WikiWaldhof:Artikel

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Diese Seite erklärt, was ein Artikel in WikiWaldhof ist und welche Anforderungen an WikiWaldhof-Artikel gestellt werden. Die WikiWaldhof unterliegt in Umfang und Themen nur im Bereich Programmier-, Script- und Beschreibungssprachen in Verbindung mit Beispielen und Referenzen sowie Literatur. Sowie die Themenbereiche der Webentwicklung, Netzwerktechnik, Computersicherheit sowie aus dem Bereich der Informationstechnik . Kein Themenbereich sind Bereiche die von diesen beiden Haupthemen abweichen. Um aber dem Anspruch, nicht nur ungefilterte Informationen, sondern tatsächlich Wissen zu vermitteln, gerecht zu werden, muss auch die WikiWaldhof eine Auswahl treffen. Deshalb stellt WikiWaldhof gewisse Mindestanforderungen an Artikel.

Thema

Nicht jeder Gegenstand eignet sich als Thema für einen Scriptsprachenartikel. Die Ausschlusskriterien erfährst du auf Was WikiWaldhof nicht ist. Beide Seiten dienen auf den Löschkandidaten als Anhaltspunkte und Argumentationshilfe.

Hier sind deshalb nur ein paar allgemeine Gesichtspunkte erwähnt:

  • Allgemeininteresse: Eine Enzyklopädie muss von der Allgemeinheit ernstgenommen werden. Der Schwerpunkt sollte also auf allgemein als seriös empfundenen Themen liegen.
  • Das Thema eines Artikel sollte in jedem Fall für eine größere Gruppe von Menschen interessant sein; es sollten verschiedene Situationen vorstellbar sein, in denen Menschen etwas über das Thema wissen wollen könnten.
  • Sekundärquellen: Indiz für ein ausreichend großes Interesse und gleichzeitig Hilfe bei der Überprüfung können Sekundärquellen (Bücher, Zeitungen, seriöse Websites etc.) sein.
  • Abstraktion: Themen mit geringerer Relevanz können in der Regel sinnvoller in den Artikel zum übergeordneten Thema eingearbeitet werden. Andernfalls kann der Leser durch die Atomisierung der Inhalte den Zusammenhang nicht mehr erkennen. Beispiele für PHP sind zum Beispiel besser im Artikel PHP aufgehoben als in einem eigenständigen Artikel.
  • Verlinkung: Begleitendes Indiz für ein ausreichend großes Interesse kann eine starke Verlinkung von anderen WikiWaldhof-Artikeln sein. Es ist auf die Entstehungsgeschichte der Verlinkungen zu achten.
  • Zielgruppe: Fehlen solche Sekundärquellen, sollte die Gruppe ausreichend groß und heterogen sein, um den Inhalt des Artikels zu verifizieren. Andernfalls versagt das WikiWaldhof-Prinzip.
  • Mindestumfang: Je kleiner diese Gruppe oder je weniger seriös das Thema ist, desto besser sollte der Startartikel sein. Für solche Themen sind Stubs also in der Regel nicht ausreichend.

Umfang (Stubs)

Sehr kurze Artikel müssen keinesfalls unzureichend sein, allerdings sind gewisse Voraussetzungen an sie zu stellen. Ein solcher kurzer Artikel wird auch in der WikiWaldhof als Stub (engl. für Stummel, Stumpf) bezeichnet. Früher wurden solche Artikel häufig mit einer kleinen Aufforderung versehen, den Artikel zu erweitern und automatisch in eine Kategorie einsortiert, in der andere Leute diese Artikel finden und erweitern konnten, damit vielleicht dereinst ein exzellenter Artikel daraus wird. Dieses Vorgehen hat sich jedoch nicht bewährt. Vielmehr solltest du gleich selbst mehr dazu schreiben.

Man sollte weiterhin darauf achten, dass die Relevanz einer Person, Organisation oder eines Unternehmens gleich eindeutig sichtbar ist. Andernfalls riskiert man, dass jemand diese hinterfragt und mit dieser Begründung einen Löschantrag stellt.

Filmstubs ohne jegliche Beschreibung der Handlung sind genauso falsch wie solche, die nur aus einer solchen Beschreibung bestehen. Der Artikel sollte – soweit das bekannt ist – auf die Motivation des Autors eingehen, etwas zur Wirkung des Buches berichten (wichtiger als Verkaufszahlen sind dabei zum Beispiel seine Auswirkungen auf nachfolgende Autoren, auf eine Verfilmung etc.) und seine historische Einbettung knapp beleuchten.

Was tun?

  • Wenn du einen echten Stub findest:
    • ergänze ihn, lasse ihn wachsen und gedeihen
    • oder mach gar nichts.
  • Wenn du einen falschen Stub findest:
    • überlege, ob du trotzdem Lust hast, ihn wachsen und gedeihen zu lassen und ihn zu einem richtigen Stub zu machen;
    • oder beantrage dafür die Löschung.

