 zu [[Steaua Bukarest]]. Bei dem rumänischen Spitzenklub avancierte er zum Stammspieler, stand in drei Spielzeiten in 50 [[Liga 1|Liga]]-, 18 [[UEFA-Pokal]]- (unter anderem [[UEFA-Pokal 2005/06#Gruppe C|2005]] beim 0:0 in Berlin gegen [[Hertha BSC]]) und vier [[UEFA Champions League|Champions-League]]-Begegnungen zwischen den Pfosten. Zweimal wurde er rumänischer Meister. 2006 ging er wieder in die russische [[Premjer-Liga]] zu [[Tom Tomsk]];  
 
2001 wechselte er zu [[FK Dynamo Moskau|Dynamo Moskau]], bei dem er in der ersten und zweiten Mannschaft Spielpraxis sammelte. Ein Jahr später schloss er sich dem russischen Zweitligisten [[FK Wolgar-Gasprom Astrachan]] an, bei dem er aber nur einige Monate blieb. Über [[Metalist Charkiw]] kam er 2003 zu [[Steaua Bukarest]]. Bei dem rumänischen Spitzenklub avancierte er zum Stammspieler, stand in drei Spielzeiten in 50 [[Liga 1|Liga]]-, 18 [[UEFA-Pokal]]- (unter anderem [[UEFA-Pokal 2005/06#Gruppe C|2005]] beim 0:0 in Berlin gegen [[Hertha BSC]]) und vier [[UEFA Champions League|Champions-League]]-Begegnungen zwischen den Pfosten. Zweimal wurde er rumänischer Meister. 2006 ging er wieder in die russische [[Premjer-Liga]] zu [[Tom Tomsk]];  
  
Von dort zog es ihn wieder nach Deutschland. Er unterzeichnete im Januar 2008 beim [[FC Carl Zeiss Jena]] einen Vertrag bis zum 30. Juni 2009, der für die [[3. Fußball-Liga|3. Liga]] nicht gültig ist.<ref>[http://www.fc-carlzeiss-jena.de/magazin/artikel.php?artikel=4361&type=&menuid=74&topmenu=301 „Chefcoach Henning Bürger holt Khomutovski und will noch Kikuchi“], Website des FCCZJ vom 21. Januar 2008</ref> Da Chamutouski mit Jena abstieg, konnte er ablösefrei wechseln. Noch im Mai 2008 unterschrieb der Weißrusse beim [[FC Augsburg]] einen Vertrag bis zum 30. Juni 2010.<ref>[http://www.fcaugsburg.de/cms/website.php?id=/index/aktuell/news/data11560.htm „FCA verpflichtet Trio“], Website des FCA vom 21. Mai 2008</ref> Dort hatte er jedoch kein Glück. Zunächst saß er auf der Ersatzbank und dann zog er sich einen Bänderriß in der Schulter zu.<ref>[https://www.augsburger-allgemeine.de/sport/fc-augsburg/Vasili-Khamutouski-an-der-Schulter-operiert-id5018821.html Vasili Khamutouski an der Schulter operiert] augsburger-allgemeine.de vom 31.1.2009, abgerufen am 9. September 2019</ref>
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Von dort zog es ihn wieder nach Deutschland. Er unterzeichnete im Januar 2008 beim [[FC Carl Zeiss Jena]] einen Vertrag bis zum 30. Juni 2009, der für die [[3. Fußball-Liga|3. Liga]] nicht gültig war.<ref>[http://www.fc-carlzeiss-jena.de/magazin/artikel.php?artikel=4361&type=&menuid=74&topmenu=301 „Chefcoach Henning Bürger holt Khomutovski und will noch Kikuchi“], Website des FCCZJ vom 21. Januar 2008</ref> Durch seine ruhige und souveräne Art wurde er zum Publikumsliebling in Jena und zum Spieler der Saison gewählt.<ref>[https://www.fcc-supporters.org/wiki/Vasili_Khamutouski Vasili Khamutouski] fcc-supporters.org, abgerufen am 23. Mai 2020</ref> Da Chamutouski mit Jena abstieg, konnte er ablösefrei wechseln. Noch im Mai 2008 unterschrieb der Weißrusse beim [[FC Augsburg]] einen Vertrag bis zum 30. Juni 2010.<ref>[http://www.fcaugsburg.de/cms/website.php?id=/index/aktuell/news/data11560.htm „FCA verpflichtet Trio"], Website des FCA vom 21. Mai 2008</ref> Dort hatte er jedoch kein Glück. Zunächst saß er auf der Ersatzbank und dann zog er sich einen Bänderriß in der Schulter zu.<ref>[https://www.augsburger-allgemeine.de/sport/fc-augsburg/Vasili-Khamutouski-an-der-Schulter-operiert-id5018821.html Vasili Khamutouski an der Schulter operiert] augsburger-allgemeine.de vom 31.1.2009, abgerufen am 9. September 2019</ref>
  
 
Dieser Vertrag wurde nicht verlängert und so wechselte er 2010 zum ukrainischen Club Tavria Simferopol. Anfang des Jahres 2011 verließ er den Verein zum russischen [[Premjer-Liga|Erstligisten]] [[Amkar Perm]].
 
Dieser Vertrag wurde nicht verlängert und so wechselte er 2010 zum ukrainischen Club Tavria Simferopol. Anfang des Jahres 2011 verließ er den Verein zum russischen [[Premjer-Liga|Erstligisten]] [[Amkar Perm]].
  
Anfang 2012 verpflichte der rumänische Erstligist [[Petrolul Ploiești]] Chamutouski. War er dort zunächst noch Stammkraft, kam er in der [[Liga 1 2012/13|Saison 2012/13]] als Nummer Zwei hinter [[Mircea Bornescu]] kaum noch zum Einsatz. Im [[Cupa României 2012/13|Pokalfinale 2013]] hütete er das Tor und gewann mit seinem Team den Titel. Im Juli 2013 verließ er Petrolul und kehrte zu [[Torpedo Schodsina]] in sein Heimatland zurück. Mit Torpedo verpasste er in den folgenden beiden Spielzeiten knapp die Qualifikation zur [[UEFA Europa League|Europa League]].  Anfang 2015 wechselte er zu Ligakonkurrent [[FK Dinamo Minsk]]. Dort endete im Sommer 2016 auch seine aktive Karriere im Alter von 36 Jahren und er übernahm den Posten als Torwarttrainer.<ref>[http://www.transfermarkt.de/vasili-khomutovski/profil/spieler/15976 transfermarkt.de]</ref>
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Anfang 2012 verpflichte der rumänische Erstligist [[Petrolul Ploiești]] Chamutouski. War er dort zunächst noch Stammkraft, kam er in der [[Liga 1 2012/13|Saison 2012/13]] als Nummer Zwei hinter [[Mircea Bornescu]] kaum noch zum Einsatz. Im [[Cupa României 2012/13|Pokalfinale 2013]] hütete er das Tor und gewann mit seinem Team den Titel. Im Juli 2013 verließ er Petrolul und kehrte zu [[Torpedo Schodsina]] in sein Heimatland zurück. Mit Torpedo verpasste er in den folgenden beiden Spielzeiten knapp die Qualifikation zur [[UEFA Europa League|Europa League]].  Anfang 2015 wechselte er zu Ligakonkurrent [[FK Dinamo Minsk]]. Dort endete im Sommer 2016 auch seine aktive Karriere im Alter von 36 Jahren.
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== Trainer ==
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Bei Dinamo Minsk übernahm er den ersten Posten als Torwarttrainer,<ref>[http://www.transfermarkt.de/vasili-khomutovski/profil/spieler/15976 transfermarkt.de]</ref> denen Engagements bei verschiedenen - meist weißrussischen - Vereinen folgten.
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Aktuell trainiert er die Torhüter bei Dynamo Brest, als dessen Präsident [[Diego Maradona]] geführt wird. Gesehen hat ihn Chamutouski jedoch noch nie. In Zeiten der Corona-Pandemie rückte die weißrussische Liga in den Blickpunkt, da sie - gemeinsam mit Nicaragua und Tadschikistan - den Spielbetrieb weiterführte. Damit machte sie sich bei Wettanbietern und internationalen Fußballfans beliebt.<ref>[https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-sv-waldhof-habe-beim-svw-viel-gelernt-_arid,1642788.html "Habe beim SVW viel gelernt"] morgenweb.de vom 23.5.2020, abgerufen am 23. Mai 2020</ref>
  