Inhalt

Inhaltlich muss ein Artikel auf jeden Fall sein Thema definieren. Du als Autor solltest nicht voraussetzen, dass der Leser schon wissen wird, was der Gegenstand ist - diese Definition zu liefern ist die erste Aufgabe einer Enzyklopädie.

Der Artikel sollte in vernünftigem Deutsch, in ganzen Sätzen und möglichst ohne Rechtschreibfehler geschrieben sein und knapp und prägnant bereits drei der „vier W“: „Wer“, „wann“ und „was“ beantworten. Das „wie“ wird später automatisch beantwortet werden, wenn der Artikelstart Lust zum Weiterschreiben macht. Es sollte die Quelle angegeben werden, aus der die Erkenntnisse stammen. Das kann ein Weblink oder ein Buch sein.

Kurz und ganz ohne Regelwerk: Ein Artikel darf ruhig kurz sein und aus ein oder zwei Sätzen bestehen - solange es ein oder zwei gute Sätze sind.

Man sollte sich für seinen Stub verantwortlich fühlen. Wenn ihn niemand anpacken will, sollte man es selbst so ausführlich wie möglich tun. Über die Liste der eigenen Benutzerbeiträge lassen sich die Artikel wiederfinden. Auf keinen Fall sollte man große Mengen der Stubs anlegen, die man nicht selbst ausbauen will; die Stubs sollten eher eine Ausnahme bleiben.

Nachteile von Stubs

Um die Vorteile der Stubs zu würdigen, sollte man sich zunächst ihre beiden gewichtigsten Nachteile vergegenwärtigen:

Fehlende Information fällt nicht mehr auf

Begriffe, für die ein Stub angelegt wurde, fallen aus den gewünschte Artikel heraus und sind so nicht mehr so leicht für wirklich interessierte Schreiber aufzufinden. Die Links auf einen Stub-Artikel werden in vielen Webbrowsern blau, nicht rot dargestellt. (Es existiert jedoch eine Möglichkeit in den Benutzereinstellungen, dies so zu steuern, dass auch vorhandene, aber zu kurze Artikel rot angezeigt werden. Dies ist in einigen Webbrowsern sogar Standard.)

Für den Leser ist aber bei einem blauen Link in der Regel klar, dass sich hinter etwas wie PHP Information verbirgt. Wenn der Leser nun ein Fachmann für PHP ist, besteht die Möglichkeit, dass er dort nicht hinklicken und gucken wird, was wir so schreiben, weil er davon ausgeht, dass da alles Wesentliche steht. Ist der Link dagegen noch rot, klickt er möglicherweise und schreibt einen kurzen aussagekräftigen Artikel.

Schlechte Information fällt (unangenehm) auf

Dies ist ein besonderes Problem der unechten Stubs (so genannten Verlegenheitsartikeln), die – um es mal böse zu sagen – „hingeschludert“ sind, wie im obigen zweiten Beispiel, bei dem noch nicht einmal ein Geburtsdatum, dafür aber um so mehr Rechtschreibfehler zu finden sind, oder im dritten, das uns nur noch irgendeinen Brocken vor die Füße wirft, der zwar irgendwas mit Ludwig zu tun hat, aber als Artikel doch etwas am Thema vorbeigeht.

Eine verbreitete Einstellung ist: „Was soll ich den Unsinn von anderen Leuten verbessern?“ Man kann jemanden mit einem guten Mini-Artikel ködern, seinen Senf dazuzugeben und den Artikel zu erweitern. Mit einem schlechten Mini-Artikel schreckt man die Leute eher ab. Dann besser „Tabula Rasa“ bei einem Schlagwort als etwas, bei dem die Leute sagen: „So ein Unsinn – das soll ein Enzyklopädie-Artikel sein?“ – sich kräftig amüsieren und weiterklicken.

Vorteile

Der kleine Vorteil

Stubs können dabei helfen, in unübersichtlichem Terrain eine Struktur für die Artikelnamen festzulegen. Das kann in Bereichen relevant sein, wo für ein und denselben Begriff unterschiedliche Bezeichnungen verwendet werden. In dem Fall kann man mit Stubs und Redirects das Feld erst einmal systematisch vorbereiten und gliedern, und erst dann mit ausführlichem Inhalt füllen.

Der große Vorteil

WikiWaldhof-Artikel können wie Perlen sein. Sie können als Stub starten und sich zu einem wunderbaren Artikel entwickeln, wie eine Perle, die um einen kleinen Kern herum wächst.

Das ist das, was die WikiWaldhof ausmacht: Das Zusammenarbeiten von Vielen lässt auch kleine Artikel wachsen. Ein Stub kann manchmal das Sandkorn sein, das den Anstoß für viele gibt, sich auf ein Thema zu stürzen und aus zwei Sätzen einen Artikel zu machen.



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