 
== Nationalmannschaft ==
 
== Nationalmannschaft ==
Seit 2003 spielt Chamutouski für die [[Weißrussische Fußballnationalmannschaft|weißrussische Nationalmannschaft]]. Am 13. Oktober 2007 stand er als Einwechselspieler im Tor, als Weißrussland in der [[Fußball-Europameisterschaft 2008/Qualifikation#Gruppe G|EM-Qualifikation]] in der Nachspielzeit 0:1 gegen [[Luxemburgische Fußballnationalmannschaft|Luxemburg]] verlor. Ein Kopfball von [[Alphonse Leweck|Fons Leweck]] war ihm durch die Hände gerutscht.<ref>[http://www.wort.lu/articles/6008587.html „Sensationeller Sieg gegen Weißrussland“], [[Luxemburger Wort]], Onlineversion vom 14. Oktober 2007</ref> Bis Ende Mai 2008 stehen 18 Einsätze in der Startaufstellung Weißrusslands in seiner Statistik.<ref>{{wfb|vasily-khomutovsky}}</ref>
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Seit 2003 spielte Chamutouski für die [[Weißrussische Fußballnationalmannschaft|weißrussische Nationalmannschaft]]. Am 13. Oktober 2007 stand er als Einwechselspieler im Tor, als Weißrussland in der [[Fußball-Europameisterschaft 2008/Qualifikation#Gruppe G|EM-Qualifikation]] in der Nachspielzeit 0:1 gegen [[Luxemburgische Fußballnationalmannschaft|Luxemburg]] verlor. Ein Kopfball von [[Alphonse Leweck|Fons Leweck]] war ihm durch die Hände gerutscht.<ref>[http://www.wort.lu/articles/6008587.html „Sensationeller Sieg gegen Weißrussland“], [[Luxemburger Wort]], Onlineversion vom 14. Oktober 2007</ref> Insgesamt stehen 26 Einsätze für Weißrussland in seiner Statistik.<ref>{{wfb|vasily-khomutovsky}}</ref>
  
 
== Erfolge ==
 
== Erfolge ==

Aktuelle Version vom 23. Mai 2020, 09:58 Uhr

Wassil Chamutouski
Chomutowskivasili2001.jpg
Spielerinformationen
Voller Name Wassil Iossifawitsch Chamutouski
Geburtstag 30. August 1978
Geburtsort Minsk, WeissrusslandWeißrussland Weißrussische SSR, UdSSR
Größe 193 cm
Position Tor
Vereine in der Jugend
WeissrusslandWeißrussland Smena Minsk
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
07/1994 - 06/1995
01/1996 - 12/1997
01/1998 - 06/1998
07/1998 - 06/1999
07/1999 - 11/1999
12/1999
01/2000 - 06/2000
07/2000 - 06/2001
07/2001 - 11/2001
12/2001
01/2002 - 06/2002
07/2002 - 06/2003
07/2003 - 12/2005
01/2006 - 01/2008
01/2008 - 06/2008
07/2008 - 06/2010
07/2010 - 12/2010
03/2011 - 12/2011
01/2012 - 06/2013
08/2013 - 02/2015
03/2015 - 6/2016
WeissrusslandWeißrussland Smena Minsk
WeissrusslandWeißrussland Ataka Minsk
WeissrusslandWeißrussland BATE Baryssau
WeissrusslandWeißrussland → Smena Minsk (Leihe)
WeissrusslandWeißrussland BATE Baryssau
WeissrusslandWeißrussland → Smena Minsk (Leihe)
WeissrusslandWeißrussland Torpedo Minsk
DeutschlandDeutschland SV Waldhof Mannheim
RusslandRussland Dynamo Moskau
RusslandRussland → Dynamo Moskau B
RusslandRussland Wolgar-Gasprom Astrachan
UkraineUkraine Metalist Charkiw
RumänienRumänien Steaua Bukarest
RusslandRussland Tom Tomsk
DeutschlandDeutschland FC Carl Zeiss Jena
DeutschlandDeutschland FC Augsburg
UkraineUkraineTawrija Simferopol
RusslandRussland Amkar Perm
RumänienRumänien Petrolul Ploiești
WeissrusslandWeißrussland Torpedo Schodsina
WeissrusslandWeißrussland FK Dinamo Minsk
4 (0)
47 (0)
11 (0)
6 (0)
11 (0)
14 (0)
12 (0)
2 (0)
8 (0)
5 (0)
5 (0)
2 (0)
50 (0)
21 (0)
17 (0)
1 (0)
7 (0)
14 (0)
13 (0)
29 (0)
0
Nationalmannschaft2
2000– WeissrusslandWeißrussland Weißrussland 17 (0)
Stationen als Trainer
05/2015 - 07/2016
08/2016 - 10/2016
10/2016 - 01/2017
01/2017 - 09/2017
09/2017 - 09/2017
01/2018 - 06/2018
08/2018 - 12/2018
WeissrusslandWeißrussland FK Dinamo Minsk (Torwarttrainer)
WeissrusslandWeißrussland Krumkachi Minsk (Torwarttrainer)
WeissrusslandWeißrussland Krumkachi Minsk (Interimstrainer)
WeissrusslandWeißrussland Krumkachi Minsk (Torwarttrainer)
UkraineUkraine Chornomorets Odessa (Torwarttrainer)
WeissrusslandWeißrussland BATE Borisov (Torwarttrainer)
WeissrusslandWeißrussland Dinamo Brest (Torwarttrainer)

1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
 Stand: 23. Mai 2020
2Stand: 23. Mai 2020

Wassil Chamutouski (Васіль Хамутоўскі, engl. Transkription Vasil Chamutowski, auch Василий Иосифович Хомутовский – Wassili Iossifowitsch Chomutowski – Vasiliy Khomutovskiy - Vasili Kahmutovski; * 30. August 1978 (41 Jahre) in Minsk, Weißrussische SSR) ist ein ehemaliger weißrussischer Fußballtorhüter.

Vereinskarriere

Chamutouski begann als Jugendlicher bei Smena Minsk, einem weißrussischen Drittligisten. Seit 1996 wechselte er mehrmals den Verein und spielte zunächst bei Ataka Minsk und BATE Baryssau, von wo er zweimal an Smena Minsk ausgeliehen wurde. Nachdem er im Jahre 2000 kurze Zeit bei Torpedo Minsk verbrachte, ging er das erste Mal nach Deutschland in die 2. Bundesliga, zum SV Waldhof Mannheim.

Hier hatte er seinen ersten Einsatz am 20. November 2000, als er beim 3:3 in Saarbrücken in der 90. Minute für Stammtorhüter Achim Hollerieth eingewechselt wurde. Seinen einzigen Einsatz über 90 Minuten für die Waldhöfer hatte er bei der 0:1-Niederlage am 2. Februar 2001 in Nürnberg, bei der er lediglich einen Treffer von Jacek Krzynówek zuließ. Am Ende der Saison verpasste er mit seinem Verein knapp den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Obwohl er an Hollerieth nicht vorbeikam, erinnert sich Vasili gern an die Mannheimer Zeit: "Dennoch bin ich Waldhof dankbar, dass es mir den Traum verwirklicht hat, in die 2. Bundesliga zu kommen, wo ich viel gelernt habe".[1]

2001 wechselte er zu Dynamo Moskau, bei dem er in der ersten und zweiten Mannschaft Spielpraxis sammelte. Ein Jahr später schloss er sich dem russischen Zweitligisten FK Wolgar-Gasprom Astrachan an, bei dem er aber nur einige Monate blieb. Über Metalist Charkiw kam er 2003 zu Steaua Bukarest. Bei dem rumänischen Spitzenklub avancierte er zum Stammspieler, stand in drei Spielzeiten in 50 Liga-, 18 UEFA-Pokal- (unter anderem 2005 beim 0:0 in Berlin gegen Hertha BSC) und vier Champions-League-Begegnungen zwischen den Pfosten. Zweimal wurde er rumänischer Meister. 2006 ging er wieder in die russische Premjer-Liga zu Tom Tomsk;

Von dort zog es ihn wieder nach Deutschland. Er unterzeichnete im Januar 2008 beim FC Carl Zeiss Jena einen Vertrag bis zum 30. Juni 2009, der für die 3. Liga nicht gültig war.[2] Durch seine ruhige und souveräne Art wurde er zum Publikumsliebling in Jena und zum Spieler der Saison gewählt.[3] Da Chamutouski mit Jena abstieg, konnte er ablösefrei wechseln. Noch im Mai 2008 unterschrieb der Weißrusse beim FC Augsburg einen Vertrag bis zum 30. Juni 2010.[4] Dort hatte er jedoch kein Glück. Zunächst saß er auf der Ersatzbank und dann zog er sich einen Bänderriß in der Schulter zu.[5]

Dieser Vertrag wurde nicht verlängert und so wechselte er 2010 zum ukrainischen Club Tavria Simferopol. Anfang des Jahres 2011 verließ er den Verein zum russischen Erstligisten Amkar Perm.

Anfang 2012 verpflichte der rumänische Erstligist Petrolul Ploiești Chamutouski. War er dort zunächst noch Stammkraft, kam er in der Saison 2012/13 als Nummer Zwei hinter Mircea Bornescu kaum noch zum Einsatz. Im Pokalfinale 2013 hütete er das Tor und gewann mit seinem Team den Titel. Im Juli 2013 verließ er Petrolul und kehrte zu Torpedo Schodsina in sein Heimatland zurück. Mit Torpedo verpasste er in den folgenden beiden Spielzeiten knapp die Qualifikation zur Europa League. Anfang 2015 wechselte er zu Ligakonkurrent FK Dinamo Minsk. Dort endete im Sommer 2016 auch seine aktive Karriere im Alter von 36 Jahren.

Trainer

Bei Dinamo Minsk übernahm er den ersten Posten als Torwarttrainer,[6] denen Engagements bei verschiedenen - meist weißrussischen - Vereinen folgten.

Aktuell trainiert er die Torhüter bei Dynamo Brest, als dessen Präsident Diego Maradona geführt wird. Gesehen hat ihn Chamutouski jedoch noch nie. In Zeiten der Corona-Pandemie rückte die weißrussische Liga in den Blickpunkt, da sie - gemeinsam mit Nicaragua und Tadschikistan - den Spielbetrieb weiterführte. Damit machte sie sich bei Wettanbietern und internationalen Fußballfans beliebt.[7]

Nationalmannschaft

Seit 2003 spielte Chamutouski für die weißrussische Nationalmannschaft. Am 13. Oktober 2007 stand er als Einwechselspieler im Tor, als Weißrussland in der EM-Qualifikation in der Nachspielzeit 0:1 gegen Luxemburg verlor. Ein Kopfball von Fons Leweck war ihm durch die Hände gerutscht.[8] Insgesamt stehen 26 Einsätze für Weißrussland in seiner Statistik.[9]

Erfolge

  • Rumänischer Meister: 2005
  • Rumänischer Pokalsieger: 2013
  • Weißrussischer Meister: 1999

Einzelnachweise

  1. "Habe beim SVW viel gelernt" morgenweb.de vom 23.5.2020, abgerufen am 23. Mai 2020
  2. „Chefcoach Henning Bürger holt Khomutovski und will noch Kikuchi“, Website des FCCZJ vom 21. Januar 2008
  3. Vasili Khamutouski fcc-supporters.org, abgerufen am 23. Mai 2020
  4. „FCA verpflichtet Trio", Website des FCA vom 21. Mai 2008
  5. Vasili Khamutouski an der Schulter operiert augsburger-allgemeine.de vom 31.1.2009, abgerufen am 9. September 2019
  6. transfermarkt.de
  7. "Habe beim SVW viel gelernt" morgenweb.de vom 23.5.2020, abgerufen am 23. Mai 2020
  8. „Sensationeller Sieg gegen Weißrussland“, Luxemburger Wort, Onlineversion vom 14. Oktober 2007
  9. Wassil Chamutouski in der Datenbank von weltfussball.de

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